Ingo Heinemann: Scientology-Kritik
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Zuletzt bearbeitet am 3.3.2008
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Scientologen berichten über "OT-Phänomene": Wunderheiler und Regenmacher
Hubbards Lehre ist die Geschäftsgrundlage des Konzerns.
Sie ist kein romanhaft theoretisches Gebilde.
Sie ist Verkaufsgegenstand.
Scientology verkauft Gesundheit und Ausbildung.
Beides basiert auf Hubbards Lehre.
Viele Kunden bezahlen dafür zehntausende, manche hunderttausende von Mark.
Zur Ausbildung gehört auch die angebliche Fähigkeit, Wunder zu produzieren.


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Ziel der Scientology-Ausbildung ist es, ein OT zu werden, ein "Operating Thetan".
Ein Beherrscher von Raum, Zeit und Materie, ein Übermensch.
Scientologen berichten über solche "OT-Phänomene".
 

Ins Leben zurückgeholt?
 
Aus: Advance! Magazin der Fortgeschrittenen Organisation Europa, Ausgabe 191/2007, "OT- PHÄNOMENE"

INS LEBEN ZURÜCKGEHOLT
Als ich eines Abends mit meiner Freundin zum Einkaufen ging, kamen wir vor dem Krankenhaus an einem jungen Mann vorbei, der nicht in der Gegenwart zu sein schien. Auf unserem Rückweg etwa eine halbe Stunde später lag er auf dem Boden, während Polizei und Notarztwagen gerade ankamen. Einer der Ärzte prüfte Puls und Pupillen und stellte den Exitus fest.

Ich hatte mir das alles angeschaut und bemerkte jetzt den Thetan etwa drei Meter über meiner rechten Schulter. Also gab ich ihm eine Ton-40-Anweisung, in seinen Körper zurückzugehen. Meine Freundin war erstaunt - sie sagte, es sei wie ein Instant-Read gewesen, als er ins Leben zurückkehrte. Die Polizisten und Ärzte schauten alle zu mir und fragten sich untereinander: „Wer ist diese Frau?" Einer der Polizeibeamten kam zu mir herüber, um mir diese Frage zu stellen. Ich antwortete ihm: „Ich bin eine Scientologin."
Meine Freundin war immer noch ganz baff und sagte, es sei unglaublich gewesen. Alle hatten entschieden, dass der junge Mann tot sei und mir sei es gelungen, ihn ins Leben zurückzuholen. - B. K.

Gemeinsames Merkmal aller diese Wunder ist, dass die Presse nichts darüber berichtet hat.
In diesem Fall soll das Wunder vor einem Krankenhaus stattgefunden haben, in Anwesenheit von Polizisten und Ärzten?
Und niemand hat die Presse informiert, niemand hat etwas in Fachzeitschriften veröffentlicht?
Und das in vermutlich vielen tausend Fällen, die in den Scientology-Magazinen geschildert werden?
 
 
 

Das Wunder

Der erste Bericht aber stammt vom Scientologen-Chef David Miscavige selbst, vorgetragen auf dem "Auditorentag 2000". In der Scientologen-Zeitschrift wird deutlich gesagt, um was es sich handelt: um Wunder, vollbracht nach den Anweisungen eines "technischen Ausbildungsfilms über Beistände". Hinter dem Begriff "Beistände" verbirgt sich Heilbehandlung.
 
 

Zeitschrift Scientology News 14/2000 Seite 6
Auditorentag 2000
Zehntausende kamen zusammen, um die wertvollsten Wesen auf dem Planeten zu feiern.

Eine Klasse-V-Auditorin des Goldenen Zeitalters der Tech geht eines Abends wie üblich nach Hause. Plötzlich befindet sie sich am Ort eines schlimmen Verkehrsuntalls. Sie springt aus ihrem Wagen und läuft - an einem anderen Kraftfahrer vorbei, der bloß seinen Kopf schüttelt - zum Verkehrsopfer. Der Körper, der auf der Straße liegt, ist tot.

Sie geht auf der Stelle mit einem "Beistand, um jemanden zum Leben zurückzubringen" in Aktion - genauso, wie sie es im technischen Ausbildungsfilm über Beistände gesehen hat.

Innerhalb weniger Minuten atmet die Person. Die Leute am Unfallort sind sprachlos. Und der Fahrer des Auditors flüstert: "Jetzt weiß ich, warum du immer an Unfallorten anhalten willst. Weil du wirklich helfen kannst."

Solche Hilfe ist die Art von Wunder, die von einem Auditor des Goldenen Zeitalters der Tech jeden Tag vollbracht werden. Auch wenn wir als Scientologen solche Wunder als normal betrachten mögen, so sind es eben doch Wunder. Deshalb ehren wir jedes Jahr diejenigen, die sie hervorbringen, zur Feier des Auditorentags, die überall auf der Erde abgehalten wird.
.....
Der Vorsitzende des Vorstands Religious Technology Center eröffnete die Feier mit Geschichten, die die Macht des Goldenen Zeitalters der Tech veranschaulichten - wie z.B. derjenigen, die Sie weiter oben lesen konnten - ....


 

Marc Yager berichtet über eine Rollstuhlfahrerin, die wieder gehen kann
aus Scientology News 13/2000 Seite 20
 

Als nächstes sprach Mr. Yager über Orgs, die "diese stabilen Terminale im Feld, Auditoren, Gruppen und Missionen hervorbringen.“

Dabei betonte er, wie wichtig die Ethik-Technologie für die Schaffung einer sicheren Umgebung ist, in der stabile Terminale ihre Aufgabe erfüllen können. Die Gewinne, die er dabei aufführte, waren erstaunlich:

"Nehmen wir als Beispiel die Frau, die teilweise gelähmt und an den Rollstuhl gefesselt war. Sie erhielt von der Scientology Kirche ein Exemplar des Buches "Einführung in die Ethik der Scientology‘. Durch das Studium dieses Buches erkannte sie, dass sie sich im Zustand Notlage befindet.

Sie musste ihre Arbeitsgrundlage verändern.

Zusammen mit einem Mitarbeiter der Organisation arbeitete sie sowohl Übungen  als auch eine Statistik zum Messen ihres täglichen Fortschritts aus.

Sie konzentrierte sich darauf die Formel anzuwenden und täglich steigende Statistiken zu haben.

Zwei Wochen später stand sie aus ihrem Rollstuhl auf und machte zum ersten Mal seit 7 Jahren einige Schritte. Das ist die Macht von Ethik!"


 



"OT-Phänomene"

Die nachfolgenden Berichte über "OT-Phänomene" stammen aus der Zeitschrift "Advance" Ausgabe 125 aus 1996. Um die Bandbreite zu zeigen, wird die gesamte Rubrik wiedergegeben. Die Namen der Autoren sind auch im Original abgekürzt.

Die einzelnen Berichte:

Weckdienst per Traum
Wunderheiler
Starthilfe
Arbeitsbeschaffung
Regenmachen
Lebensrettung


Kommunizieren, während man träumt
Einmal mußte ich auswärts übernachten. Am nächsten Morgen erwachte ich durch einen Traum, in dem meine Frau (die meilenweit entfernt war) verschlafen hatte und drauf und dran war, einen wichtigen Termin zu versäumen. Ich versuchte (noch immer in meinem Traum), sie aufzuwecken.
Am nächsten Tag rief sie mich an, sich bei mir zu bedanken. Ich fragte; "Wofür?"'
Sie erzählte mir daraufhin, daß sie verschlafen hatte, jedoch geweckt worden war, indem sie träumte, daß ich sie aufstehen hieß!
Schön zu wissen, daß man kommunizieren kann - selbst im Schlaf und über weite Entfernungen! - R. G.

Hilfe für einen Freund
Ich besuchte eines Tages einen meiner Freunde und mußte leider hören, daß sein drei Monate alter Sohn im Kinderkrankenhaus auf der Intensivstation lag, weil bei ihm Leukämie diagnostiziert war und  obendrein eine sekundäre Virusinfektion, die er erst im Krankenhaus bekommen hatte. Mir wurde gesagt, die Ärzte gäben dem Kind nur eine 10%ige Genesungschance.
Zunächst fühlte ich mich der Situation gegenüber machtlos, doch dann erkannte ich, daß das Kind sterben würde, wenn ich nicht hülfe. Schon eine halbe Stunde später traf ich im Krankenhaus ein und sah das Kind an eine Menge Maschinen angeschlossen, mit Schläuchen in den Armen und Schläuchen in der Brust, während die Ärzte und Krankenschwestern drumherum standen und ziemlich hoffnungslos zusahen. Ich fühlte mich in dieser Umgebung und mit so wenig Zeit etwas unwohl. Ich wußte, daß ich auf anderem Weg helfen mußte.
Ich verließ das Krankenhaus, aber während ich so dahinfuhr, begab ich mich in Kommunikation mit dem Kind und es sprach sehr schön darauf an. Ich wußte, daß mich jetzt nichts mehr halten konnte. Ich blieb zwei Tage lang mit dem Kind in Kommunikation, dann war es aus der Intensivpflege heraus und auf dem Weg der Besserung.
Ein paar Monate später war der Kleine vollständig genesen - ich stellte sicher daß es so kam! Die Ärzte standen angesichts dieser Genesung vor einem kompletten Rätsel. Ewa sechs Monate später traf ich meinen Freund, und er sagte: "Das hast du echt gut gemacht." Ich lächelte und sagte: "Es ist ein großer Gewinn für Scientology!" Es erfüllte mich mit Stolz, daß ich einem Freund hatte helfen können. - N. Y.

Mit Ton 40 gedeichselt
Ich war in einem Lebensmittelgeschäft einkaufen. Ich kam wieder raus und stieg in meinen Wagen, aber er wollte nicht starten. Nichts - völlig tot!
Ich gab ihm einfach ein Ton-40-"START!" und drehte den Schlüssel herum. Der Wagen sprang an.
Als ich heimgekehrt war, schaute sich jemand meine Batterie an und erzählte mir, daß der Wagen unmöglich hätte starten können - die Klemmverbindung war nämlich von der Batterie heruntergefallen, es bestand gar kein Anschluß!
- K. S.

Arbeitsbeschaffung
In meinem Büro, das sich mit Musikproduktion befaßt, gab es nicht richtig was zu tun. Wir wurstelten nur mit verschiedenem Kleinkram herum.
Ich kam aus der Session und entschied, uns Arbeit zu postulieren. Das Ergebnis war, daß wir uns drei Alben und zwei Folgen einer Fernsehshow und einiges mehr hereinholten - all das im Laufe einer einzigen Woche. Das war für uns unerhört viel Produktion! Einfach so aus dem Nichts heraus, nur daß ich natürlich beabsichtigt hatte, daß es geschehen würde, und daran glaubte  daß es geschehen würde. Und siehe da, es kam. Diese OT-Lebensweise ist genau das richtige für mich. - J. C.

Die Lösung ist: postulieren
Es war heiß und trocken - eine richtige Dürrepenode. Die Ernte verdarb, der Wasserverbrauch war streng eingeschränkt, und der Mississippi erreichte einen kritischen Tiefstand. Ich ging zu meiner Frau, sprach mit ihr darüber und sagte ihr, wir müßten Regen machen. Sie lächelte und sagte: "Schön, wenn wir Partikel im Raum brauchen, soweit mir das klar ist, dann setzen wir doch einfach welche hin. Postulieren wir die Partikel im Raum."
Ich stimmte damit überein, und wir fingen an, Partikel im  Raum zu postulieren - wir sagten auch unseren Freunden, sie sollten das machen, wir bezogen die Kinder und einige meiner flüchtigen Bekannten in die Unternehmung mit ein - und zwei Tage darauf regnete es. Wir fuhren damit fort, und als zwei weitere Tage verstrichen waren, gab es ein Gewitter und einen Tornado. Während die Wetterfrösche sagten: "Das Unwetter kam aus dem Nichts heraus" setzten wir eifrig diese Partikel in den Raum. Es goß immer mehr - auch der Großstadtraum wurde erfaßt, obwohl die Wetterfrösche meinten, so würde es nicht sein. Im übrigen erreichte der Tornado nie den Boden und niemand kam zu Schaden.
Wir wollten ja auch bloß, daß es regnet, und so geschah es. Sollte es in Ihrer Gegend zu trocken sein, brauchen Sie also nur Partikel im Baum zu postulieren!
- T. B.

Lebensrettung für einen Zwilling
Ich arbeitete in der Säuglingsstation des örtlichen Krankenhauses. Eines Tages erfuhr ich, daß später am Nachmittag eine Frau von Zwillingen entbunden werden sollte. Ich hatte noch nie eine Zwillingsgeburt gesehen, arrangierte also, daß ich als Beobachterin dabei sein konnte.
Das erste Baby kam rosig und laut schreiend auf die Welt, das zweite jedoch war leblos und blau angelaufen. Die anwesenden Krankenschwestern leiteten alle standardgemäßen Wiederbelebungsmethoden ein, aber als die Minuten verstrichen, ohne daß dieses Baby ein Lebenszeichen von sich gab, wurde die Besorgnis im Raum immer unerträglicher.
Die Mutter war sehr aufgeregt, die Ärzte und Schwestern in Hektik geraten, und mir wurde klar, daß sie das kleine Mädchen gleich aufgeben würden.
Da kam ich auf den Gedanken, daß ich vielleicht helfen könnte. Ich brachte sofort meine TRs rein und ging exterior zu der menschlichen Emotion und Reaktion in dem Raum. Ich sandte eine Ton-40-Kommunikation an das Wesen hinaus:
"Hier ist ein schöner neuer Körper, und die Eltern wünschen sich dieses Baby wirklich - es muß nur jemand die Verantwortung dafür übernehmen!"
Und ich ließ die Kommunikation los.
In dem Augenblick, wo ich sie losließ, bewegten sich die Finger des Babys, es holte Luft, und die Krankenschwester schrie: "Gerettet!" Alle waren überglücklich. Besonders ich! - L. D.
 
 
 



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