Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 21.11.2008 
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Jesse Prince im Gespräch mit Lawrence Wollersheim
Jesse Prince war von 1976 bis 1992 Scientology-Mitarbeiter in höchsten Funktionen.
Im deutschen Fernsehen hat er in Peter Reichelts Film "Happy Valley" über das Scientology-Straflager berichtet.
 
 
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Zitate aus dem Interview auf dieser Seite:

 

Über Wollersheim

Wollersheim hat Jahrzehnte gegen Scientology prozessiert. Er hat gewonnen, ihm wurde Schadensersatz in Millionenhöhe zugesprochen. Mit allerlei Tricks drückte sich die Scientology-Organisation vor der Zahlung. Prince über die Scientology-Strategie gegen Wollersheim: "Kein einziges Zehncentstück für Wollersheim" (>>).
 
Aus: Nordhausen: "Scientology - Wie der Sektenkonzern die Welt erobern will", 2008, Seite 318 
Buecher-ueber-Scientology.htm#Nordhausen08 


Wenn die US-Behörden die Zustände bei der RPF auch weitgehend ignorierten - es existiert immerhin ein Gerichtsurteil aus Kalifornien, das diese drastisch beim Namen nennt. Der Richter des Berufungsgerichts in San Francisco bezeichnete das RPF-Programm im Juli 1989 als unmenschlich und als ein Zwangsprogramm. Es ging um den ehemaligen Scientologen Lawrence (Larry) Wollersheim, der 1974 versucht hatte, aus einer Strafkompanie zu flüchten, die sich damals auf einem Schiff in der Nähe von Los Angeles befand, wo die Arbeits- und Studienzeiten von sechs Uhr früh bis ein Uhr nachts reichten. In dem Urteil hieß es: "Während seiner sechs Wochen unter diesen Bedingungen nahm Wollersheim 15 Pfund ab. Wollersheim hatte schließlich das Gefühl, er könne das (RPF-) Regime nicht länger aushalten. Er versuchte, von dem Schiff zu fliehen, denn, wie er später aussagte: 'Ich war dabei, zu sterben und meinen Verstand zu verlieren.' Sein Fluchtversuch wurde jedoch entdeckt. Verschiedene Scientology-Mitglieder ergriffen Wollersheim und hielten ihn fest. Sie ließen erst von ihm ab, als er einwilligte, zu bleiben und das Auditing sowie andere 'religiöse Praktiken', die auf dem Schiff stattfanden, fortzusetzen.« Das Gericht verurteilte Scientology, Wollersheim mit 2,5 Millionen Dollar zu entschädigen. Doch die Sekte weigerte sich und verschleppte das Verfahren jahrelang.

Wie letztlich doch noch die Zahlung erfolgte, schildert Tony Ortega in Village Voice vom 24.6.2008: "Scientology's Crushing Defeat. A previously unpublished saga of an $8 million check" -  http://www.villagevoice.com/content/printVersion/487758

Der Wollersheim-Prozess beweist, daß Schadensersatzforderungen gegen Scientology kaum durchzusetzen sind. Er beweist, daß die vorhandenen Gesetze nicht ausreichen.
 

Hier ein Artikel aus dem Jahr 1987 (Autor: Ingo Heinemann)
 
AGPF AKTUELL I/87 vom  1.3.87 
MILLIARDEN-DOLLAR-PROZESS GEGEN SCIENTOLOGY-SEKTE 
Am  letzten Tag des Jahres 1986 haben über 400 ehemalige Anhänger der Scientology-"Kirche" Klage gegen diese und ihre zahlreichen Unterorganisationen erhoben. Die Kläger haben sich in einer Organisation zusammengeschlossen: FAIR -  FREEDOM FOR ALL IN RELIGION. Bei dem Verfahren handelt es sichum eine sog. CLASS ACTION, eine in der Bundesrepublik unbekannte Art des Gerichtsverfahrens, bei der eine Gruppe von Verbrauchern auch im Interesse solcher Verbraucher klagen kann,  die gar nicht am Prozeß beteiligt sind. 
Der ungeheure Betrag von 1 Milliarde Dollar (ca. 1,8 Mrd. DM) wird verständlich, wenn man berücksichtigt, daß Larry Wollersheim 1986 ein Schadensersatz in  Höhe von 30 Millionen Dollar zugesprochen wurde. Beträge dieser Höhe sind in den USA keine Seltenheit.
 
 
 

Vorbemerkung zum Interview

Ende August 1998 interviewte FACTNet Direktor Lawrence Wollersheim während mehr als 20 Stunden Jesse Prince, der ehemals der zweite Mann in der Führung von Scientology war. Grund des FACTNet Interviews war, Informationen für das Federal Bureau of Investigation (FBI) zu sammeln, um das FBI bei den Ermittlungen über von Scientology begangene illegale Handlungen zu unterstützen.

Die Interviews mit Jesse Prince zeigten einen Einblick in die höchsten Stufen von Scientology und das dort verbreitete Verbrechertum. Die Information ist so gewaltig, dass FACTNet die Transkripte der Tonbänder des Interviews nicht nur an das FBI überreichte, sondern diese auf der Webseite von FACTNet weltweit zugänglich machen wird.

Jesse war von 1976 bis 1992 in Scientology und diente in den höchsten Rängen von Scientology's mächtigem Religious Technology Center (RTC), er gehörte sogar dem Direktorium an. Nachdem er Scientology 1992 verliess, verbrachte er erst mal sechs Jahre damit, sein Leben ausserhalb von Scientology wieder aufzubauen, bis 1998 sprach er jedoch nie öffentlich über seine Erfahrungen in Scientology.

Die Informationen in diesen Transkripten sind so wichtig, dass es nach der Meinung von FACTNet gefährlich wäre, diese nicht zu veröffentlichen. Durch die hoffnungsvolle Bekanntmachung dieser Aussagen soll eine grosse Menge künftigen Schadens verhindert werden, indem Leute vom Anschluss an Scientology abgehalten und gegenwärtige Mitglieder vom Austritt überzeugt werden.

Auch aus diesem Grund ermutigt FACTNet, diese Transcripte weiter zu verbreiten, angemessenerweise an Regierungsstellen, Botschaften, Vorsitzende, juristische Institutionen, Medien und insbesondere an die betroffenen Familien von Scientologen.

FACTNet empfiehlt, mit der Artikelserie von Jesse Prince auch alle zu erreichen, die gegenwärtig in Scientology sind. Beim Lesen der Transkripte werden selbst eingefleischte Scientologen mächtig Zweifel bekommen, ob sie nicht zutiefst und grausam betrogen wurden.



 

FACTNet-Interview L. Wollersheim / J. Prince

Lawrence Wollersheim und Jesse Prince
16. August 1998, Band 1

L:  Test 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10. Heute ist der 16. August 1998. Dies ist Lawrence Wollersheim, es ist ungefähr 5:00 am Nachmittag, und ich sitze zusammen mit Jesse Prince. Wir unterhalten uns gerade über seine Zeit in Scientology, und ich frage ihn verschiedene Dinge. Und dies ist meine Stimme, die andere Stimme ist die von Jesse.
J: Die Stimme, die er anspricht, ist diese Stimme hier.
L: Gut. Erzählen Sie mir über die Angelegenheit, die wir vor Tagen besprochen haben, die Art, wie sich Scientology mit Richtern befaßt. Sie erwähnten, daß Sie vormals einmal durch das FBI vernommen und Sie zu diesem Punkt befragt wurden, aber Sie haben ihnen nicht erzählt, was wirklich vorgegangen ist. Waren Sie da in Scientology?
J: Ja war ich. Ich sagte ihnen die Wahrheit, wie ich sie zu dieser Zeit verstand.
L: Sie erzählten ihnen, was Sie zu dieser Zeit wußten, die Wahrheit, wie Sie sie zu dieser Zeit verstanden. Es betraf die Behandlungsweise der Richter. Wie war der Name des Richters?
J: Richter Mary Anna Fouser
L: Dies war in welchem Fall?
J: Eine RICO-Klage, eingebracht gegen David Mayo, das AAC. CSC und RTC brachten die Klage ein.
L: Wie war diese spezifische Behandlungsweise der Richter durch Scientology, wenn Sie bitte ihr Wissen darüber beschreiben könnten, wer mit einbezogen war, wann man dies machte und wenn Sie wissen, was sie spezifisches taten, oder was Sie nicht wissen. Welche Art der Personen, welche Aktionen, so viele Details wie Sie nur geben können.
J: Ich möchte gerne mit dem Anfang beginnen. Jedesmal erscheint ein Richter in einem Fall von Scientology, gut, schlecht oder indifferent, die übliche Praxis ist die des ODC, besonders wenn es ein feindlicher Richter ist oder angenommen wird, daß es sich um einen feindlichen Richter handelt. ODC bedeutet ”Offene Datensammlung” (Overt Data Collection). Nun geschieht folgendes, einige Kerle, normalerweise vom OSA-Ermittlungsbüro, versuchen, soviel öffentliches Material wie möglich über die verschiedenen Richter zu finden.
L: Können Sie darlegen, was das OSA-Ermittlungsbüro ist.
J: Office of Special Affairs Ermittlungseinheit. Es ist eine Art Ermittlungseinheit, wie sie das FBI in den unteren Regionen hat, die Feinde und Kritiker von Scientology ausforscht.
L: Gut, machen Sie weiter.
J: Sie machen eine ODC. Wenn es nun weitergeht und der Richter ist wirklich feindlich, machen sie nun folgendes: sie sprechen mit den Kollegen des Richters, so wie man versucht eine Information auf harmlose Weise zu erhalten, oder man versucht, es mit der härteren Art und beginnt mit Einschüchterungen. Das ist allgemein üblich, man tut es mit jedem Richter. Bei Mary Anna Fouser, als wir mit diesem Fall weitermachten, wurde ebenfalls ODC angewandt, sie sammelten alle ihre öffentlichen Äußerungen als Richterin, fanden heraus, wo sie lebte, alles was sie nur möglich machen konnten. Durch die Anwälte und die Ermittler konnten sie möglichst viel Informationen über den Richter finden, was sie mag, was sie nicht mag, all diese Dinge. Bevor nun ein Fall beginnt, haben sie das Profil des Richters, haben sie das Profil eines Verfolgers, wenn es ein Verfolger ist, oder ein Profil der von der Gegenseite eingesetzten Anwälte. In meinem bestimmten Fall, ich war als Zeuge im AAC-Fall benannt, erschien ich als Zeuge, als Direktor des Religious Technology Center und eine Person, die sehr hohe Referenzen in diesem ”technischen” Geschäft hatte. Wir verhandelten den Fall und ich hatte dabei den Vergleich anzustellen zwischen ”NED für OTs" (steht für Neue Ära der Dianetik für Operierende Thetane) mit dem Material ”NED of OTs", das David Mayo seinerseits herausgegeben hat. Nun, ich habe darüber in der Art gesprochen, wie ich damals darüber gedacht habe. Natürlich denke ich heute ganz anders darüber. Ich habe die Ausgabe 1 der ”NED für OTs” und die Ausgabe 1 von David Mayo’s ”NED für OTs” miteinander verglichen, die einander erstaunlich ähnlich waren, in dem was die Kirche und dem, was er herausgegeben hat. Natürlich war dies im nachhinein keine Überraschung, da Mayo sie ja geschrieben hatte. Zu der Zeit, als ich ein kleiner Mitarbeiter der Kirche war, schrieb Mayo 98%, deren Grundlage wirre, zufällige Notizen waren. Als ich an diesem Punkt meine Ansicht vortrug, nahm ich diese Papiere aus meiner Tasche, was zu einem heftigen Protest der Gegenanwälte führte, deren Namen ich vergessen habe. Der Richter bat uns in ein separates Zimmer. Die Gegenanwälte und unsere Anwälte schauten sich die Papiere an, und es wurde der Einwand vorgetragen, daß keine Gelegenheit bestanden hatte, dieses Beweismittel vorher einzusehen. Was aber wirklich in diesem Zimmer als Beweismittel vorgelegt wurde und ihnen auch gezeigt wurde, waren Anmerkungen, die ich geschrieben hatte und die ziemlich verschlüsselt waren. Wir hatten uns auch die Kopien von David Mayo’s Material verschafft, um dieses zu vergleichen. Er hatte sein Material sehr vertraulich aufbewahrt und wir hatten Ermittler zu ihm geschickt. Bob Mithoff diente uns hervorragend für unsere verdeckten Pläne, denn er erhielt Kopien des Materials, die uns nun dienlich sein konnten. Ihre Organisation war in verschiedener Weise infiltriert, so daß wir den Druck erhöhen konnten, den wir gegen AAC aufgebaut hatten. Zurück zum Zimmer von Mary Anna Fouser. Im Ergebnis betrachteten wir die Unterschiede, indem wir das Material verglichen, was in diesem Hinterzimmer wirklich ausführlich gemacht wurde. Ich denke, daß die Gegenanwälte darüber nicht sehr glücklich waren. Danach gingen wir zurück, und ich beendete meine Aussagen, danach wurde Ray Mithoff als Zeuge befragt. Uns wurde eine gerichtliche Verfügung, ein TRO, gegen David Mayo bewilligt, daß er diese Materialien nicht mehr verwenden darf, was das Aus für AAC bedeutete. Wie ich im Rückblick sagte, hat er 98% des Materials geschrieben und hätte alles Recht der Welt gehabt, es zu benutzen. Mit dieser Taktik und diesen Dingen, die ich gerade beschrieben habe, geschah es ebenfalls mit CAN. Es handelt sich um sehr weitgehende, versteckte Operationen, die keiner vermutet und die durchgezogen werden. Was nun geschah ist -
L: Kann ich Ihnen eine ganz spezielle Frage stellen und ist es Ihnen möglich, sich daran zu erinnern?
J: An was ich mich erinnern kann, ist die Art der Behandlung der Richter.
L: Meine Frage ist dies: wußten RTC und Scientology von dem Anspruch, daß es seine Kopien waren, wußten sie, daß es nicht ihre Kopien waren, daß David Miscavige der wirkliche Autor der Dokumente war?
J: ...nicht David Miscavige, David Mayo.
L: David Mayo war der tatsächliche Autor der Dokumente und somit hatte er auch die Copyrechte nach dem Copyright Gesetz?
J: Das ist, was ich darüber weiß. Jede dieser Ausgaben von 1978-79 hat DM am Ende unterschrieben. Er hat sie alle geschrieben. Gekennzeichnet sind sie mit LRH/DM, wer immer es in die Maschine geschrieben hat. Tatsächlich hat sich Mayo hingesetzt und die Ausgaben autorisiert. Welche der Ausgaben er mit LR Hubbard unterzeichnete und welche mit seinem Namen, darüber kann ich nichts sagen, da ich nicht dabei war.
L: Sie wissen nicht, ob er es tat oder nicht.
J: Ich weiß eine Tatsache. Ich weiß, daß später in der Kirche, als man sah, wie er das Material gekennzeichnet hatte und das war eine ganze Menge, wobei manches nur drei Zeilen waren, die auch von L. Ron Hubbard umgeschrieben wurden in ein zwei Seiten Bulletin. Bei dieser Verfahrensweise nimmt man hier ein kleines Stück und da ein kleines Stück und setzt es zusammen zu einem Ganzen. Damit ist es eine Originalausgabe.
L: Die übliche Praxis ist also, daß ein Bulletin, das angeblich von L. Ron Hubbard geschrieben ist, zwei oder drei Zeilen von ihm enthält, der Rest wird auf zwei Seiten erweitert.
J: Und er hat es niemals gesehen oder irgendwie entdeckt.
L: OK. Nach ihrem Kenntnisstand muß es ihnen bekannt sein und nun behaupten sie, daß die ganzen Policys von L. Ron Hubbard geschrieben wurden.
J: Sicher.
L: Sie stellen es dar, als ob es vollständig von L. Ron Hubbard geschrieben wurde. Ist es nach ihrer Vorstellung möglich, daß der Durchschnitt der Staff Member (Mitarbeiter) oder der Kirchenmitglieder, die diese Policys mit dem Namen von L. Ron Hubbard gekennzeichnet erhalten, wirklich glauben, daß dies von L. Ron Hubbard geschrieben wurde?
J: Aber natürlich glauben sie es wirklich, sie müssen es alle lesen, jeder. Wenn sie eine Methode 9 machen, kommen sie natürlich ins stolpern. Sie haben eine eigene Organisation, die sie RTC nennen und dies ist die aktuelle Organisation, die alle diese Letters zusammenstellt und herausgibt, diese ACLBs, Bbs, was auch immer.
L: Im Grunde ist es ein Produktionsbetrieb?
J: Richtig
L: Und es gibt den Anschein, wenn ich dies recht verstehe, daß egal wieviel von L. Ron Hubbard geschrieben wurde, die Garantie besteht, daß alle Dokumente von L. Ron Hubbard geschrieben sind.
J: Genau. So hat es sich auch speziell zum Ende hin zugetragen und einige der Konzepte und Ausgaben haben nichts von dem enthalten, was L. Ron Hubbard jemals gesagt hat. Der Grund warum ich darüber in diesen Details spreche, ist der, daß sie in Scientology ein autorisiertes Ausgabenetzwerk haben, wo alles, was herausgegeben wird, durch IA läuft und dann erst an die Orgs gegeben wird. Ich war die Senior-Person, die über diese autorisierten Ausgaben in Scientology stand und zwar in der Zeit, als ich Generalinspektor im RTC war. IA war genau der Bereich, für den ich zuständig war. Ich würde diese Sachen erkennen, würde sie sehen. Sie würden eine Ausgabe zusammenstellen, ungefähr aus 15, 20 anderen verschiedenen zurückliegenden Sachen, um dann zu behaupten L. Ron Hubbard habe es geschrieben, obwohl es in seiner ursprünglichen Form nie den Eindruck erwecken würde, den es dann macht, wenn es fertiggestellt ist.
L: Haben Sie jemals gesehen, daß sie etwas genommen haben, das L. Ron Hubbard niemals geschrieben, niemals gesagt hat und haben daraus ihre eigene Meinung gemacht, ihre eigene Interpretation oder Policy Richtlinien? Sagen wir mal zum Beispiel -
J: OT VIII
L: Er hat OT VIII nicht geschaffen?
J: Er hatte etwas über OT VIII, das Original habe ich nie gesehen, kenne aber eine Person, die das Original gesehen hat.
L: Wer war das?
J: Vaughn Young. Es gab nichts schriftliches darüber als dieses. Aber es gab eine Menge anderer kleiner Papiernotizen. Wieder war es das Zusammensetzen lauter kleiner Einzelteile.
L: Irgend jemand tat dies, nicht L. Ron Hubbard.
J: Oh ja, Ray Mithoff tat dies.
L: Jemand, der von Mithoff keine Ahnung hatte, nahm irgendwelche Notizen die vorhanden waren ohne zu wissen, ob sie wirklich mit OT VIII in Zusammenhang standen.
J: Oder alles.
L: Und doch hat die Kirche OT VII (evtl. Schreibfehler und doch OT VIII Anm. Ü.) als von L. Ron Hubbard verfaßte Ausgabe herausgegeben, basierend auf seinen eigenen alten Anmerkungen. Aber da gab es keinen Hinweis, der auf die Zusammenstellung durch Bob Mithoff hinweist.
J: Ray Mithoff
L: Er hatte nichts anderes als dies.
J: Es kann RM, es kann LRH/RM gewesen, wer immer der Maschinenschreiber war, genauso wie die NOTs Materialien.
L: Haben Sie jemals gesehen, daß Scientology - wie beim Autowaschen -wir wissen, daß es Richtlinien für das Autowaschen gibt - etwas genommen hat, irgend etwas wie eine Art Märchenerzähler, und ganz plötzlich ist ein Richtlinienbrief erschienen, autorisiert von L. Ron Hubbard, oder irgendwas, das er niemals selber geschrieben hat?
J: Wie man Wäsche zu waschen hat. Da gab es einen regelrechten Wahnsinn bezüglich der Wäsche von L. Ron Hubbard. Dieser Geruch, dieser Geruch machte ihn verrückt. Es gab da einen Punkt, an dem seine Wäsche zum Bassin kam, dort haben sie das ganze Bündel gewaschen und dann zu ihm zurück geschickt. Es war sicher, er würde sich über den Geruch der Seife, über das Jucken auf der Haut beschweren. So wurde ein vollständiges großes Projekt eingesetzt, um eine Seife zu finden, die nicht roch. Niemand in der Sea Org kann irgend etwas tragen, das einen Geruch hat. Sie praktizieren das ganze auch noch heute, obwohl dieser Sohn einer Hündin schon lange tot ist. Und ich, der ich Raucher bin, war dann das Wesen, das dieses Material zu beschnuppern hatte. Sie haben nie etwas zustande gebracht. Ich brachte eine autorisierte Ausgabe heraus. Ich profitierte einfach davon in dieser speziellen Einheit zu sein.
L: Die Forschungen, die bezüglich der Seife und der Reinigungsmittel erfolgten, wurden in einem Richtlinienbrief festgehalten mit seinem Namen drauf, und er hat niemals die Forschungen durchgeführt, niemals eine Zeile darüber geschrieben, aber es wurde mit Copyright unter seinem Namen herausgegeben.
J: Wie man Hemden und die sonstige Wäsche zu waschen hat, dies bedeutet Wannen, große Wannen mußten gekauft werden. Sie würden ein buchstäblich nagelneues Hemd nehmen und es würde in Fetzen gehen bei all den Bemühungen den Geruch der Seife herauszubekommen.
L: Wir schweifen etwas vom Thema ab, aber dafür gibt es auch Gründe. Ich möchte jedoch im vorherigen Konzept fortfahren. Wir wollen uns wieder dahin begeben, wo wir stehen geblieben waren und zwar bei dem besprochenen Gerichtsfall. Sie behaupten, daß jede Zeile, jedes Wort in jedem Richtlinienbrief, der den Namen von L. Ron Hubbard trägt, von L. Ron Hubbard geschrieben wurde.
J: Das ist eine absolut glatte Lüge.
L: Sie verwenden das für ihr Copyright, daß alles L. Ron Hubbard gehört und alles von L. Ron Hubbard stammt und sie haben versucht, den Richter davon zu überzeugen. Lassen sie uns zurückgehen zu Mary Anne Fouser.
J: Was nun geschehen ist, war dieser Wahnsinn, um diese TRO gegen AAC zu erhalten. Sie hatten an dem Wochenende irgendeine Party. Gerade davor haben wir sie mit unserer kleinen Operation unterwandert. Gary Clinger trat wirklich mit der jüdischen Yamalka auf und all diese ”Pflanzen?" waren auch da. Wir haben alles aufgeschrieben, geplant und ausgeführt. Die Veranstaltung wurde zu einem Alptraum. Am Schluß haben sie die Polizei angerufen, da wir heimlich Räume über dem AAC gemietet hatten und sie abhörten. Wir wußten, was sie sagten, all ihre Pläne, einfach alles. In dieser gehobenen Operation gibt es einen, Bob Mithoff, der alles delegierte, alles tat und zudem waren auch noch einige Frauen in die Sache verwickelt. Sie hatten niemals eine Chance. Wir waren in ziemlicher Panik und dann bekamen wir eine Vorladung, da sie alles entdeckt hatten, wir erhielten eine gerichtliche Vorladung, die gegen die Kirche war, alles wegen der Schikanen, die auf ihrem Eigentum  geschehen sind. Wir erhielten wirklich die erste Vorladung und die einzige Deckung, die wir zu dieser Zeit hatten, war Bob Mithoff. All dies löste eine Panik aus, und diese Söhne einer Hündin wußten, daß etwas gegen die Kirche vorlag und so mußten sie schnell etwas unternehmen und diesen RICO-Fall vorwärts bringen, da es sehr schlecht aussah. Die Klage lief bereits und wir waren mit den Belästigungen beschäftigt. Dies war das Wochenende.
L: Eine Frage, ist es nach ihrem Verständnis in den meisten Staaten ein Verbrechen, wenn man ohne Genehmigung jemanden abhört.
J: Ja.
L: Wissen Sie, daß es ein Verbrechen ist, Leute in ihrer Privatwohnung abzuhören und ohne Erlaubnis ihre privaten Unterhaltungen aufzuzeichnen.
J: Sicher. Das war nicht das erstemal und das ist der Unterschied, ich kann ihnen da von ganz anderen Dingen berichten. Ich gebe Ihnen mal ein abscheuliches Beispiel. Es gab da ein Staff Member, Bill Finell, etwas sonderbar, jedenfalls machte er den Eindruck ein sonderbarer Mensch zu sein. Die Leute dachten auch, daß er sonderbar ist, er hatte eine Frau, Holly Finell, sie arbeitete beim RTC. Man hatte die Sorge, daß sie abhauen würde und noch ein paar andere Dinge. Rick Aznaran besorgte eine Abhörvorrichtung, eine Lampe und wir mußten ihnen beim Umzug helfen, Vicky hatte das organisiert, daß sie umzogen von dem Platz, wo sie wohnten, zu einem anderen, wo die Lampe eingebaut war mit dem Abhörgerät, so daß wir einiges Insiderwissen der Staff Member erfahren konnten.
L: Sie haben ihre eigenen Staff Member abgehört?
J: Rick und ich haben draußen gesessen mit Kopfhörern auf, während der Typ und seine Frau Sex miteinander hatten, was immer man da tut. Es war schrecklich. Sie sind einfach nicht schlafen gegangen. Und das ging Nacht für Nacht. Es ist jenseits -
L: Denken Sie, daß diese Taktik auch bei anderen Staff Member angewandt wurde, von denen man dachte, daß sie abhauen würden, was ja keine Seltenheit ist?
J: Nein.
L: Dieses ungesetzliche Telefonabhören ihrer eigenen Geistlichen, sie sind Geistliche, Staff Member, weil Staff Member sind nun Geistliche, glaube ich.
J: Oh ja, das müssen sie wohl sein, irgend etwas verrücktes ist in den 80iger Jahren aufgekommen.
L: Sie haben ihre eigenen Geistlichen ohne deren Erlaubnis abgehört?
J: Ja, sie haben sehr moderne Technik verwandt, Radiogeräte, Radioübermittler und spezielle Abhörgeräte.
L: Machen wir nun weiter mit -
J: OK. Es war Freitag und zu spät, um noch irgend etwas beim Richter zu erreichen. Das ganze Wochenende ist vorbei gegangen und sie hatten diese Party. Durch Ermittlungen war bekannt geworden, daß Mayo diese Schriften bestimmten Leuten gegeben hatte und diese Gruppe gründen wollte. Robin Scott von England war einer von ihnen, Maura (?), Steve Bell Maine (?) aus Schottland und England und einige Leute aus Kopenhagen, an deren Namen ich mich nicht erinnere. Die Kirche war in regelrechter Panik deswegen, da sie ihre ODC so gut durchgeführt hatten, sie schickten Staff Member wie Lynn Farney und andere OSA Leute zu ihnen nach Hause, um ihre Beweggründe zu erfahren. Dies war aber nicht erfolgreich, weil irgend etwas passierte, die Sicherheitskräfte haben sie zum Teufel gejagt und sie konnten sie nicht veranlassen, ein sofortiges TRO zu bewilligen und wir versuchten es nicht weiter bei Gericht damit.
L: Haben sie beschlossen, daß ihr zu ihnen nach Hause kommen sollt. Haben sie dies beschlossen?
J: Nein, dafür gab es nie eine Möglichkeit.
L: War da ein Anwalt dabei, als Lynn Farney versuchte, sich dem Richter privat zu nähern? Haben Sie daran eine Erinnerung?
J: Nein, ich denke, da war keiner, ich denke, den gab es nicht.
L: So, Farney selber ging zu dem Haus des Richters?
J: Richtig. Er stand davor.
L: Hatte er irgend etwas, was er unterschreiben lassen wollte?
J: Ja, er hatte die Papiere dabei.
L: Und irgendein beratender Anwalt von Scientology hatte sie vorbereitet?
J: Ja.
L: Und die Sicherheitskräfte haben Farney nicht ins Haus gelassen. Erzählen Sie bitte weiter.
J: Der folgende Montag oder Dienstag, ich erinnere mich nicht mehr welcher, jedenfalls kam da die Geschichte mit der zusammen, die ich ihnen schon früher erzählt habe, da, wo wir im Gericht ins Hinterzimmer gegangen sind und an diesem Tag haben wir das TRO erhalten. Später erfolgte eine Untersuchung wegen dieser speziellen Klage. Zu der Zeit, da diese Untersuchungen begannen, war ich nicht mehr in dieser hohen Position. Ich war eigentlich tiefer als Walscheiße. Es wurde mir erzählt und ich konnte mich nicht mehr an den Fall erinnern, daß die Kirche angeklagt war, die Richter manipuliert zu haben. Das FBI wollte mit mir speziell über diese verfluchten Leute sprechen, die alles wußten, um sie zu vernehmen. Im Allgemeinen habe ich ihnen das erzählt, worüber ich eben gesprochen habe. Ich erzählte, daß einige Leute hin gegangen sind, wenig erfolgreich waren, aber die Hintergründe wisse ich nicht. Aber im Rückblick, wenn man die ODC betrachtet, die sie bei den Richtern angewandt haben, an jedem Richter, der mit ihnen zu tun hatte, und wie sie die Fachleute zu den nahen Bekannten schicken, um das Wasser wirklich zu testen, das ist der Weg wie sie arbeiten.
L: Was für Leute schicken sie hin?
J: Rechtsanwälte (Berater)
L: Schicken sie Leute aus, um für den Ernstfall Informationen zu sammeln, die sie dann verwenden können, um den Richter einzuschüchtern?
J: Nein, zuerst wollen sie herausfinden, wie der Richter über Scientology denkt. Sie suchen den Freund eines Freundes und dessen Freund. Sie zahlen Geld, viel Geld für diese Informationen. Sie tun dies und versuchen, jeden Anwalt dazu zu bringen: ”Schau, das ist es, was wir brauchen, schau, wie du dran kommst, wenn du schnell Geld verdienen willst, tu es”.
L: So, sie finden heraus, wie der Richter fühlt, das ist nicht illegal, das ist einfach eine Ermittlung. Wie denken sie, was gibt es noch, haben sie je etwas gehört, daß sie veranlaßt zu glauben, da? sie damit den Richter beeinflussen.
J: Nein, darüber habe ich nichts gehört. Ich denke, es war der Richter selber in seinem Ehrgefühl, dies ist meine Meinung. Ich denke, sie haben die Entscheidung getroffen, die auf Beweisen basierte. Sie haben verstanden, was Scientology sagte und haben es anerkannt, ja, das war Mayos Meinung. Er sagte niemals, hey, ich habe das geschrieben, er hat es niemals gesagt.
L: So sehr war er beeinflußt. Er hat es nicht gesagt. Das ist erstaunlich.
J: So war es, was hatten Sie erwartet?
L: Haben Sie jemals gehört, daß sie ihre persönlichen Informationen über die Richter eventuell aus einer anderen Quelle erhalten haben?
J: Ich wußte, daß ihnen der Ehepartner bekannt war und ich weiß, daß ihnen über diese Person alles bekannt war.
L: OK. Lassen Sie uns darüber sprechen, ob es andere Richter, oder andere Mitglieder des Gerichts gab, die Scientology beeinflußt hat, bestochen, eingeschüchtert?
J: Charles O’Rielly. Ich glaube, sie haben ihn eines Nachts in einem Club verprügelt. Dies war in Verbindung mit Gene, ihrem PI.
L: Gene Ingram.
J: Gene Ingram. Es war irgendein Club. Dies war während der Verhandlung, ich schätze, es war in Wirklichkeit ihre Verhandlung. Sie waren in Los Angeles und da gab es diesen Club, in den Charles O’Rielly gerne gegangen ist. Es war bekannt, daß er da gerne hingegangen ist. Sie waren ganz verrückt mit diesem Charles O’Rielly. Ich erinnere mich besonders an den Tag, nachdem Charles verprügelt wurde. Marty Rathbun und Gene Ingrame sind Charles von dem Zeitpunkt an gefolgt, als er aus dem Gericht kam. War nicht Breckenridge der Richter?
L: Nein, es war nicht Breckenridge, es war Swearinger.
J: Swearinger. Sie haßten diesen Richter, und sie haßten Charles O’Rielly, weil anscheinend - ich war nicht wirklich darin verwickelt, da es nichts war, das irgendwie mit Warenzeichen zu tun hatte und ich war überwiegend mit Warenzeichen befaßt in meiner leitenden Position in der Kirche.
L: Was haben Sie gehört?
J: Was ich gehört habe, einige Tage bevor Charles wirklich verprügelt wurde, und dann Tage danach war etwas zwischen David Miscavige, Marty Rathbun und Gene Ingram. Da ich in einem anderen Fall bei ASI war, habe ich von dieser Geschichte gehört. Aber Dave Miscavige machte es sehr klar, daß es sich um eine ”need to know” Sache handelte, denn er stellte es so dar, als ob Gene Ingram und Marty im Einverständnis mit Charles O’Rielly in den Club gegangen sind, in den er wollte. Tage davor sprach er davon:”ha, er wird diesen Monat noch von jemand verprügelt werden. Er ist wirklich laut und heftig, er ist so ein Arschloch und wir machen es so und so und so...
L: So und so in dem Club?
J: Ja, andere Ermittler, andere Leute beobachten ihn, ärgern ihn, versuchen ihn zu täuschen, so als wollten sie ihm einen Drink spendieren, haben einfach mit ihm gesprochen. Dann hat es so ausgesehen, daß sie eines Tages wußten, was los war mit Charles O’Rielly. Er wird eine große Überraschung erleben. Das ist, woran ich mich erinnere, ganz speziell, und dann -
L: Hat David Miscavige dies gesagt?
J: Nein, Marty hat es zu David Miscavige gesagt und Gene Ingram war da, und ich war da und Vicky. Dann war Dave ganz stolz darauf, er war so glücklich, ”OK, OK, OK.” Dann, am nächsten Tag ”Charly wurde verprügelt. Mann, war das ein Spaß, wenn du sein Gesicht gesehen hättest,” Marty hat es mir und Vicky erzählt, nein es waren nur ich und Vicky war anwesend, Dave Miscavige war da, Norman Starkey war da. Sie haben gejohlt und geschrien und haben gedacht, daß hier das größte Ding aller Zeiten passiert ist, seit es geschnittenes Brot gibt. Gene Ingram war da und er wollte nichts erzählen, weil ich noch dabei war, aber Marty war so nett und hat die Geschichte erzählt. Gene Ingram war der Typ, der alles von den anderen weg gehalten hat. Es ist meine Vorstellung der Sache, daß er die ganze Auseinandersetzung komponiert hat, die O’Rielly hatte.
L: Sagte Marty oder irgend ein anderer etwas darüber, daß bei Ihnen den Rückschluß zugelassen hat, daß sie in die Schlägerei von Charlie verwickelt waren?
J: Es schien, wie ich schon sagte, daß sie in den Tagen davor irgend etwas entwickelt haben, das ganz danach aussah. Die Details sind mir entgangen. Es erschien als hartes Zusammensein wie immer, ”OK. was hat er gemacht, wo ist er hingegangen? OK, das ist es, was wir machen werden. das ist, was wir machen werden.” Sie haben es geplant, es erscheint jedenfalls sehr instrumentalisiert gewesen zu sein.
L: Wenn Sie sich an mehr Details erinnern können, lassen Sie es mich wissen, wenn Sie sich an irgend eine Unterhaltung erinnern, daß irgend jemand etwas spezielles gesagt hat -
J: Was sagen, warum sprechen Sie immer um die Person Jesse herum? Er war so glücklich, mußte es jemand erzählen.
L: David Miscavige?
J: Ja
L: Sagte er, ”Charlie hat bekommen, was er verdient hat”, sagte er ”Charlie hat eine Überraschung erlebt?"
J: Nein, er hat nur wie verrückt gelacht, er war glücklich.
L: Haben Sie jemals etwas über den Hund von Richter Swearinger gehört, der ertrunken sein soll? Nichts davon. Er hatte einen kleinen Collie und jemand ist über den Zaun gestiegen und hat den Hund im Pool ertränkt.
J: Möglicherweise Marty. Aber er ist zu schwach. Vielleicht brauche ich noch ein paar Tage dieser Unterhaltung, um mich zu erinnern.
L: Ich werde etwas Material durchgehen, von dem Sie möglicherweise noch nie gehört haben. Eins der größten Dinge die Leuten passiert, die gegen Scientology sind, ist, daß ihre Haustiere sterben. Ihre Tiere verschwinden oder sterben. Es ist eine Vorgehensweise der IRS Ermittler, die ihre Probleme mit Haustieren hatten, ich hatte Probleme mit Haus-tieren. Andere Leute, die Scientology verlassen haben. Haben Sie Kenntnis davon, daß irgend jemand darüber gesprochen hat, ein Tier verletzt zu haben, da es kein Kapitalverbrechen ist und es signalisiert der Familie, daß sie ihr nahe sind, und es ist wirklich ein Signal des Terrors.
J: Nichts dergleichen, nicht in diesem Zusammenhang, aber ich erinnere mich an eine ASI - Sitzung  -- und wieder ist es etwas, was mir viel später einfällt  -- wo Marty über den Film ”Der Pate” gesprochen hat, als der Kopf des Pferdes erschien. Er spielte darauf an, dies auch bei Leuten anzuwenden, die Kritiker von Scientology sind, Leute mit dieser Handlung zu erschrecken. Ich erinnere mich.
L: Erinnern Sie sich noch an andere Besonderheiten über die er sprach?
J: Ich erinnere mich, das ist, an was ich mich erinnern kann, David Miscavige war dabei, Norman war dabei, Ich war dabei, Vicky war dabei, Marty war dabei, irgendein anderer, möglicherweise jemand von der OSA, ich versuche mich zu erinnern wer es war. Vielleicht Edith Bucaley (Büchele) und Klaus Bucaley (Büchele), denn sie gehörten zum Netzwerk des OSA. Ich erinnere mich an einen ganz bestimmten Punkt, Marty hat den Ausschlag gegeben. Ich denke, einer der Rechtsberater war da, ich weiß nicht, ob es John Peterson war. Es könnte Joe gewesen sein, aber ich bezweifle es.
L: Joe Yanni?
J: Ja, weil Joe gewöhnlich der Rechtsberater der Kirche war. Also gut, wir trafen uns und wir machten Witze darüber, wie intensiv die ganze Sache war und ob man das auch möglicherweise mit anderen Leuten machen könnte. Ich erinnere mich daran, was Dave sagte, also haltet die Klappe, sprecht nicht über solches Zeug. Das ist es, an das ich mich erinnern kann, genau an das. Vielleicht kann ich mich später auch an mehr erinnern. Etwas, was einem plötzlich einfällt.
L: Können Sie sich vielleicht noch an andere ähnliche Fälle erinnern, sie haben über Charlie gesprochen, sind Anwälte mit einbezogen, irgendwelche Richter, irgendwelche Sekretärinnen, manchmal kann man Sekretärinnen dazu bringen, Dokumente verschwinden zu lassen, oder ein Dokument ändern, oder einen Beweis ändern. Erinnern Sie sich etwas darüber gehört zu haben, daß Gerichtsakten verfälscht wurden oder die Richter eingeschüchtert wurden oder man sie wissen ließ, daß man sie erpressen kann.
J: Ich glaube, sie haben versucht den Richter Beckenridge einzuschüchtern. Die Art und Weise, wie sie es getan haben, kann ich allerdings nicht genau sagen, da ich nicht dabei war, also ich kann nicht sagen ”es passierte am Sonntag um 12:15 Uhr,” so ungefähr. Sie machten es über die Schiene Einfluß, so wie sie es jetzt machen. Sie gehen zu ih-ren Freunden und Familien und sagen etwas, allerdings nicht sie sel-ber, sie haben Leute, die das für sie tun, wie die Rechtsanwälte hinge-hen und sagen: ” Hey, sie sind doch gut befreundet mit dem oder mit dem, warum wollen sie nicht - vielleicht erhält dieser Beckenridge dies und jenes.” Dann versuchen sie das gleiche bei den Richterkollegen und sagen: ”Hey schau her, du bist nicht ganz auf Linie.” Dies war das Programm oder die Operation, die sie im Fall Beckenridge angewandt haben, den Richter zu diskreditieren. Ich denke, sie haben Artikel verbreitet, um gegen ihn vorzugehen.
L: Sie haben also Leute bezahlt, damit sie zu seinen Freunden oder den Partnern des Richters gegangen sind und erzählt haben, daß der Richter falsch handelt mit der Art der Behandlung von Scientology?
J: Richtig
L: Das ist interessant, wirklich interessant.
J: Das ist ein Teil ihrer Anweisungen, der ODC, sie gebrauchen es als eine Form der Einschüchterung nach außen und nach innen. Wie Lynn Farney der Schlüssel war, wie einer der diesen ganzen Scheiß kreiert gegen die, die Scientology angreifen, um allen möglichen Dreck zu finden. Kriminelles zu finden, dies hat er getan, er trinkt, er rennt mit einer Hure durch die Gegend, was auch immer.
L: Geben sie das an die Leute weiter, damit diese versuchen, Einfluß zu nehmen, Einfluß auf den Richter. In anderen Worten würde das besagen,
J: Sie geben es den Freunden, den Familienangehörigen weiter, damit diese sich eine spezielle Meinung bilden.
L: Was ist das Ziel ihrer Ermittlungen?
J: Den Richter zu Fall zu bringen.
L: Dies ist eine sehr wichtige Sache, denn wenn sie über das Sexualleben des Richters Informationen bekommen, sein Geschäftsleben, seine Kredite, alles was ihn diskreditieren könnte, geben sie es wohl an seine Kollegen weiter.
J: Zum Abschluß. Sie können ODC und CDC anwenden.
L: CDC ist was?
J: Covert Data Collection (verdeckte Ermittlungen)
L: Erzählen Sie über diese Covert Data Collection.
J: Nun ODC, da kann man alles offene Material erhalten, bei CDC werden Freunde befragt, Geschäftspartner, irgend jemand versucht, die Bankauszüge zu erhalten, ein anderer die Telefongespräche.
L: Wenn Sie sagen irgend jemand, beinhaltet dies, das es legal gemacht wird, meinen Sie dies so?
J: Nein, sie bezahlen Leute, die es für sie machen.
L: Sie würden jeden dafür bezahlen.
J: - wie einen Privatdetektiv, wenn der sagt, ”ich kann dies machen, ich bekomme dies.”
L: Ich kann illegale Bankauszüge erhalten, illegale Telefongespräche. Sie bezahlen ihn ganz bewußt und der Kirche erzählen sie, ” ich kann diese Telefongespräche illegal bekommen”, und die Kirche würde sie bezahlen. Die Leute, die sie bezahlen, sind die Rechtsberater.
J: Das bestimmt alles die OSA, und die Rechtsberater bezahlen die Privatdetektive. Es sieht aus, wie wenn es legal wäre, es macht einen prima Eindruck, aber es geht von dem OSA zu den Rechtsberatern und die beauftragen die Ermittler und so bekommen sie ihre Informationen.
L: Würden die Ermittler den Rechtsberatern erzählen, daß sie die Bankauszüge illegal bekommen können, ebenso die Telefongespräche, oder würden sie erzählen -
J: Lassen sie es mich erklären, OK, Das ist die Weise, wie es gemacht wird. Sie haben verschiedene Ermittler, es ist wie ein Netzwerk, Gene Ingram ist die Hauptperson. Er kennt alle, mit denen er zusammen arbeitet. Die Sache geht folgendermaßen ab, ” Hey Gene, es wäre prima, wenn wir einige Bankauszüge bekommen könnten oder seine Telefonnummer, damit wir wissen, mit wem er telefoniert.” Oder was immer.
L: Wer würde so etwas fragen?
J: Nun, Insider, das ist die Art, wie sie die Sache hypothetisch aussehen lassen. Wie Lynn Farney, wenn ihm ein Fall zugewiesen wird, zu den Rechtsberatern sagt, ” Wäre es nützlich, wenn wir dies oder dies über den Richter wüßten, oder ein anderer Rechtsanwalt, wenn wir es wüßten und die Informationen erhielten, die besagten, daß er jedes Wochenende mit einer Prostituierten zusammen ist, oder seine Frau betrügt, oder was auch immer. Würde das uns helfen, oder ist er bereits gegen Scientology eingestellt und erzählt alles mögliche.” Welchen Dreck sie auch immer ausgraben würden, der Rechtsberater käme zu der Feststellung ”Ja, Ja, das würde uns helfen”. Scientology zeigt den Rechtsberatern eine hypothetische Situation auf, ”Wenn wir diese Information hätten, würde es dann unseren Fall günstig beeinflussen? Ja”. Selbstverständlich weiß er, über was gesprochen wird. Dann gehen sie zu einer Person wie Gene Ingram und sagen, ” Paß auf, laß uns das herausstellen, wir müssen dies über den Kerl wissen, wir müssen wissen, mit wem er telefoniert, wir brauchen Telefonaufzeichnungen, wir benötigen diese Art von Material.”
L: Sie würden wirklich Gene erklären, ”Wir brauchen Telefonaufzeichnungen, Bankauszüge.”
J: Ja, richtig. Und dann zu Gene, ”Wer kann das beschaffen?” Gut Gene, ”Ich weiß, so und so können wir es machen, aber es geht auf Deine Kosten.” Und Gene würde es machen, wie aufgetragen. Dann würden sie den Rechtsberatern erklären, ”Wir werden diese Information erhalten, wir haben die Person beauftragt, die in Dein Büro kommt und Du bezahlst sie. So schieben sie im allgemeinen das Geld rüber.
L: Ein paar wichtige Fragen. Wer würde im allgemeinen Gene Ingram erklären, daß er Telefonaufzeichnungen und Bankauszüge beschaffen soll. Welche Person?
J: Marty Rathbun, Lynn Farney, jedenfalls in der Zeit, über die ich spreche. Lynn Farney würde es tun, und dann gab es da noch einen Typ, Ben. Ben irgendwas von der OSA. Ben Shaw?
L: Ben Shaw?. OK. Wußten sie, daß es illegal ist, sich Telefongespräche und Bankauszüge zu beschaffen.
J: Natürlich, selbstverständlich. Aber es ist ein Teil ihrer Richtlinien, ODC/CDC.
L: Sie haben genommen, was immer sie bekommen konnten, aber den wichtigen Unterschied, den wußten sie.
J: Ich kann nicht für jedermann Vorstellung sprechen, sie wußten, daß es illegal war, aber sie wußten auch, wie sie vorgehen sollten, damit nichts bekannt wurde.
L: Sie wußten, daß es illegal war, sie fragten nach illegalen Dokumenten, sie bezahlten Rechtsberater, um das Gesetz zu brechen und diese illegalen Dokumente zu erhalten -
J: Sie haben nicht die Rechtsberater bezahlt, die Rechtsberater haben das Geld den Ermittlern übergeben.
L: So, sie haben die Ermittler nicht bezahlt, sie haben es nicht direkt getan. Die Rechtsanwälte taten es.
J: Die Rechtsberater taten es.
L: Also, haben die Rechtsanwälte, und dies ist ein wichtiger Unterschied, haben die Rechtsanwälte gewußt, daß Scientology den Rechtsberatern erzählt, sie sollten die Ermittler auffordern, Bankauszüge und Telefongespräche zu beschaffen?
J: Selbstverständlich.
L: Sie wußten es. Können sie einige Namen nennen.
J: Earle Cooley wußte alles von dem Abkommen. John Peterson, der tot ist, wußte alles. Moxon, er ist damit groß geworden mit dieser Art der Ermittlungen, er kam hoch durch all diesen Schmutz und Dreck.
L: Er wußte davon. Ungefähr wie -
J: OK, machen wir weiter.
L: Heller, Larry Heller?
J: Larry Heller, eine große Nummer, ja, selbstverständlich. Larry Heller, Sherman Linske, sein kleiner Bruder.
L: Drescher?
J: Das ist keiner, den ich gut kenne.
L: Wie ist es mit Yingling? Monique Yingling?
J: Ich weiß nicht. Ich müßte etwas Material sehen.
L: Das ist ein neuer Name. Alle anderen Rechtsberater von Scientology die Sie kannten, die auch die privaten Ermittler kannten, welche die illegalen Dokumente beschafften, wurden von denen dafür bezahlt. Für die illegalen Dokumente, die Telefonaufzeichnungen - Joe Yanni, OK, lassen wir den weg. Würden Sie das wiederholen?
J: Nein, ich würde nie was gegen Joe sagen.
L: Joe ist OK, ich habe mit ihm die ganze Zeit verhandelt, ebenso Margaret. Wir sind damit fertig.
J: Ich würde nie etwas über ihn sagen ohne seine Erlaubnis.
L: Diese Bankauszüge, wie war das, meine wurden dreimal geknackt.
J: Das ist nicht schwer.
L: Drei mal, mit einem Paßwort drauf. Einige bezahlen Geld, um Bankauszüge zu erhalten. Sie haben es wohl von einem ”Verräter” erhalten.
J: Möchten sie eine Endlosschraube hören. Das geht von Berater zu Berater, ich möchte nicht wissen, wieviel Geld sie jedem zahlen. Sie werden feststellen, daß da eine Menge Geld von den Rechtsberatern bezahlt wird.
L: Wieviel denken Sie, wird für diese illegalen Bankauszüge bezahlt? Was denken Sie, $ 2,000, $ 5,000? Irgendwelche Vorstellungen?
J: Das war für mich nicht notwendig zu wissen. Nicht jeder hatte diese Informationen.
L: Frage, wenn sie es erreichen würden, wenn die Rechtsanwälte die Ermittler veranlassen würden, die Auszüge zu beschaffen -
J: Sie hören nicht genau zu. Rechtsanwälte hatten nichts damit zu tun. Die Kirche selbst würde zu ihren leitenden Ermittlern gehen und sagen, dies ist -
L: Als würden sie zur Kirche gehen und nicht zu den Rechtsberatern. Diese bezahlen praktisch blind?
J: Richtig.
L: Heilige Scheiße
J: Ja. Sie bekommen es nur gesagt, wir besorgen sie, bezahlen ihnen Geld, bum. Sie werden nur benutzt.
L: So läuft der ganze Schwindel.
J: Sie werden nur gebraucht, um zu zahlen, um es korrekt aussehen zu lassen.
L: Sie wußten davon, daß -
J: Rechtsberater wissen nicht, was da eigentlich geht, und sie wollen es auch gar nicht wissen, das sagen sie einem auch. Das ist in Ordnung, wie das ganze läuft ist deine Sache, erzähl mir aber nicht darüber, aber ich bezahle dir einige Ermittler und wenn du einige Informationen erhalten kannst, die ich gebrauchen kann, prima.
L: Sie bezahlen also die Ermittler, damit sie das Zeug irgendwie bekommen, und sie wissen, daß die Ermittler es nur illegal erhalten, aber da sie die Dokumente nicht sehen, sie stellen nur die Schecks aus, hat alles den Anschein der Legalität in der Anwaltskanzlei und es hat auch so auszusehen, weil Scientology nicht für die illegalen Informationen bezahlt, sie erhalten sie nur.
J: Ja, aber Scientology bezahlt dafür. Es kommt von -
L: Es ist durch die Rechtsberater ”gewaschen?"
J: Richtig
L: Also erhält Scientology die Bankauszüge, die Telefongespräche, was für illegale Unterlagen hätten sie noch gerne zusätzlich?
J: Sie würden Deine ganze Strafakte bekommen, es ist so verdammt einfach, jede Art von Unterlagen.
L: Etwa eine gerichtliche Vernehmung, vertrauliche Auszüge, strafbare Handlungen, würden sie solches bekommen?
J: Was ich gesagt habe, würden sie bekommen, wenn sie etwas über die kriminellen Geschichten wissen wollen, sie bekommen wie (schnippt mit den Fingern). Eine normale Person kann das nicht bekommen. Es ist vermutlich nicht verfügbar.
L: Was gibt es sonst noch für Arten der Covert Data Collection? Was würden sie noch machen, welche Informationen würden sie noch sammeln?
J: Steuerunterlagen, hauptsächlich Vermögensangaben, Telefonaufzeichnungen.
L: Steuerunterlagen, IRS 1040, wie die eigenen IRS Aufzeichnungen?
J: Natürlich, sie wissen, daß sie es bekommen können. Sie können alles bekommen.
L: OK.
J: OK, lassen Sie uns eine Unterbrechung machen. Ich bin von dem heute erledigt.



Lawrence Wollersheim und Jesse Prince Band 2
24. August 1998

L: 2, 3, 4, 5, 6. Heute ist der 24. August, ein Montag. Dieses ist Lawrence Wollersheim. Ich bin zusammen mit Jesse Prince. Wir sprechen über seine Erfahrungen mit Scientology. Jesse, ich möchte noch mal als besonders wichtig hervorheben, daß Sie uns nur Tatsachen erzählen, so wie Sie gehört, gesehen, getan haben, was andere Leute taten, Namen, soviel Geschehnisse wie möglich, so genau wie möglich, und gelegentlich werde ich Sie zu ganz bestimmten Dingen fragen und da möchte ich beginnen. Was ich Ihnen in einem Dokument gezeigt habe, nennt sich ”Tod, Psychosen und Scientology” wobei es sich um Fragmente einer vertraulichen Datenbank über Mitglieder von Scientology handelt, die mysteriös verstorben sind, einen versuchten oder vollendeten Selbstmord begangen haben, psychotisch geworden sind oder von Scientology in irgend einer Weise mißbraucht wurden. Denn Scientology verdrängt alle schlechten Nachrichten, nur die Ermittlungsabteilung und einige Leute dürfen es wissen, damit keiner davon weiß, wenn etwas schief läuft und diese Sachen sind schlimm genug, und der einzige Weg auf dem man es zurückverfolgen kann, ist, es Stück für Stück, wie ein Puzzle, wieder zusammenzusetzen. Sie würden erstaunt sein, was all die Jahre schon gebracht haben, wieviel kleine Stücke wir zusammengetragen haben, die uns Familien und andere Personen gegeben haben, damit sie verstehen, was mit ihrem Kind, mit ihrem Ehemann oder Ehefrau geschehen ist. Mit dieser Einleitung lassen Sie uns direkt einsteigen. Sie haben einige Anmerkungen mit gelbem Stift gekennzeichnet. Erzählen Sie uns einfach, was Sie wissen, Sie können den Punkt lesen und dann alles behandeln, an das Sie sich erinnern.
J: Die erste Sache, die ich ansprechen will ist (liest vor) ”Flo Barnett, a.k.a. Milder, die an einigen Schußwaffenwunden starb. Sie war die Schwiegermutter von David Miscavige. Kurz vor ihren Tod hat sie erklärt, daß sie eine Auseinandersetzung mit David Miscavige hatte und drohte damit an die Öffentlichkeit zu gehen und Scientology zu verklagen.” Was ich darüber weiß, ich schätze, es war die Zeit als sie starb, nein, es war etwas davor, weil ich Shelly Miscavige auditierte.
L: Shelly ist eine seiner Zwillingsschwestern?
J: Shelly Miscavige ist die Ehefrau von David Miscavige, oder war es in dieser Zeit, ich nehme an, sie ist es noch. Ich auditierte sie und sie erzählte mir von der Tatsache, daß sie eine schwarze Person in der Fa-milie habe. Sie erzählte weiter, daß ihr Stiefvater schwarz war und mit ihrer Mutter gelebt hat. Sie erzählte mir, daß es den Anschein hatte, daß alles gut ginge und sie eine der Personen war die Verständnis dafür hatte und sich um sie kümmerte. Sie erzählte, daß einige Leute behaupteten, daß er ihr Geld wegnehmen würde. Sie erwähnte mir gegenüber, daß er gerade mit einem Job beschäftigt sei und für andere Personen Sachen erledigen würde. Er hatte keinen festen Job wie etwa von 9-5 anwesend sein. So weit sie sehen konnte, kümmerte er sich sehr gut um ihre Mutter. Sie war glücklich, eine schwarze Person dort zu haben. Sie erwähnte, daß David Miscavige ihm begegnet sei und nicht sehr begeistert davon war, da andere Familienmitglieder die Mutter gemieden haben.
L: Die Mutter ist Flo Barnett?
J: Ja, da sie mit dieser schwarzen Person verheiratet war. Dann Pooh, die ich nur als Pooh und Sarge kenne, eine von Shelly’s Schwestern, die eines der Ehepaare waren, die zusammen mit L. Ron Hubbard auf der Ranch waren, kurz davor und während der Zeit und all die Zeit vor Hubbards Tod, während er starb und auch die Zeit danach und zwar als Bedienungspersonal. Ich erinnere mich mit ihr gesprochen zu haben und ebenso mit David Miscavige, später, als die Frau tot war. Damals wußte ich schon, daß sich David Miscavige nicht für seinen Schwiegervater interessierte, aber dann erzählte Shelly mir - und sie war in dieser Sache längst nicht so gesprächig wie bei anderen Dingen, da sie ständig mit mir sprechen wollte - sie erzählte mir, daß ihre Mutter Selbstmord verübt habe, indem sie mehrmals mit einem Gewehr auf sich geschossen habe. Ich habe ihr in die ausdruckslosen Augen gesehen und gesagt, ”Wie zum Teufel kann sich eine Person selbst töten, indem sie sich selbst mehrmals mit einem Gewehr anschießt.” Sie hat mich nur angesehen und gesagt, ”Ich weiß nicht, ich weiß wirklich nicht, wie sie gestorben ist, aber sie hat verschiedene Schußwunden.” Sie sagte, daß David Miscavige behauptete, daß der Schwiegervater es getan habe. Aber sie glaubte nicht, daß der Schwiegervater es war, da beide sich liebten. Sie war sehr traurig über diese Sache. Ich konnte sie nicht dazu bringen, darüber zu reden. Ich war die Person, die sie auditierte und Sie wissen, wir machen all diese Scientology Routine.
L: Sie wollte überhaupt nicht darüber sprechen?
J: Nein, sie war ganz in einem Zustand von tiefer Trauer. Sie weinte. Es machte allerdings keinen Sinn, daß sich ihre Mutter mehr als einmal mit einem Gewehr angeschossen hat. Und wie konnte das überhaupt passieren, sie wollte absolut nicht darüber sprechen, hat ihr Schweigen nicht gebrochen, trotz der Fragen, ob da ein Problem ist, ob da ein Withold ist, diese Art Fragen.
L: Über was -
J: - all die Sachen, um die Angelegenheit zu lokalisieren und zu lindern.
L: Haben Sie irgend etwas über einen Konflikt zwischen David und seiner Schwiegermutter gehört? Haben Sie irgend etwas gehört, daß darauf hindeutete, dies ist zutreffend und dies nicht, etwa daß sie von David Mayo auditiert wurde und David Miscavige darüber sehr verärgert war. Haben sie irgend so was gehört?
J: Ja, ja, jetzt erinnere ich mich wieder. Sehen Sie, es war in dieser Zeit, als wir Bob Mithoff dort eingeplant hatten bei David Mayo und es war bekannt, daß Flo mit diesen Leuten in Verbindung stand und Material erhielt. Ja, das war es. Ja, er war verärgert.
L: Haben Sie irgendwie Kenntnis davon, daß eine offene Aktion in bezug auf Flo Barnett erfolgte, um sie zurückzubringen, sie zu stoppen, oder um sie von ihrer Tochter fern zu halten, sie komplett von ihrer Tochter abzuschneiden, seiner Frau?
J: Ja, ich weiß, man hat es getan. In der Kirche gab es einige unterschiedliche Untersuchungsbereiche, die alle eine Quelle hatten, David Miscavige. Wie Sie sagen, werden Informationen verteilt. Ich wußte gerade soviel, die nächste Person wußte soviel, die nächste Person wußte wieder etwas anderes.
L: War David Miscavige, technisch gesehen das was sie PTS nennen, da er eine Schwiegermutter hatte, die Mutter seiner Frau, die schlechtes/ falsches Auditing erhielt?
J: David Miscavige ergriff seinerseits Maßnahmen, zusammen mit Marty Rathbun.
L: Marty Rathbun war beteiligt?
J: Ja
L: Haben Sie irgend eine aktuelle Kenntnis davon, was sie getan haben könnten, als sie was gegen Flo Barnett unternahmen?
J: Was ich weiß, als es zu dieser Situation kam, ist, daß alle normalen Untersuchungswege aufgehoben wurden und alle Informationen die es dazu gab, ausschließlich zu ASI und Marty gingen, spezielle was mit PI’s und Mitarbeitern zu tun hatte. Es kam nie etwas heraus.
L: Glauben Sie, daß private Ermittler in die Sache mit Flo Barnett verwickelt waren?
J: Mit Sicherheit. Ja.
L: Wenn Sie da noch mehr wissen, berichten Sie, wenn nicht, lassen Sie uns weitermachen mit dem nächsten Text. Sonst noch was?
J: Ich schätze, daß der einzige wichtige Punkt bei dieser Untersuchung, als sie gemacht wurde, Flo war, denn sehen Sie, ich glaube, daß ich mich deshalb daran erinnere, weil wir darüber gesprochen haben und ich mich deshalb erinnere, weil es auf einer Operation beruhte, die Personen ausgeführt haben, die mir untergeordnet waren.
L: So wurde Ihnen auch wieder die verdeckten Operationen genommen.
J: Richtig, als ihr Name bekannt wurde und man entdeckte, wer sich dahinter verbarg, daß es etwas mit Flo Barnett zu tun hatte, wurde uns die Sache entzogen. Es wurde bewußt von andern übernommen.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt gehen.
J: Der nächste ist Punkt 9, ”John Coletto. SO Stat, wurde psychotisch und suizidgefährdet, während er auf OT III war. Ganz kurz danach hat er seine Frau, Diana Coletto erschossen. Dies geschah 1979 vor dem Ashoe in Los Angeles. Kurz danach hat er sich selber umgebracht. Das GO hat große Anstrengungen unternommen, um die ganze Sache zu vertuschen.” Darüber habe ich bereits schriftlich berichtet.
L: Wir haben es besprochen. Welches Auditing hatte er? Lassen Sie mich erklären warum ich das frage, es geht um das Ethik-Auditing im RPF. Waren Sie selber im RPF, vielleicht waren Sie selber an diesem Punkt.
J: Ich war dort, als er in das RPF kam.
L: Er war im RPF?
J: Oh, ja, ich beschäftigte mich mit ihm.
L: Wurde er im RPF psychotisch?
J: Das ist es, was passierte. Er kam sichtbar verstört, sehr verstört, da er hin und her geschoben worden war, von einem Platz zum anderen, bis er durch Leute vom G0 gekascht und in das RPF gebracht wurde. Andre empfing ihn als einen bocen?, ich empfing ihn als einen Abgeordneten bocen?, und der RPF MAA war damals entweder Harry Peneer oder Dick Jones. Wir haben alle Personen, die ins RPF kamen empfangen. Ich erinnere mich, als John Coletto kam, er war sehr verstört. Da gab es genaue Vorschriften, wo die Leute hinzugehen hatten und ich habe selbst mit ihm gesprochen um herauszufinden, was mit ihm los war. Er erzählte mir, daß er sehr darüber verstört ist, daß Scientology ihn von seiner Frau getrennt habe. Sie sagten ihm, daß er eine SP sei und man konnte sehen wie er seinen Halt verloren hatte, alles. Er war äußerst gestreßt, äußerst verstört, ohne jegliche Überein-stimmung mit sich, und unter der Oberfläche brodelte es, kam es hoch. Man konnte es sehen.
L: Wurde er von den GO-Leuten körperlich festgehalten?
J: Ja.
L: Er wurde mit Gewalt auf dem Schiff festgehalten. Wurde er daran gehindert, es zu verlassen?
J: Wir sprechen nicht über das Schiff, dies passierte im blauen Komplex.
L: Oh, im blauen Komplex. Wenn er versuchte zu gehen, haben sie ihn mit körperlicher Gewalt davon abgehalten?
J: Oh ja, von anderen RPF Leuten.
L: Wiederholte Male?
J: Wann immer er es versuchte. Er wurde für eine Weile überhaupt nicht aus dem Gebäude gelassen. Er wurde von 4 oder 5 Leuten bewacht. Als er sich etwas beruhigt hatte, bekam er ein weißes Armband. Er machte das Spiel einfach mit und als er das weiße Armband erhielt und ihm damit erlaubt war nach draußen zu gehen, verschwand er.
L: Davor war er eingesperrt?
J: Ja.
L: Er wurde eingesperrt, um seinen eigenen Willen zu brechen?
J: Die Sache war so. Wir waren im 7. Stock des Komplexes in einem Seitenflügel. Da gab es nur zwei Wege nach draußen, es sei denn, sie sind aus dem Fenster gesprungen. Da gab es eine Person an jedem Ausgang, wissen Sie, wie die QM’s in der Nacht, sie bewachten die Türe, so daß niemand, nicht nur er, jeder andere auch, nicht unbemerkt gehen konnte.
L: Hatten Sie das Gefühl, daß er gegen seinen Willen festgehalten wurde?
J: Na klar. Er wollte dort nicht bleiben.
L: Hatten Sie jemals die Gelegenheit, etwas über ihn zu erfahren - Ich weiß nicht, ob Sie Zugriff hatten - und ich werde Sie nur nach PC Folders fragen, wenn es in Verbindung mit kriminellen Aktivitäten steht, oder wenn Leute körperlich oder geistig geschädigt wurden. Ich bin nicht daran interessiert zu erfahren, was Leute in ihren früheren Leben taten, ihre sexuellen Erlebnisse, dies ist nicht der Punkt. Ich möchte erfahren, ob die Organisation daran beteiligt war, daß die Leute psy-chotisch wurden, bedroht wurden und sie haben nichts gewußt, als ihn gegen seinen Willen einzusperren.
J: Ja, das ist die klassische Situation.
L: Wissen Sie von irgendeiner angemessenen Person, die ihn auditierte, sein CS oder der Ethik-Officer und glauben Sie, daß er durch eine gewaltsame Handlung an die Grenze gebracht wurde, psychotisch zu werden.
J: Ja, das war es. Als er kam, war bereits bekannt, daß er damit gedroht hatte, sie umzubringen. Er hatte es bereits gesagt, bevor er ins RPF kam, dies wurde dem RPF/MAA mitgeteilt. Ich versuche, mich an den Namen des Typen zu erinnern, der mir das erzählt hat, daß es dem GO bekannt ist.
L: Das GO hat es bereits gewußt?
J: Das GO hat ihn dahin gebracht, sie wußten bereits, daß er seiner Frau gedroht hatte, sie umzubringen, sie wußten es, sie hatten ihn bereits als psychotisch eingestuft.
L: Er wurde also von der Organisation als psychotisch eingestuft?
J: Ja
L: ..und gegen seinen Willen in einem Gebäude eingesperrt?
J: In einem bewachten Gebäude.
L: Hat er irgendwelches Auditing erhalten, war er auf den vertraulichen Stufen? Nichts über seine Fallstufe, wußten Sie, auf welcher Fallstufe er war? War er auf OT III?
J: Nein, ich weiß gar nichts. Zu der Zeit war ich ein Nichts. Ich habe nichts von diesen Dingen getan, ich wußte nichts davon.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt gehen.
J: Sie werden den Rest der Geschichte damit beenden.
L: Ja.
J: ”Punkt 10, Bob Schafner war auf OT III.”
L: Wirklich, warum bringen wir es nicht jetzt gleich auf das Band, mit alledem, was Sie über den Typ wissen, der seine Frau erschossen hat und wo Marty Rathbun dabei war, nur eine kurze Darstellung.
J: Ich fasse es kurz zusammen. Nachdem er sein weißes Armband bekommen hatte, was bei Scientology bedeutete, daß sie dich in einer Nußschale genug beeinflussen konnten, damit Du draußen all das machst, was sie Dir anweisen. Er rannte mit seinem weißen Armband herum und erzählte, wie großartig alles ist und wie gelöst er sich fühlt. Aber ich konnte in seinen Augen sehen, daß dies nicht der Fall war. Ich konnte in seinen Augen sehen, daß der Fall mit seiner Frau keinesfalls erledigt war. Es war ungefähr ein oder zwei Tage, nachdem er sein weißes Armband erhalten hatte, daß er verschwand, gegangen, einfach gegangen. Und im RPF, John Coletto ist abgehauen, alle wurden verflucht, erhielten alle niedrige Zustände, weil er abgehauen war. Be-sonders der RPF/MA, der nach meinem Wissen zu dieser Zeit Harry Paneer war. Einige Tage vergingen. Wir waren oben im 7. Stock, ich schätze es war Studierzeit, hörten wir diese Schüsse. Wir rannten alle raus, um nachzusehen, und da war ein Auto, ich glaube es war ein kleines weißes Auto, und ein Haufen Leute standen herum. Sie sagten ”John Colletto!” Wir wußten, daß er gedroht hatte, seine Frau umzubringen. Man hörte die Worte, John Colletto hat gerade Diane Colletto erschossen und ist davongelaufen. Nun suchte ihn die Polizei genauso wie alle anderen. Dann das GO, die Leute vom Guardians Office ka-men raufgerannt, um uns von den Fenstern wegzuholen, damit wir das Massaker nicht sehen konnten. Innerhalb einiger Tage, vielleicht auch eine Woche, es wurde von einer Person des GO erzählt, ich glaube es war Tom irgendwer, daß man John Colletto gefunden hatte, tot durch Selbstmord mit der Waffe, mit der er auch seine Frau erschossen hatte und zwar in den Wäldern von Hollywood mit einem Abschiedsbrief, in dem er Scientology beschuldigt.
L: Er hat Scientology beschuldigt?
J: Ja.
L: Stand das je in den Zeitungen?
J: Nein, nicht das ich wüßte, aber ich habe mir mein eigenes Bild gemacht.
L: Sie wissen es also nicht genau. OK. Ich werde Sie jetzt einige Sachen fragen. Wie war die Geschichte, mit der sie versuchten, das ganze zu vertuschen?
J: Ich habe keine Ahnung.
L: Haben Sie eine Vorstellung, was sie Diane’s Eltern erzählten?
J: Nein, ich war im RPF.
L: OK, denken Sie, es ist eine zulässige Frage, denken Sie; daß das GO Jagd auf den Typ gemacht hat?
J: Ich weiß genau, daß sie es gemacht haben. Polizei, jeder war hinter ihm her.
L: Meinen Sie, daß das GO seine eigenen Unterlagen benutzt hat, um ihn aufzuspüren und niederzumachen, egal wo er ist?
J: Nun, und dies ist absolut meine Meinung, ich denke ja. Wenn ich all das in Betracht ziehe, was das GO gewöhnlich benutzt, bis zu LSD in der Zahnpasta, es lag an ihnen, den Typ aufzuspüren.
L: War ihre Priorität, ihn vor der Polizei zu finden oder für die Polizei.
J: Einfach ihn zu finden.
L: Sie haben nie etwas seitens des GO gehört - der Typ wurde gefunden zusammen mit einem belastenden Schreiben für Scientology. Gut, lassen wir es. Gehen zum Nächsten Punkt.
J: (liest vor) ”Bob Schafner war auf OT III und hatte dadurch Probleme. Er fuhr mit dem Fahrrad unter einen Laster und starb sofort, etwa 1987 oder 1988.” Ich habe von diesem Vorfall gehört, über den ich mich auch schriftlich geäußert habe. Bobby und Cindy Schafner, waren ständig unter Druck durch ihren Wunsch nach Kindern, und Kinder waren eben nicht erwünscht, man runzelte darüber die Stirn. Bobby Schafner war der Typ, der alle elektrischen Angelegenheiten erledigt hat, der Typ von Mitarbeiter, der fast alles konnte. Ich erinnere mich ganz besonders an den Zeitplan, den wir einhalten mußten, 30 Stunden arbeiten und dann 3 Stunden schlafen.
L: Sie gaben 30 Stunden gearbeitet und für drei Stunden geschlafen. Wie lange hat das gedauert?
J: Einige Wochen.
L: Einige Wochen, 30 Stunden wach, 3 Stunden Ruhe.
J: Leute sind buchstäblich umgefallen.
L: Schafner hatte auch diesen Zeitplan
J: Ja. Es endete damit, daß er sich einen Finger abschnitt. Er kam ins Hospital. Er war so glücklich darüber. Ich erinnere mich daran, wie er sagte, ”weil ich die Chance habe zu schlafen. Ich habe nichts gemerkt, ich war völlig weggetreten, als es passierte, da ich durch den Zeitplan nicht mehr wußte, was los war. Ich bekam eine Chance zum Schlafen und als ich aufwachte, habe ich festgestellt, daß mein Finger ab war.
L: Warum sind sie so mit ihm umgegangen?
J: Mit uns allen, 125 Leute mußten so arbeiten.
L: Alle, die zu der Zeit im RPF waren?
J: Ja.
L: Es lief also folgendermaßen, 30 Stunden wach, 3 Stunden Ruhe. Und plötzlich hat er sich den Finger abgeschnitten?
J: Richtig. Die Leute arbeiten hauptsächlich darauf hin, um schlafen zu können. Ich erinnere mich, es wurde zu einer Streitfrage. Sie haben geheiratet, ich glaube es war im RPF, und so kam die Frage auf, ob sie zusammen sein dürfen, einmal in der Woche, wie ein Ehepaar und Sex haben können. Sie haben es so gemacht und Cindy Schafner wurde schwanger. Sie wurde darüber aufgeklärt, wie falsch es ist, schwanger zu sein und Kinder zu haben. Ich weiß, Bobby war sehr verärgert über diesen Punkt. Ich glaube, er war Jude oder so was, ich bin nicht sicher. (ich denke, er war es. Er hatte eine ganz genaue Vorstellung von einer Familie. Sein Konzept einer Familie ging über das von Scientology hinaus. Er hatte strengere Maßstäbe. Er sprach mit mir darüber, wie wichtig es war, Kinder zu haben und all das. Und dann untersagten sie ihm, Kinder zu haben und er war ständig in Ethik. Es war, als ob er die ganze Zeit seinen Kopf in den Händen gehalten hat.
L: Wurde man bestraft, wenn man Kinder bekam?
J: Natürlich
L: Welche Art von Strafen
J: Niedrige Zustände, konstant niedrige Zustände.
L: Wenn man also schwanger war und Kinder bekam, mußte man auf einem niedrigen Zustand arbeiten und extra Arbeiten verrichten und all diese Dinge?
J: Ja
L: Haben sie versucht, seine Frau zu überzeugen -
J: ..abzutreiben, ja.
L: Waren sie mit diesem Versuch erfolgreich?
J: Ja, sie haben sie angeschrien, ”warum sind sie so selbstsüchtig und wollen ein Kind haben.”
L: Hatte sie schließlich eine Abtreibung?
J: Ich erinnere mich nicht, da kurze Zeit später die ganze Arbeit im Komplex begann und sie anfingen, die Leute in die Organisation zurückzubringen. Sehen sie, während dieser Zeit arbeitete jeder für $ 4.30 die Woche. Aber als alles fertig war in dem Komplex, wurden die Leute zurück in Organisationen gebracht. Er kam vom ASHO und sie haben ihn zum ASHO zurück geschickt. Ich habe ihn kurz danach gesehen, ich glaube, er und Cindy hatten ein Kind zusammen.
L: Er kam also aus dem RPF zurück, und die Sache mit dem Unfall und was ihm da passierte, dies war als er im ASHO zurück war.
J: Richtig
L: Wissen Sie etwas darüber, wie es passierte?
J: Nein, nichts. Ich erinnere mich, daß ich mit Bobby Schafner gesprochen habe, als wir wieder draußen waren, da ich die Person war, die die meisten Leute zu überprüfen hatte, die im RPF gewesen waren, um sicher zu stellen, ob sie ihr Co-Auditing fortsetzten. Sie haben diesen Co-Auditor geschaffen und ich gehörte zu diesem technischen Personal. Ich habe ihn gesehen und zu ihm gesagt, ”Wie geht’s.” Er fing an, mir zu erzählen, daß es im ASHO genauso zuging wie im RPF, der gleiche Zeitplan, kein Schlaf, kein Essen, die Leute anschreien und die Leute schreien die ganze Zeit zurück. Er fühlte sich schlecht, wie wenn er gerade aus dem RPF gekommen wäre. Er gab zu, daß er sich keineswegs glücklich fühle.
L: Meinen Sie, daß sein Urteil dadurch gemildert wurde, daß er so wenig Schlaf hatte durch die vielen Stunden, die er gearbeitet hat?
J: - und kein Essen, keine Nahrung.
L: Mangel an Schlaf, Mangel an Nahrung.
J: Ja.
L: Lassen Sie uns weitermachen.
J: OK. Phoebe Moro. Ich kann sehr wenig zu Phoebe Moro sagen, da sie schon weg war, als ich kam. Ich weiß nicht, was mit ihr geschah und in welcher Situation sie sich befand, aber ich weiß, daß sie auditiert wurde, bis zu dem Tag, an dem sie starb und den Körper haben sie außer acht gelassen, sie haben sie einfach sterben lassen.
L: Auditing als Sterbehilfe.
J: Richtig
L: Hatte sie Krebs, war sie unheilbar krank?
J: Sie war unheilbar krank.
L: Haben sie unheilbar kranken Leuten Auditing verkauft mit der Hoffnung auf Heilung.
J: Es ist keine Voraussetzung, aber ich habe es immer und immer wieder gesehen.
L: Erzählen sie, was sie sahen.
J: Als ich auf Flag war, als Cramming-Officer, sind sehr oft Leute gekommen, die unheilbar krank waren, aber natürlich haben sie behauptet, es gehe ihnen gut. Da gab es diesen Typ, sein Name war Skip irgendwas. Er hatte eine Rückenoperation und konnte kaum laufen. Ich habe ihn einige Zeit auditiert. Er hatte ständig solche Schmerzen, daß allein das Auditing, bei dem er auf einem Stuhl saß, zu einem Alptraum wurde. Ja, es gab diese Art von Leuten. Da gab es einen mit Krebs, von dem ich gehört habe, aber ich kann mich momentan nicht an seinen Namen erinnern.
L: Erinnern Sie sich an Namen von Personen, die unheilbar krank waren und Auditing bezahlt haben, weil man ihnen erzählte, man könne sie damit heilen, ganz subtil, jene Art von Methode, die in einem Menschen falsche Hoffnungen wecken mit einem ganzen Bündel von Auditing? Wissen sie da etwas?
J: Das ist alles, was ich weiß. (Lesend) ”John Peterson, früher einer der führenden Anwälte von Scientology.” Was ich über John Peterson weiß ist, daß er die Art von Rechtsanwalt war, die Scientology so häufig wie möglich benutzt hat und dann haben sie sich über ihn lustig gemacht. Ich glaube, daß er homosexuell war. Sie stellten ihn an und benutzten ihn, die Ermittler zu bezahlen, von denen er nur sehr wenig wußte. In anderen Worten, Leute wie Marty Rathbun, Gary Clinger, und andere Leute hatten viel Erfahrung im Umgang mit Privatermittlern, im Benennen der Operationen und den Anweisungen, was zu tun war - John Peterson war lediglich der Typ, bei dem das ganze Geld durchlief. Dafür haben sie ihn hauptsächlich gebraucht. Eine Menge wichtiger Tref-fen, ich schätze, es hat ihn zufrieden gestellt zu versuchen, einige wichtige Ideen umzusetzen, und die privaten Ermittler für die Durchführung der Operationen zu bezahlen. Bob Mithoff zu bezahlen, jeder wurde bezahlt.
L: Haben Sie irgendeine Vorstellung, wieviel diese Leute bezahlt bekamen. Irgendwelche Schätzungen, was die unterschiedlichen Operationen gekostet haben?
J: $ 15,000, $ 20,000 für Bob Mithoff.
L: In welchem Zeitraum?
J: Ein Monat, 1 1/2 Monate.
L: Für 1 ½ Monate, um sich in eine rivalisierende Kirche einzuschleusen, zu zerstören -
J: Aufzeichnungen zu stehlen -
L: Aufzeichnungen stehlen -
J: Desinformationen zu plazieren
L: Half er beim Abhören?
J: Nein, aber ich weiß, daß er einbrach. Er wußte, wo sie die geheimen Materialien eingeschlossen hatten, er ist wirklich eingebrochen und hat ihnen die Materialien gestohlen. Er hat Desinformationen verbreitet und für Unterbrechungen aller Art gesorgt.
L: Galt David Mayo’s Gruppe als eine kompetente religiöse Gruppe?
J: Ja, auf dem Gebiet der wichtigen OT Ebenen.
L: Gab es in der Scientology Kirche jemand, der das wußte und sagte, ”wir müssen diese religiöse Gruppe zerstören, diese religiöse Gruppe die David Mayo darstellt?”
J: Sicher
L: Wer?
J:  David Miscavige
L: Sie sagten buchstäblich, ”wir müssen das AAC zerstören?”
J: Richtig. Vicky Aznaran. Ich selber sagte, daß wir sie los werden müssen.
L: Gab es irgendeine Diskussion darüber, was sie tun würden, um diese rivalisierende fromme Gruppe zu zerstören?
J: Ja. Da gab es die Vorstellung, sie in den finanziellen Ruin zu treiben, durch ständige Operationen, durch verdeckte Operationen, Klagen, endlose Rechtsstreitigkeiten um sie bankrott zu machen.
L: Hat irgend jemand wirklich etwas darüber gesagt, an das Sie sich erinnern können, daß man heimlich eine elektronische Abhöranlage installieren will, um die Organisation zu kontrollieren?
J: Ja.
L: Wer sagte das?
J: Ich bin nicht sicher, wer es war, aber ich weiß, wer es tat.
L: Wer tat es?
J: Gary Clinger.
L: Gary Clinger
J: Richtig. Er mietete eine Wohnung über dem ACC und benutzte einige Abhöreinrichtungen, um zu erfahren, was da unten los war.
L: So, Gary Clinger war doch aber ein Teil der Scientology Kirche?
J: Im Religious Technology Center, eine Person, die mir in den Ermittlungsangelegenheiten direkt unterstand.
L: Er war Ermittler?
J: Er war ein Fallofficer für Ermittlungen.
L: Hat David Miscavige die Informationen der illegalen Überwachung gesehen?
J: Auf einer täglichen Grundlage.
L: So, er hat es nachgeprüft und gewußt, daß es illegal ist?
J: Ich war die Person, die die aktuellen Berichte, die vom Fall Officer geschrieben wurden, erhalten hat. Es war mein Job, die Berichte des RTC Fall Officers zu ASI zu bringen, für Lyman, Marty, Dave Miscavige.
L: So, alle drei haben die Berichte erhalten?
J: Ja.
L: Und sie hatten Kenntnis von all den illegalen Aktivitäten?
J: Ja. Ich erhielt auch Ermittlungsberichte des OSA Netzwerks, aber nur von einigen Operationen, nicht von allen.
L: Sie hatten also Einblick in zahlreiche und verschiedene Operationen?
J: Zahlreiche Fall Officers berichteten mir täglich von verschiedenen Operationen.
L: Ist es richtig zu sagen, daß OSA einige ihrer Leute drin hatte und Sie nur einen ihrer Leute. Mir ist von einem anderen operativen Mitarbeiter der bei OSA war erklärt worden, daß sie sich immer dreifach abgesichert haben. Üblich waren drei Operationen und keiner wußte von der anderen und so hatten sie immer plausible Antworten und wenn eine Sache schief ging, konnten sie immer noch das andere gebrauchen und so auch feststellen, wer möglicherweise gelogen hat.
J: Absolut korrekt. Ich habe drei verschiedene Berichte von ein und demselben Ereignis erhalten, mit drei verschiedenen Ansichten, aber es war niemals ersichtlich, wer der Agent war, und die Nachrichten wur-den so dargestellt. Quelle sagt , blah, blah, was sie gesehen hat. Wenn Sie den Bericht zu Ende gelesen haben, wurde er automatisch ver-nichtet, damit es nie zu Schwierigkeiten durch Ermittlungsberichte kommen konnte. Es war die Regel, sie zu zerreißen.
L: Sie haben eine Menge Berichte zerrissen?
J: Jeden Tag
L: Haben Sie jemals einen Bericht erhalten, der darüber sprach, daß sie falsche Dokumente in der religiösen Gruppe um David Mayo benutzten? Daß Bob Mithoff darüber berichtete, es gäbe falsche Dokumente in der Organisation?
J: Daran kann ich mich ehrlich nicht erinnern. Ich weiß, daß Bob Mithoff Finanzunterlagen gestohlen hat und sie der Kirche brachte.
L: Er hat Finanzunterlagen gestohlen?
J: Gestohlen oder kopiert und sie zu uns gebracht.
L: Von dieser konkurrierenden Religion
J: Weil wir wußten, wieviel Geld sie jede Woche verdienten und wen sie auditierten. Ebenso liefen Operationen gegen Leute, die ins AAC gingen, einfach, um sie davon abzuhalten.
L: Sie machten verdeckte Operationen gegen die Mitglieder dieses Glaubens, diese religiöse Splittergruppe, um die Gruppe zu zerstören, um sie zu überzeugen, nicht mehr zu dieser Organisation zu gehen.
J: Richtig. Wir wollten sie schikanieren und bedrohen.
L: Schikanieren oder bedrohen. Können Sie es ein wenig näher bezeichnen, was sie unter schikanieren und bedrohen meinen, damit sie über-zeugt sind weg zu bleiben?
J: Verschiedene Telefonanrufe, Nachstellungen, wir hatten einen privaten Ermittler, der ihnen ständig folgte.
L: War es üblich, durch Beobachtungen einzuschüchtern?
J: Ja
L: Es wurde absichtlich beobachtet, um die Person einzuschüchtern.
J: Ja, ich erinnere mich an das eine mal, wo wir David Mayo wirklich ins TV brachten. Er dachte, er sei in einem Fernsehprogramm, es war etwas, was Gene Ingram eingefädelt hatte. Er saß da, sie hatten Licht an, die Kameras und all das Zeug, sie haben ihn wie einen Dummkopf aussehen lassen. Da gab es nie ein TV, da war niemand, der an dem interessiert war, was er machte. Er dachte allerdings, es wäre so. Das war eine allgemeine Operation, an die ich mich erinnere. Jemand hinschicken, der sich als Reporter einer Zeitung ausgab und so tat, als wolle er helfen, die schrecklichen Sachen über Scientology aufzudecken. Aber in Wirklichkeit ist es nur ein Privatdetektiv.
L: Versuchen, soviel wie möglich heraus zu bekommen. So haben sie es mit David Mayo gemacht. Können Sie sich an andere erinnern.
J: Bent Corydon auch.
L: Bent Corydon. Kennen Sie Einzelheiten von Mitgliedern dieser religiösen Gruppe?
J: Flo Barnett
L: Flo Barnett wurde schikaniert, verdeckte Operationen wurden durchgeführt.
J: Das war außerhalb von diesem Bereich und außerhalb meiner Sicht. Als es bekannt wurde, daß sie auf dieser Linie war, es wurde durch eine Quelle bekannt, die für das Religious Technology Center arbeitete, daß sie sich dort befand. Ab diesem Punkt gingen die Informationen nur noch zu ASI, zu David Miscavige. Von diesem Moment an, hatten wir nichts mehr mit Flo Barnett zu tun.
L: Denken Sie, bei ihrer Erfahrung mit verdeckten Operationen, daß es da noch eine weitere verdeckte Operation gegen Flo Barnett gab. Vielleicht, weil sie dachten, daß die Sache ziemlich heiß war.
J: Lassen Sie mich die Frage notieren.
L: Gab es irgendwelche weiteren verdeckten Operationen, in die Sie verwickelt waren, in der Zeit, als Sie damit zu tun hatten. Was ich merkwürdig finde ist, daß sie Ihnen den Fall Flo Barnett entzogen, wegen möglicher Sicherheitsbelange oder Risikosituationen, war es eine Risikosituation oder eine peinliche Situation? Ist Ihnen das jemals vorher geschehen, können Sie sich erinnern, daß solche Risikosituationen Ihnen immer entzogen wurden, was bedeuten würden, daß Ihnen immer Risikosituationen entzogen wurden. Aber wenn Sie Ihnen vorher nie etwas entzogen haben, nur den Fall von Flo Barnett.
J: Das ist nach meiner Erinnerung das erste mal gewesen, da David Miscavige persönlich daran interessiert war, deshalb.
L: Konnte die Kirche feststellen, daß David Miscavige versuchte, eine Reform zu erreichen oder eine bessere Art von Scientology, nicht Miscavige, ich meine David Mayo. Behauptete er, daß er den richtigen Weg gewählt hat, den besseren Weg, daß er den technischen Dienst verbessern will? Hat er jemals diesen Anspruch erhoben, der auch bei Scientology bekannt wurde?
J: Ich denke der Anspruch von David Mayo war, daß er einiges geschrieben hatte, oder der Autor der NOT Materialien war. Er konnte es besser als irgend ein anderer in der Kirche, weil er derjenige war, der sie geschrieben hatte.
L: Er erfand es.
J: Er hat es nicht erfunden, er hat es geschrieben und hat viele Sachen herausgefunden, über die er geschrieben hat. Er hat es mir selber erzählt, er saß zusammen mit L. Ron Hubbard und L. Ron Hubbard hatte eine Idee und dann hatte Dave eine Idee, erzählte sie und er sagte, ”das ist gut, schreib es auf.” Das war die Art, wie die NOTs Serie geschrieben wurden. Ich glaube 1 - 48 kamen auf diese Weise zustande. Ich glaube, in meiner Zeit ging es bis 53. Ich glaube, daß dann Mithoff angefangen hat, die Sachen zu schreiben, um die Quelle für die Technik zu werden, nachdem David Mayo gegangen war. Dann sahen sie die Sachen durch und brachten Verbesserungen an, damit es aussah, als ob David Mayo etwas falsch gemacht hatte. In den meisten Fällen blieb es jedoch das gleiche.
L: Haben sie es bemerkt.
J: Um ihre Frage zu beantworten, seine größte Sache war, ”Hey, ich habe diese Unterlagen geschrieben.”
L: Meinen Sie, das Material wurde überarbeitet, nicht weil es wirklich schlecht war, oder weil es Teil des Diskreditierungsprogramms war.
J: Totales Diskreditierungsprogramm.
L: Welchen Anlaß haben Sie, das zu glauben?
J: Weil Ray Mithoff eine Kampagne startete und erklärte, daß er einige Originalanweisungen gesehen habe und dann einige Ausgaben, die in unterschiedlichen Punkten Abweichungen enthalten haben und ich glaube, eine Ausgabe von 1983 diskreditierte David Mayo als Verbrecher durch seine Zusammenstellung des NOTs Materials, die NOTs Ausgaben von ihm selber.
L: Glauben Sie, daß dies mehr eine PR Maßnahme war, Black PR, oder glauben Sie, daß es einen wirklichen Grund gab?
J: Da war eine Ausgabe von Scientology International ED,  zu der Zeit von Ray Mithoff geschrieben. Ja, es war nur PR, die dazu dienen sollte, ihn zu diskreditieren.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt auf der Liste gehen.
J: Wir haben über John Peterson gesprochen und haben die Angelegenheit nicht zu Ende gebracht. Was geschah, als John Peterson krank wurde. Sie zwangen ihn zum Auditing.
L: Was bedeutet das, sie zwangen ihn zum Auditing?
J: Ihm klar zu machen, daß er sich schlecht fühlt, weil er es nicht bekommt. Wenn sie uns vertreten, dann haben sie zu glauben, was wir sagen, und man muß Auditing nehmen, nur das hilft. Da gab es dieses Programm von David Miscavige, in dem dargelegt war, daß Rechtsanwälte auf alle Fälle Auditing erhalten müssen.
L: Da gab es also ein Programm, das besagte, daß Rechtsanwälte auditiert werden müssen.
J: Joe Yanni, John Peterson, Earl Cooley, sie alle gingen ins Auditing.
L: Wer noch, Tresher, Heller?
J: Heller ging zum Auditing.
L: Diese Typen haben Auditing erhalten.
J: Sie begannen mit dem Life-Repair. Zuerst Wortklären, dann Life Repair. Joe hatte wirklich eine harte Zeit mit seinem Auditing. Joe Yanni.
L: Er ist ein Alkoholiker
J: Joe Yanni?
L: Ja.
J: Das habe ich nicht bemerkt. Er war hinter verschiedenen Frauen her. Er war mit einer Frau Namens Dora verheiratet und es war ein Durcheinander. John Peterson, und alle anderen gingen immer in das Celebrity Center, und sie wurden aufgefordert, das zu tun. John Peterson -
L: Sie wurden buchstäblich bestellt, oder wurde es vorgeschlagen?
J:  Vorgeschlagen.
L: Ihr gesamtes geschäftliches Ansehen wurde dadurch gefördert, da sie ebenfalls den religiösen Service der Kirche in Anspruch genommen haben
J: Genau. John Peterson hat es eine Zeitlang erhalten.
L: Mußten sie dafür bezahlen, oder haben sie es so bekommen?
J: Sie haben es so bekommen.
L: Unbezahltes Auditing.
J: Ja, im Celebrity Center.
L: Bevor wir weitermachen, noch eine wichtige Frage. Gab es irgendwie Aktionen, die dem Sec-Check ähnlich waren?
J: Ja.
L: Denken Sie, daß David Miscavige die Unterlagen durchgesehen hat, um sie beeinflussen und kontrollieren zu können?
J: Ja.
L: Warum glauben Sie das.
J: Weil es das ist, was sie mit jedem tun. Das beste, um jemand zu kontrollieren, ich schätze das beste Resultat, daß man erhalten kann, ganz egal, wie es genannt wird. Es war mit Sicherheit die beste Art, die Rechtsanwälte an Scientology zu binden.
L: Ist kostenloses Auditing die normale Praxis?
J: Überhaupt nicht.
L: Wo haben Sie Leute gesehen, die jemals kostenloses Auditing erhalten haben?
J: Berühmtheiten.
L: Berühmtheiten erhalten kostenloses Auditing. Zum Beispiel wer?
J: Priscilla Presley, John Travolta, Tom Cruise, Chick Corea, Stanley Clarke, Kirstie Alley.
L: Sie erhalten alles kostenloses Auditing. Wieviel?
J: Genug, um sie wieder auf Linie zu bringen, genug, um sie freiwillig in der Organisation zu halten, damit sie nach noch mehr Service fragen.
L: Die Kirche verspricht ihnen kostenloses Auditing, damit sie wieder zurück kommen?
J: Sie verspricht es nicht, sie gibt es ihnen. Es nennt sich das Celeb- Projekt. Sie haben es für eine längere Zeit laufen lassen.
L: Wieviel Wert hat dieses kostenlose Auditing, das den Berühmtheiten in den scientologischen Top-Centers gegeben wurde, in Barwert. Nur mal eine Schätzung.
J: Viele zehntausend Dollar, allein für John Travolta, vielleicht auch mehr als $ 100,000.
L: So, John Travolta, da läßt sich mit Sicherheit sagen, daß er für seinen Einsatz für Scientology durch freien Service bezahlt wurde. Tom Cruise wurde für seinen Einsatz für Scientology durch freien Service bezahlt.
J: Nicole Kidman.
L: Nicole Kidman erhielt kostenlose Dienstleistungen.
J: Sie wollte offensichtlich nichts damit zu tun haben. Jedenfalls wird öffentlich behauptet, daß sie nichts mit Scientology zu tun hat.
L: Nicole Kidman wollte kein Auditing mehr.
J: Richtig, und hat gesagt, daß sie keine Scientologin ist und auch nichts damit zu tun haben möchte.
L: Wie kann Tom Cruise weiter mit ihr zusammen sein, wenn sie nichts mit Scientology zu tun haben will.
J: Er ist von Scientology schon zu dem Zeitpunkt darauf aufmerksam gemacht worden.
L: Wegen seiner Frau.
J: Ich kann es mir nur vorstellen, ich kann nur vermuten.
L: Wie neu ist diese Information?
J: Spanky hat mir davon erzählt, als ich im Juli mit Dan Leipold in LA zusammen war.
L: Wer hat sonst noch kostenlosen Service von Scientology erhalten? Kirstie Alley, können Sie schätzen, wieviel kostenlose Dienstleistungen sie erhalten hat, in diesem Programm für die Berühmtheiten?
J: Ja. Ich kenne die Leute, die am meisten erhalten haben, John Travolta, Priscilla Presley, Lisa Presley, vermutlich auch Cick Corea als nächster.
L: Kirstie Alley?
J: Sehr wenig. Kirstie war sonderbar. Aber sie hat einiges bekommen. Sie war auf dem Narconon-Programm.
L: Sie hatte eine Neigung für Koks. Doch lassen sie mich eine andere interessante Frage stellen. Sie haben kostenlosen Service erhalten. Haben andere Scientologen auch diesen kostenlosen Service erhalten?
J: Die Anwälte?
L: Die Anwälte. Ich bin etwas entsetzt. Ich war 11 Jahre bei Scientology und jeder hatte zu bezahlen, selbst der, der einen Vertrag für 1 Billionen Jahre unterschrieben hatte, oder nur für drei Jahre. Ich habe nie gesehen, daß man dafür etwas bekam.
J: Wenn sie berühmt genug waren, haben sie es kostenlos erhalten.
L: War man berühmt genug, war es kostenlos?
J: Earl Cooley war es, ”ich bezahle doch nicht für diese verdammte Sache, alle wollen mich auditieren, OK, aber ich weigere mich zu bezahlen.” Dann kam er zu einem Punkt, wo sie sagten, ”Nun mußt Du für das Auditing bezahlen”, damit hörte dann alles Auditing auf. Zur Hölle mit diesem Auditing. Ich weiß, er hat eine ganze Menge Auditing erhalten. John Peterson hat Auditing erhalten und dann hat er aufgehört und gesagt, er will es nicht mehr, er wollte nicht weiter auditiert werden. Genau an diesem Punkt war John Peterson schon stark verwickelt, weil er jedermanns Rechnung bezahlte.
L: Wußte er, was los war mit diesen illegalen Aktionen Bankauszüge zu beschaffen.
J: Ja, er wußte es.
L: Er wußte es?
J: Ja, er wußte es.
L: Die gestohlenen Bankauszüge, die gestohlenen Telefongespräche, IRS Steuerunterlagen, gestohlen, was gab es noch zum stehlen?
J: Arbeitsplatzunterlagen.
L: Medizinische Berichte. Sie haben sie aus einem Krankenhaus gestohlen.
J: Für einen Betrugsfall.
L: Für einen Betrugsfall, Sie meinen, jemand hat sich dafür ausgegeben, um die Unterlagen zu erhalten. Vor einigen Monaten hat jemand angerufen und sich unter meiner Person vorgestellt, um zu veranlassen, daß meine Bankauszüge nach Florida geschickt werden. Sie haben den Exekutive Direktor der Bank angerufen und erzählt, er sei der Ehemann und wolle die Bankauszüge und solche Sachen. Was läßt Sie glauben, daß John Peterson ein Frontkämpfer für die illegalen Aktivitäten von Scientology war?
J: Weil er da gesessen und darüber gelacht hat. Wie, ”Ihr bringt mich da wirklich in eine Scheißsituation und das ärgert mich.” Er hat dies zu Marty Rathbun gesagt.
L: War David Miscavige ebenfalls anwesend?
J: Ja, David Miscavige sagte so etwas wie, ”Wenn es ihnen zu heiß ist, gehen sie aus der Küche. Wenn sie die Hitze nicht vertragen, verlassen sie die Küche.”
L: Das haben sie ihm gesagt. Marty Rathbun war da, Lymann Spurlock? Sie haben alle diese illegalen Aktivitäten diskutiert, und die Anwälte wußten, daß es illegal war -
J: Sicher.
L: und die Mengen von Geld?
J: John Peterson, war der, bei dem das meiste Geld durchfloß.
L: Geben Sie uns ein Beispiel, wieviel Geld das war.
J: Hunderttausende.
L: Hunderttausende für illegale Aktionen, um illegal Unterlagen zu erhalten.
J: Das machte die intensiven verdeckten Operationen möglich.
L: Intensive verdeckte Operationen.
J: Illegales sammeln von privaten Informationen, Überwachungen.
L: Wurde das auch bei Richtern gemacht.
J: Aber sicher, bei jedem
L: Haben Sie je Namen von Richtern gehört, bei denen diese Unterlagen gesammelt wurden, besonders der Name von -
J: Breckenridge.
L: Breckenridge vom obersten Gericht in LA, sie haben illegal beschaffte Unterlagen gehabt. Wer noch?
J: Also, der andere, wer war der andere? Der andere Richter, der mit unserem Fall befaßt war? Swearinger.
L: Vom Obersten Gerichtshof in LA, Richter Ronald Swearinger, sie haben das alles bekommen -
J: Soviel wie sie konnten.
L: Noch ein Richter, von dem Sie gehört haben?
J: Da war noch ein anderer von der schlechten Sorte, den sie nicht leiden konnten.
L: Richter Ritchie, haben Sie je diesen Namen gehört?
J: Ja, ich habe gehört wie Marty den Namen genannt hat.
L: Krenzman von Florida, Richter Krenzman.
J: Da gibt es einen anderen, an den ich denke.
L: Richter Margolis?
J: Ja, diesen Namen habe ich auch gehört.
L: War das im Zusammenhang mit dem Projekt, Unterlagen über die Richter zu beschaffen.
J: Es war jeder Richter, der eine unbequeme  Entscheidung gefällt hat.
L: Ist es sicher zu sagen, daß es jeder Richter war, der gegen Scientology entschieden hat, und in welcher Zeit war das nach Ihrem Wissen?
J: Das oberste Gebot war, daß all die Richter unter Druck gesetzt werden sollten, die eine Entscheidung gegen Scientology gefällt hatten.
L: Indem die anderen die Informationen bekommen haben.
J: Von Freund zu Freund, oder, jemand hat gesagt -
L: Von den Operationen, bei denen verdeckt gearbeitet wurde, von den illegalen Unterlagen.
J: Richtig. Ich erinnere mich besonders an Breckenridge, Marty hat es rausgelassen.

(Ende der Bandseite)



L: Wir starten mit der Seite zwei des Bandes, Sie sprachen über Richter Breckenridge und Marty Rathbun.
J: Ich erinnere mich, daß Marty Rathbun wirklich so was sagte, daß man versuchen wolle, Breckenridge in Frauengeschichten zu verwickeln.
L: Im Zusammenhang mit Prostituierten?
J: Ja.
L: Wissen Sie, ob diese verdeckte Operation durchgeführt wurde?
J:  Nein, weiß ich nicht.
L: Lassen Sie uns zurück gehen, wir schweifen sonst vom Thema ab. Wir haben noch einiges vor uns.
J: John Peterson wurde blasser und blasser, und er wurde immer dünner, er war in einer schlechten gesundheitlichen Verfassung. Ich erinnere mich, daß ich ihn besucht habe und er nicht gut beieinander. Dann hat er mit jemand gesprochen, ich glaube Marty hat ihn wegen dem Auditing wirklich schikaniert und darüber sollte eine Abmachung getroffen werden. Ich glaube, an diesem Tag ist er gestorben.
L: Er starb an dem Tag. Sie haben ihn schikaniert mit dem Auditing. Wissen Sie, welches Auditing er zu dieser Zeit erhalten hat?
J: Life Repair
L: Life Repair, ist das nicht so ein OW-Repair, Life-Repair. Die Leute erzählen Dinge, die sehr beschämend sind, und die sie in ihrem Leben wirklich in Verlegenheit bringt?
J: Ja, Ja. das haben sie schon bei Joe gemacht, und Joe war deswegen wütend.
L: Wann war er wütend?
J: Beim Sec-Check, da sie gedroht hatten, seiner Frau Dora zu erzählen, was er mit seinen Freundinnen machte, den Sekretärinnen im Büro.
L: So, und das ist wirklich passiert, daß sie ihn zwangen, ins Auditing zu gehen, ihn dazu brachten zu bekennen, daß er seine Frau betrog und ihm dann drohten, während er Anwalt von Scientology war, er hat für sie gearbeitet und sie haben ihm gedroht, seiner Frau von seinen Affären zu erzählen -
J: Wenn er das nicht wieder in Ordnung bringt, mit seinen Affären, aufhört und sich mehr dem zuwendet, was man ihm gesagt hat zu tun.
L: Etwas genauer. Was sollte er genau tun?
J: Er sollte der leitende Berater für die Technology sein. Das bedeutete, daß er jede Unze seiner Zeit für Scientology aufbringen sollte, im Gegensatz zu seinen verschiedenen Klienten.
L: Wurde ihm gesagt, daß er irgend etwas illegales, unmoralisches tun sollte, oder etwas, was er nicht tun wollte? Wissen Sie, daß er so was gefragt wurde?
J: Nein, das kann ich nicht sagen.
L: Ich hörte von einem anderen geheimen Mitarbeiter, und wir wissen nicht, ob das stimmt, daß er illegal medizinische Berichte von Charlie O’Rielly beschaffen sollte, um Charlie O’Rielly zu diskreditieren, zu behaupten, daß er in einem Psychiatrischen Krankenhaus war oder in der Drogenrehabilitation, um ihn unmöglich zu machen.
J: Es kann sein, daß er das gefragt wurde.
L: Sie wissen nichts davon.
J: Das wäre etwas, was Marty ihm ganz beiläufig beigebracht hätte.
L: Ist Marty im allgemeinen die Person - wer ordnet die meisten schmutzigen Operationen an?
J: Marty
L: Marty Rathbun ist der Typ, und dann leitet er die Daten weiter an -
J: Er hat einige Helfer, wie Lynn Farney einer von ihnen ist. Er ist so ein Typ, der die dreckigste Arbeit macht. Und Ben Shaw. Er und Ben Shaw machen die dreckigste Arbeit.
L: Außer Lynn Farney, Ben Shaw -
J:  Gary Clinger.
L: Gary Clinger, Marty Rathbun, wer ist am meisten verstrickt in die verbrecherische Seite von Scientology?
J: David Miscavige.
L: David Miscavige.
J: Lyman Spurlack auf der Unternehmerseite. Er ist so dreckig.
L: Wenn Sie sagen, seine Mitwirkung ist so dreckig, was macht er besonders Illegales?
J: Steuer, und wer da mitmacht, undatierte Rücktritte, bevor man anfängt. Eben diese dreckigen Sachen, wie es eine gute Zusammenarbeit verlangt. Er ist einer von denen, der das immer gemacht hat.
L: Scientology hat geschworen, daß sie keine undatierten Rücktrittsschreiben mehr benutzen, die aus der Zeit des GO stammen, aus der Zeit, als Mary Sue Hubbard geschaßt wurde, und daß dies die früheren bösen Typen waren.
J: Nein. Ich habe es 1982 gemacht. Das war üblich, wenn man im Vorstand war. Es wurde von uns erwartet, daß wir es taten, wir sagten, wir tun es nicht, aber du mußt es tun.
L: Wer hat Ihnen dies gesagt?
J: Lyman Spurlack und David Miscavige.
L: Sie waren mit Ihnen im Zimmer und sagten Ihnen, daß Sie eine undatierte Rücktrittserklärung unterschreiben sollten, das ist illegal, Sie waren nicht verpflichtet, das zu tun, aber Sie mußten es irgendwie tun. Das war 1982.
J: Für den Fall, daß man ausflippt. Es ist ihre Versicherungspolice.
L: Haben Sie auch noch eine andere unterschrieben.
J: Ich sollte es.
L: Wie sind Sie aus dem Vorstand des RTC ausgeschlossen worden?
J: Einige Typen kamen herein und haben mir erklärt, daß ich es nicht mehr bin. Sie hatten ja die undatierte Unterschrift -
L: Sie zeigten Ihnen ihre Rücktrittserklärung.
J: Klar, sie brauchen gar nichts machen. Ich hatte dann noch etwas anderes zu unterschreiben.
L: Hatten sie eine Vorstandssitzung, wo Sie anwesend waren und man über ihren Rücktritt abgestimmt hat, was ja normal ist.
J: Nein, nichts davon.
L: Sie hatten kein Recht, ihre Meinung oder ihren Protest auszudrücken.
J: Nein, nichts dergleichen.
L: Es war einfach so.
J: Zusammenfassend wurde erklärt, daß sie unterschrieben haben, sie sind raus, hier ist eine Sache, die ist mehr wert als Sie.
L: Wann haben Sie das unterschrieben? 82?
J: Ja.
L: In welchem Jahr wurden Sie entfernt?
J: 87.
L: Fünf Jahre später kommt jemand ins Zimmer und sagt, ”sie sind nicht mehr länger im Vorstand”, ohne jegliche legale Handhabe, entsprechend den Gesetzen Kaliforniens, und den Vorschriften, wie so eine Firma gemäß den Rechtsvorschriften zu führen ist. ?
J: Das ist ein großer Witz.
L: Kennen Sie andere Personen, die auch unterschrieben haben?
J: Vicky Aznaran, Warren McShane.
L: Warren McShane, der aktuelle Kopf des RTC, hat eine undatierte Rücktrittserklärung unterschrieben?
J: Jim Mooney, einer der Verwalter von CSI.
L: Jim Moony, Verwalter von CSI.
J: Jeder unterzeichnet eine undatierte Rücktrittserklärung für seinen Rücktritt.
L: Sie erzählen, daß Warren McShane, der Typ, der bei Gericht gegen FACTNet ausgesagt hat, ist kein legitimierter Direktor des RTC, weil er einen Betrug unterstützt hat, um Direktor zu werden und ist nun Direktor durch Betrug?
J: Richtig. Gut, er hat eine undatierte Rücktrittserklärung unterschrieben. Das bedeutet lediglich das, was ich gerade erklärt habe, wenn sie abdrehen, sind sie weg, es ist eine Versicherungspolice.
L: In welchen anderen Abteilungen der Scientology Kirche wird dies genauso praktiziert, so wie sie es sagen können?
J: In jeder.
L: In jeder?
J: Jeder einzelne in der Scientology Kirche. Jeder, den ich kannte und der im Vorstand war, hat undatierte Rücktrittserklärungen unterschrieben. David Miscavige erklärte mir, daß selbst Mark Yeager unterschrieben hat.
L: Mark Yeager hat unterschrieben? Glauben Sie, daß Marty Rathbun und David Spurlock auch unterschrieben haben?
J: Ja, ich denke so. Ich habe es jedoch nicht gesehen. Aber ich weiß, daß es die Praxis ist und jeder war verpflichtet, es zu tun.
L: Jeder.
J: Jedes Vorstandsmitglied ist dazu verpflichtet undatierte Rücktrittserklärungen zu unterschreiben.
L: Hören wir auf damit. Noch was über Peterson. Der Tag, an dem er starb, traf er eine Vereinbarung, wurde er dazu gezwungen? War es eine intensive Vereinbarung?
J: Ich war dort, aber Sie wissen, wie hartnäckig Scientologen sich benehmen können, ”Sie müssen dies wirklich tun”. Ich weiß, Marty war wirklich an John Peterson dran.
L: Wäre es angemessen zu sagen, daß er versucht hat, ihn zum Auditing zu zwingen?
J: Ja, das wäre richtig.
L: Es wäre also angemessen, das zu sagen.
J: Er hat es abgelehnt. Das war es. Eine Woche ist vergangen.
L: Er starb nach dieser Vereinbarung, die er abgelehnt hatte.
J: Weniger als 24 Stunden, er hatte einen Herzinfarkt. Sie lachten darüber, sie lachten darüber, wie wenn es die lustigste Sache der Welt wäre.
L: Wer lachte?
J: David Miscavige, Lyman Spurlock, Norman Starkey, Marty Rathbun, weil er es uns erzählt hat, Vicky lachte darüber. Sie sagte, dieser verdammte Homosexuelle hatte einen Herzinfarkt, er hätte sich auditieren lassen sollen.
L: Sie sagten das über den Mann, den sie jahrelang dazu benutzt hatten, Geld für ihre illegalen Handlungen zu verteilen, der loyal zu ihnen war als ihr Anwalt, tot, und nun lachten sie über ihn, nachdem er gestorben war?
J: Zu Hause.
L: Bei ihm zu Hause lachten sie?
J: Nein, er starb zu Hause. Später in dem Konferenzraum, wo wir alle zusammen waren mit  Mark Jaeger.
L: Und sie lachten wirklich über diesen Mann, der loyal für sie gearbeitet hatte, der sich selber in Gefahr gebracht hatte, seine Seele verkauft hatte als Anwalt, und nun lachten sie über seinen Tod.
J: Richtig. Ich brauche eine Unterbrechung. (Pause im Band)
J: OK, nachdem jeder so richtig über den Tod von John Peterson gelacht hatte, den alten toten Homosexuellen, wurde festgelegt, daß wunderschöne, wunderschöne Blumen für sein Begräbnis gekauft werden müssen, egal, was es kostet. Sie hatten wunderschöne kleine Sprüche von jeder Organisation, wie wenn es dem RTC vorgelegt worden wäre, ”John, wir vermissen Dich, wir danken Dir für all Deine Hilfe.” Es war eine ausgezeichnete Show zu dieser Zeit, und ich möchte heute sagen, daß ich damals das Gefühl hatte, ein Teil einer Mafia Organisation zu sein. Diese Gefühllosigkeit und dann dieses Festhalten, wie wenn sich Schönheit und Häßlichkeit miteinander vermischen. Zu der Zeit, als ich dort saß, war ich es gewohnt, Anzüge für $ 500 zu tragen, beim Schneider gemacht, all dieses Zeug. Dann war da das falsche Gefühl von Macht, extrem falsche Macht über Leben und Tod.
L: Lassen Sie mich noch was über zwei andere Bereiche fragen. Zuerst die Berühmtheiten. Wurden sie empfangen, indem es ihnen erlaubt war spezielle Scientology Zentren zu betreten und zwar ohne Gebühr und konnten sie in speziellen Räumlichkeiten oder Suiten bleiben so lange sie wollten? War es ihnen möglich, alle Scientology Einrichtungen in der ganzen Welt zu benutzen ohne Gebühr?
J: Bestimmte Berühmtheiten sehr wohl, sie hatten Carte-Blanc in den besten Scientology Niederlassungen.
L: Namen, ein paar Namen.
J: Ich will ihnen ein ganz besonderes Beispiel geben. John Travolta bekommt die Auditoren in sein Haus geschickt und muß nicht dafür bezahlen. Rick Shee, er war einer von denen, Chris Sillock war ein anderer. Auf Kosten von Scientology ist man hinter ihm hergeflogen, nur um ihn zu kontrollieren. Speziell John Travolta war so ein Fall, der nicht mehr hören wollte und nur allein gelassen werden wollte.
L: Er versuchte also, Scientology zu verlassen?
J: Viele Male. Dann kamen sie mit diesen freien Kosten. Für dies, für das, diese Sachen.
L: Sie haben die Auditoren zu ihm nach Hause geschickt, haben die Auditoren um die Welt fliegen lassen und der Zweck war die Unterstützung-
J: Gute Verhältnisse mit der Person.
L: - Kontrolle von John Travolta. Haben Sie je die Diskussion gehört ”wir müssen diesen Auditor schicken, damit wir die Kontrolle über John Travolta behalten.
J: Ja.
L: Wer hat das gesagt.
J: David Miscavige, Norman Starkey.
L: Noch andere Berühmtheiten, denen sie die Auditoren ins Haus schicken, oder hinter ihnen herfliegen -
J: Spezielle Behandlung, ja, Tom Cruise. Er ging sehr schnell hoch, tat alles, ich meine ich habe noch nie jemand so schnell die scientologischen ”Level” durchlaufen sehen. Tom Cruise kam von Nichts zu Clear zu OT zu NOTs, fast in einer Sitzung, wie im Fall. Ich weiß es, weil ich selbst dabei gesessen habe und die E-Meter Drills mit ihm durchgeführt habe, damit er lernt, sich selber zu auditieren. Ich machte solo Drills mit ihm, damit er auch dies konnte. Als ich ihm das erste mal begegnete, war er nichts.
L: Glauben Sie er tat es -
J: Ich bin noch nicht fertig, lassen sie mich zu Ende berichten. Und dann, als er das alles hinter sich hatte, arrangierte Lyman Spurlock seine gesamte Scheidung von Mimi Rogers ohne jede Gebühr und hat alles Finanzielle geregelt.
L: Scientology hat geholfen, die Scheidung von Mimi Rogers zu regeln?
J: Sie vereinbarten die Abmachungen, ja. Nach dieser Abmachung hat sie glaube ich $ 10 Millionen erhalten.
L: $ 10 Millionen?
J: Und dann nahmen sie Tom Cruise -
L: War Mimi Rogers zu dieser Zeit ein Mitglied von Scientology?
J: Es wurde erzählt, sie sei eine ”unzufriedene Scientologin”. In anderen Worten, sie hatte mit Scientology überhaupt nichts zu tun.
L: Es waren keine Anwälte eingeschaltet, war das nur Marty? Wer brachte die Scheidung durch?
J: Lymann Spurlock. Lyman Spurlock tat es - David Miscavige spielte eine entscheidende Rolle bei der Scheidung.
L: Wenn Sie sagen, er spielte eine entscheidende Rolle, was meinen Sie, was er tat?
J: Vor allem sprach er mit Tom Cruise, erklärte ihm genau seine Mängel, "wie, Ihre Finanzen sind unter totaler Kontrolle, Sie sind Legasteniker, es fällt Ihnen schwer, etwas zu lesen, da sind bestimmte Sachen, die Ihnen sehr schwer fallen. Wir helfen Ihnen. Sie machen einfach das, was wir Ihnen sagen".
L: Tom Cruise ist Legasteniker?
J: Ja.
L: Es fällt ihm schwer zu lesen?
J: Sie wissen, das Umstellen der Wörter.
L: Sie erklärten Tom Cruise, einfach das zu tun, was sie ihm sagten?
J: Ganz besonders, du bist in guten Händen, wir haben die ganze Erfahrung, Lymann hat geschäftliche Erfahrung, er ist Wirtschaftsprüfer. Er saß und saß, machte die ganze Revision und die Finanzunterlagen von Tom Cruise. Dann -
L: Sie bekamen die kompletten Finanzunterlagen von Tom Cruise, das gesamte Wissen über das Leben dieses Burschen.
J: Alles, das komplette Wissen. Dies ist, was es so wichtig macht. Er war nun in Nicole Kidman verliebt und er hatte die Vorstellung, daß er mit Nicole Kidman durch ein Feld mit Weizen läuft. Nun passierte folgendes. In der Gegend  von Gilman Hot Springs haben Leute von der Golden Air Production wochenlang in der Nacht ein Feld bearbeitet und Weizen angepflanzt, das gewachsen ist, und als Nicole Kidman kam, gab es ein Weizenfeld, durch das er mit ihr laufen konnte.
L: Wieviel Geld meinen Sie, wurde aufgewendet, um dies zu erstellen?
J: Zehntausend Dollar.
L: Ein Feld der Grasphantasie erstellen, damit Tom Cruise Nicole Kidman verführen kann und dies in Verbindung mit Scientology -
J: Golden Air Productions.
L: Golden Air Productions.
J: Sie erhielten wunderschöne Räumlichkeiten, mit herrlichen Ledersachen, Dinge wie -
L: Zimmerservice
J: Mädchen, Zimmerservice, 5 Sterne Küchenchefs
L: Wo hatten sie die her. Waren es ihre eigenen Chefs?
J: Sie hatten einen französischen Patiseur bei Scientology und andere, ein 4 Sterne Chefkoch war ständig da, Carl, und irgend jemand aus Südafrika. Jede gewünschte Mahlzeit war möglich.
L: Passierte das nur einmal.
J: Nein, mehrmals. Jedesmal, wenn er durch diese ”OT levels” ging und während der Filme. Das geschah während der Aufnahmen zu dem Film ”Tage des Donners”, da Scientology sogar so weit ging, für ihn ein spezielles Sound System zu entwickeln, da er sagte, daß ihn die Art und Weise, wie sie seine Stimme wiedergeben, ärgern würde. Sie ent-wickelten wirklich ein spezielles Aufnahmesystem für das Set und schickten einige Mitarbeiter von Scientology, Steve Marlow und Luigi zu den Aufnahmen von "Tagen des Donners", um seine Stimme aufzunehmen. Sie waren ein einziges Ärgernis für diese Sache und die Crew. Sie haben sie gehaßt. Sie haben das ganze Ding hingefahren nach Montana zum dortigen Standort, einen Box-Recorder. All das war entwickelt worden und Staff Member arbeiteten Tag und Nacht, um es für ihn perfekt zu machen. Selbstverständlich zahlte er nie etwas für diese Ausrüstung.
L: Also, Scientology schickte Mitarbeiter -
J: Alles für die Berühmtheiten.
L: Staff Member, die mit Berühmtheiten reisten. Haben sie alles beobachtet und Berichte geschrieben?
J: Fachmännische.
L: Haben sie Berichte geschrieben und alles weitergeleitet was sie gesehen haben. Waren es wie Ermittlungsberichte, mit wem die Berühmtheit zusammen ist, ob die Berühmtheit Probleme hat, ob man eingreifen muß? Haben Sie je einen Bericht über eine Berühmtheit gesehen?
J: Nein, aber ich weiß, daß solche geschrieben wurden, wie ich sagte Luigi und -
L: Schreiben und es direkt zusenden. Wer bekommt es?
J: David Miscavige.
L: So, David Miscavige stellte Leute als Gefolge zur Verfügung, die wiederum ihm für Beobachtungen zur Verfügung stehen.
J: Die Berühmtheiten erhielten ”ungewöhnliche Dienstleistungen.”
L: Das war für nichts, sie wurden nicht dafür bezahlt?
J: Nein.
L: Welche anderen Berühmtheiten haben diese Geschenke noch erhalten oder waren für diese sehr durchdachte kostspielige Spezialität vorgesehen. Travolta?
J: Travolta, Tom Cruise, Nicole Kidman -
L: Kirstie Alley?
J: Kirstie Alley. Ich habe sie nur ein- oder zweimal gesehen. Chick Corea hat diese Behandlung öfter erhalten. Ray Mithoff, alle ihre Top Auditoren.
L: Sie haben dazu ihre Top Auditoren benutzt, für die Leute in Flag bis zu $ 1,000 die Stunde bezahlen müssen, $ 500, wenn man Bob Mithoff anfordert, sie würden dir eine unverschämte Menge berechnen, richtig? Und die haben das alles für umsonst erhalten. - Gab es da noch andere Scheidungen in die Scientology verwickelt war, oder wo sie berühmte Paare auseinander gebracht haben, oder Berühmtheiten verkuppelt haben. Haben Sie irgend etwas drüber gehört?
J: Lisa Marie. Als die Sache mit Michael Jackson begann. David Miscavige hatte eine wahnsinnige Faszination für Michael Jackson. Die vollständige Mannschaft mußte seiner Musik zuhören. Es gab spezielle Überwachungen per Video, um sicher zu sein, daß alle zuhörten und zusahen.
L: Das ganze Personal hatte Michael Jacksons Filme anzusehen? War das, bevor Michael Jackson ins Auditing kam?
J: Das war, als das alles passierte. David verkündete uns stolz, wie es gerade mit Michael Jackson stand, und wir haben alles getan und Lisa Marie. Ich schätze, es funktionierte dennoch nicht.
L: Wissen Sie irgend etwas genaues darüber, was passierte?
J: Ich möchte Ihnen erklären, was ich weiß. Sie hatten gute Verbindungen, was immer mit den Leuten von Jackson zu der Zeit, als das Album von L. Ron Hubbard ”Battelfield Earth” heraus kam und der Executiv Produzent von diesem Album war ein Mann namens Bruce Swadine. Er war damit einverstanden, es herauszubringen, begründet auf der Tat-sache, daß er ein gutes Verhältnis zu Michael Jackson und Lisa Marie hatte, und die an dem Album mitarbeiteten sollten. Sie haben sich da-mit selber in den Fuß geschossen, weil die Frau von Bruce Swadin mitkam, ich schätze, sie wollte nicht alleine sein, er hatte jedenfalls be-stimmte Tage eingeteilt, an denen sie an dieser Battelfield mitwirken sollten, und seine Frau benutzte diesen Duft, dieses Parfüm. Sie kam in dieses wunderbare Studio  mit diesem Duft und Sie wissen, daß es niemand erlaubt ist einen Duft zu tragen. Die Person, die ausgesucht wurde, ich habe ihren Namen vergessen, ein kleines blondes Mädchen, sie sollte mit der Frau über ihren Duft sprechen und sie ging wirklich zu Bruce Swandine’s Frau und sagte ihr, daß ihr Parfüm irritierend sei, es würde stinken. Sie wurde grob. Sie bekam einen Anfall, rannte zu Bruce und sagte es ihm, und sie gingen an diesem Tag. Es war wie, ”was sind das für Leute? Diese Leute spinnen.” Das Mädchen hieß Marilyn irgendwas. Es endete damit, daß sie ständig an ihren Zustän-den arbeiten mußten. Sie haben das ganze abgebrochen. So wurde es erklärt.
L: Sie haben den Deal mit Michael Jackson geschmissen?
J: Vollständig. Ich meine, ich denke, danach hat man nicht mehr viel von Michael Jackson gehört.
L: Erhielt er irgend welches Auditing?
J: Ich denke, er hat er hat einiges bekommen. Ich weiß es nicht selbst, möglicherweise hat er von allem ein bißchen bekommen.
L: Denken sie, daß es einen Vorschlag der Kirche gab, wenn Lisa Marie ihn zu Scientology bringt, daß sie ein ganz besonderer Star würde, etwas besonderes erhalten würde, als sehr wichtige Person gelten würde, wenn sie ihn zu Scientology bringen würde?
J: Ich kann es nicht wirklich sagen. Ich habe keine Kenntnis davon. Ich weiß nur, daß sie soviel kostenloses Auditing erhält, wie sie will.
L: Während sie mit Michael Jackson zu tun hatte.
J: Richtig, voran ging für die Heirat. Sie war verheiratet mit irgend jemand - sie war früher mit jemand verheiratet, ein Typ, der Scientologe war, ein Sea Org Member, dann hat sie sich in Michael Jackson vernarrt und das war der Punkt, an dem ihre Ehe beendet war. Sie haben mich über Scheidungen gefragt, die Scheidung zwischen ihr und diesem Typ, mit dem sie zusammen war, erfolgte sehr schnell.
L: Denken sie, das wurde gemacht, um sie dabei zu unterstützen Michael Jackson zu bekommen.
J: Ja, diesen Typ los zu werden.
L: Das Sea Org Member erhielt einen Befehl.
J: Der CO vom CC, wie war ihr Name, Karen Hounder. Ich habe den Namen vergessen. Es war ihre Aufgabe, Lisa Marie ganz besonders zu handhaben. Ich hatte einen Auditor, der sie auditiert hat, der hat auch ihre Mutter auditiert und hat sich entschlossen, ein sexuelles Verhältnis mit Priscilla zu beginnen und es endete - es war eine Katastrophe. Priscilla Presley, ich mußte einen anderen nach Memphis schicken, wo immer sie war, bei Filmaufnahmen, ich wollte ihr kostenloses Auditing geben.
L: Irgend welche anderen Scheidungen außer der von Tom Cruise und Mimi Rogers und ebenso Lisa Marie und dem Sea Org Member Ehemann? Irgendwas über John Travolta und Kelly Preston?
J: Ich weiß, daß es etwas gab, daß sie besonders gepflegt haben. Kelly Preston war nicht irgend jemand, von dem ich gehört habe, und ich habe mich jahrelang mit John Travolta befaßt. Er hat nicht immer Frauen bevorzugt. Dann kam es plötzlich zu einer anderen Darstellung.
L: Sie haben keine Kenntnis davon, daß David Miscavige möglicherweise gesagt hat,” Schau, sie haben einige Probleme mit ihrer PR, warum heiraten sie nicht, hier gibt s jemand in Scientology, die ihnen helfen kann, das zu bereinigen.” Wenn Sie davon nicht wissen, oder -
J: Nein, ich weiß nichts. Ich war nur zu seiner Baby Dusche eingeladen, als das Kind geboren wurde.
L: Lassen Sie uns das beenden und uns zu den anderen Sachen zurück kehren. Es scheint, mit dem, was Sie geschildert haben, daß die Prominenten 10 Tausende, möglicherweise hundert Tausende Dollars kostenloses Auditing erhalten haben, daß sie besondere Plätze haben, wo sie hingehen können, werden von oben bis unten bedient durch eine besondere Elite und wo sie pro Jahr so oft kostenlos hin gehen. Ohne jede Gebühren wie sie wissen.
J: Oder es waren die Umstände. Ich würde das gerne anders haben, daß sie bezahlt hätten für X-Mengen von Dollars und das ist es, was mir immer wieder hoch kommt. Keine teueren Flüge von Auditoren von hier nach dort, überall.
L: Leute, ein ganzes Gefolge wird hinter ihnen her geschickt, und dieses Gefolge schickt Wissensberichte, schreibt Ermittlungsberichte über das was passiert.
J: Die "Tage des Donners", ich erinnere mich speziell an Tom Cruise. Wir versuchten wirklich, eine besondere Mischanlage zu konstruieren, weil sie das, was die Musikstudios machten, nicht mochten. Sie kamen in so schlechten Ruf bei dem Film von Tom Cruise, daß sie schließlich verschwinden mußten. Es hat seine Karriere bedroht.
L: Wie waren die realen Gehälter? Lassen Sie uns über Miscavige und die Top Leute sprechen. Jeder andere verdient $ 15, $ 24 die Woche. Was verdient ein Sea Org Member die Woche jetzt.
J: Jetzt. Darüber habe ich keine Informationen.
L: Als Sie 92 austraten, wie war der Durchschnittsverdienst eines Sea Org Member?
J: $ 32 die Woche.
L: 90 % der Mitarbeiter verdient fast nichts?
J: Richtig.
L: Welche Ansprüche hat Miscavige, er verdient $ 40.000 pro Jahr als der Führer der Kirche, das ist der Steueranspruch. Wieviel verdient er durch andere Dinge? Haben sie es je gesehen.
J: Er hat verschiedene Fahrzeuge. All seine Kleidungsstücke sind Handarbeit, und nicht von ihm bezahlt, Gold, Silber, in Form von Barren, zur Seite gebracht in einen Safe.
L: Gold- und Silberbarren in einem Safe, wie kann eine Person, die $ 42,000 im Jahr verdient, Gold- und Silberbarren haben?
J: Ich meine eine Menge von denen, ich spreche nicht über einige wenige Goldmünzen. Er hat mir mal seinen Safe gezeigt, ich konnte es nicht glauben. Gold- und Silberbarren zu Hauf, Münzen, seltene Münzen, Juwelen.
L: War er ein reiches Kind?
J: Nein, überhaupt nicht. Sein Vater ist total arm.
J: Nun ist er bei Scientology und hat einen Safe voll mit Gold und Silber.
J: Er hat das meist durchdachte Stereosystem von allen und an jedem Platz, habe ich noch nie gesehen.
L: Wieviel wird diese Stereoanlage wert sein?
J: $ 20,000.
L: Jemand der $ 40,000 im Jahr verdient mit einer $ 20,000 Stereoanlage.
J: Alle Möbel sind Handarbeit, speziell angefertigt für den Platz, wo sie stehen sollen.
L: Handgefertigte Möbel. Auf wieviel schätzen sie die Einrichtungsgegenstände in seiner Wohnung?
J: $ 30,000, $ 40,000.
L: $ 30,000, $ 40,000 für die Einrichtungsgegenstände in seiner Wohnung. Wieviel Leute stehen zur Verfügung, wieviel Bedienungspersonal hat er?
J: Personal?
L: Personal und Köche.
J: Ich würde sagen, einen Stab von 15 bis 20 Personen.
L: 15 oder 20 Personen, die auf Kosten von Scientology ihm persönlich zur Verfügung stehen. Was würden diese Leute, wenn sie in der wirklichen Welt arbeiten würden, verdienen, ungefähr $ 18,000 bis $ 25,000 im Jahr als Diener oder Mädchen?
J: Richtig.
L: So bekommt er alle Dienstleistungen von der Kirche bezahlt, mehrere Hunderttausend im Jahr. Was ist mit Reisen und Urlaub?
J: Unbegrenzt, und immer als Geschäftsreise und erster Klasse.
L: Erster Klasse für Geschäftsreisen. Haben sie ein Flugzeug, das ihn überall hinfliegt? Gibt es einen persönlichen Flieger für Scientology?
J: Ich weiß, daß sie einmal den Jet von Travolta benutzt haben, und ich weiß, sie sind mit der französischen Concord geflogen, nur um die Rundungen der Erde zu sehen. Ray Mithoff und David Miscavige, die mit ihrer Extravagance. Die gesamte Kleidung ist von Schneidern handgefertigt.
L: Vom Schneider gemacht, was meinen Sie?
J: Ein Schneider in Los Angeles hat ihre genauen Maße. Sie machen die Entwürfe und das ist eine Sache, die hin und her geht.
L: Haben die durchschnittlichen Sea Org Member maßgeschneiderte Kleidung?
J: Christ, nein.
L: Was schätzen Sie, kosten ihre Anzüge und die Kleidung, was kostet ein Anzug?
J: Ich würde sagen, mehrere Tausend Dollar pro Anzug.
L: Möglicher Weise $ 2,000 pro Anzug. Wieviel Anzüge haben sie nach Ihrer Meinung?
J: Wandschränke voll, Ich meine spezielle Wandschränke, die auf ihre Kleidung zugeschnitten wurde. Er hat Räume, vermutlich so groß wie ihr ganzer Platz hier, nur mit Wandschränken.
L: Ein Raum, der so groß ist, wie meine vollständige Wohnung, wir sprechen über 320 qm.
J: Nur für seine Schuhe, die aus Krokodil, Strauß, Eidechse.
L: Er kauft sich das Beste, zeigt mir Schuhe, die mehr als $ 50 kosten.
J: Schuhe, die hunderte von Dollars kosten. Alle müssen ihre eigenen Schuhspanner aus Zedernholz haben. Es muß aus Zeder sein, es ist genau durchdacht.
L: Wie hoch schätzen Sie seine gesamte Kleidung, die er trägt. Sie sprachen von über 20 Anzügen.
J: Ich sprach von 40, 50 Anzügen.
L: 50 Anzüge von denen einer $ 2,000 kostet. Wieviel Paar Schuhe?
J: Es macht den Eindruck, daß sie endlos sind.
L: Könnten es 20 Paar Schuhe sein?
J: Aber nein, um die 60.
L: 60 Paar Schuhe, die mehrere hundert Dollar das Paar kosten, wir sprechen -
J: Hand gemacht und entworfen.
L: Wir sprechen also über eine Garderobe von $ 150,000.
J: Ja, $ 200,000.
L: Juwelen.
J: Ausgefallene Uhren.
L: Und das bei einer Person, die $ 40,000 im Jahr verdient.
J: Und seine Frau hat das alles auch. Sie hat die gleichen Wandschränke.
L: Sie hat die gleiche Unterstützung.
J: Wunderschöne Kleider, alles, geht in die besten Geschäfte.
L: Woher kommt das ganze Geld für das Personal und all die Extravagencen.
J: Von der Kirche. Auf dem Rücken von Sklaven.
L: Von Leuten, die $ 30 die Woche verdienen, bezahlen für diesen Lebensstil?
J: Ja.
L: Weiß das durchschnittliche Personal, daß er dies alles hat?
J: Die, die es sehen können mit ihren eigenen Augen. Die, die nicht dort sind, vermutlich nicht.
L: Da ist nichts veröffentlicht über seine Kleidung, den Kosten.
J: Nun, und dann hat er auch noch drei Fahrzeuge. Das eine Auto, das er gerade, hat ist ein brandneuer Miata. Von den anderen zwei Autos ist einer ein nagelneuer Nissan Maxima und dann noch ein viertes Auto, einen Van.
L: Er hat 4 Autos, sind die neu?
J: Brand neu.
L: Er ist eine Person, die $ 40,000 im Jahr verdient und hat 4 brandneue Autos, für $ 150,000 Kleidung, den Safe voller Gold und Silberbarren, und eine Frau mit phantastischem Schmuck. Hat sie echten Schmuck?
J: Ja, echte Diamanten mit einem Glanz, der sie blind macht.
L: Ist ihre Familie sehr wohlhabend?
J: Sie ist bettelarm. Ihre Mutter war mit einem Schwarzen verheiratet, sie mußte kämpfen, er war ein kleiner fix-it Mann. So haben sie gelebt.
L: Erzählen Sie mir mehr darüber. Geht Miscavige nach Reno und Las Vegas zum Glücksspiel, macht er Kreuzfahrten, benutzt er diese Einrichtungen?
J: Er macht Ausflüge mit dem Helikopter, er geht auf die Bahamas, er benutzt spezielle Boote, spezielle Unternehmen, um zum Fischen zugehen, Inselkreuzfahrten.
L: Geht er in Urlaub wie ein normales Sea Org Member.
J: Ich würde sagen, er geht 4 mal im Jahr in Urlaub.
L: Wie lange ist der Urlaub?
J: Einige Wochen, 3 Wochen.
L: Jedesmal zwei oder drei Wochen, das heißt, daß er ungefähr 10 Wochen im Jahr in Urlaub ist.
J: Ich würde sagen, es sind 15 Wochen.
L: 12 oder 15. Wer bezahlt diesen Urlaub?
J: Die Kirche.
L: Alle Unkosten?
J: Alle Kosten werden bezahlt. Er bezahlt nicht ein verdammtes Ding.
L: Diese Urlaube kosten einen Haufen Geld, eine Woche Bahamas, bei seinem Lebensstil, was meinen Sie, was es kostet. Geht er erster Klasse, hat er ein herrliches Zimmer, niemals Economy.
J: Er lebt auf einem Schiff, wo er seine eigenen Zimmer und seine Sklaven hat. Aber er entwickelt auch Aktivitäten, wie Unterseeboot fahren, oder er will einen Charter, ein kleineres Boot zum herumfahren, oder mit einem Helikopter die Inseln ansehen, was immer er will.
L: Die Kirche zahlt das?
J: Ja.
L: Geht er in seinem Urlaub wirklich weg von der Kirche? Nur er und seine Frau für einen kleinen Trip?
J: Ja, machen sie, aber sehr oft nimmt er sie nicht mit.
L: Er geht ohne sie.
J: Er geht mit einigen seiner Freunde, andere Freunde in Scientology.
L: Marty Rathbun, nimmt er die Top Leute mit?
J: Mark Yeager, Lyman, Norman. Er und Norman sind unzertrennlich, wenn sie im Urlaub sind.
L: So, sie gehen einfach weg, ohne Scientology -
J: Sie haben Marty dabei, all die verdeckten Kräfte, die alles überwachen und für Sicherheit sorgen. Security geht oft mit beiden mit, von Emit Kalifornien, so ein paar Leute nehmen sie mit.
L: Da gibt es einen Platz in New Mexiko, ein Haus, ein kleines Rückzugsgebiet, haben Sie davon gehört?
J: Ich habe gehört, daß es da einen Platz gibt, wo einige Ärzte eine medizinische Krebsbehandlung durchführen, irgend eine Art der Behandlung von Krebs von Personen der Scientology in Mexiko.
L: In New Mexiko.
J: New Mexiko, ich weiß nicht.
L: New Mexiko oder Arizona, ein ganz spezielles Haus da unten?
J: Nein.
L: Kennen Sie irgendwelche anderen Plätze, an denen sich David Miscavige aufhält, die zu aufwendig sind für einen Typ, der im Jahr $ 40,000 verdient in einer Kirche, die sich der Aufwendungen sehr bewußt ist, wo niemand erlaubt ist, Luxus zu betreiben? Kennen Sie irgend welche anderen Plätze, wo er eine Menge Geld ausgibt?
J: Außer den Bahamas, Paris, Kopenhagen, da ging er hin. Wenn es da eine Niederlassung von Scientology gab, hat er seine Geschäfte gemacht, hat den Luxus -
L: Wenn er zum Dinner gegangen ist, hat er viel ausgegeben für ausgefallene Plätze?
J: Ich kann es mir nur vorstellen, weil ich es von den Rechnungen weiß, die ich erhalten habe, die waren über $ 500 für ein Essen.
L: Als sie das machten, hat da je einer etwas dazu gesagt?
J: Niemals.
L: Erklären Sie mir, ob es ein ungeschriebenes Gesetz für die Top Leute in Scientology gab -
J: Zu tun, was immer sie wollten.
L: Nennen Sie die Personen, die taten, was sie wollten
J: Ich befasse mich mit dem Zeitabschnitt, in der ich eine Führungsperson war, vor 1987 und wo ich es gesehen habe. Norman Starkey, Dave Miscavige, Shelly Miscavige, in dieser Zeit ebenso Mark Yeager, der nach meiner Meinung versucht, sparsam zu sein, weil die CSI die meisten Rechnungen für alle bezahlen mußte. Marty Rathbun sparte auch nicht mit Kosten.
L: Alles erste Klasse.
J: Ich mußte PI’s haben, das war so, und sie erhielten, was immer sie wollten. Norman Starkey ist sehr extravagant. Und der Typ hatte immer das beste vom besten, wie seine Frau, Maria Starkey.
L: Ist es richtig zu sagen, daß diese Leute eine Menge Geld bezahlt bekommen?
J: Riesige, gigantische Summen.
L: Wieviel denken Sie, war es im Jahr, in Geld, wenn Sie alle Betriebsmittel nehmen, alle Werte, alle Auslagen?
J: Dreiviertel Millionen Dollar.
L: Sie machten $ 750,000
J: Sie geben alles aus.
L: Um es für ihre privaten Vergnügungen auszugeben, was auch immer. Die Mehrzahl der Scientology Staff Member verdient $ 30, $ 40, $ 50 die Woche, leben sie damit in guten Bedingungen?
J: Nein, schreckliche Bedingungen.
L: Schreckliche Bedingungen. Und diese Typen sind oben in dem Stapel, nehmen und sahnen die Organisation ab, was immer sie bekommen können. Haben Sie Kenntnis darüber, daß sie Geld genommen haben und es für sich selber ins Ausland auf ein Konto verschoben haben, ein Konto auf ihren Namen?
J: Ich weiß, daß sie es gemacht haben, aber ich weiß keine Einzelheiten darüber. Da gab es einen Punkt auf dem Band, wo sie drohten, die Bankkonten zu sperren, von Dave Miscavige, Norman und einigen anderen Leuten. Sie haben sein Bankkonto wirklich gesperrt. Aber das war eine Lachnummer. Da gibt es keine Möglichkeit, Geld das herein kommt zu stoppen.
L: Er konnte es von jeder Kirche erhalten. David Miscavige hat genügend Kontrolle, daß er in jede Kirche gehen kann, ihre Bankkonten einsehen kann und veranlassen kann, daß Gelder auf ihn auf den Punkt übertragen werden.
J: Auf den Punkt.
L: Und es wird gemacht?
J: Ja, ja
L: Sie haben keinen Zweifel daran, daß er es ordert, egal ob es ein Franchise-Nehmer ist.
J: Was auch immer.
L: Wenn er zu Narconon geht und sagt -
J: ”Ich brauch' Geld”, er bekommt es.
L: ..schreiben sie mir einen Scheck aus über alles Geld auf dem Konto, man würde es machen und wären mit seiner Order einverstanden.
J: Richtig.
L: Warum?
J: Wegen dem FBO System, das Flag Banking System. All diese Leute werden normaler Weise nach Gold gebracht und mit diesen Orders vollgepumpt (indoktriniert). Sie versuchen es ihnen zu erklären. Die Grundidee ist, soviel Geld wie möglich zu machen und es ihm zu schicken. Wenn sie das begriffen haben, zahlen sie für alles.
L: Wenn Sie sich erinnern können, wo diese Top Leute alle ihre Bankkonten haben, wenn Sie vom Vermögen der Scientology wissen, das auf private Konten als Sicherheit abgeflossen ist, können Sie hierzu etwas sagen?
J: Zypern, Ich weiß darüber, wir können morgen darüber reden.
L: Zypern, ja, wir werden darüber reden und machen jetzt Schluß.

Ende des Bandes 2



Band 3, 25. August 1998

L: 4, 5, 6, 7, 8, 9. Heute ist der 25. August. Dies ist Lawrence Wollersheim mit Jesse Prince. Wir besprechen seine Jahre in Scientology. Jesse ist wahrscheinlich die ranghöchste Person, die Scientology verlassen hat, er war einige Zeit die zweite Person in der Führungsebene von Scientology. Wie ich jeden Tag erwähnen möchte, an alles, was sich Jesse erinnern kann, ist so sachlich wie möglich, die Namen der Personen, die in bestimmte Ereignisse verstrickt waren, nicht mehr und nicht we-niger. Wenn Sie nichts darüber sagen können, dann wissen Sie eben nichts. Wir sind gestern die Suizidliste durchgegangen und haben eini-ges besprochen. Können wir mit dem anfangen, wo wir aufgehört ha-ben und darüber sprechen?
J: Ich glaube, wir sind bei John Peterson stehen geblieben. Wir sprachen über BB Mauer. Dann über die Fälle von Auditing, ich erwähnte eine Person namens Diana Morrison.
L: Erzählen Sie uns, wie der Auditingfall von Diana Morrison endete.
J: Das Ende eines Auditingfalles ist dann gegeben, wenn dies eine Person, die einen hohen therapeutischen Rang in Scientology hat sagt, oder ein Fallüberwacher, aber das ist nicht anderes als festzustellen, daß sie den Körper verlassen und sterben wird. Das ist es. Ich habe das festgehalten (im Internet) von Diana Morrison, ich habe sehr viel Details berichtet. Ich denke, da gibt es nichts mehr zu berichten.
L: Können Sie es zusammenfassen.
J: Ich will die Ereignisse schildern, schildern, was passierte. Sie war ein Staff Member, die die letzten 10 Jahre auf Staff war. Sie war eine sehr gesunde Frau, eine Art dieser kalifornischen Mädchen, die immer gesund sind. Sie heiratete einen Typ namens Shawn Morrison, der Port Capitain in Gilmann Hot Springs war, was im Grunde die Position eines Öffentlichkeitsbearbeiters für die umliegenden Bereiche ist. Jedenfalls bekam die Frau Krebs, und wie Sie wissen, glaubt man bei Scientology nicht an eine Chemotherapie oder ähnliches. Sie haben wirklich einen Richtlinienbrief gegen Gamma-Strahlen, das ist so eine alte Idee, sie haben mit moderner Technik nichts am Hut. Der Frau wurde also klar gemacht, daß diese Behandlung besser ist, und den Krebs heilen kann.
L: Meinen Sie, daß auch finanzielle Überlegungen eine Rolle gespielt haben?
J: Wahrscheinlich als erstes. Ich sage das, ich weiß, es ist Meinung, aber ich weiß, daß jede Person in Gilman Hot Springs, die schwanger wird, zur Riverside City  geschickt wird oder nach Kalifornien, damit der Staat für die Abtreibung bezahlt. Es wird erzählt, daß sie etwas zu lesen bekommen, in dem sie Anleitung bekommen, wie sie sich zu verhalten haben und sich nicht als Scientologen oder Sea Org Member zu erkennen geben, daher kommt meine Einschätzung. Sie wollen für die Abtreibungen der Frauen nicht bezahlen, ebenso verweigern sie ihnen Medikamente. Sie geben nicht viel Geld aus für ihre Staff Member.
L: Meinen Sie, daß es in Scientology schriftliche Anweisungen dafür gibt, aus denen hervorgeht, daß sich die Staff Member die medizinische Versorgung vom Staat bezahlen lasen sollen?
J: Richtig
L: Und in dieser Anweisung steht, daß sie ihre Verbindung zu Scientology leugnen sollen, den Staat betrügen, wegen medizinischer Versorgung betrügen sollen, die eigentlich von der Organisation bezahlt werden müßte und wo sie Hundert von Millionen das Jahr sparen und die Staff Member für ihre medizinische Vorsorge selber Sorge tragen müssen.
J: Richtig.
L: Ist das eine langfristige Praxis bei Scientology?
J: Ja, ist es. Auch wenn du Zahnschmerzen hast, mußt du Wochen warten um mehr als $ 50 zu haben und damit zum Zahnarzt gehen zu können oder $ 150. Sehr oft haben Staff Member Schmerzen. Ich weiß es, weil es mir passierte, ich hatte einen Abszeß am Zahn und mußte 2 Wochen warten, um Geld zu haben, das es mir möglich machte, zu einem Zahnarzt zu gehen. Unter Krankheiten leiden ist eine übliche Sache bei Staff Member von Scientology. Sie haben ihre Richtlinien, CSW genannt, Completed Staff Ward, wo alles drin steht, was die Person zu tun hat, bei Krankheiten oder bei was auch immer sie brauchten für ihre Quoten, all das kam vor dem, das sie Geld für eine medizinische Behandlung erhalten haben. Jedenfalls kann es vorkommen, daß eine Person so sehr Schmerzen hat oder kaputt ist oder nicht zu vorgeschriebenen Kursen geht, nur um medizinische Hilfe zu bekommen, sie sind in einem verwahrlosten Zustand. Das ist eine normale Situation für Staff Member in der Sea Org.
L: Ist es richtig zu sagen, daß in all den Jahren, in denen Scientology sich vergrößert hat, es weltweit 13,000 Staff Member gibt? Machen sie das in anderen Ländern auch, den Staat benutzen, der für die medizinische Versorgung zahlen muß? Wissen Sie was darüber?
J: Ich habe bemerkt, daß sie es in Kopenhagen machen, ich bin nicht sicher, ob sie es in England machen, aber ich weiß, sie machen es in Kopenhagen.
L: Ist das möglich, mehr als 40 Jahre erhalten all diese Staff Member staatliche medizinische Versorgung, um die Kosten für Medikamente tief zu halten, da können wir über Tausende von Dollar sprechen, die zu Lasten des Staates gingen?
J: Hunderte, Tausende von Dollar durch Betrug.
L: Möglicherweise Millionen über 40 Jahre mit 13,000.
J: Ja, Ja.
L: Sie haben vorhin gesagt, daß Sie denken, daß die Hauptursache, daß Scientology medizinische Versorgung verweigert, die Kostenfrage ist.
J: Finanzielle Kosten.
L: Eine Chemotherapie kostet ungefähr $ 10,000, die Chance für ein Staff Member, $ 10,000 für medizinische Versorgung zu erhalten ist ungefähr - Hatten eigentlich viele die Chance, jemals soviel Geld zu sehen?
J: Niemals, niemals, niemals, niemals. Ich habe nie so eine Menge Geld gesehen. Nur als Beispiel, ich mußte eine Operation machen lassen, als ich drin war, und ich hatte das Glück in einer hohen Position zu sein. Ich brauchte dennoch Monate, ich hatte ein Septum, das für Allergien und sonstiges verantwortlich war und ich brauchte eine Operation, wo sie mir die Nase künstlich gebrochen haben. Es hat mich $ 4,000 gekostet und ich brauchte 2 Monate, um das Geld zusammen zu haben. Und das ist extrem schnell und das nur, weil ich in hoher Position war.
L: Sie waren die zweite Person in Scientology.
J: Richtig, und trotzdem brauchte ich 2 Monate. Wäre es jemand anderer gewesen, der hätte nie eine Möglichkeit gehabt, außer die, damit zu leben.
L: Also, diese Frau erhielt keine Behandlung gegen Krebs.
J: Da sind zwei Namen, die ich hier nennen möchte. Megan Sheilds und Gene Dink. In der Gegend von Los Angeles gab es zwei scientologische Ärzte und diese folgen Scientology unwidersprochen, in dem sie den Staff Member medizinische Versorgung verweigern. Diese Diane Morrison war bei Megan Shields und auch bei Dr. Dink. Sie war am Ende und ihr wurde von den Ärzten gesagt, daß sie von Krebs befallen ist, dann ging sie nach Mexiko, ließ sich irgend einen Hokus Pokus verabreichen, irgend eine Behandlung gegen Krebs. Sie brauchte dies für das Ende des Cycle. Sie haben sie bewacht, und ich habe gesehen, wie sie zu Haut und Kochen wurde, und dann wollten sie nicht, daß sie in Golden Era starb. Die haben den Typ, Shawn Morrison gezwungen, Diane Morrision ins Haus seiner Mutter zu bringen, wo man sie unter die Klimaanlage legte. Sie starb einige Tage später den Hungertod.
L: Sie hatten also für lange Zeit ein Staff Member, das 10 Jahre seines Lebens für sie gegeben hat, und sie haben ihr nicht mal gestattet, auf dem Grund und Boden der Kirche zu sterben.
J: Es hätte Verdacht erregt.
L: Es hätte Verdacht erregt, war das wirklich Verdacht?
J: Natürlich, sie sitzen da und erzählen der Person zu sterben und schauen mit steinernem Gesicht zu, wie sie stirbt und sagen dann noch, daß sie den richtigen Weg gewählt hat.
L: Dieser Gene Dink und Megan Shields, ist ihnen klar, welchen Betrug sie am Wohlfahrtsstaat begehen? Wurde es jemals praktiziert oder haben Sie Kenntnis davon, daß Leute zur Wohlfahrt geschickt wurden, oder zur medizinischen Betreuung und dort ihre Mitgliedschaft zu Scientology leugneten, um freie Behandlung zu bekommen?
J: Ich habe kein direktes Wissen davon, aber ich glaube, daß das der Fall sein kann. Ich weiß es nicht genau, darum kann ich nur das sagen.
L: Und diese Ärzte, folgen sie den medizinischen Richtlinien ihres Berufes und wenn man ihnen sagt, daß diese Person sterben wird oder befolgen sie die Anordnungen von Scientology?
J: Den Anweisungen von Scientology.
L: Wer gibt ihnen die Anweisungen?
J: Wahrscheinlich der Case Supervisor, wahrscheinlich Ray Mithoff oder eine andere Person, wie es im Fall von Diane Morrison gemacht wurde.
L: In anderen Worten, die Case Supervisors bei Scientology sagen den Ärzten, wann sie ein Medikament verabreichen dürfen und wann nicht.
J: Sie machen es noch genauer, sagen ihnen, welche Art von Medikament sie verabreichen können, oder wie oft, oder wie viel.
L: Welche Therapie anzuwenden ist?
J: Ja, welche Therapie anzuwenden ist.
L: Welche Qualifikation haben diese Case Supervisors, daß sie festlegen wann eine medizinische Versorgung erfolgt und wann nicht - und dann befolgen diese Ärzte auch noch die Anweisungen der Case Supervisors und nicht die ihrer medizinischen Ausbildung.
J: Nichts dergleichen, überhaupt nicht. Der klassische Fall dafür ist Lisa McPherson. Sie hatte Ärger. Sie war offenbar psychotisch, aber anstatt sie dort hinzubringen, wo sie professionelle Hilfe und auch Medikamente erhalten hätte, die sie gebraucht hätte, haben sie sie genommen, in einen Raum eingesperrt, unter Bewachung gestellt. Das nächste, was wir wissen, sie ist tot. Das sind alles Anordnungen, für die Leute in Scientology trainiert werden, richtige medizinische Hilfe verweigern und die Leute sterben dann.
L: Kennen Sie noch einen anderen Fall, wo den Leuten gesagt wurde, ”mach dich fertig zum Sterben?"
J: Da gab es einen Typ, dem ging es schlecht, er hatte irgendeine Krankheit, ich glaube im Kopf. Ich kann mich nicht an seinen Namen erinnern. Er war in Gold Base. Ich bemerkte, was mit ihm passierte, gerade als er starb, da man ihm gesagt hatte, er solle es tun. Das nächste, was ich wußte, war, daß er tot war. Aber ich weiß sicher, daß er nicht in ein Hospital gebracht wurde, wo man hätte feststellen können, warum er solche Kopfschmerzen hatte. Er erhielt lediglich ihr Kal-Mag und diesen Schund. Nimm deine Vitamine, hast du deinen Run Down gemacht, und dann ist ihm der Kopf davon geflogen und er war tot.
L: Kennen Sie irgendwelche Situationen, wo Leute in einer Organisation gestorben sind und ihre Körper wurden von der Organisation weggebracht, damit es aussah, als ob sie ganz natürlich gestorben seien an einem anderen Ort, weg von Scientology, falls der Körper untersucht werden sollte.
J: Das einzige, von dem ich eine genaue Kenntnis habe aus dieser Zeit, ist der Fall von Diane Morrison.
L: Laß uns schließen und zur nächsten Person gehen.
J: Ich glaube, das ist das Ende der Liste. Margery Wakefield, ich habe mir eine Notiz gemacht, weil ich mich daran erinnere gehört zu haben, wie Marty Rathbun sagte, Margery Wakefield, diese Margery Wakefield. Es ist kein Fall, mit dem ich zu tun hatte oder mit der Familie, aber ich war selber durcheinander über das, was da alles war.
L: Sie haben nichts mehr darüber gehört?
J: Nein.
L: Margie wurde psychotisch und ich lasse Sie ihre Geschichte lesen, Sie können es selber lesen und sehen, was passiert ist, wir haben ihre eidesstattliche Erklärung.
J: Ich erinnere mich da daran, daß Marty versucht hat, sie zu diskreditieren als eine Person, die schon in einem Meeting verrückt war, Ich werde es lesen und dann darauf zurück kommen. Den nächsten den ich habe, ist hier (Lesend) ”Reverse Auditing wurde bei Arthur Running Bear gemacht. Er wurde psychotisch von dem Auditing”. Ich habe diese Notiz gemacht, weil ich Arthur Running Bear kenne. Er war im RPF in den 70ern, den späten 70ern. Ich erinnere mich, daß erzählt wurde, daß etwas nicht mit stimmt. Er war etwas verrückt durch das Auditing. Zu dieser Zeit, ich meine ich spreche von 1978, 79, wechselte er seine Meinung über was, ich weiß es nicht. Was ich mitbekommen habe war, daß er an den indianischen Kult glaubte, und da er auf diesem Weg war, wurde festgestellt, daß er seltsam war und man daran arbeiten mußte, an seinen spirituellen Ideen über die Eingeborenen und solche Sachen. Wenn ich jetzt zurückschaue, denke ich, daß das nur Vorur-teile gegen ihn waren, man wollte nicht wahr haben, daß es neben den Amerikanern als weiße Personen mit strahlend blauen Augen noch et-was anderes gab, also mußte man ihn drücken.
L: Haben sie je darüber gehört, daß er Reverse Auditing erhielt?
J: Nein, aber ich weiß, daß er eine Menge Auditing bekam. Was auch immer, wir sprechen semantisch und das ist ein anderer Punkt.
L: Haben Sie je von einer Person gehört, die Reverse Auditing bekam, um ihn verrückt zu machen, wenn sie ein Sicherheitsrisiko war, oder jemand psychisch so lahm zu legen, daß er nicht mehr funktionierte, weil er eine Bedrohung für die Organisation war? Haben Sie jemals etwas über Reverse Auditing sagen hören, oder daß sie absichtlich psychologische Techniken benutzen, um so einige Probleme zu lösen?
J: Die einzige Sache, die ich mir wirklich vorstellen kann, ist das ”Roll Back”, das sie in Scientology praktizieren.
L: Roll Back, was ist Roll Back?
J: Roll Back ist ein Prozeß, den ich benutzt habe, um tägliche Berichte darüber von L. Ron Hubbard zu bekommen. Es war ein Prozeß, um einen Spion in der Organisation zu entdecken. Wenn man Probleme hatte, oder Dinge nicht genau ausführte, wie man gesagt bekommen hatte, konnte man eine Person für das Roll Back Verfahren sein, in dem sie Shiran Shiran erwähnen, wer das ist? Einige in der Organisation sagen etwas von einer Pflanze, und Personen, die von anderen betrogen wurden. Dann geht man an ein E-Meter und macht all diese Sachen, um herauszufinden, wer eingeschleust ist, wer dich von Scientology wegbringen will, und Scientology dir sagt, was du zu tun hast, im Gegensatz zu dem, wie du es jetzt siehst. Dann geht der Typ durch die ganze Prozedur und du bringst ihn zum Siedepunkt. Dann explodiert die Person natürlich. An diesem Punkt erhält er einen intensiven Sec-Check, er wird unter Streß gesetzt, muß körperliche Arbeit verrichten, um ihn zu erschöpfen. Sie werden auch auf ein Fore-Shortened Programm gesetzt.
L: Was ist das, ein Fore-Shortened Programm?
J: Fore-Shortened-Schlaf-Programm. Absichtlich.
L: Ist es, um die Widerstandskraft zu drücken?
J: Und dann muß man mit einem Master Of Arms sprechen, 4 – 5 Stunden am Tag, der dir erzählt, wie verräterisch du bist, die Organisation unterwanderst, und man zeigt dies und zeigt jenes, welch schlechte Person du bist. Dies bringt einen in eine Gemütsverfassung wie, ”Oh mein Gott, ich bin so weit von dem entfernt, was ich erreichen will.” Es drückt dich völlig runter, letztendlich macht es dich verrückt. Ich habe gesehen, wie Leute psychotisch wurden und durch die Typ 3 Handhabung mußten und all die Sachen von intensivem Schlafentzug, intensivem Essensentzug, ständige Schikanen, und dann die körperliche Erschöpfung durch die Arbeit, die man tun mußte.
L: Dies wurde gemacht, um Spione in der Organisation zu entdecken.
J: Oder wenn man ein Betrüger war.
L: Wenn man nun von einem möglichen Spion betrogen worden ist, machen sie das auch mit einem.
J: Richtig
L: Ist das oft passiert. Haben Sie je davon gehört, daß Roll Back an Personen angewendet wurde.
J: Gut, es ist eine Tatsache, und ich hasse es zu sagen, das ist, was L. Ron Hubbard mit mir ausgearbeitet hat, als ich dort war. Er ließ mich holen und sagte mir, ”ich habe eine Idee, da gibt es einige Spione in unserer Organisation -” Er gab ein paar Theorien darüber ab und dann sagte er, das ist es, was ich tun will. Ich begann mit einem 2. Fragen-Ding und habe ihm das Resultat zugeschickt.
L: Haben Sie diese Prozesse gemacht, oder jemand anderer?
J: Ich war der, der die Fragen stellte. Zuerst war es ein 2-Fragen Prozeß. Dann kamen all diese Ermittlungen zurück. Dann kam er damit raus und sagte, ”OK, jetzt werden wir die schlechten Absichten checken.” Dann mußten sie eine Person an das E-Meter setzen und sie über ihre schlechten Absichten befragen. Was ist das, was ist das? Man mußte es heraus bekommen. Ob die Person nun welche hatte oder nicht, es wurde gemacht, es war Gedankenveränderung unter Zwang. ”Ich muß schlecht sein, nun bin ich nach meinen schlechten Absichten gefragt worden, da müssen welche sein.” Wenn dann der Vorgang abgeschlossen ist, dieser Schlechte-Absichten-Rundown, du weißt wirklich nichts mehr, du hast keinen Wert mehr, keine Grundlage mehr, die Gedanken drehen sich im Kreis, schau nun dahin, schau wie verrückt ich nun bin.
L: Wurden Sie je angewiesen, wenn sie Personen auf dem Schlechte-Absichten-Rundown auditierten, es so lange zu machen, bis sie ihre schlechten Absichten zugaben.
J: Oh, absolut, von L. Ron Hubbard, sicher.
L: Wenn sie sagten, daß sie keine haben und das E-Meter es nicht lesen konnte, dann haben sie aufgehört, sie zu fragen?
J: Ich habe ihnen noch mal klargemacht, was eine schlechte Absicht ist – noch mal über alle Definitionen. Dann, wenn ich nichts herausbekommen habe bei den speziellen Fragen, dann habe ich sie dazu gebracht, mir etwas ähnliches zu erzählen..
L: Sie haben weiter gemacht, selbst wenn sie versichert haben, daß es keine schlechten Absichten gibt. Was war, wenn das E-Meter nichts angezeigt hat.
J: Sie wissen, das ist rein hypothetisch mit dem E-Meter, und außerdem ist das E-Meter nichts. Es zeigt jedenfalls zufällig an. 99.99 mal zeigt es jedenfalls irgend etwas an, weil es so eingestellt ist. Es stoppt, es macht einen Ruck, es macht irgendwas. Wenn sie eine Person heftig angehen, es macht irgend etwas. Das Meter, das ist gar nichts.
L: Was ist das nächste auf der Liste?
J Etwas über die Kinder. Gut, was ich gesehen habe in bezug auf die Kinder, ist schrecklich, denn die Kinder, die die Abtreibungsanordnung überlebt haben, die geboren wurden, die im LA  Bereich lebten, und anstatt denen Milch oder Muttermilch zu geben, haben sie dieses Getränk bekommen, daß Hubbard empfohlen hat, einen Gerstensaft anstelle von Milch. Wenn ich das heute betrachte, so waren diese Kinder so unterernährt, nicht so behandelt, wie Kinder es brauchen, nur weil Hubbard empfohlen hat, daß Gerstensaft besser als Milch sei. Dies war alles, was die Kinder hatten, ein Gerstenpulver in Wasser aufgelöst. Ich habe diese Kinder gesehen, 15 oder 20 in einem schmutzigen Raum mit schmutzigen Teppichen, über und über mit Essen verschmutzt, dort spielten sie. Wenn eines von ihnen sich nicht richtig benahm, wurde es in einen Raum gesperrt, wo es bis zur totalen Erschöpfung geschrien oder sich in den Schlaf geschrien hat. Von Anfang an wurden sie wie Kadetten behandelt, wie kleine Kinderkadetten. Sie haben sie zu dem gemacht, was sie Felsen und Pracht nannten, wo sie, wenn sie etwas unerlaubtes taten, herumgestoßen, unterdrückt wurden. Von Kindheit an wurden diese Kinder unterdrückt.
L: Wie wurden sie belohnt?
J: Sie durften 15 Minuten länger spielen. Keine Kleidung, nie etwas was, ihnen gehörte, wie ein winziges Stück Freiheit mehr, ein bißchen extra Essen, vielleicht eine Eiscreme.
L: Waren da irgendwelche Frauen -
J: Und die Eltern konnten ihre Kinder nur eine Stunde am Tag sehen. Eine Stunde am Tag, weil sie noch arbeiteten, wenn die Kinder zu Bett gingen. Wenn sie also Glück hatten, konnten sie ihre Kinder 4 oder 5 Stunden die Woche sehen. Die Kinder werden im allgemeinen vernachlässigt, zu dem Kindermädchen gebracht, die sie hütete und Gerstensaft gab. Die Kinder haben keine Vorstellung von Eltern, von Familie, von Zusammenhalt. Alles ist Scientology. Es ist mitleiderregend. Es ist einfach schrecklich.
L: Von diesen Frauen, die schwanger werden, sind da welche länger als 3 Monate schwanger?
J:  Das weiß ich nicht, kann ich nicht sagen.
L: Lassen Sie uns weiter machen.
J: (Lesend) "Quellen von "FACT" beschreiben einen jungen Mann, der einen Selbstmordversuch im Scientology Zentrum Gold gemacht hat, Anfang 1992. Er war ungefähr 20 Jahre alt. War der jüngere Bruder von einem Typ namens Olaf, der ein Ausländer war, möglicherweise Schwede. Dieser Typ war in einer gemischten Gruppe mit den Tonleuten. Er hatte brauen Haare, und sah feist und knabenhaft aus. Etwas passierte, das ihn zu dem Selbstmordversuch im Gold Center trieb.” Der Name dieser Person ist Seth Thomas. Er hatte blonde Haare. Seine Mutter war Susie, Sue Price.
L: Die Sue Price?
J: Sue Price war seine Mutter.
L: Die Sue Price, die die Copyrights für Scientology macht?
J: Ich weiß nicht, was sie jetzt macht, sie war immer in Managementebene. Sie war verheiratet mit einer Person namens Bill Price, der der Flag Banking Officer in der Flag Org war. Seth war ein Kind aus einer früheren Ehe. Er wuchs in der Kadetten Org auf, und war ein völlig unterdrücktes und unwissendes Kind. Er konnte nicht buchstabieren, nicht schreiben, nicht richtig lesen und er war fast 20 Jahre alt.
L: Ist nicht Scientology die Gruppe, die behauptet, eine große Studiertechnology zu haben, die an allen Schulen benutzt wird und den IQ erhöht. Dieses Kind war ein Ergebnis der Studiertechnology und das beste was die scientologische Erziehung gebracht hat war, daß er mit 20 Jahren nicht lesen konnte?
J: Konnte kaum lesen, konnte kaum schreiben. Ich meine, er schrieb wie ein Kind, Buchstaben, aber nicht in der Zeile. Seth Thomas. Anstatt zu schreiben hat er gemalt. Es war erbärmlich. Jeder machte sich über ihn lustig, Rick Crusin ärgerte ihn, schrie ihn schrecklich an, schlug ihm auf den Hinterkopf. Olaf, der Junge aus Schweden, sagte ihm wie dumm er ist, lachte ihn aus. Sagte ihm dann, daß er den Key To Life machen muß, weil er so blöd ist. Dieses Kind war die Zielscheibe von allen. Zu dieser Zeit habe ich dort gearbeitet, es war nach meinem Rücktritt, und überall, wo er hinging, mußte ich mitgehen. Wir waren beim Ton. Und wenn sie zum Event gingen, mußte ich mit, überall.
L: Er wurde schikaniert, weil er die scientologischen Standards nicht beherrschte?
J: Richtig. Und er war unwissend und langsam und extrem niedergeschlagen. Das passierte gerade, als ich ging.
L: Wußten die Leute, daß er so niedergeschlagen war?
J: Ja.
L: Drohte er jemals mit Selbstmord?
J: Ja, er machte das, als ich noch dort war.
L: Wie ist man damit umgegangen, als er mit Selbstmord drohte?
J: Man hat ihn in Ethik geschickt, er mußte seine Zustände bearbeiten und dies und jenes tun. Es änderte sich aber nichts, er war nach wie vor ein ganz erbarmungswürdiges Kind.
L: Wurde er je körperlich geschlagen?
J: Ja geschlagen, rumgestoßen.
L: War das normal?
J: Für ihn ja, weil er der Prügelknabe war.
L: Was meinen Sie, veranlaßte ihn zu dem Selbstmordversuch?
J: Ich denke, und er sprach mit mir darüber, er fühlte sich hilflos, er fühlte sich ungeliebt. Er hatte das Gefühl, daß ihm nie im Leben etwas gelingen wird, so alt er auch wird oder was er auch tut, da er weder richtig schreiben noch lesen konnte. Ich habe mit diesem Kind gesprochen.
L: Und dann brachte er sich um?
J: Er versuchte es, er drohte damit.
L: Und dann versuchte er es, und schließlich geschah etwas mit ihm danach. Wissen Sie, was passierte?
J: Ich habe gehört, und das ist nur ein Gerücht, daß er schnellstens von der Int Base entfernt wurde, nach LA gebracht wurde, wo man ihn in eine Kadetten Org brachte, welche er bevorzugte, da er es haßte, in Gilman Hot Springs zu sein, da er dort schlecht behandelt worden war.
L: Körperliche Bestrafung, haben Sie je gesehen, daß jemand körperlich bestraft, geschlagen wurde?
J: Ja.
L: Können Sie beschreiben wo -
J: David Miscavige war wütend auf Marty, weil er Anordnungen nicht befolgt hatte und er nahm einen ganzen Stapel von Richtlinien und schlug ihm damit auf den Kopf; dann hat er ihn körperlich angegriffen, fing an ihn gegen die Wand zu stoßen und ihn so heftig er konnte zu boxen.
L: Er boxte ihm in den Körper?
J: Ja, und ins Gesicht.
L: So fest er konnte.
J: Ich habe auch gesehen, wie er Frauen gepackt und rumgestoßen hat. Terry Gamboa. Er hat sie an die Wand gestoßen. Marian Bender, eine andere. Diese Frau kam zu mir, zitternd und schreiend wie, ”Mein Gott, jemand muß ihn zurückhalten.”
L: Er griff Frauen körperlich an?
J: Ja.
L: Knallte er sie an die Wand und schlug er sie ins Gesicht?
J: Ich glaube, er hat sie nur an die Wand gestoßen. Beschimpfte sie als Esel, er wollte sie einfach erniedrigen.
L: Haben Sie je gesehen, wie auch andere Staff Member mißhandelt wurden, geschlagen, gepeitscht, irgend so was bei anderen Staff Member der Scientology?
J: Ja, John Ward. Ich habe gesehen, wie David Miscavige ihm ins Gesicht gespuckt hat, geboxt und geschlagen hat.
L: Buchstäblich gespuckt?
J: Ins Gesicht gespuckt. Und er wurde dabei von anderen Sea Org Membern festgehalten.
L: Mehrere andere Sea Org Member?
J: Zwei an jedem Arm, während er ihm ins Gesicht spuckte und ihn boxte.
L: Wo hat er ihn hingeboxt?
J: In den Körper.
L: Warum hat Miscavige das gemacht?
J: Weil er ihn einen Verräter nannte, der Verrat an der Sea Org beging. Er wehrte sich und sagte, zur Hölle damit. Er wurde in Begleitung von 11 Männer vom Com ED weggebracht, erniedrigt und sie brachten ihn nach Happy Vally, wo er unter Bewachung stand, all diese Dinge.
L: Noch andere körperliche Angriffe und Schläge, die Sie bei Scientology gesehen haben?
J: Da war ein anderer kleiner Junge mit Namen John, der eine Brille und einen kleinen Schnurrbart hatte. Er wurde vor David Miscavige gebracht und er hat ihm auch ins Gesicht gespuckt und ihn geschlagen.
L: Er hat ihm direkt ins Gesicht geschlagen?
J: Ja, er spuckte den Leuten ins Gesicht. Eine heftige Spuckperiode, Ende 1982.
L: Haben Sie noch jemand anderen außer David Miscavige gesehen, der Leute angegriffen und körperlich geschlagen hat, um Staff Member zu bestrafen.
J: Außer ihm habe ich keinen gesehen.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt gehen.
J: Wir haben über Seth gesprochen, über das, was ich über den kleinen Seth wußte. Nun Cat Morrow. Ich erinnere mich an sie.
L: Rick Clinger’s Frau, Cat Clinger ist ihr richtiger Name.
J: Sie war zu der Zeit nicht seine Frau, er war mit jemand anderem verheiratet. Ihr Name war Cat Morrow, als ich da war. Sie war der Kopf von Wolly Unit, Wolly World, Datenerfassung. Sie haben es Wolly World genannt. Sie war unter extremen Druck, sie hat nicht geschlafen, nicht gegessen, sie weinte 60 % vom Tag, nur gearbeitet, Tag und Nacht und dann ist sie ausgeflippt. Wissen Sie, es war, wie wenn sie auf einen bestimmten Punkt zugegangen ist und man kann nicht genau sagen, was es ist. Sie ging nicht zu Bett, nein sie schlief nicht mehr, sie stand auf der Scheide. Sie erhielt die Standardbehandlung, wurde in ein Zimmer eingesperrt, um zu schreien, einfach um alles zu tun. Keine körperliche Begrenzung.
L: Sie wurde eingesperrt, als sie psychotisch wurde?
J: Ja. Sie halten dich unter Bewachung, wenn dies passiert.
L: Gegen deinen Willen?
J: Absolut. Wie bei Lisa McPherson, die Standard Praxis. Sie sind an diesem Punkt eingekerkert und sie werden nicht da raus geholt, bis man glaubt, daß alles wieder in Ordnung ist.
L: Ist das alles, was Sie über Cat wissen, daß sie eingesperrt wurde? Kennen Sie noch andere Personen, die gegen ihren Willen eingesperrt wurden, als sie psychotisch wurden?
J: Ja, eine Person, die Stacy Young und ich bewachen mußten, ein Mädchen namens Teresa, wir haben zusammen auf sie aufgepaßt.
L: Teresa, wie ist ihr Nachname?
J: Ich weiß ihren Nachnamen nicht. Sie war ein Staff Member in Gold. Da war ein großer Stichtag, an dem sie das neue Mark VII vorstellen wollten, sie war ein spanisches Mädchen, ein kultiviertes Mädchen. Sie hatte eine wunderschöne Hautfarbe und schwarze Haare, ein sehr schönes Mädchen von 19 oder 20 Jahren. Sie wurde angehalten, Tag und Nacht zu arbeiten, Drähte löten und sie ans E-Meter zu montieren. Sie schaffte es nicht. Sie hörte den RC sagten, daß sie Out-Of-Ethik sei und Overt-Produkte herstellt. Dann kam die nächste Sache, wissen Sie, das Mädchen sprach so wirr, keiner verstand es. Einfach alles ausgesprochen, was sie im Kopf hatte. Sie nahmen sie sofort von der Hemet Base weg und brachten sie nach Happy Valley, ein Ort, wo sie auch die Kinder haben, es ist ein Reservat der Indianer. Mein Gott, wir befaßten uns damit das erstemal. Stacy und ich und dieses Mädchen Susie Watson Taylor und einige Jungs, es waren 5, die auf sie aufpaßten und in einem Haus festhielten. Einmal verließ sie das Haus und da waren diese großen Kakteen im Gelände und sie faßte mit der Hand rein, brach sie mit der blanken Hand auseinander, nahm eine der Arme, warf sie auf den Boden und sprang auf dem blöden Ding herum. Das bedeutete, ihr ganzer Körper war voll mit Stacheln. Sie hat nicht gefühlt, sie lachte. Zusammen mit anderen Leuten haben wir ihr die Stacheln aus dem Körper gezogen und haben es mit Wasserstoff desinfiziert, und sie hatte Fieber und wollte nicht schlafen, einfach nicht schlafen. Das ging ungefähr 3 Tage so. Dann fing sie an, kleine cat naps zu bekommen. Nun wurde ich sehr besorgt, da diese Frau mit Stimmen sprach. Es hat mich härter getroffen, als alles andere vorher im Leben und dann kam Dr. Dink. Fünf Leute mußten sie festhalten, damit er ihr eine Spritze geben konnte, damit sie endlich schlafen konnte. Ihre letzten Worte, bevor sie abtauchte, und dabei schaute sie mir genau in die Augen, waren, ”Ich werde dir das niemals vergessen Jesse, ich werde dich kriegen”. Und dann klappte sie zusammen. Jeder beobachtete sie. Gut, sie schlief für 2 Stunden und war danach wieder hellwach. Wir versuchten ihr Tabletten zu geben und all dieses Zeug. Jedenfalls, um eine lange Geschichte kurz zu machen, es dauerte eineinhalb Monate, bis diese Frau wieder schlafen konnte und bis sie wieder gegessen hat. Sie erhielt den Introspection-Rundown, und die Ergebnisse gingen zwischen dem Case Supervisor hin und her. Sie sagte, sie will gehen, aber keiner ließ sie gehen.
L: Sie sagte, sie wolle gehen und keiner hat es ihr gestattet?
J: Keiner.
L: Wußte Dink, daß sie psychotisch geworden war?
J: Ja, deswegen hat er ihr auch die Spritzen gegeben. Wir waren besorgt, daß sie sterben könnte, da sie nicht schlief und sie wurde wilder und wilder und wilder. Sie rannte die Berge rauf und runter. Keiner konnte ihr folgen. Sie rannte schneller als die Hunde.
L: Sie hatten Hunde dort, zum Jagen -
J: Nein Hunde, die einfach dort waren, Hunde von der Ranch, sie konnten nicht mehr mithalten, diese Frau hatte übermenschliche Kräfte.
L: Sie war psychotisch?
J: Vollständig, total.
L: Waren Sie um die Frau besorgt, oder machten Sie sich Sorgen, daß die Riverside Polizei auf das Gelände kommen könnte?
J: Es geht darüber hinaus, ihre Eltern haben angerufen, sie wollten wissen, wo ihre Tochter ist.
L: Haben sie die Eltern angelogen?
J: Ja.
L: Die Eltern waren besorgt und sie haben gelogen.
J: Ihr geht es gut, sie hat einfach ein wenig zu viel gearbeitet, sie macht gerade eine Auszeit. Sie ließen die Eltern nicht mit ihr sprechen, aber dann später, nach einer gewissen Zeit, durfte sie ihre Eltern anrufen. Ihr wurde gesagt, was sie zu erzählen hatte.
L: Sie wurde angewiesen, was sie zu sagen hatte?
J: Ja.
L: Sie wurde also gegen ihren Willen festgehalten, ihre Eltern wurden angelogen, das war in Riverside County, und Dink wußte, daß sie gegen ihren Willen festgehalten wurde, als er ihr die Spritzen gab?
J: Richtig.
L: Haben Sie je davon gehört, daß Dink zu jemand anderem gegangen ist, der gegen seinen Willen festgehalten wurde, und ihm Medikamente verabreicht hat, jemand, der psychotisch war oder festgehalten wurde?
J: No, das war der einzige Vorfall, bei dem ich Zeuge war.
L: Lassen Sie uns weiter machen, es sei denn, es gibt noch was zu berichten.
J: Dem Mädchen ging es dann nach einer Weile wieder etwas besser und sie wurde sofort weg geschickt. Stacy kann Ihnen darüber einen Bericht geben, da wir das mit dem Mädchen zusammen erlebt haben. (Lesend) ”Tom Cruise wurde während des Auditing wirklich psychotisch. Cruise war auf OT III und Scientology mußte ihn auf die Base zurück bringen, da er so schlecht aussah.” Das ist, was ich über Tom Cruise weiß. Er kam in Scientology und wurde mit den ganzen Details und Geschehnissen von gestern vertraut gemacht. Das ist das, an das ich mich erinnern kann und was Sie erwähnen. Er war auf OT III und er hatte schwarze Ringe unter den Augen. Er erschien völlig abgedreht, ziemlich abgedreht. Ich meine, nichts machte Sinn. Er hatte diese Tonleute am Set bei der Produktion "Die Tage des Donners", die ihm erzählten, wie schlimm all die anderen wären. Er bekam Schwierigkeiten mit den anderen Schauspielern. Rob Howard hörte auf, zur Int Base zu kommen. Er war nicht beeindruckt. Er kam einmal und dann nie wieder, soviel ich weiß. Es war sehr merkwürdig zu der Zeit, als Tom Cruise sich ständig mit Scientology befaßte. Nach OT III hatte er eine ganz fahle Haut und diesen lächerlichen Ausdruck im Gesicht. Er wollte nicht mehr zurückkommen, er wollte nicht mehr weiter machen. Er wollte sich Scientology vom Leib halten. Er wollte kein Auditing mehr, einfach nichts mehr von dem Stoff, nur noch nach Hollywood zurück, nach Hause.
L: Er wollte Scientology verlassen?
J: Selbstverständlich wollte er, oh eine schlimme Sache, jemand hat ihm einen falschen Befehl gegeben oder so was. Irgendwas ist auf der Base explodiert, weil er durchdreht. Natürlich haben sie ihn dazu gebracht. Er hat ein wirklich sehr schweres Auditing genommen, laß uns einiges Obst essen, laß uns ein paar Übungen haben, komm zum Übungsraum, laß uns Basketball spielen, laß uns das machen. Ich bin gegangen, als das 1992 passierte. Es war zu der Zeit, als ich weg gegangen bin.
L: Kennen Sie andere Berühmtheiten, die psychotisch geworden sind durch das Auditing von Scientology, die durchgedreht haben?
J: John Travolta.
L: Wissen Sie mehr darüber.
J: Es passierte mehrmals.
L: Er wurde mehrmals psychotisch durch das Auditing von Scientology?-
J: Ja, nur eine Sitzung, durch eine Sitzung, er wollte nichts mehr mit Scientology zu haben und dann haben sie ihn wieder zurück gebracht. Soviel ich weiß, war das zwei mal, einmal als der Film Saturday Night Fever heraus kam, er war gut befreundet mit Spanky Taylor. Plötzlich verschwand sie, schwanger mit dem Kind im RPF und heulte die ganze Zeit. Es war die Person, mit der er Kontakt haben wollte in seiner Beziehung zu Scientology. Sie tricksten ihn aus und erzählten, ”Wenn du den Film machst, daß alle Base Orgs ihn sehen können, und besonders auch im RPF, dann kannst du Spanky sehen". Natürlich machte er alles, aber sie ließen ihn Spanky nicht sehen. Er drehte durch. Da gab es wirklich jemand, Spankys Sekretärin, die sie vor Scientology rettete. Es gab dann den Zeitabschnitt, wo John nichts mit Scientology zu tun haben wollte, er war glücklich, daß Spanky sicher war. Aber sie hatten noch Kontrolle über Spanky, um sie dazu zu benutzen, daß er zurückging. Das war einmal. Das andere mal hatte er eine Beziehung mit einem Homosexuellen und erzählte, daß er den Mann heiraten wolle. Oh mein Gott
L: War das Mark Baracy?
J: Ich weiß nicht, welcher es war, da waren mehr als einer. Es war 1981, glaube ich. Oh mein Gott, nun ist er ein Homosexueller, nun ist er am absteigen, weil er mit Scientology zu tun hat. Wenn sie das mit der Homosexualität nicht behandeln können, wirklich schlecht. Nun sind Leute, Auditoren und CS zu ihm gegangen nach Florida, wo er lebte um alles zu versuchen, ihn wieder umzudrehen.
L: Mit ihm zu sprechen, ihn zu pressen?
J: Richtig.
L: Meinen Sie, diese Berühmtheiten haben das Gefühl, daß -
J: Sie können nicht ohne Scientology leben. Die, die tief drin stecken, glauben, daß es nicht ohne geht.
L: Meinen Sie, daß irgend jemand von denen bemerkt hat, daß all ihre Geständnisse in der Hand von Scientology sind?
J: Ich glaube, daß es jeder weiß.
L: Wieso glauben Sie das?
J: Weil von dem Moment an, wo sie eine Berühmtheit werden, fangen sie an, alles fest zu halten, sie fangen an, es in Akten festzuhalten.
L: Meinen Sie, sie machen es mit jeder Berühmtheit?
J: Ich denke, sie machen es bei jedem von ihnen.
L: Was läßt Sie so denken?
J: Weil das der Weg ist, wie sie Leute kontrollieren, es ist ein Teil des Kontrollmechanismus. ”Hey schau, der Grund, warum du im Auditing Ärger haben könntest,” und dies wird in einer sehr besonderen Art gemacht, ” gut, du machst dies und das, und das ist eine Art von Unmoral und schlecht, ist es nicht so. Laß uns darüber sprechen.” Sehen Sie, was ich meine?
L: Der Grund, warum keiner gehen will, ist dann, daß sie all diese Dinge wissen, die man in seinem Leben gemacht hat, die nicht richtig waren und das ist es auch, warum das Auditing nicht klappt, es sendet ein Signal zu den Berühmtheiten aus, wir wissen, was du in deinem Leben schlechtes gemacht hast.
J: Wir haben es zusammen gestellt und ihnen gezeigt. Sie sehen diese Sachen, sie sehen die Auswirkungen, welche ich nun auch zu spüren bekomme, besonders durch die eidlichen Aussagen, die ich gerade mache. Es hat Auswirkungen.
L: Außer Travolta, sind Kirstie Alley oder Mimi Rogers oder andere Berühmtheiten, die sie kennen, psychotisch geworden, oder -
J: Ich weiß Priscilla Presley war nahe dran. Sie hatten sie..
L: Wollte sie je Scientology verlassen, nichts mehr mit ihnen zu tun haben?
J: Ich denke, es war so.
L: Sie ist mehrmals weggegangen und sie haben sie wieder zurück gebracht. Meinen Sie, sie haben es gut gemacht, darauf haben Sie schon geantwortet.
J: Sie benutzten die dunklen Punkte, und haben gesagt, du hast immer noch Ärger, laß uns dir helfen. Was du machst ist schlecht, es ist das ganze Zeug, das sie behaupten, um dich perfekt zu machen und dich dann total kontrollieren zu können.
L: Sie denken also, daß sie die Unterlagen aus den PC Folders benutzen und ihnen erzählen, warum sie mit Scientology nicht glücklich sind, ist einzig und allein die Tatsache, daß sie kriminell sind, schlechte Dinge machen, und daß man ihnen helfen kann, es zu bereinigen.
J: Richtig. Und du mußt etwas machen, weil du sonst Ärger bekommen kannst. Verstehen Sie, was ich meine?
L: Meinen Sie, daß die Berühmtheiten wissen, daß Scientology eventuell – wenn sie sich gegen Scientology stellen, meinen Sie, die Berühmtheiten wissen, daß ihre Angaben gegen sie benutzt werden. Denken Sie, daß -
J: Ich denke, daß sie das ganz genau wissen. Weil Berühmtheiten wissen, was Ex-Mitgliedern passiert.
L: Wissen sie es?
J: Aber na klar, die SP-Declares. Was auch immer eine Person gesagt hat im Auditing oder im Vertrauen, um Hilfe zu bekommen, wird möglicherweise veröffentlicht, diese Person hat sexuelle Abweichungen, sie ist dies, sie ist das, sie hat dies getan. ja, sie sehen das. Es wird ihnen gesagt, kein Ärger mit diesen Leuten, sie sehen wie übel sie sind. Sie lesen diese Dinge und sagen,” Gut ich habe dies und dies auch gemacht.” Ich könnte eines Tages meinen Namen auf solch einem Papier lesen.
L: Was ist de nächste Punkt.
J: John und Diane Coletto, ich habe schon weitgehendst von ihnen gesprochen. (Lesend) ”Annie Broeker, CSed Annie Broeker, hatte einen psychotischen Zusammenbruch während des Auditings. Als ich das Staff Member Annie Broeker das letzte Mal gesehen hatte, wurde sie nur ein wenig auditiert, sie erinnerte sich an sehr viel weinen und schreien.” Annie Broeker, ich habe gesehen wie diese Frau gequält wurde. Zuerst brach sie ihre Verbindung zu Pat Broeker ab, erklärte,  sei ein totaler Schuft, wollte ihn los werden. Sie blieb in der Kirche, sie hat versucht, einige der Boshaftigkeiten von David Miscavige zu stoppen um sich ihm total zu unterwerfen. Und dann das letzte, was ich von ihr hörte, sie ließ ihre zweite Heirat platzen und heiratete eine andere Person.
L: Sie haben ihr wirklich erklärt, sich zu trennen?
J: Ja, sie erklärten, daß er gehen sollte, er sei nicht gut.
L: Und sie hat die Hochzeit sausen lassen.
J: Sie hat zweimal die Hochzeit sausen lassen.
L: Sie haben ihr die Order gegeben.
J: Ja, sie gaben ihr die Order und dann diese Person. Sein Name war Jim, was war sein Nachname. Er war in der Musik Einheit mit dem Vater von David Miscavige und er haßte Ron Miscavige, weil er dachte, daß er ein kleiner Psychot war, gerade wie sein Sohn, und er es nie mit ihm aushalten wird. Er heiratete Annie Broeker und dann hat sie die Heirat wieder rückgängig gemacht. Erklärte ihm, daß er abhauen sollte, warf ihn hinaus. Sie verstellte ihre Stimme und all die anderen Stuffs redeten mit ihr. Sie haute ab, floh nach Florida, Mark Yeager und Marty Rathbun haben auf sie im Flugzeug von John Travolta gewartet, sie waren vor ihr da, bevor sie gelandet ist und sie haben sie wirklich genommen und umgehend zurück gebracht,
L: Warum hat sie das gemacht. Welches Wissen hatte sie, daß sie so -
J: Sie war mit L. Ron Hubbard zusammen, die letzten 5, 6 Jahre, täglich als eine Bedienstete. Hat ihn gewaschen, gebadet, für ihn gekocht, seine Diktate aufgenommen. Hat seine Orders zu den verschiedenen Kirchenorganisationen versandt.
L: Sie hat also den wirklichen Hubbard gekannt. Sie kannte seinen Willen, seinen Tod, seinen Zustand -
J: Die Drogen, die Geisteskrankheiten, alles.
L: Wissen Sie, wo sie jetzt ist?
J: Ich glaube, immer noch bei Golden Air Productions.
L: Würden sie sie gehen lassen?
J: Nein, nein, nein. Sie halten sie fest. Würde sie verschwinden, wäre das verheerend und sie hat es versucht. So, und was hat sie dann gemacht.

(Stop und Zusammenfassung)

L: OK, machen wir weiter.
J: ”Es gibt eine Studie über Fehlschläge und Mißgeburten unter den Frauen von Scientology, die Staff Member sind, besonders in bestimmten Abteilungen von Scientology. Dies wurde gemacht, weil sie alarmiert waren über die Vielzahl der Babys, die mißgebildet geboren wurden, mit extrem hoher Rate und großen Schwierigkeiten.” Nun, die übliche Praxis für eine Frau in der Sea Organisation ist, wenn sie schwanger wird, wird sie degradiert, dafür, daß sie schwanger ist. Sie werden unter übermäßigen Druck gesetzt und es wird ihnen klar gemacht, daß sie ihre Aufgaben zu erfüllen haben, als ob sie nicht schwanger wären. Sehr häufig wollen diese Frauen nicht –

Ende der Bandseite

- Sie wissen, daß es ein Fehlschlag ist und die Frauen achten nicht auf sich selber, da gibt es keine Schwangerschaftsvorsorge oder dergleichen. Ich habe nie gesehen, daß eine Frau Schwangerschaftsvorsorge hatte.
L: Keine Schwangerschaftsvorsorge?
J: Nein, nichts dergleichen. Niemals habe ich gesehen, daß es einer Frau erlaubt wurde zur Schwangerschaftsvorsorge zu gehen.
L: Wieviel schwangere Frauen haben sie bei Scientology gesehen, von denen sie wissen, daß sie nie zu einer Schwangerschaftsvorsorge gegangen sind?
J: Einige. Kathy Rinder, Sue Price, die, über die ich erzählt habe, Spanky Taylor - sie hat beinahe ihr Baby verloren, es wurde mit nur 3 Pfund geboren - Cindy Schaffner, als sie schwanger war. Du gehst zu keinem Doktor, du machst es nicht.
L: Warum keine Schwangerschaftsvorsorge?
J:  Weil sie kein Geld ausgeben wollten. Ich denke, es war ein finanzieller Punkt. Es ist, wie wenn die Person etwas schlechtes macht, warum Geld für eine schlechte Sache ausgeben.
L: Fahren Sie fort.
J: (Lesend) ”Don Larson wurde geschlagen.” Ich habe nicht gesehen, wie dies passiert ist, aber ich kenne ihn. Ich bezweifle nicht, daß er geschlagen wurde. (Lesend) ”Ron Miscavige OT 7, verheiratet mit Loretta Miscavige, einer Auditorin und Krankenschwester, litt hinter geschlos-senen Türen an schweren Depressionen. Sie schien glücklich und jo-vial zu sein und eine ideale Scientologin, aber sie litt schwer unter den Depressionen.” Ich denke, daß war wirklich der Fall. Meine erste Be-gegnung mit Ron Miscavige war, nachdem er in einige Vergewaltigun-gen von einer jungen Frauen verwickelt war. Einige sehr seriöse Scientologen bemühten sich darum, die Situation in Ordnung zu bringen.
L: Was meinen Sie mit seriös?
J: Private Ermittler, Rechtsanwälte, Leute sprachen mit der Presse, damit keine Berichte darüber veröffentlicht wurden. Eine Menge Geld wurde ausgetauscht, um seinen Vater da wieder raus zu bringen. Er wurde sofort mit der Mutter nach Gold gebracht, wo erzählt wurde, daß sie Eheprobleme hätten. David Miscaviges Idee war, die Ehe zu beenden, weil seine Mutter nicht in der Sea Org sein wollte. Sie wollte nichts damit zu tun haben. Eine Art von Überzeugung ließ seinen Vater in der Sea Org sein, weil er außerhalb zu viel Ärger gehabt hätte. Als sein Vater sich für die Sea Org entschied und die Mutter nicht, arrangierte er ihre Scheidung.
L: David Miscavige arrangierte die Scheidung seiner eigenen Eltern?
J: Ja. Und seine Mutter, seine eigene Mutter habe ich sagen hören, er sei wie ein kleiner Nazi, ein Hitler, ein kleiner Satan. Sie war von ihm sehr angeekelt. Sie trieb die Sache voran, ließ sich scheiden und verschwand für eine Weile. Ron Miscavige war häufig depressiv und bekam epileptische Anfälle und weinte sich die Lunge aus dem Leib. Er wurde völlig durcheinander wie, ”Oh, ich kann nicht, ich fühle mich schlecht, ich bin krank, laßt mich alleine, ich will niemand um mich haben.” Es ging mit ihm rauf und runter, wurde zur Gewohnheit. Er war wirklich unausgeglichen, wie ein Spiegel seines Sohnes.
L: Als sie sagten, daß Geld unter die Leute geworfen wurde, damit sie still sind über die Geschichte von David Miscaviges Vaters Vergewaltigung, die Vergewaltigung, die er bei jemand durchführte -
J: Richtig
L: Meinen Sie, daß das Geld gezahlt wurde, damit über das Opfer der Vergewaltigung geschwiegen wird, oder um die Leute der Regierung ruhig zu halten? Was meinen Sie, was wissen Sie darüber?
J: Mein tatsächliches Wissen ist nicht ganz korrekt. Es ist das, was ich darüber weiß, wie sie die Situation behandelt haben. David Miscavige selbst, Marty Rathbun, Lyman Spurlock, etwa 5 verschiedene Anwälte, Larry Heller war dabei, Shermans war beteiligt. Alle kamen zusammen, als es passierte, in der Absicht, es zu bereinigen.
L: Gab es polizeiliche Vorladungen?
J: Gegen Ron Miscavige?
L: Ja.
J: Ich glaube ja, aber irgend jemand hat es verhindert.
L: Die polizeiliche Vorladung wurde also fallen gelassen, als Scientology und die Anwälte und das Geld kamen. In welchem Bundesland war das?
J: Ich weiß nicht.
L:  Welcher Staat? Wissen Sie, wo sich die Vergewaltigung ereignete?
J: Es war in Philly?
L: Philadelphia? Also wurde Ron Miscavige einer Vergewaltigung beschuldigt und die polizeilichen Vorladungen verschwanden?
J: Alles darüber verschwand. Die Geschichte, die Informationen darüber, alles ist weg. Ich meine, sie waren eine Woche dort.
L: Alle von ihnen, richtig? Wer hat dafür bezahlt, war es die Church of Scientology, die bezahlt hat?
J: Ja.
L: Also konnte David Miscavige über Geld verfügen von $ 30,000, $ 40,000, $ 50,000, $ 100,000 möglicherweise mehr in dieser Woche, um seinen Vater von der Vergewaltigung frei zu kaufen?
J: Richtig. Dies ist eine bestimmte Tatsache, daß er Leute dazu gebracht hat, sich bezahlen zu lassen. So kann er letztlich sagen, bezahle sie einfach, zusammen mit all den Ermittlern und den Anwälten.
L: Und die PIs. Welche PIs waren darin verwickelt?
J: Ingram war verwickelt.
L: Ingram gehörte dazu. Was hat ihm das Recht gegeben Geld der Kirche auszuzahlen. Was wäre, wenn es passiert wäre mit - War Ron ein Member der Sea Org zu dieser Zeit? Er war eine Public Person und dieser David Miscavige benutzte das Geld der Kirche, um ihn von der Vergewaltigung frei zu kaufen?
J: Richtig.
L: Dieses, könnte jedes andere Staff Member einen Scheck ausstellen für eine Public Person, die Ärger hat?
J: Das war das einzige Mal, daß ich dies erlebt habe.
L: Sie sprachen von Sherman Lenske, die beiden Brüder. Welche Rolle spielte Sherman Lenske in Scientology?
J: Nun, wenn ich mich genau erinnere, machten sie die Sachen sicher, oder gaben die Anweisungen, sie sicher zu machen, daß L. Ron Hubbards Berechtigungen und Kontrollen zu seinen Lebzeiten eingehalten wurden. Er gab auch Anweisungen, was LRH tun sollte und was nicht und was er sagen sollte. Da gab es auch große Diskrepanzen und Probleme, die sie mit den Brokern regelten. Die Anwälte wollten LRH’s Kontrolle verringern, mehr und mehr. Die Entschuldigung war, ”wir geben Ihnen soviel Geld, wie Sie wollen, aber halten Sie den Mund, nehmen Sie das Geld und lassen Sie die Dinge laufen.” L. Ron Hubbard hatte das Gefühl, herausgedrängt worden zu sein, nicht, daß es schade darum war, denn er war total verrückt, und ich schließe das eine oder andere nicht aus, aber das war der Kampf, den die Brokers mit L. Ron Hubbard führten. David Miscavige glaube ich, wollte L. Ron Hubbard ausschalten.
L: Er wollte Hubbard immer mehr Kontrolle entziehen, Stück für Stück, während er noch lebte?
J: Ja, und L. Ron Hubbard hat es gesehen. Ich mußte deswegen mit David Miscavige einen Sec-Check machen. L. Ron Hubbard fragte mich, ”Bitte finde heraus, was er plant, wie er es macht, so daß ich eine entsprechende Order machen kann, und ich tun kann, was ich normalerweise tue.”
L: L. Ron Hubbard glaubte, daß David Miscavige versuchte, die Kontrolle über Scientology zu bekommen?
J: Ja.
L: Und er war verärgert darüber?
J: Ja.
L: Er hat Sie hingeschickt.
J: ..ihn zu überprüfen
L: Um einen Sicherheitscheck zu machen und um herauszufinden, welche Overts und welche schlechten Absichten er hat -
J: ...Aktivitäten, die er gemacht hatte.
L: Als Sie mit Miscavige den Sec-Check gemacht haben, kam irgend etwas dabei heraus?
J: Ja, er war im kompletten Widerspruch zu L. Ron Hubbard, er war im totalen Widerspruch zu Pat Broeker mit dem, was passierte und was passieren könnte. Und er war ganz krank von der Tatsache, ihnen Geld geben zu müssen, da er der Meinung war, daß sie Geld verschwendeten.
L: So hatte er vor, L. Ron Hubbard vom Geld abzuschneiden?
J: Richtig.
L: Lassen Sie uns über Lenskes, die Anwälte reden.
J: Das waren die Rechtsanwälte, die all die Anweisungen gegeben haben und mit Lyman Spurlock zusammen gearbeitet haben, um die Kooperation zu gründen, die sauber aussehen sollte, getrennt voneinander, und die Hubbard komplett ausgebootet hat.
L: Glauben Sie, es waren die Lenskes Anwälte, Sherman und wer noch? Wie ist sein Name?
J: Ich erinnere mich nicht.
L: Die Lenskes, die Anwaltsfirma, diese zwei Leute, denken Sie, daß sie einen Betrug vorbereiteten, indem sie die reale Steuerung zu verstecken versuchten -
J: Ich denke, sie wußten es ganz genau, keine Frage.
L: Waren Sie je bei einer Sitzung, wo etwas darüber gesagt wurde, daß vermuten ließ, daß L. Ron Hubbard Scientology kontrollierte und daß sie versuchten etwas zu tun -
J: Absolut
L: Können Sie -
J: Ich war da, als die beiden Brüder auch da waren, ich war mehrmals dabei, 10 bis 15 mal. Das war regelmäßig. Als die Nachfolgesituation zur Sprache kam, waren die Anwälte dafür. Sie führten alle Anweisungen und solches durch. Ich war zu einigen jener Sitzungen, die viele Themen umfaßten, im Gegensatz zu den Personen, die raus und rein gingen. Zu diesem Zeitpunkt war uns nur erlaubt, sitzen zu bleiben und allem zuzuhören. Ja, sie wollten sehr genau wissen, welche Anweisungen und welche Dokumente entfernt werden mußten, durch die unterschiedlichen Scientology Kooperationen, um zu zeigen, daß L. Ron Hubbard keine Kontrolle mehr hatte.
L: Wurde jemals darauf hingewiesen, daß jene Dokumente zerstört werden sollten, um sich vor der Regierung, dem IRS zu verstecken, vor jedem, der sich für die Struktur von Scientology interessierte.
J: Ja. Sie erklärten David Miscavige ganz eindeutig, ”Nichts von diesen Dingen, diese Anweisungen kann überall sein.”
L: So zerstörten sie im wesentlichen die Beweise. Die Rechtsanwälte.
J: Richtig.
L: Die Lenskes, war ihnen die Tätigkeit der privaten Ermittler bekannt?
J: Natürlich.
L: Saßen Sie immer mit im Zimmer, wenn irgendwelche -
J: Ich erkläre Ihnen eine ganz spezielle Sache, die passierte. Marty hat etwas herausgefunden, was die PIs getan hatten. Ich kann es nicht genau sagen, aber ich kann Ihnen dies erzählen. Sherman lehnte sich zu Dave und sagte, ” Schau, ich mag es nicht, wie hier rumerzählt wird. Ich will nicht wissen, was eure Geheimnisse sind, ich will nicht zu denen gehören, die diese Sachen gehört haben. Ich weiß davon, aber nicht in einem Raum voll mit diesen Leuten.”
L: Marty sprach über illegale Operationen der privaten Ermittler, und Lenske saß da und sagte -
J: ”Halt, warte eine Minute, ich möchte nicht hier sein.”
L: Waren Sie bei einem anderen Zusammentreffen oder gab es andere Zusammentreffen, möglicherweise mit den Lenskes, eine kleinere Gruppe, die andere illegale Aktivitäten diskutierten?
J: Ähnliche Situationen. Wir könnten alle wegen einer Sache zu einem Meeting zusammenkommen und dann könnten wir Ermittlungen einbringen und wir würden alles mögliche tun und sie würden sich immer selbst entschuldigen. Sie wünschen keine Personen, die sich in der Sache auskennen. Sie haben eng mit David und Lymann zusammengearbeitet, überwiegend diese vier, weil David dann kommen konnte und uns erzählen konnte, was Sherman und sein kleiner Bruder, Dan war es glaube ich, gesagt haben, und wir würden nach der Anweisung handeln, die auf den Informationen der Ermittler oder wem immer basierten.
L: Erinnern Sie sich an die Kommentare, die David Miscavige abgegeben hat zu dem, was die Lenskes vorgeschlagen hatten zu tun?
J: Nicht spezifisches
L: Glauben Sie, daß die Rechtsberater, da gab es ja die Theorie, daß die Rechtsberater Miscavige kontrollierten und Miscavige Scientology kontrollierte. Gab es je etwas, was Sie glauben ließ, daß die wirkliche Kontrolle von Scientology durch die Hellers und die Lenskes erfolgte, die genug gegen Miscavige hatten, um ihn zu entfernen und Miscavige -
J: Ja, ich denke, daß definitiv diese Art von Verhältnis existiert, aber ich denke, daß ihre Hände so dreckig sind und Blut von den Händen tropft, daß sie sich gegenseitig schützen.
L: Also gehen sie alle zusammen unter und alle zusammen überleben?
J: Richtig.
L: Was meine Sie, wieviel Geld nehmen die Hellers und Lenskes jedes Jahr von Scientology?
J: Viele Millionen.
L: Millionen von Dollar jedes Jahr?
J: Zumindest als ich dort war, ich kann nicht darüber sprechen, was von 1990 bis 1998 passierte. Ich weiß, was in der Zeit passierte, als ich dort war, 1982 bis 1987, Millionen.
L: Wieviel Millionen von Dollar schätzen Sie, sind in die Firma von Lenske gegangen?
J: 7, 8
L: 7, 8 Millionen. Die Heller Firma, Larry Heller?
J: Ich bin sicher, daß er ungefähr 4 oder 5 Millionen machte.
L: Waren Sie bei den Prozessen tätig, oder war das -
J: Nein, Sie haben lediglich als Berater fungiert. Sie hatten andere kleine Anwälte, die mit Dave diskutiert haben, manchmal Norman. Norman war nicht gerade der hellste, er hat es nicht gerafft. Überwiegend war der CPA Lyman Spurlock.
L: Denken Sie, daß sie für ihre Arbeit bezahlt wurden, oder damit Frieden mit Scientology herrscht, da sie in einige Aktivitäten verwickelt waren und jeder ein Stück von dem Kuchen haben wollte?
J: Es erschien mir, daß sie definitiv ein Stück von dem Kuchen hatten. Es gab soviel Rechtsanwälte in Scientology, all die Jüngeren. Earl Cooly, konnte nie die Position von Heller und den Lenske Brüdern halten, stieg nie auf zu dem, was sie waren, nie, nie, nie. Das waren die persönlichen Anwälte von L. Ron Hubbard. Wie nützlich sie heute sind, weiß ich nicht. Vielleicht wurden sie zurückgenommen für größere oder kleinere Aufgaben, weil es nur so viele gibt, wie sie wünschen.
L: Lassen Sie uns über den Status von L. Ron Hubbard sprechen. Wissen Sie von irgendeinem Betrug bei den Erbschaftsangelegenheiten, oder daß man irgendein Familienmitglied Hubbards gezwungen hat etwas zu unterzeichnen, was ihre Rechte einschränkte, sie bedrohte, sie einschüchterte?
J: Fragen Sie mich nicht zuviel auf einmal. Was ich über den Erbfall kenne, ist, daß von Hubbard verlangt wurde, daß er persönlich erscheint. Ich weiß als Tatsache, daß jeder, eingeschlossen mich selber, genau wußte, wo er ständig war. Das Gericht wurde angelogen, indem man sagte, ”Wir wissen nicht, wo er ist.” Sie konnten ihn jederzeit zurück holen.
L: Alle Offiziellen von Scientology haben unter Eid geschworen, haben einen Meineid geleistet? War den Anwälten klar, wer Scientology war?
J: Ja.
L: Also, die Anwälte waren es, die Anwälte Heller, Lenske, diese Anwälte, die vor dem Nachlaßgericht gelogen haben, mit dem vollen Wissen, daß jeder wußte, wo Hubbard war.
J: Richtig.
L: So setzten sie den Betrug fort, indem sie Hubbard fern hielten?
J: Ja. Sie haben genau den Punkt erreicht. Der Grund war, daß David Miscavige und die Lenske Brüder dachten, daß er es nicht durchstehen würde. Sie dachten, er sei nicht stabil genug, sie dachten, er sei einfach etwas verrückt. Ich habe das direkt von David Miscavige.
L: David Miscavige sagte, daß er glaube, Hubbard sei verrückt?
J: Ja, würde es nicht durchstehen, und es würde Schmutz geben.
L: Daß er nicht richtig funktionierte, oder daß es ihm mental nicht möglich war?
J: Richtig, geistig nicht auf der Höhe, um bei Gericht zu erscheinen.
L: Also, von Miscavige hörten Sie das. War noch jemand im Raum, als Sie dies hörten?
J: Er hat es mir ganz privat gesagt. Er sagte, ”Jesse, hör zu, du bist erwachsen und du mußt einiges wissen, OK? L. Ron Hubbard kann das nicht durchstehen.” Er schaute mir direkt in die Augen und sagte, ”Nein, wir wollen nicht, daß dies passiert.” Weil ich ihn gefragt habe. Das war in der Zeit, wo wir wie Brüder waren. Wir haben zusammen trainiert, haben Racket Ball gespielt und solche Sachen und er fing an, sich mir gegenüber ein wenig zu öffnen.
L: Und er sagte, weshalb er es nicht durchstehen würde?
J: Er war nicht mental instabil. Er sagte, ”da gibt es ein paar Dinge um Hubbard, die du nicht kennst".
L: In welchem Jahr war das?
J: 1985, möglicherweise 86.
L: Andere mögliche Betrügereien, die Sie als Betrug sehen im Erbfall Hubbard?
J: Ich weiß, daß es zu der Zeit zu einer großen Schlacht zwischen David Miscavige und L. Ron Hubbard gekommen ist, weil Hubbard dachte, daß ihm total die Hände gebunden sind. Er versuchte, zu anderen Personen, außer David Miscavige, Kontakt aufzunehmen, damit diese ihm helfen sollten, wieder die Kontrolle über die Kirche zu erhalten.
L: Das war, als er zu Ihnen kam, damit Sie den Sec Check machten? Nachdem Hubbard die Resultate des Sec Check erhalten hat, haben Sie L. Ron Hubbard berichtet, was David Miscavige vor hat -
J: Ich habe es Pat Broeker mitgeteilt.
L: Hat es Pat Broeker L. Ron Hubbard gesagt?
J: Was er gemacht hat weiß ich nicht, da ich nie davon gehört habe.
L: Sie haben nie gehört, ob Ron wütend wurde?
J: Nein, ich habe nie etwas von Ron gehört, kein Danke, das war nicht üblich. Normalerweise, wenn ich etwas für ihn erledigt habe, erhielt ich eine Antwort von ihm, oder ich erhielt ein Geschenk, eine Lederjacke, einen Ring, irgend etwas.
L: Dachten Sie, wenn sie ihm nun die Informationen gegeben hatten, daß David Miscavige möglicherweise versuchte, ihm die Kirche wegzunehmen und ihm den Geldhahn zuzudrehen, daß Hubbard, im allgemeinen für sein Temperament bekannt, unwahrscheinlich wütend wurde -
J: Er hatte diese Wut.
L:  - und sich melden würde. Meinen Sie nicht, daß es etwas merkwürdig war, daß Sie keine Antwort oder was immer erhielten?
J: Ja.
L: Haben Sie irgend eine Idee, was geschehen sein könnte?
J: Ich habe nie eine Meldung erhalten, aber wissen Sie, ich hatte eine Theorie, die ich in dieser Zeit gehört habe, daß er weit weg gegangen ist, und er seine Gedanken nicht mehr kontrollieren kann?
L: Wer noch hat ihnen erzählt, daß Hubbard weit weg gegangen ist und seine Gedanken nicht mehr kontrollieren kann?
J: Rick Aznaran
L: Wie hat er davon erfahren?
J: Weil er dort war und die Arbeiter der Farm es erzählt hätten - Rick Aznaran berichtete mir die Geschichte -daß sie oft gehört haben, daß Hubbard nachts mit seinen Bts rumgeschrieen hat. Er war total zu mit Drogen, die er von Dr. Dink erhalten hat, so was wie Valium, dieses und andere Dinge.
L: Tranquilizers?
J: Tranquilizers, und dann seine Experimente mit Drogen, er hat jede Art von Drogen erhalten, die er von Dink haben wollte.
L: Irgend eine Art von Antispychotika?
J: Ja, ich denke, er hatte einige davon. Rick erzählte, daß ein ganzer Schrank voll davon war, voll von Medikamenten, die er verschrieben bekommen hatte, mehr als man sich vorstellen kann, als er dort war und den Medizinschrank öffnete. Er sagte, es überraschte ihn, weil es einen strikten Richtlinienbrief bei Scientology gibt, der besagt, daß es untersagt ist, jegliche Art von Drogen oder Medikamenten einzunehmen. Keiner hat es genommen. Und hier gab es unendliche Mengen. Und ich habe auch mit Dennis Ehrlich gesprochen, der mir über eine Person erzählte, die versucht hatte, Kokain und Marihuana an L. Ron Hubbard zu liefern, genauso wie LSD und andere Dinge; er kannte sie flüchtig, weil Dennis eine Verbindung mit ihr hatte. Sie waren zusam-men in einem Konzert, weil Dennis Konzerte gab. Sie sprachen mitein-ander, Dennis erwähnte, daß er in Scientology war, und diese Person sagte zu ihm, ”oh ich kenne L. Ron Hubbard, ich versuchte ihm diese Drogen zu bringen, als er in Preston war.”
L: Noch jemand, an den Sie sich erinnern können im Jahre 1985, der Erfahrungen mit Hubbard hatte, daß sein Geisteszustand nicht mehr in Ordnung war?
J: Pat Broeker gab mir noch ein paar Ideen.
L: Was sagte er, daß Sie daran glaubten?
J: Er sagte, daß es genau nach dem Sec Check war. Er sagte, ”also ich denke, du hast gute Arbeit geleistet. Der alte Mann hat viel Verstand, und wir versuchen das gerade wieder auf Linie zu bringen.” Das ist Scientology Jargon, was ganz einfach heißt, daß er ein bißchen abwesend ist und was er nicht weiß, bringt ihn nicht um.
L: Hörten Sie außer David Miscavige und Rick Aznaran, Pat Broeker, noch jemand davon reden, das Sie sicher machte, daß Hubbard 1985 nicht mehr Herr seiner Sinne war?
J: Vicky erwähnte mir gegenüber, daß sie davon gehört habe, daß er sterbenskrank sei. Sie wußte nicht, was es war, sie sagte nur, daß sie mit Annie gesprochen habe, die ihr sagte, daß es ihm nicht gut gehe. Das war der Anfang und das Ende.
L: Fahren Sie fort -
J: Nun, nachdem es passiert war, ich war dabei, als Mary Sue Hubbard eine Vereinbarung unterzeichnen sollte, ich glaube, es waren $ 100,000, die sie erhalten sollte, damit sie alle Rechte an den Copyrights, den Warenzeichen, den Bankguthaben eben alles, was mit Scientology zu tun hatte, abtreten sollte. Ich war ein Teil von dem Team, ungefähr 12 oder 17 Personen, die in ihr Haus eingefallen sind und alles war eine prima Sache. Sie wollte das verdammte Ding nicht unterschreiben. Anwälte waren da und David Miscavige fing an zu schreien, ”Sie unterschreiben das jetzt!”
L: Er hat sie angeschrien, ”Sie unterschreiben jetzt das Dokument?"
J: Wir waren alle dort, um sie einzuschüchtern.
L: 12 oder 17 Personen?
J: Ja, alle in Sea Org Uniform, kamen sie in Autos, um die alte Lady zu überrumpeln.
L: Würden Sie sagen, daß sie ein Einschüchterungsteam waren?
J: Ohne jede Frage.
L: Würden Sie sagen, daß Mary Sue Hubbard zur Unterzeichnung des Vertrages gezwungen wurde?
J: Das ist ohne jede Frage. Genauso wie Arthur, ich war dabei als er unterschrieb, er erhielt $ 50,000.
L: Er erhielt $ 50,000. Hatten sie ihre eigenen Anwälte, die die Papiere eingesehen haben?
J: Nein, nein. Sie hatten keine Repräsentanten. Alle Anwälte der Scientology waren da, und die haben sich nur hingesetzt und gesagt, unterschreiben.
L: Wurde ihnen erlaubt die Dokumente zu lesen?
J: Ja, aber ich glaube nicht, daß sie wußten, was sie gelesen haben.
L: So, die Anwälte von Scientology waren da, haben sie sich so verhalten, wie wenn sie Mary Sue Hubbard oder Arthur vertreten und ihnen die Dokumente erklärt haben?
J: Nein.
L: Welche Anwälte waren da?
J: Ich glaube Larry Heller.
L: Sonst noch wer?
J: Niemand an den ich mich erinnern kann, aber das heißt nicht, daß nicht noch jemand dabei war.
L: So, Larry Heller war dabei, in diesem unaussprechlichen Klima. Waren diese Männer, diese 12 oder 17 Menschen in Sea Org Uniform?
J: Alle Männer, außer Vicky Aznaran.
L: Waren es kräftige Männer?
J: Kräftige Männer, Lyman, Norman, Marty, ich.
L: Gab es irgendwelche Art von gesprochenen und unausgesprochenen Drohungen, wenn sie die Dokumente nicht unterschreiben würde und Ärger für ihre Familie bedeuten würde.
J: Ärger für sie, ja.
L: Was wurde gesagt?
J: Daß man sie Sec-Checken würde, auditieren, dies tun, jenes tun, Ethik, was auch immer. Sie sprangen auf, sie sagten, ”ich werde sie sec checken lassen, um herauszufinden, was zur Hölle sie mit mir vor haben.”
L: Sie haben ihr mit dem Sec-Check gedroht und Ethik, was bedeutet, daß sie einiges zu tun gehabt hätten um sie da überall durchzubringen.
J: Nein, nur ein bißchen mit ihr in ihrem Haus sitzen. Sie war nicht sehr stabil. Sie hatte einige Scientologen, die jeden ihrer Schritte bewachten und jeden Tag David Miscavige darüber berichteten.
L: Die lebten in ihrem Haus?
J: Sie lebten in ihrem Haus und berichteten über jeden einzelnen Tag.
L: Sie haben Berichte über ihren Zustand geschrieben?
J: Jeden einzelnen Tag.
L: War sie krank?
J: Eine sehr kranke und zerbrechliche Frau.
L: Hat sie Medikamente bekommen?
J: Nein, ich glaube, das wurde nicht erlaubt.
L: So, sie war krank, sie hatte Scientologen um sich, die sie ausspionierten und dann kamen noch 12 oder 17 Personen -
J: Während und danach. Es war alles arrangiert. Sie erzählten was sie jeden Moment des Tages tat, ”wir haben sie heute zum Einkaufen gebracht, sie hat heute dies und jenes gekauft.” Neville (?) hat jeden Tag an David Miscavige Report erteilt.
L: Persönlich
J: Persönlich.
L: Waren sie besorgt um Mary Sue Hubbard - Weswegen waren sie so besorgt?
J: Daß sie genau das unterzeichnete, was sie wollten.
L: Sie hatte also nichts zu sagen?
J: Nein.
L: 12 oder 17 große Männer in Uniformen standen um sie herum...
J: ..und sagten ihr, was sie zu tun hatte.
L: Andere Leute haben ihr gesagt, was sie zu unterzeichnen hat?
J: Die Leute sagten ihr, daß sie zu unterschreiben hatte was Norman Starkey, David Miscavige, die Anwälte ihr vorlegten, und sie erklärten ihr, dies sei die korrekte Form, oder was auch immer. Ich sagte kein Wort, als ich dort war, Vicky sagte nie ein Wort, ich denke auch Marty sprach nicht zu ihr.
L: Warum waren dann 12 oder 17 Leute in Uniform notwendig?
J: Weil David Miscavige behauptete, daß dies notwendig sei. Mark Yeager war da. David Miscavige sagte, es sei notwendig, daß wir hingehen, um zu zeigen, daß wir eine einheitliche Gruppe der Kirche sind, und daß wir eben die Dinge regeln, daß es nichts mit ihr zu tun hat, und daß sie keine Rechte dazu hat.
L: Sagte er das?
J: Ja, ich umschreibe es noch sehr höflich, was er sagte. David Miscavige sagte, daß sie froh sein kann, daß sie das bekommt, was man ihr zugesteht. Ray Mithoff war da.
L: Hat er versucht, sie zu überzeugen, daß sie keine Rechte habe?
J: Ja. Und ich sage ihnen, in dem Moment, da sie nachgegeben und das Dokument unterzeichnet hat, hat sie das As ihrer Bedrohung beendet. Sie war wirklich freundlich und sagte, daß er gestorben ist, weil sie sich getrennt haben und sehr lange nicht miteinander gesprochen haben. Wirklich hatte sie nichts gesprochen, seit sie das Gefängnis verlassen hatte. Sie fragte Ray Mithoff mit Tränen in den Augen, ob er noch etwas gesagt habe oder nach ihr gefragte habe, bevor er gestorben sei. Dieser sagte nein, er hat ihren Namen nicht erwähnt. An welchem Punkt nach dem Treffen er mir frohlockend berichtete, daß es ihr wirklich nahe gegangen ist, zu erfahren, daß sie nur ein Stück Scheiße war und er nichts mehr gesagt hat. An dem Punkt hat sie den Kopf gesenkt und angefangen die Papiere zu unterzeichnen.
L: Ihr wurde nichts dargelegt. Wieviel Zeit wurde ihr gegeben zum Denken und zum Lesen, was meinen Sie und wieviel Zeit darüber nachzudenken was sie unterschrieb und ob sie damit die volle Erbschaft aufgab, die Erbschaft ihrer Kinder.
J: Einige Stunden.
L: Alleine, wurde sie alleine gelassen?
J: Nein, sie war niemals allein. Wir waren für 2 Stunden da.
L: David Miscavige für 2 Stunden.
J: Norman Starkey...
L:  - nur um mit ihr zu sprechen, sie schrien..
J: ...sie schrien.
L: Laut?
J: Man konnte es durch die geschlossenen Türen draußen hören.
L: Man hat sie angeschrien, damit sie die Dokumente unterschreibt.
J: Man hat ihr gedroht, einen Sec Check zu machen und sie sei Out of Ethik und all dies.
L: Sie drohten ihr mit all den Bestrafungen in Scientology?
J: Richtig.
L: Und die Anwälte saßen da und haben zugesehen?
J: Richtig.
L: Und Arthur mußte das gleiche durchmachen?
J: Er war viel unterwürfiger, weil er viel früher unter Druck gesetzt wurde. Er lief von der Kirche weg, ging nach Hawaii. Sie schickten ganze Heerscharen von PIs hinter ihm her. Er wollte aber nur weg sein.
L: Was meinen Sie damit, man hat ihn zu früh bekommen?
J: Wie ich es sage, er wollte nichts mehr zu tun haben mit Scientology, nichts mit der Sea Org. Er wollte lediglich eine ganz normale Person sein. Er verschwand, er färbte seine Haare schwarz, gab sich einen anderen Namen, all das. Hat sich in Hawaii niedergelassen, hat rumgehangen und hatte eine schöne Zeit. Sie haben ihn gefunden und ihn zurückgebracht.
L: Sie schickten PIs oder wen, um ihn zu finden?
J: PIs, verschiedene Mitglieder der Kirche und dann brachten sie ihn zu mir.
L: Körperlich?
J: Körperlich, und brachten ihn zu mir
L: War es mit seiner Zustimmung oder wurde er von Hawaii gekidnappt?
J: Ich glaube, daß er verwirrt war, weil sie ihn den ganzen Weg schikaniert hatten und nun war es sein Problem.
L: Sie haben ihn also zu ihnen gebracht, warum?
J: Fürs Auditing.
L: Zum Auditieren. Warum denken Sie, hat er früher unterschrieben als Mary Sue, was hat Sie das glauben lassen.
J: Ich glaube, wegen seiner Schwester, seine zwei Schwestern unterzeichneten es bereitwillig. Sie wurden vermutlich dazu benutzt, ihn zu schikanieren, damit er unterzeichnet. Diana und Suzette, die beide noch in der Sea Org sind.
L: Wieviel haben Diana und Suzette bekommen?
J: Ich glaube $ 50,000.
L: $ 50,000. Hatten sie Anwälte, die sie vertreten haben?
J: Wie ich gesagt habe, ich habe nie gesehen, daß sie irgend einen Anwalt hatten.
L: Sie hatten keinerlei Rechtsberatung?
J: Nein, aber Einschüchterung.
L: Dies galt für Arthur und Mary Sue. Was denken Sie, hatten Diana und Suzette Rechtsanwälte?
J: Ich kann da nur spekulieren, Lawrence, aber ich denke, die Antwort ist nein.
L: Denken Sie, daß ihnen irgend jemand gesagt hat, welche Rechte sie als Erben und Familie haben?
J: Nein, genau das Gegenteil. Ich sage Ihnen jetzt, was von David Miscavige erzählt wurde, weil ich mich genau an die Worte erinnere. ”Alles was L. Ron Hubbard tat, tat er für die Kirche. Wir sind die Kirche, nicht ihr. Folglich bleiben alle Rechte bei uns.” Das war’s, wie es gelaufen ist.
L: Haben die Anwälte ihnen was darüber gesagt - ...?
J: Stille.
L: Nichts gesagt über die rechtliche Seite oder so was?
J: Nein.
L: Sie taten alles - tat es jemals David oder Starkey.
J: Nein, sie kamen zu mir, weil es sie frustriert hat. Ich habe ihnen genau gesagt, was passierte. Raymond ging hoch wie eine Bombe, weil sie sich nicht dafür interessierten und sie hat den Kopf hängen lassen und hat alles unterschrieben, was man hier vorgelegt hat.
L: Vertrauen Sie dieser Frage, es gibt einen Grund dafür. Wie haben uns schon damit befaßt. Hat ihr irgend jemand gesagt, was das Gesetz sagt - hat ihr irgend jemand angedeutet, daß das Gesetz nicht auf ihrer Seite ist?
J: Nein.
L: Sie haben also nur gesagt, wir besitzen dies, weil Hubbard es für uns getan hat, unterzeichnen sie die Dokumente, mit 12 oder 17 Männern in Uniform, die herum standen, die sie einschüchterten und sie anschrien...
J: Nein, nicht jeder –
L: Nur David Miscavige.
L: Norman und Miscavige. Sie instruierten uns, sagten, dies sind die Leute vom RTC, sie machen dies, sie machen jenes, nicht ihr, nicht die Familie. Dies ist das Internationale Management, Mark Yeager, er erledigt die Dinge, nicht ihr. Hier ist der Service, ihr seid kein Teil davon.
L: Denken Sie, daß die Familie von Hubbard irgendeine Vorstellung davon hatte, daß es sich um Werte von $ 100 bis $ 400 Millionen gehandelt hat?
J: Nein.
L: Denken Sie, daß jeder von ihnen $ 50,000 erhalten hätte und Mary Sue $ 100,000 für den Nachlaß von L. Ron Hubbard, meinen Sie, sie hätten das genommen, wenn sie selbst Anwälte gehabt hätten, wenn da nicht 12 - 17 Mann im Zimmer gestanden hätten, eine Frau in Uniform und sie angeschrien hätte. Meinen Sie, sie hätten das getan, wenn sorgfältig ausgewählt worden wäre?
J: Ich sage dies, die Antwort liegt auf der Hand. David Miscavige hatte ein Lächeln im Gesicht für fast eine Woche, nachdem er das abgezogen hatte. Ich meine, er war glücklich, glücklich, glücklich.
L: Er hatte gerade $ 400,000,000 gemacht.
J: Oder mehr. Ich denke, es ist mehr als das. Können wir unterbrechen?
 (BREAK)
L: Lassen Sie uns nochmals über den Betrug an Hubbards Erbe sprechen. Noch etwas, was Sie wissen über den Wertübertrag, irgend etwas, was damit zu tun hat, wie man die Familie von Hubbard manipuliert hat, möglicherweise etwas, bevor diese Dokumente unterzeichnet wurden, womit man ihnen Hunderte von Millionen Dollars genommen hat?
J: Da gibt es ein anderes Ereignis, in das ich direkt verwickelt war. Dies war ungefähr einige Woche später, nachdem ich nach Hemet gebracht worden bin, wo ich zuerst überhaupt nicht hin wollte. Da gab es eine Situation, wo Diana Hubbard nichts mehr mit Scientology zu tun haben wollte. Sie hatte irgend einen Plattenproduzenten geheiratet, ein Typ mit Namen John Ryan. Er war an ihr als Künstler interessiert, und sie wollte sich von Scientology befreien. Nun, sie hat es so gemacht und sie war extrem inkooperativ. Dies war ein Alptraum für David Miscavige und ich schätze auch für L. Ron Hubbard. Weil L. Ron Hubbard besorgt war wegen Roe Ann, der Tochter von Diana, weil sie nicht im Sinne der Kirche erzogen wurde. Lange, nachdem Diana beschlossen hatte, die Kirche zu verlassen, was sie auch tat, sie hatte dieses Penthouse im zweiten Stock in Flag, sie verließ es, rannte weg und heiratete diesen Typ. L. Ron Hubbard gab Order heraus, um das Sorgerecht für Roe Ann über John Hallwich zu erwirken, ihren ersten Mann und Vater des Kindes, der noch in Scientology war und der Sea Org angehörte. Er kam selber aus einer wohlhabenden Familie. Es war meine Aufgabe, zu ihm zu gehen und ihn über das Sorgerecht bezüglich seines Kindes zu unterrichten. Ich hatte spezielle Orders von Miscavige und Starkey erhalten, die sehr intensiv waren und die aussagten, was zu tun wäre. David Miscavige erwähnte, daß sie im Mile High Club war, der Leuten kurze Jobs bei Fluglinien vermittelte und dies und das und jenes. Er hat das hingedreht und dies hingedreht, versuchte dabei eine freundliche und normale Person zu sein. Ich mußte hingehen, ihr erzählen, sie könne dies und jenes tun und sie dazu bringen zu unterschreiben, daß sie auf das Sorgerecht für ihr Kind verzichtet zu Gunsten ihres ersten Ehemannes, was ich auch getan habe.
L: Sie hat wirklich auf das Sorgerecht für ihr Kind verzichtet?
J: Ja.
L: Was sagt man einer Mutter, um sie zu veranlassen, das Sorgerecht für ihr Kind einer Organisation zu überlassen, mit der sie nichts mehr zu tun haben wollte?
J: Ich sprach ganz im allgemeinen mit ihr über die Güte von Scientology und der Sea Org und all die Dinge, die sie versuchten zu tun. Daß sie einen anderen Weg eingeschlagen hat, und daß es zulässig ist, daß sie solches tut, aber daß sie bitte Roe Ann in einer Umgebung aufwachsen lassen soll, wo man sich um sie sorgt und perfekt über ihre Erziehung wacht, wie bei ihr. Sie war ein bevorzugtes Kind, sie lebte wie eine Prinzessin. Aus irgend einem Grund gab es keinen Widerstand. Sie sagte nur OK und unterschrieb. Ich war für 45 Minuten dort. Bis ich das ganze beenden konnte, hatte sie schon ihren verdammten Stift in der Hand.
L: Sie mußten nie etwas Negatives sagen, keine Drohungen, nichts?
J: Keine Sec Checks, nicht dies und nicht das geschah. Sie tat es einfach. Sie war müde vom kämpfen, sie war blas. Ich war der Letzte in einer ganzen Reihe von Leuten. Vicky Aznaran war dort und hat sie angeschrien, hatte einen Streit, hat die ganze Sache verdreht. David Miscavige ging hin, schrie sie an, erzählte ihr, wie schrecklich sie sei.
L: Sie war also schon von all den Leuten durch die Mühle gedreht worden, sie hatten sie schon nieder gemacht.
J: Monate vorher.
L: Wieviel Leute sind hingegangen und haben versucht ihr das Kind wegzunehmen.
J: Zwei.
L: David Miscavige und Vicky Aznaran, und Sie wissen genau, daß sie von ihnen angeschrien wurde?
J: Machten sie schlecht und sie wurde ganz unsicher.
L: Wurde sie bedroht?
J: Ich bin sicher, sie haben es getan, aber ich war nicht selber dabei. Aber ich kenne die Handlungen dieser Art von Leuten.
L: Als Sie kamen, war sie blaß?
J: Eine Art Lustlosigkeit. Es war so eine Art, wo sie sich aufgegeben hatte. Ich sprach nur zu ihr, ich sagte meine Sichtweise der Dinge und ob sie weiß, warum ich hier bin. Das war es, was wir zusammen taten. Als wir damit fertig waren sagte sie OK, wo muß ich unterschreiben. Keine weiteren Darstellungen, keine Anwälte, nichts.
L: Unterschrieb es -
J: und es war ihr eigenes Kind.
L: - ohne jeden Anwalt. Haben Sie das Kind mitgenommen
J: Das Kind war bereits in der Obhut der Kirche, das war ein legaler Fall.
L: Wie konnte das Kind in der Obhut der Kirche sein, wenn die Mutter -
J: Das Kind war in Hemet Kalifornien und die Mutter in Florida bei Flag. Wie das passieren konnte weiß ich nicht, aber das war die Situation, als ich dazu kam. Es war eine zulässige Aktion, die sie versuchten durchzusetzen.
L: Kenne Sie noch eine Begebenheit in der Familie Hubbard, die geregelt gehörte, bevor der Vertrag wegen der Erbschaft unterzeichnet wurde? Irgend etwas, was es beeinflußt hätte. Hat die Kirche irgendwelche verdeckten Operationen laufen lassen?
J: Über das hinaus, was mit Arthur in Hawaii passierte, waren es nur die Kinder, zu denen ich ein wenig Kontakt hatte, Arthur, Diana und Mary Sue. Das waren die einzigen, zu denen ich Verbindung hatte.
L: Noch etwas in bezug auf die Erbschaftsangelegenheit, oder etwas, was betrügerisch war, oder einfach nicht in der korrekten Weise ablief?
J: Neben dem, was ich erzählt habe, wüßte ich nicht, was noch passiert ist.
L: Lassen Sie dann noch fragen, sie erwähnten, daß David Miscavige feststellte, daß L. Ron Hubbard nicht mehr kompetent war, um die Dinge zu leiten, und auch nicht mehr gesund genug. Ging es L. Ron Hubbard nach dieser Zeit besser, wurde seine Gesundheit besser. Wurde er stärker?
J: Ich habe es nie gesehen und es gab auch keine Anzeichen dafür. Ich denke, daß es ihm tatsächlich schlechter ging.
L: Es ging ihm schlechter. Er war schon zuvor inkompetent und nun haben sie erzählt, daß er einen Tag vor seinem Tod sein Testament geändert habe, was eben Miscavige veranlaßte zu sagen, daß er inkompetent sei.
J: Es gab da auch noch eine andere Sache. Norman Starkey konnte exakt die Unterschrift von L. Ron Hubbard nachmachen.
L: Norman Starkey konnte perfekt die Unterschrift nachmachen - Woher wissen Sie das?
J: Und ebenso David Miscavige, weil er es mir gezeigt hat.
L: Er hat die Unterschrift gemacht. David Miscavige hat einfach die Unterschrift gemacht. David Miscavige konnte die Unterschrift perfekt nachahmen.
L: Er konnte die Unterschrift von Hubbard wirklich perfekt fälschen?
J: Ja.
L: Wissen Sie, ob sie jemals die Unterschrift von Hubbard gefälscht haben?
J: David Miscavige hat mir gezeigt, daß er die Unterschrift exakt nachmachen konnte und auch eingeräumt, daß er es schon getan hatte.
L: Er hat die Unterschrift von L. Ron Hubbard gefälscht. Ich bin mir klar was ich frage. Ich habe gehört -
J:  Das war rundherum bekannt, oder kurz nach der Sache mit der Erbschaft, weil - nun erinnern Sie mich an etwas. Lassen Sie mich erzählen. Sie erinnern mich an eine Zeit, als L. Ron Hubbard etwas unterzeichnen sollte, ich habe das in meiner Erklärung erwähnt, als ich sagte, daß David Miscavige die Person war, die die Geschäfte gemacht hat - war es das?
L: Notariell?
J: Notariell, bei einem öffentlichen Notar. Er hat all das Zeug mitgenommen. Er hat es mir auch gezeigt und mir erzählt, wenn er einige Unterschriften von LRH benötigt, sei es ihm möglich, die Unterschrift von LRH nachzuvollziehen und hat es mir auch gezeigt.
L: Sie behaupten, daß L. Ron Hubbard seinen letzten Willen in der Nacht, bevor er gestorben ist, geändert hat, all seine Begünstigungen, seine Erbschaft und nun -
J: Ich glaube das nicht. Die Lenskes sind zusammen hingegangen und haben es gemacht, und ich denke, wenn es etwas zum unterschreiben gab, David Miscavige hat es unterschrieben.
L: OK. Lassen Sie uns zusammenfassen, was passiert ist. Sie haben diese Berichte erhalten, daß L. Ron Hubbard nicht mehr kompetent ist, daß er mental nicht in Ordnung ist, und daß er all diese Drogen genommen hat. Denken Sie, lassen Sie es korrigieren, ich wundere mich, wie ein Mann wie David Miscavige sagen kann, der sei nicht kompetent und trotzdem seinen letzten Willen unterschreibt.
J: Deshalb denke ich, daß er nie ein Testament unterzeichnet hat. Außer Norman Starkey, aber ich denke, Norman hat es nicht getan, weil er später als Testamentsvollstrecker unterzeichnen mußte, der er ja war. Ich vermute, David Miscavige hat unterschrieben, weil er es perfekt konnte. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Ich habe gesehen, wie er die Unterschrift von L. Ron Hubbard geschrieben hat, und Sie wissen, das ist eine andere Sache. Sie würden sogar damit prahlen, wissen Sie, sie würden diese Buch-Copys verkaufen mit der Unterschrift von L. Ron Hubbard. Norman hat das geschrieben. Sie haben darüber gelacht. Den Leuten zu erzählen, daß sie ein Buch mit der Unterschrift von L. Ron Hubbard kaufen und Norman und er haben es unterschrieben.
L: Sie meinen die Bücher.
J: Die Battlefield Earth Bücher.
L: Für ungefähr $ 2,000 oder $ 3,000 oder $ 5,000 für eine handsignierte Copy.
J: LRH hat sie nicht signiert.
L: Das war ein Betrug?
J: Betrug.
L: Es war ein Betrug in der Art, daß Hunderte oder Tausende von Dollar durch Betrug an Leuten herein kamen, die dachten, daß es sich um Originalkopien handelte.
J: Ja, weil es so viele Leute kaufen wollten und ich saß mit David und Norman zusammen im Büro und es gab zum Teufel keine Möglichkeit den Shit von LRH signieren zu lassen, also haben wir es unterschrieben. Der Kommentar war, ”Wir werden ihn nie dazu bringen, das zu unterschreiben.
L: Dr. Dink, zur Zeit von L. Ron Hubbards Tod war er sein Arzt. Dr. Dink war der, der all diese Verordnungen machte und ihm die Medikamente verabreichte.
J: Sie haben ”Research” mit L. Ron Hubbard gemacht. Sie haben mit ihm über die Art der Drogen diskutiert und was sie bewirken. Gene Dink hat ihm die Drogen geliefert, hat ihm gelassen, was er wollte. Er war das Meerschweinchen, L. Ron Hubbard war das Meerschweinchen.
L: Sie haben ihn zu einem Meerschweinchen gemacht?
J: Richtig
L: Für die Drogentherapie?
J: Richtig
L: Für einen Mann, der keinem der Mitglieder von Scientology Church erlaubt hat, Drogen zu nehmen. Hat Dink medizinische Berichte vom Zustand L. Ron Hubraums angefertigt?
J: Wenn er es tat, ich habe sie nie gesehen.
L: Wußte Dink über den geistigen Zustand von L. Ron Hubbard Bescheid?
J: Er dürfte es gewußt haben, ob wirklich oder nicht, ist eine andere Sache, denn er steckte tief in der Angelegenheit drin. Wie ich sage, es wurde ein Ausflug nach Vegas organisiert und er erhielt Geld zum spielen.
L: Die Church of Scientology gab dem Arzt von L. Ron Hubbard Geld -
J: Geld, um in Las Vegas zu spielen, gleich nachdem es passiert war.
L: Gleich nachdem er weg war.
J: Nachdem er tot war, ich spreche über die Zeit nach seinem Tod, nun taten sie, was immer sie wollten. Nun ist er zum Spielen nach Las Vegas.
L: Der persönliche Arzt von diesem Typ. Wie lange war Dink der persönliche Arzt von Hubbard?
J: So lang, wie ich mich erinnern kann, seit 82.
L: Von 82 bis 87. Hatte er auch andere Patienten oder hat er nur L. Ron Hubbard behandelt. War er dessen persönlicher Arzt?
J: Ich denke, er hatte andere Patienten, Scientologen.
L: Würden Sie sagen, daß L. Ron Hubbard sein wichtigster Patient war?
J: Das wäre Spekulation von meiner Seite, aber ich denke, er war der einflußreichste und wichtigste Patient.
L: Also sein Patient starb, und änderte seinen Willen eine Nacht bevor er starb.
J: Er ging nach Las Vegas zum Spielen.
L: Und er erhielt von der Kirche Geld, um zu spielen?
J: Richtig.
L: Haben Sie irgendeine Vorstellung, wieviel Geld es war?
J: Es könnten $ 10,000 gewesen sein
L: $ 10,000 wurden Dink gegeben, damit er in Las Vegas spielen kann.
J: Mike Eldridge erzählte mir die Geschichte und Rick Aznaran.
L: Wie war ihre Stellung zu der Zeit?
J: Nun, Mike Eldridge ging weg, als er schon tot war, aber der Körper blieb noch dort, ebenso Rick Aznaran. Dink war dort. Dann gingen sie nach dem Tod zu einem anderen Grundstück in Vegas. Sie haben Dink und einige andere Leute dorthin geschickt, weg von der Sache, und Dink ging zum Spielen und Rick und ich, und ich glaube, Mike blieb auf dem Grundstück in Vegas, um Dink zu bewachen.
L: Warum wurde Dink bewacht? Über was haben sie sich Sorgen gemacht? Warum mußte der Arzt bewacht werden?
J: Ich weiß nicht, aber es war, wie wenn sie ihn gut unterhalten. Es ist alles ein Geheimnis, geheime Autos, geheime Standorte, sie haben alles kompliziert, damit er es für sich behält wie ein Geheimnis.
L: Aber L. Ron Hubbard war tot, warum waren sie so in Sorge um das, was der Arzt machte?
J: Keine Ahnung.
L: Ist Dink noch immer in der Kirche?
J: Keine Ahnung.
L: Noch irgend etwas? Kenne Sie jemand, der noch dort war, beim Tod von Hubbard, seinem körperlichen Tod. Haben Sie irgend jemand etwas sagen hören, der eventuell Zeuge für den Tod sein könnte?
J: Ray Mithoff
L: Ray Mithoff war dort. Sonst noch wer?
J: David Miscavige
L: David Miscavige war da, als er starb.
J: Norman Starkey, Pat Broeker, Annie Broeker, Sarge und Pooh.
L: Sarge und Pooh, Sie kennen ihre Nachnamen nicht?
J: Dies waren die einzigen, die dort waren und einige Angestellte.
L: Waren Anwälte dabei?
J: Kann ich nicht sagen.
L: Sie haben nie davon gehört, daß Anwälte dort waren.
J: Was ich Ihnen schon gesagt habe, lassen Sie es mich nochmals sagen, kurz; bevor er starb, es schien, daß man wußte, daß er starb. Einige Leute sind bereits verschwunden, bevor bekannt war, daß er tot ist. Ray Mithoff verschwand, David Miscavige verschwand, Norman Starkey verschwand, mindestens 3 oder 4 Tage vor dem Tod von Hubbard. Weil wir uns wunderten, wo zum Teufel sie waren. Vicky und ich wunderten uns, wo diese Leute sind. Plötzlich hat uns Ray mitten in der Nacht aufgeweckt und uns von einem brandneuen Auto, einem Ford Bronco, den er bekommen hat und holen will erzählt und keiner wußte, was er tat. Wissen Sie, das nächste, als er zurück kam, war, daß L. Ron Hubbard tot war. So gab es eine Zeit von 3 bis 4 Tagen, bevor L. Ron Hubbard tot war, wo einige Leute verschwunden waren, und die spätere Geschichte war die, daß sie dort waren, als es geschah.
L: Ist es möglich, daß Hubbard starb und dann gingen sie weg? Gibt es etwas, was Sie denken läßt, daß irgend jemand in Scientology darüber Bescheid wußte?
J: Alles ist möglich.
L: Ich frage, ob Sie irgend etwas sahen oder hörten, daß Sie glauben läßt, daß Hubbard schon tot war, als Mithoff Sie aufweckte und alle hingingen, nach seinem Tod
J: Ich kann darüber spekulieren, aber Ray Mithoff sagte, daß er ihn auditiert habe, als er dort war. Wer weiß, was passierte. Ich habe keine ...Keiner hat mir etwas gesagt, oder keiner hat mir die Idee gegeben, daß ich glauben könnte, er war schon tot.
L: Haben Sie etwas über die Unterzeichnung seines letzten Willens gehört?  Haben Sie irgend jemandem über die Zeit sprechen hören, in der er seinen letzten Willen änderte? Nichts davon? Lassen Sie uns mit der Liste weiter machen.
J: OK. (LESEND) ”Spanky Pena hat sich ganz besonders an ihre Zeit im RPF erinnern, sie hatte ein Baby mit 3 Pfund. Sie mußte zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus und ihr wurde gesagt, daß sie erklären soll, sie sei über Scientology empört, damit Scientology nicht die Rechnung zahlen muß. Empört! Damit Scientology nicht die Rechnung zahlen muß. Dies war ein medizinischer Betrugsfall.” Ich weiß, daß Spanky im RPF war, ich weiß, daß sie viel Schwierigkeiten hatte, ich kenne die Weise, in der sie behandelt wurde. Die Sache mit der medizinischen Versorgung, ich kann nur das glaubhaft machen, was ich selber erlebt habe, solange wie ich da war und dadurch Kenntnisse aus erster Hand hatte. (PAUSE) Der Junge, der mit seinem Fahrrad unter den Truck gefahren ist.
L: War das Shaeffer?
J: Ja, Bob Schafner, wir haben bereits über ihn gesprochen.
L: Lassen Sie mich ihnen eine Frage stellen. Haben Sie je von einem anderen Unfall gehört, in den ein Staff Member oder sonst Personen von Scientology verwickelt waren?
J: Ja, Kevin hat seine verdammten Finger abgeschnitten, es blieben noch 3 Finger übrig. Kevin True.
L: Kevin True. Wurde er versorgt -
J: Er wurde mit dem Helikopter ausgeflogen. Er war im RTC.
L: Könnte dies zusammen gehangen haben mit ..
J: Er war in Ethik und hatte Bedingungen zu erfüllen, er machte Schadenersatz
L: Kein Schlaf –


Band 4

L: Sie erwähnten, daß Kevin True sich die Finger abgeschnitten hat.
J: Ja, er tat etwas, er hat wirklich etwas gemacht für meinen Hund, als er den Unfall hatte. Ich sagte, daß er ein schweres Spiel mit meinem Hund machen solle, werfen und aufheben, wie mit einem hölzernen Stück. Nun dachte er wohl, ich wolle ein Holzstück für Menschen, etwas zum Graben. Ich sagte OK, mach was, was auch immer.
L: Haben Sie irgend eine Kenntnis davon, daß Scientology Unfallberichte gefälscht hat von Leuten, die in der Organisation verletzt wurden? Berichte für die Regierung, falls Unfallberichte angefordert werden sollten?
J: Ja, ich erinnere mich, jetzt wo Sie fragen. Es war gängige Praxis, den Arbeitern keinen Ausgleich zu zahlen, egal, was sie machten. Es ging darum, wenn es einen Unfall in der Arbeitergruppe gab, sollte keiner von uns darin verwickelt sein. Es war eine schlechte Sache zum Erhalt der Arbeitergruppe. Ich verletzte mir mein Knie, als ich draußen arbeiten mußte. Ich konnte nichts über die Arbeitergruppe erreichen. Sie haben mich einige Male zum Chiropraktiker geschickt und meinten, das sei es und sie würden mich auditieren.
L: Nichts davon war erlaubt, was wäre passiert, wenn jemand den Report mit dem Arbeiterausgleich ausgefüllt hätte? Was hätte die Kirche gemacht?
J: Keiner hätte es gemacht, es ist etwas, was einfach nicht passiert. Wir wurden angewiesen, es nicht zu tun.
L: Sie wurden buchstäblich angewiesen, ”Wenn sie versichert sind, erzählen sie es nicht.”
J: Richtig.
L: Hat Scientology für seine Staff Member Versicherung bezahlt?
J: Anscheinend nicht.
L: Irgendeine Versicherung, von der Sie wissen?
J: Ich hatte nie irgendwelche.
L: Medizinische?
J: Nein.
L: Gesundheit?
J: Nein.
L: Keine Art Versicherung.
J: Nichts, was auch immer.
L: Haben sie ihre Gebäude versichert? Gegen Feuer?
J: Nicht daß ich wüßte, ich habe es nie gesehen. Ich wüßte es als Direktor, wir hatten nie eine Gebäudeversicherung.
L: Nie eine Versicherung, auf keinem Eigentum?
J: Nein.
L: Lassen Sie uns mit der Liste weitermachen.
J: In dieser Liste wird gesagt, ”Folgende Personen, die er persönlich kennt, hatten psychotische Vorkommnisse während des Auditings. Einige dieser Leute auf der Liste sind heute noch in der Sea Org.” Zwei Leute sind Staphanie und Chris Silcock. Ich weiß, daß Chris Silcock für einige Zeit der Auditor von John Travolta war. Er wollte die Sea Organisation verlassen. Dadurch geriet er total ins Elend. Es war zur selben Zeit, als meine Ex-Frau und ich versuchten rauszukommen. Sie ordneten eine Trennung zwischen ihm und seiner Frau an. Sie waren 27 Jahre verheiratet, hatten ein Kind zusammen, ich weiß, er wurde ziemlich verrückt. Aber er blieb bei seiner Meinung und ging raus. Ich glaube, daß er wirklich alles verlassen hat.
L: Würden Sie sagen, er wurde neurotisch oder psychotisch?
J: Ja, total.
L: Psychotisch?
J: Gut, mehr neurotisch.
L: Wir wollen die Liste mit all den Leuten zu Ende bringen. Gibt es noch etwas, was Sie wissen oder gehört haben, von Personen, die Selbstmordversuche hatten in ihrer Zeit bei Scientology, die nicht auf der Liste stehen? Oder psychotisch wurden?
J: Jan, da war ein Mädchen mit dem Namen Jan, doch Andre kann die Geschichte besser erzählen als ich. Ich habe ihren Nachnamen vergessen, aber wir waren im 7. Stock des Komplexes, dies war '79. Die Frau saß auf dem verdammten Fensterbrett, hat sich nach vorne gebeugt und an ihren Augen konnte man sehen, daß sie springen wollte. Andre Tavio (Taboyoyon?) sprach mit ihr.
L: Warum wollte sie springen?
J: Sie war einfach depressiv.
L: Haben Sie je davon gehört, daß es mit dem Auditing zusammenhing?
J: Es hing damit zusammen, daß man in Scientology war, nicht weg konnte. Wir waren eingekerkert, wir konnten nicht gehen.
L: Sie war zu der Zeit eingesperrt?
J: Wir waren im RPF, ja.
L: Das wußte ich nicht. Sie waren eingesperrt und sie wollte gehen und sie war bereit sich umzubringen, weil man sie nicht gehen ließ?
J: Richtig. Andre sprach zu ihr am Fensterbrett, danach kam sie in den ersten Stock. Eine Person mit Namen Janet Dare und Cheryl Herzer, Cheryl Sutter oder was immer ihr Name war, hat sie für Wochen bewacht. Dann wurde sie aus der Sea Org entfernt.
L: Sie haben sie vom siebten Stock in den ersten Stock gebracht, weil sie nicht wollten, daß sie runterspringen würde?
J: Um sie dann in ein Zimmer einzusperren und mit Waffen zu bewachen.
L: Hat sie eingesperrt - wenn sie sagten mit Waffen bewacht, meinen Sie...?
J: Nicht bewaffneter Schutz, Schutz.
L: Kennen Sie noch jemand, der sich umbringen wollte, oder aktuell Selbstmord begangen hat oder Sie haben davon gehört oder jemand wurde psychotisch?
J: Über das, was ich erzählt habe fällt mir nichts mehr ein.
L: Haben Sie irgend ein Wissen von Leuten auf L's oder OT III.
J: Warten Sie einen Moment, Ed Brewer.
L: Ed Brewer.
J: Was ich von Ed Brewer hörte, war, daß er Out Ethik war, einen Autounfall hatte und verblutete. Es war ein Problem, daß er verblutete. Sie glaubten nicht, daß er verblutete oder so was. Ich weiß, es wurde ein großes Problem, der Tod von Ed Brewer. Es ist wirklich schlimm, daß er starb, der Junge verblutete, er war im Auto und die Leute sind vorbeigegangen. Ich erinnere mich, die Geschichte gehört zu haben, die Ed Brewer Geschichte. Ich meine Marty hat sie mir erzählt.
L: War jemand von Scientology verwickelt oder irgendwie nachlässig?
J: Irgendwie waren sie beteiligt. Sie waren irgendwie verwickelt, bewachten ihn oder so was. Und dann kam es zu einer Nachlässigkeit bei einer medizinischen Unterstützung. Sie sprachen über ihn wie über eine große dumme Sache, die man am besten schnell vergißt.
L:  Es gab also einige Probleme mit seinem Tod?
J: Richtig.

(Bandende, nichts auf der anderen Seite)

L: Erinnern Sie sich an mehr Details?
J: Ich erinnere mich nur, er wurde verlassen und starb.
L: Er wurde verlassen und starb.
J: Er stand bei keinem der Kirche in gutem Ansehen, niemand war bereit, ihm zu helfen. Es war eine Art wie Fair Game oder so was.
L: Und er verblutete, weil ihm keiner geholfen hat?
J: Ja. Es war wie, das geschieht dem Kerl nur recht, oder so was.
L: Sie haben das wirklich gesagt?
J: Ja.
L: Marty Rathbun?
J: Ja.
L: Das geschah also mit Leuten, die -
J: Ja, Out Ethik sind, gegen die Kirche sind, das ist es was passiert. Der SOB ist verblutet.
L: War er ein Staff Member?
J: Ed Brewer, ich glaube nicht. Ich habe ihn nicht persönlich gekannt. Ich habe erst von ihm erfahren, als er schon tot war, wer und was er war. Dann, Dennis Ehrlich war ein guter Freund von mir, während der Zeit in der Kirche und als er aus der Kirche raus war, hat er sie angegriffen. Er fragte mich manchmal über Ed Brewer und ich habe ihm genau das erzählt, was ich auch ihnen gesagt habe.
L: OK. In den unteren Levels, Introspection Rundown, die L's, die OTCs, OT III, haben Sie je davon gehört, daß jemand psychotisch wurde oder war es nur -
J: Ja, Leute aus Europa, aber ich kenne ihre Namen nicht. Die Leute wurden ganz wild. Frauen, ich habe vor allem Frauen gesehen.
L: Wenn Sie sagen wild, können Sie das näher erläutern?
J: Ich meine, sie haben nichts mehr gemacht, was jeder Normale gemacht hätte.
L: Schreien?
J: Schreien, alles was sie gerade im Kopf hatten. Gesprochen und keiner konnte sie verstehen. Sachen herumgeschmissen. Die Bewegungen unkontrolliert.
L: Wenn das passierte, was haben Sie gemacht?
J: Die Person eingesperrt.
L: Sie wurden eingesperrt und bewacht, während sie die unteren geheimen Stufen machten, etwas, was in dieser Zeit passierte. Lassen Sie noch etwas über die Finanzen fragen, Geld, Bankkonten, das Geld, das außer Landes geschafft wurde. Sie erwähnten gestern etwas von Zypern.
J: Sie möchten, daß ich darüber spreche, lassen Sie mich die Geschichte erzählen und dann stellen Sie mir Fragen.
L: Ich werde mir Ihre Geschichte anhören und später mehr fragen.
J: OK. Es war in der Zeit, als sie das Schiff Freewinds kauften und dies war; bevor sie durch das IRS von der Steuer befreit waren. Also, sie räumten systematisch alle Bankkonten in den USA ab und brachten sie auf einen sehr niedrigen Level. Jemand ist nach Zypern gegangen, und zur Hölle, ich habe vergessen wer es war, möglicherweise Norman. Einige Leute gingen in die Schweiz, einige Leute gingen nach Zypern. Sie versuchten herauszufinden, welches der letzte Platz ist auf den die Regierung der USA zugreifen konnte im Zusammenhang mit ihrem Geld. Und sie haben Zypern ausgesucht und brachten ein Haufen Geld dorthin.
L: Sie leerten die US-Konten?
J: Leerten die Konten in den USA, in anderen Ländern und brachten das Geld nach Zypern
L: Über wieviel sprechen wir hier, irgendeine Vorstellung?
J: Hunderte Millionen von Dollars.
L: Hunderte Millionen von Dollars aus den USA abgezogen?
J: Richtig.
L: Wurde es im Sinne des Gesetzes durchgeführt und ab $ 10,000 gemeldet, oder wurde die Regierung umgangen?
J: Ich weiß nicht, wie sie es gemacht haben, ich weiß nur, sie haben es gemacht. Und dann wurde etwas eingeschoben, das war die IAS, sie hatten wieder einen Grund, Geld über die IAS von den Leuten einzutreiben, vermischten es wieder, damit es aussah, als sei es brandneues IAS-Geld.
L: Um zu verschleiern, daß sie es von anderen Organisationen auf der ganzen Welt abgezogen hatten?
J: Richtig
L: In welchem Jahr war das?
J: 84, 83 - 84
L: Nur um Ihnen etwas Hintergrund zu geben, der Richter in meinem Fall ordnete an, keine Werte zu übertragen. Sie behaupteten, daß sie nur $ 16 Millionen in der Scientology Kirche in Kalifornien hätten. Wir behaupteten, daß sie $ 550 Millionen außer Landes gebracht hätten.
J: Ja.
L: Sie behaupteten, daß sei Bullshit. Können Sie sich erinnern, ob mal behauptet wurde, daß man das Geld der Scientology Kirche von Kalifornien außer Landes bringen müsse, wegen des Prozesses gegen Wollersheim?
J: Ja, Marty hat das gesagt, Marty meinte, daß Wollersheim es fertig brächte und Geld erhalten würde, das CSC aber als Dachorganisation kein Geld hat.
L: So wußten sie, was sie taten.
J: Oh, absolut
L: Sie entfernten absichtlich die Werte von -
J: vom CSC.
L: ...Hunderte Millionen von Dollar. Welchen Wert mag das CSC 1980, 1979 gehabt haben?
J: Sie müssen eines bedenken. Da gab es kein CSI, nur die CSC.
L: CSC war alles.
J: Es war alles und jedes, alles was sie hatten. Als ich dorthin kam 1982, waren die Summen, die wir zu zählen hatten, rein die Sea Org Reserven, etwa $ 200 Millionen.
L: Und das war nur ein Konto der Church of Scientology of California, ein Überschuß von $ 200 Millionen?
J: Richtig.
L: Was für andere Konten gab es noch?
J: Das RTC-Konto, da waren $ 18 Millionen.
L: $ 18 Millionen auf dem RTC Konto. Was meinen Sie, wieviel Werte Scientology 82, 83 hatte? Haben Sie irgend etwas gesehen, an dem Sie es feststellen konnten?
J: Ohne die Dienstleistungen waren es über $ 550 Millionen.
L: $ 550 Millionen, das wurde aber nur innerhalb besprochen. Wer hat das behauptet?
J: Dave Miscavige, Lymann, Norman Starkey.
L: Alle sagten, die Kirche hat einen Wert von $ 550 Millionen.
J: Aber sie hatten noch andere Investitionen und die liefen gut. Sie hatten genügend Investments.
L: Erzählen Sie mir über die Investments.
J: Ich kann nicht, da das alles ist, was ich weiß. Mir wurde nur erzählt, daß sie Investments hatten. Sehen Sie, das war kein Geld, das sie offen legen würden. Allein über Geld zu sprechen, war für sie wie wenn man einem Elefanten den Stoßzahn mit einer Stange rausziehen würde. Sie sind nicht herumgerannt und haben damit geprahlt. Ich habe danach gefragt und dadurch festgestellt, daß es gefährlich war, wissen Sie wie, ”Warum fragen Sie, warum zur Hölle wollen Sie das wissen.” An diesem Punkt habe ich aufgehört zu fragen, als ich bemerkt habe, daß sie noch Investitionen hatten, die sie rumschoben und das war ein schrecklicher Haufen vielen Geldes.
L: Hat je irgendeiner gesagt, um wieviel Geld es sich dabei gehandelt hat?
J: Nein.
L: Merkten Sie, als davon erzählt wurde, daß sie über anderes Geld sprachen, als über die Werte der Kirche, irgendeine Art von Gefühl?
J: Ich hatte das Gefühl, daß es übermäßige Mengen an Geld waren, große Mengen an Geld, angelegt in Investments und die Details wollte ich gar nicht wissen, weil ich auf wackligem Boden stand.
L: Lief es auf den Namen von Miscavige oder Starkey oder auf sonst jemand, oder auf den Namen der Kirche?
J: Alles ist möglich. Aber ich glaube vielmehr, daß es mit WISE zusammen hing, dem weltlichen Teil. Ich glaube, es bewegte sich mehr in dieser Richtung.
L: Lassen Sie uns über das IRS und Scientology reden. Hat irgendwer in Scientology, als Sie dort waren, darüber gesprochen, daß Tatsachen verdreht werden und Betrügereien begangen werden, in irgendeiner Weise oder Form -
J: ... in bezug auf das IRS. Wir haben darüber schon auf dem Band gesprochen. Ich habe von der Zerstörung der Dokumente erzählt.
L: Richtig. Waren die Anwälte...
J: Die Anwälte waren da und haben alles überprüft, jeden Schritt der Zusammenstellung, um sicher zu gehen, daß alles vollständig war, um es dem IRS zu zeigen. Sie betrachteten die Bücher, sie änderten die Bücher, was immer sie mit den Büchern taten, die Anweisung war, den Prozeß fortzuführen.
L: Sie wußten, daß in letzter Konsequenz die Kirche nur von Miscavige kontrolliert wurde oder von Hubbard und es keine Unterschiede gab. Die Anwälte wußten dies, dennoch archivierten sie die Dokumente und wußten, es war Betrug?
J: Richtig
L: Welche Anwälte waren darin verwickelt?
J: Die Lenske Brüder, Heller, das waren die Wesentlichen. Heller ging sogar so weit, daß er auf einem Video behauptete, er sei ein Teil des neuen Management. Ich meine, nun, als er davon sprach, hatte er bestimmt eine Sicherheit dafür. Er hätte als öffentlicher Sprecher, als Befürworter von Scientology auftreten können und ihnen erzählen können, wie die Dinge standen.
L: Und sie wußten, daß es Betrug ist, daß sie ein Verbrechen gegenüber dem IRS begehen?
J: Sicher.
L: Haben Sie irgend eine Vorstellung davon, um welche Werte es für das IRS ging, die Höhe der Steuerbefreiung.
J: Ich bin sicher, es war wie ein Kronjuwel.
L: Ich habe gehört, daß sie Milliarden von Steuerschulden hatten, die erlassen wurden, als sie den betrügerischen Steuerstatus erhielten. Kann das möglich sein, so wie ich es gehört habe?
J: Sicher.
L: Hörten Sie je was darüber, was sie mit ihren Steuerschulden machen wollten, wenn sie die Befreiung nicht bekämen?
J: Ja, aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern. Ich weiß nur, daß kein Interesse da war, das Interesse galt nur der Tatsache, das Geld außer Landes zu bringen auf diese ausländischen Bankkonten.
L: Sie wollten nur das Geld rausbringen. Nun, das war es für heute.

(Ende der Sitzung)
8. August 1998

L: Heute ist der 25. August (L. hat das falsche Datum genannt, (es ist der 26). Ich sitze zusammen mit Jesse Prince. Ich bin Lawrence Wollersheim und wir setzen unser Gespräch über verschiedene Dinge fort. Wir werden heute eine Liste von FACTNet durchgehen, die vor einigen Jahren erstellt wurde und Fragen enthält, die ehemaligen Mitgliedern helfen soll, über die Aktivitäten von Scientology zu reden, weil Scientology sich hinter seinen schmutzigen Geheimnissen und Sicherheitsbestimmungen verbirgt, mit komplizierten dreckigen Tricks. Es sei denn, man erreicht ehemalige Mitglieder und fragt sie nach kleinen Stücken, die man dann wie ein Puzzle zusammensetzen kann. Eine Menge Leute haben dadurch Leid abwenden können. Das ist es, was wir machen wollen. Jesse, möchten Sie mit dem ersten Punkt beginnen?
J: Gut, machen wir eine Anmerkung für Punkt 2. (Lesend)” Mitgliedern von Scientology ist es verboten, miteinander darüber zu sprechen, was ihnen oder anderen an Leid geschehen ist während der Zeit in Scientology.” Dies ist eine extrem frühe Belehrung, die ein Scientologe bekommt. Ich schätze, daß man da schon hinkommt, wenn man in irgend einer Form den PTS/SP Kurs bei Scientology macht. Unterdrückerische Personen oder Ärgernisquellen, schon dort wird man indoktriniert, nicht über Dinge, die passieren zu sprechen, weil man sonst enturbuliert, wie sie es nennen. Sie indoktrinieren einen durch eine Serie von progressiven Schritten, über die in Scientology Schweigen zu bewahren ist. Die nächste Sache, die man lernt, ist das Lügen. Es basiert auf den 8 Prinzipien der Existenz, die L. Ron Hubbard erforscht hat. Es ist grundlegend OK zu lügen, wenn diese Lüge einem der 8 Überlebenspunkte Nutzen bringt, was allerdings wider den Verstand ist und die Gedanken kontrolliert.
L: Kennen Sie irgendeine Situation, wo Leute gezwungen wurden über Dinge zu schweigen, die schlecht gelaufen sind, schädlich waren oder Verbrechen von Scientology waren, oder so etwas und dann gesagt haben, daß es das beste und Größte für die 8 Überlebensstufen ist und darüber geschwiegen werden muß?
J: Wissen Sie, ich habe so viel erzählt, ich muß nachdenken, was ich schon gesagt habe.
L: Lassen Sie uns zum nächsten Punkt gehen.
J: Gut, ich mache eine Anmerkung für Punkt. 3. (LESEND) ” Mitglieder von Scientology werden durch Richtlinien von Scientology angewiesen, über jeden Unfall eines Mitglieds oder über illegale Aktivitäten, von denen sie gehört haben zu schweigen, insbesondere wenn sie daran teilgenommen haben.” Das einzige, was mir dazu einfällt ist etwas, worüber ich gestern schon gesprochen habe in bezug auf Gillman Hot Springs, wo man diese Anweisungen erhält, die keine Policy Letters sind. Anweisungen von L. Ron Hubbard oder Annie, oder wer auch immer, die sie gründlich anweisen, wie sie in diesem System agieren, daß mit dem legalen System in Amerika, dem sozialen und medizinischen nichts zu tun hat. Sie werden gründlich im Lügen trainiert. Als ich auf der Base anfing, hat man mir einen falschen Namen gegeben, den ich in der Stadt verwenden sollte. Da gab es auch eine falsche Adresse, die jeder benutzt hat. Es ist wie eine Indoktrination, wenn man dorthin kommt wie, ”Du erzählst nicht die Wahrheit über das was Du tust, Du sagst, da ist lediglich ein Musikstudio. Dort gibt es keinerlei Management.” Dinge wie dies.
L: Warum wird ihnen erklärt, daß sie lügen sollen, was wird dort gemacht? Was ist der Grund?
J: Ich wünschte, ich wüßte es.
L: Sie haben gelogen, weil Sie dazu angewiesen wurden.
J: Umgehend.
L: Lassen Sie uns weitermachen.
J: (LESEND) ”Punkt 4 Scientology hat seine verwerfliche Praxis nicht beendet und ist total unfähig sich zu ändern.” Ich denke, ich habe da schon ein ganzes Stück früher drüber geredet. Frage ist, (LESEND) ”Beschreiben Sie uns ihr Wissen über die folgenden Situationen, Punkt 1 irgendein Betrug oder eine Täuschung, die verwendet wurde, um Geld von Mitgliedern zu bekommen, indem ihre Kreditkarten verwendet wurden oder um Darlehen von Kreditinstituten oder der Familie zu bekommen.” Ich habe wiederholt gesehen, wie es gemacht wurde, speziell in Flag, wo einer Person erzählt wird, daß sie noch nicht auf dem genauen Punkt beim Auditing ist und daher zum Registrar geschickt wird. Die Person hat inzwischen kein Geld mehr, sie hat alles schon ausgeschöpft. Dies war eine Routingform, die Scientology anwandte. Mein Punkt war das Einpauken, dazu schaut man in die Akten der Person, um sicher zu sein, daß das Auditing, oder das was die Person bekommen hatte fertig ist. Je nachdem, an welchem Punkt sie kommen wollten, hat man sie zum Registrar geschickt. Der Registrar kam nach mir, aber ich weiß, daß es ein Alptraum war und kannte den Terror, dem diese Personen durch den Registrar ausgesetzt waren. Ich hatte einen Freund, Thomas Randhoff, der ein Publicscientologe war und der mir die Horrorgeschichte erzählt hat, die er als Publicscientologe beim Registrar erlebt hat, wie sie ihn dazu gebracht haben, seine Kreditkarte zu benutzen, seine Eltern wegen Geld anzurufen, damit er ganz schnell den dringend benötigten Service erhalten konnte, der durch eine Analyse seiner Person ermittelt wurde. Er wurde auch übermäßig beeinflußt, weil er für ein paar Jahre der Rollenvertreter von Chick Corea war. Er stand auch unter seinem Einfluß. Chick hat ihn ständig wieder rein gebracht, und so kam er ziemlich früh mit Scientology in Schwierigkeiten, aufgrund deren Praktiken.
L: Würden Sie das also folgendermaßen charakterisieren, ich meine; wenn Sie sagen, er ist noch nicht am Flat Point, bedeutet dies, daß er noch nicht komplett ist, Dinge, die noch nicht komplett sind?
J: Richtig
L: Ist da eine Gefahr, die der Person übermittelt wird. Ist das eine Art von Besorgnis oder lediglich die Sache, weil man noch nicht komplett ist und es gut wäre, wenn man noch dieses Auditing erhalten würde, ohne große Sache?
J: Nein, man meint, in persönlicher Gefahr zu sein, man ist nicht zu normalen Gedankengängen fähig, die man ohne diese Sache hat. Man hat so was wie unsichtbare Kräfte, die aber einen schädlichen Einfluß haben.
L: Die Personen glauben also, daß ihnen Schlimmes widerfahren würde, wenn sie nicht noch mehr Geld herausrücken?
J: Ja.
L: Haben Sie je von einer Menge Geld erfahren mit denen sich Leute verschuldet haben, weil sie dachten, daß sie das Geld unbedingt ausgeben müßten?
J: 12 ½ Stunden Intensiv kostete zu der Zeit glaube ich, $ 8,000.
L: Für 12 ½ Stunden $ 8,000. Meinen Sie, daß die Leute, die das taten, daran glaubten, daß es gebraucht wird oder wurden sie durch das Geld motiviert?
J: Sie wurden durch das Geld motiviert, das Geld für die Organisation. Die Organisation hatte jede Woche einen Schritt nach oben zu machen. Es mußte jede Woche mehr sein als die letzte. Dies hatte nichts mit der Einzelperson zu tun. Es ging darum mehr zu bekommen, mehr zu tun.
L: Sie meinen also, daß der Direktor für Einkommen in der Organisation darauf zu schauen hatte, daß alle Personen, die Services erhielten, so behandelt wurden, daß sie zu einem Punkt kamen, bei dem sie meinten sie seien in Gefahr und was sie dann dazu veranlaßte, noch mehr Geld auszugeben.
J: Richtig. Normalerweise machen sie aktive Preclear Schulung, daß heißt, sie erhalten grundlegenden Service. Der Case Supervisor, und das ist noch ein anderer Punkt, und der ist sehr lustig, denn er wurde geschaffen, damit noch jemand in die Preclear - Akten sehen kann. Der Case Supervisor geht sie durch und listet alles für den Registrar auf, was mit der Person zu tun ist, gibt ihm Anregungen dafür, wie lange er noch Service braucht und dann legen sie fest, wieviel Geld aus ihm rausgeholt werde sollte und rufen die Person ständig zum Registrar. Es ist ein nicht endender Prozeß.
L: Haben Sie je gesehen, ob so eine Verkaufsperson in die PC Akten geschaut hat?
J: Ja.
L: Können Sie die Person namentlich nennen.
J: Nein, aber es war die gängige Praxis. Ich habe es in Flag sehr oft gesehen.
L: Sie meinen, daß war keine Seltenheit, daß das Verkaufspersonal in die PC Ordner geschaut hat?
J: Nein, nein das war absolut keine Seltenheit.
L: Es war keine Seltenheit. Und warum hat das Verkaufspersonal in die PC Ordner geschaut?
J: Für die Tech Einschätzung, um von dem Programm etwas mehr zu sehen. Um zu sehen, wieviel Geld er noch einbringen kann.
L: OK. Lassen Sie uns mit dem nächsten weitermachen.
J: (LESEND)” Jeder bekam fair Game zu spüren oder seine Reputation wurde von Scientology zerstört." Die Leute, die ich kenne und die Fair Game erhalten haben, wurden schon erwähnt.
L: Hat man wirklich innerhalb der Organisation davon gesprochen, wer Fair Game erhalten hat?
J: Ja.
L: Wer hat das gesagt?
J: Marty Rathbun, David Miscavige.
L: Und wer hat Fair Game erhalten?
J: Lawrence Wollersheim, Gerry Armstrong.
L: Sie haben das wirklich gehört? Zu welcher Zeit war das? In welchem Jahr?
J: Das war in der Zeit, als es den Rechtsstreit mit den beiden gab.
L: Vor einigen Jahren hat Scientology behauptet, daß sie Fair Game abgeschafft haben, daß sie es nicht mehr machen, daß es nicht existiert und Sie haben wirklich davon gehört, daß man bei Lawrence Wollersheim und Garry Armstrong Fair Game angewendet hat?
J: Ja.
L: Noch mehr davon, andere Personen wo es angewendet wurde?
J: Jemand hat die Fair Game Richtlinien umgeschrieben. Ich erinnere mich, daß ich dort war, als es gemacht wurde, weil das Argument war folgendes, ”Ja, es gibt weiterhin Fair Game, aber die Öffentlichkeit hat den Original Policy mißinterpretiert, also nehmen wir ihn zurück, aber die Meinung bleibt, was wir mit den Leuten machen, ist Fair Game.”
L: War die Änderung mit L: Ron Hubbard abgesprochen, oder war er da schon tot?
J: Ich muß sagen, daß er sehr inkonsequent war. Dies geschah alles in der Zeit seiner Erbschaftssache, all dieses Zeug. Ich glaube, daß es Vaughn Young war, der es geschrieben hat, umgeschrieben hat.
L: Das ist nur ein wenig, von dem, was Sie wissen. Wissen Sie etwas über Gewehre, die bei Scientology gelagert wurden?
J: Ich weiß, daß alle Sicherheitskräfte in den Wachhäuschen, sie hatten überall Wachhäuschen auf dem Gelände, sie hatten alle Waffen. Ich weiß, daß Waffen in Gewehrschränken eingeschlossen waren, unten im Sicherheitsbereich, und ich weiß, daß sie alle an den Waffen trainiert wurden.
L: Sie haben also Waffen im Sicherheitshauptgebäude.
J: Und in den Wachhäuschen, Schrotflinten.
L: Haben irgendwelche Führungskräfte in Scientology, wie Miscavige oder Rath..
J: Jeder war umfassend ausgerüstet... Ich weiß, daß David Miscavige mindestens 3 oder 4 Gewehrschränke voll aller unterschiedlichster Gewehre, Handwaffen und der ähnlichen hatte. Norman Starkey dasselbe, er hatte sogar ein Elefantengewehr, das Sie weggefegt hätte. Richard Aznaran, seine erste Unterweisung durch Hubbard und das weiß ich von seiner persönlichen Sekretärin, war die Waffenpflege. Es war eine umfangreiche Menge von Gewehren, ich würde sagen über 40 bis 50 unterschiedliche Gewehre und sie mußten ständig gereinigt werden, sonst hätte er neue gekauft. Und er hätte sie ausprobiert. Leute vom RTC hätten ihm Waffen gekauft, er hätte mit ihnen geschossen und gesagt, ”Oh, das ist wirklich toll.” Es gab definitiv Aktivitäten mit diesen Waffen?
L: Gab es Militärwaffen?
J: Ja. (beide sprechen zu gleicher Zeit) R-18, mini 14.
L: Uzi’s, irgendwelche illegalen automatischen oder halb automatische Waffen.
J: Alle waren halbautomatische, von denen ich weiß. Ich weiß nicht, ob es vollautomatische Waffen gab. Die Uzi’s, ja.
L: Sie hatten Uzi’s?
J: David Miscavige hatte eine Uzi.
L: David Miscavige hatte eine Uzi. Irgend jemand der anderen Führungskräfte auch?
J: Mark Yeager hatte durchaus eine Reihe von Gewehren in der Zeit, wo ich da war. Ron Miscavige, David Miscavige’s jüngerer Bruder, oder älterer Bruder -
L: Warum hatten sie alle diese Gewehre? Haben sie sich je dazu geäußert, warum sie soviel Gewehre hatten?
J: Zur Sicherheit.
L: Es war also kein Hobby, wie antike Gewehre sammeln.
J: Nun es war – nein keine antiken Gewehre. Das Beste der Standardausrüstung. Es war der Vorschlag von den Sicherheitskräften, im Fall, wenn was passierte, sie fühlten sich besser dadurch, weil sie ihre Waffen hatten, ihre Gewehre. Es war definitiv eine persönliche Sache.
L: Meinen Sie, wenn die Regierung David Miscavige festnehmen will, daß diese Leute vielleicht reagieren würden?
J: Als Gegengewicht? Ja.
L: Als Gegengewicht. Sie würden also mit Waffen antworten?
J: Ja.
L: Wissen Sie von anderen Niederlassungen der Scientology wo ebenfalls Waffen zur Überlebensvorsorge gelagert, ihr Platz oben in Mendicino, der mexikanischen Wüste, die Ranch in Mexiko, oder irgend andere Plätze, die sie zum Überlebenscamp gemacht haben, wie für einen Fluchtplan?
J: Da gibt es einen Platz in Nevada. Dann einen in Creston und dann wo das CST liegt, oben in den Bergen. Ich war einmal dort und Gott weiß, ich war dort einige Male, es ist einige Jahre her und Gott weiß, ich kann Ihnen nicht sagen, wo es liegt.
L: In den kalifornischen Bergen?
J: Ja in den kalifornischen Bergen.
L: Dort ist das Hauptquartier der CST. Denken Sie, daß man dort Waffen hat?
J: Ich weiß, daß sie dort Waffen haben. Ich war dort zu Schießübungen. Ich habe meine eigenen Waffen mitgebracht. Zu der Zeit hatte ich eine 45‘er und eine mini 14. Es waren eine Menge Waffen dort, wir machten Zielschießen.
L: Wenn Sie sagen Zielscheiben schießen, sprechen wir da von über 20 Gewehren?
J: 20, 30 Gewehre und Handwaffen.
L: Und wieviel Leute waren dort draußen für 20 oder 30 Gewehre? 400 Leute?
J: Nein, es waren ungefähr 8.
L: 8 Leute und 30 Gewehre. Warum gab es dort soviel Waffen?
J: Ich denke, daß viele der Waffen den Leuten gehörten, es war sehr en vogue, wie ein Fetisch, mehrere Waffen zu haben.
L: Kennen Sie irgendeinen Fluchtplan/Policy oder Evakuierungspolicy für Sea Org Member?
J: Nein, kenne ich nicht.
L: Wissen Sie etwas von einem Alarmierungsprogramm für die Führungskräfte?
J: Die einzige Sache, die ich kenne, ist die Evakuierung von Geld nach Liechtenstein. Es gab Pläne, die sicherstellen sollten, daß das IRS niemals Geld bekommen sollte oder sonst wer. Sie hatten verschiedene Banken und haben nachgeforscht, welche außerhalb der Justiz von den USA liegen und das Geld dort sicher ist.
L: Hatten sie Waffen auf dem Schiff oder der Flag Land Base?
J: Ja.
L: Woanders als im Sicherheitsbüro?
J: Normalerweise hatten alle Führungskräfte Waffen.
L: Alle Senior-Führungskräfte in ihren Zimmern?
J: Ja.
L: Würden die Senior-Führungskräfte, wenn man sie herausfordert  - Was würde Scientology veranlassen in einer Form zu antworten – aus ihrer Sicht von Scientology – was könnte sie in eine heftige Reaktion bringen, könnte das passieren? Was denken Sie, würde geschehen?
J: Wenn uniformierte Leute erscheinen würden oder so aussehen würden um die Tore zu stürmen oder so was.
L: Glauben Sie, sie würden zu den Waffen greifen?
J: Ja. Ich denke, das wäre ein Standpunkt.
L: OK. Haben Sie je gesehen oder gehört oder eine Anweisung der Führungskräfte gesehen, die besagt, daß man zurückschlagen wird, wenn die Regierung versucht, mit Gewalt einzudringen.
J: Nein.
L: Kein einziger Kommentar bei keinem der Treffen oder ähnlichen Zusammenkünften, nichts Schriftliches. Gibt es irgendwelche Policys, die zu verstehen geben, was Sea Org Member, als paramilitärische Truppe, zu tun haben? Haben Sie jemals -
J: Sie waren angewiesen, die Interessen L. Ron Hubbards mit dem eigenen Leben zu schützen. Und dann haben sie ja auch noch den Eifer.
L: Kennen Sie irgendwo geheime Plätze von Scientology, wo Protokolle gelagert sind oder Essenvorräte oder Geldvorräte. Haben Sie davon gehört?
J: Ja, in der Gold Land Base haben sie eine gesamte Überlebenseinrichtung mit Nahrung. Eingemachte Nahrung in einem geheimen Bereich der Gold Land Base. Graham Crackers, eingemachtes Fleisch, Benzin, Ersatzbenzin. Große unterirdische Tanks mit Benzin. Generatoren, Bereiche, wo Leute bei radioaktivem Niederschlag bleiben können. Ja.
L: Bereiche für radioaktiven Niederschlag?
J: Sie wissen, wie Beton.
L: Wie ein Bunker, oder ein Schutz?
J: Ja.
L: Unterirdisch?
J: Ja.
L: Im Gold Center. Das Gold Center liegt wo?
J: In Hemet Kalifornien.
L: In Hemet, Kalifornien, hat je einer erklärt, warum sie das haben?
J: Ja, für den Fall einer Katastrophe.
L: Sozial, politisch, umweltmäßig?
J: Ja.
L: Irgendwelche anderen Bereiche, wo sie etwas lagern.
J: Nun, sie hatten welche, aber die wurden ständig verlegt, sie wurden nur für eine kurze Zeit verwendet und dann verlegt.
L: Um es in Bewegung zu halten?
J: Ja.
L: Was hatten sie dort gelagert, daß es ständig in Bewegung sein mußte?
J: Dokumente, belastende Dokumente.
L: Gibt es einen Ort, wo sie noch bestimmte Dokumente lagern können, die nicht zerstören werden sollen und die erhalten bleiben müssen, aber dennoch belastende Dokumente sind, damit der Lagerort geheim bleibt?
J: Ich denke, wenn man je diesen Platz und die Sachen findet, weg von ihnen, dann haben sie immer noch Kopien in unterschiedlichen Räumlichkeiten. Ich denke, der beste Ort dafür dürfte das CST sein.
L: CST in den Kalifornischen Bergen? Sie erwähnten etwas über den Schutz von Lagerungen, die Lagerplätze in Gold, und Gold ist in Hemet, Kalifornien?
J: Richtig.
L: Wissen Sie etwas darüber, daß Scientology gefährliche Chemikalien, die benutzt werden können in einer öffentlichen Auseinandersetzung oder dem Verteidigungsfall, irgend eine Art von Chemikalien?
J: Nein, darüber weiß ich nichts.
L: Wissen Sie etwas von Drogen, die dazu benutzt werden können den Menschen lahm zu legen oder Drogen, mit denen jemand vergiftet werden kann? Drogen dieser Art, haben Sie je davon gehört, haben Sie je von LSD gehört, das benutzt wurde oder pharmazeutische Produkte, mit denen man jemanden in Schlaf versetzen kann und so was ähnliches?
J: Nichts davon.
L: Lassen Sie uns mit der nächsten Frage weitermachen.
J: (LESEND) ”irgendeine mißbräuchliche Tätigkeit wie Mißbrauch des Copyrights oder der Schutzmarken durch Scientology, um Religionsmitglieder oder ehemalige Mitglieder an ihrer Freiheit zu hindern oder daran zu hindern ihre Art zu leben und ihre Religion frei zu wählen.” Noch mal zu diesem Punkt, ich denke, ich habe schon darüber gesprochen in bezug auf David Mayo, der die Person war, die den größten Teil der NOTs geschrieben hat und dann haben sie gegen ihn gestritten im RICO Verfahren wegen dies und wegen jenem.
L: Wo wir gerade über David Mayo sprechen, sie haben also versucht seine religiöse Reformgruppe niederzumachen, oder die religiöse Splittergruppe, weil sie es als Konkurrenz gesehen haben.
J: Ja, sie haben drei spitze Angriffe gestartet, sie taten Illegales, sie führten Untersuchungen durch, ODC, CDC und machten PR, um ihn herabzusetzen. Sie haben seine Versandlisten an sich gebracht, ja ich erinnere mich, Bob Mithoff hat die Listen gestohlen.
L: Bob Mithoff hat die Versandlisten dieser Reformkirche gestohlen?
J: Und dann nahm er es und hat an Scientology geschrieben, verschlossene Briefe, um diese Leute zu diskreditieren, wissen Sie, David Mayo und ich glaube, seine Frau waren da, Meril war für eine Zeit da. Julie -
L: Durch die zwischenstaatliche Post haben sie eine gestohlene Versandliste genommen, Briefe geschrieben und es so aussehen lassen, daß es von David Mayo’ Organisation wäre?
J: Ja, immer.
L: Sie haben sich als David Mayo ausgegeben und seine Organisation durch zwischenstaatliche Post. Haben sie irgend etwas dadurch verkauft?
J: Nein, nur Desinformationen, Fehlinformationen. Sie haben es verdreht und dann mit dem Versenden angefangen, ich meine, da waren Buchstaben, die auch das RTC verwendet, nun erinnere ich mich. RTC versuchte, ein Mitteilungsblatt herauszubringen, daß sehr nachteilig für das AAC war und verteilten es über die Postliste.
L: Haben sie diese gestohlenen Versandlisten der Reformgruppe vorgelegt?
J: Richtig. Das war der Angriff aus drei Ecken, da gab es PR, Untersuchungen und legale Sachen.
L: Wieviel war die Versandliste für Scientology wert?
J: Sie waren unschätzbar.
L: Meinen Sie, es war mehr als $ 100 für Scientology?
J: Viel, viel mehr.
L: Wieviel würden sie sagen, waren sie Scientology wert.
J: Es war ein Rettungsring.
L: Würde Scientology die Versandliste mit mehr als $ 100,000 bewerten?
J: Mehr.
L: Eine Million?
J: Weit mehr als das. Egal wieviel Geld sie auf der Bank haben, egal wieviel Geld man noch machen will, das ist der Wert der Versandliste.
L: Sie haben die Versandliste der anderen Organisation gestohlen, das mag sehr viel wert gewesen sein, dennoch, was waren sie wirklich wert?
J: Sie hatten auch seine finanziellen Unterlagen und wir wußten wieviel Geld er jeden Tag machte. Wie wußten, wieviel Geld von wem bezahlt wurde.
L: Sie machten $ 5,000 die Woche, $ 10,000 die Woche?
J: So was wie $ 20,000, $30,000.
L: $ 30,000 die Woche. Was war also diese Versandliste wert, können Sie mir eine Vorstellung davon geben?
J: Einige hunderttausend Dollar.
L: Also, Bob Mithoff hat also dieser Organisation eine Versandliste gestohlen, die ein Dokument war, daß mehrere hunderttausend Dollar wert war, mit dem Scientology ein Programm erstellte -
J:  Ein Rundschreiben und ein Programm.
L: ...und dann haben sie verfälschte Materialien verschickt in den USA und vielleicht sogar ins Ausland?
J: Ja, weil Robert Scott üblicherweise die Sachen von Steve und Mau Belmain erhalten hat (?)
L: Welche Position hatte Bob Mithoff in der Organisation?
J: Er hatte keine Position, er war nur unter strikter Abtarnung.
L: Hatte er je einen Posten inne?
J: Oh ja, er war gewöhnlich Mitarbeiter im Celebrity Center.
L: Was ist derzeit seine Position, was meinen Sie?
J: Ich habe keine Vorstellung.
L: Wir sprachen von Mayo, David Mayo, in der Dominikanischen Republik wegen Drogenhandels belangt. Von dem, was ich verstehe, es mag richtig sein oder nicht, hat jemand die Drogensache in der Dominikanischen Republik eingefädelt.
J: Ich erinnere mich an einen Vorfall, als David Mayo angehalten und durchsucht wurde oder ähnliches und es hatte mit Drogen zu tun. Ja, das war das direkte Resultat von einer Sache, die Jeff Schriver veranlaßt hatte und die von PIs durchgeführt wurde, um Schwierigkeiten zu verursachen, um es aussehen zu lassen, wie wenn er Drogen habe. Wie haben sie es beschrieben? Sie sagten, ”Gut, diese Leute da unten, diese Mexikaner, machen alles. Wir geben ihnen ein bißchen Geld. Wenn David Mayo zur Grenze kommt, bekommt er einen Schock.” Ja, er wurde wirklich angehalten, ich glaube für einen Tag oder mehr. Das war total von diesen Ermittlungspersonen im Religious Technology Center eingefädelt worden und es passierte David Mayo.
L: Und der Name der Person war?
J: Jeff Schriver
L: Er machte es mit privaten Ermittlern?
J: Es ist hart, es zu sagen. Irgend jemand aus dem Büro von Gene Ingram. Weil Gene Ingram der Typ war, der vorgeschlagen hat, was man tun kann.
L: Sie haben Leute aus dem Büro von Ingram genommen?
J: Richtig. Und aus dem Netzwerk, aus dem sie kamen, haben sie sich alle geholfen. Das war in Mexiko. Durch dieses Netzwerk haben wir einige kriminelle Aktivitäten laufen lassen.
L: Über Mexiko?
J: Ich glaube, es war die mexikanische Regierung, der Bereich Mexiko.
L: Im Bereich Mexiko? Mit anderen Worten, Ingram’s Leute haben jemand in Mexiko angeheuert?
J: Sie erinnern mich an etwas, einige Leute haben diese Scheiße ausgeplaudert und zwar PIs. Irgendeiner dieser zauberhaften Personen, bis vor kurzem wußte ich noch seinen Namen, sie sagten, er squirrlt und die Scheiße des Lebens sei über ihn gekommen. Er war auch homosexuell. Das war es dann. Ich habe die Namen in den Dokumenten gesehen.
L: OK, das war also die Zeit, wo Sie in Scientology bei der Ermittlung waren.
J: Ja.
L: So ist es über Ihren Schreibtisch gegangen?
J: Ja.
L: Und Sie haben die Dokumente vernichtet?
J: Richtig.
L: Lassen Sie mich noch mal zu dieser Sache zurückkommen. Die PIs von Scientology, wissen Sie, welche PIs, waren von Ingram’s Firma?
J: Es hatte mit der Firma von Ingram zu tun, oder einer Netzwerkfirma.
L: Ingram’s Firma arrangierte einen individuellen Schlag gegen einen Squirrel, der versucht hat eine Reformreligion zu gründen -
J: Er war eine Art von Meinungsführer, diese Art von Mensch, weil er professionell war und bestimmte Fähigkeiten hatte, einiges zu tun.
L: Hat Putoff, oder die Leute vom Stanford Research Center?
J: Nein, es war ein mexikanischer Mann, und er war sehr bekannt dort unten.
L: So arrangierten sie, daß er in Mexiko festgehalten wurde?
J: Richtig.
L: Noch jemand am Schauplatz?
J: Ja, John Nelson, sie erinnern sich, als ich ihn erwähnte, als er in Fernost war.
L: Sie versuchten, ihm Schwierigkeiten mit Drogen zu machen und haben die Sache gestoppt, weil sie dachten, daß er über Verbrechen sprechen würde, bevor er eingesperrt würde und wegen Drogenbesitzes in Malaysia hingerichtet würde. Wir haben über David Mayo gesprochen und einige Dinge, die man David Mayo angetan hat, um ihn zu kriminalisieren?
J: Ja, durch systematische PR Kampagnen und die gestohlenen Versandlisten. Auch sonstige Agenten oder Staff Member haben sich der Sache angenommen, haben vor dem AAC demonstriert, diese Art der Dinge. Ähnlich dem, was sie immer noch tun. Über den Inhalt der Preclear Akten Informationen verbreiten.
L: Sie verbreiteten die vertraulichen Bekenntnisse von David Mayo und Julie Mayo in ihrem Programm der Zerstörung einer Splitterreligion?
J:  Richtig.
L: OK. Lassen Sie uns auf der Liste weitermachen und wir kommen noch mal darauf zurück.
J: (LESEND) ” Hatten Sie irgend welche Folgeerscheinungen von mentalen oder emotionalen Symptomen während der Zeit in Scientology, oder nachdem Sie ausgetreten sind?” In bezug auf mich, weiß ich -
L: Gut, treffen Sie die Auswahl privat.
J: (LESEND) ” Irgendwelche Berühmtheiten in Scientology oder außerhalb, die ähnliche Symptome oder Erfahrungen hatten?” Ich erwähnte Tom Cruise, nachdem er OT III beendet hatte. Ich erwähnte John Travolta und ich denke, das ist sehr viel. (LESEND) ” Punkt 11. Mögliche Personen, die Baby-Watching erhielten oder Opfer von Isolationsbefehlen waren, weil sie psychotisch wurden oder suizidgefährdet.” Ich denke, wir haben dies gestern genügend besprochen. (LESEND) Punkt 13. Mögliche Scientologen, die unter Zwang versucht haben, eine Person, die bereits geschwächt war, zum Kauf von Scientology Service zu veranlassen, der gefährlich war, zu Selbstmord führte, oder den eigenen Tod beschleunigte, weil normale medizinische Hilfe verboten wurde und zwar zu Zwecken der Einsparung und zur Geheimhaltung oder aus politischen Gründen.” Ich denke, wir haben das gestern abgedeckt.
L: Da gab es eine lange Debatte, ob Scientology Steve Fishman erzählt habe, sind Sie vertraut mit Steve Fishman? Ich erzähle es Ihnen, und ich weiß nicht ob Sie je ähnliches gehört haben. Steve Fishman behauptete, als er festgehalten wurde und dieser Betrug an ihm begangen wurde, an Scientology Hunderte von Dollar für diesen Betrug bezahlt zu haben, daß ihm befohlen wurde den Fall zu beenden und sich selber umzubringen, um Scientology zu beschützen. Haben Sie je ähnliches gehört, wo ein Staff Member aufgefordert wurde, sich selber zu töten, um Scientology zu beschützen?
J: Ich denke, daß ist ein generelles Thema, etwas, was verstanden wird, besonders bei jedem Sea Org Member, das sein Leben hingegeben hat. Sie unterschreiben einen Vertrag für eine Million Jahre, ihr Leben ist die Hingabe an Scientology. Ihr physikalischer Körper ist gar nichts. Sie kommen und gehen, wieder und wieder, also dies ist eine überzeugende Idee. Ob Leute mutig genug sind, das zu tun - ich weiß, sie beginnen in der Sea Org mit der Indoktrination.
L: Sie haben keine Informationen, was mit Steve passierte oder mit den anderen, denen das ebenfalls passierte.
J: Nein, weiß ich nicht.
L: OK, lassen Sie uns weitermachen.
J: OK. (LESEND) ”Punkt 18, Die Namen von ehemaligen Auditoren des GO, der OSA, Personal oder medizinische Offiziere, die möglicherweise Zugang zu Informationen haben oder verwickelt waren in Selbstmordversuche von Mitgliedern, ebenso Psychosen oder Neurosen, die im Zusammenhang mit dem Service von Scientology.” Ja, Martin, eine Französin, ich habe ihren Namen vergessen. Sie war ein Medical Officer. Sie war da für Phoebe, sie war da für Diane Morrison, sie war da für das Kind, das ein aneurysm hatte und starb, sie hat für das RTC als medizinisches Personal gearbeitet.
L: OK. Noch sonst jemand, an den Sie sich erinnern?
J: Nein.
L: OK. Vor einigen Minuten haben wir über Evakuierungspläne gesprochen und an einem anderen Tag haben Sie mir gegenüber eine Fran Harris erwähnt, die meines Erachtens befragt oder festgehalten wurde.
J:  Sie wurde nach Europa geschickt.
L: Wer hat sie nach Europa geschickt?
J: David Miscavige.
L: Ist das die Art von Scientology, wenn die Regierung oder das Gericht versucht, ein bestimmtes Mitglied als Zeugen zu benennen, das vernichtende Informationen weitergeben könnte, dies in ein anderes Land zu bringen?
J: Richtig.
L: In was war Fran Harris verwickelt?
J: Kriminelle Aktivitäten. Ich meine, sie raubte Orgs aus. Sie hatte die Idee, mit den Vorräten an Büchern. ASI war ziemlich unten, also sind sie systematisch durch die Orgs gegangen, haben jemand zur Inspektion geschickt, um festzustellen, wie sie es praktizieren und ob sie exakt die gleiche Menge für das RTC machen oder das CSI, indem sie die Bücherläden kontrollierten und sagten, ” Sie haben nicht genügend Bücher, kaufen sie jetzt die Bücher, geben sie uns einen Scheck.” Dies passierte wöchentlich und jeder bekam seine wöchentliche Zuteilung und alle waren glücklich.
L: Wenn Sie sagen, sie haben ihre Kommission erhalten, haben einige Führungskräfte erfahren, wieviel Geld sie aus der Organisation genommen haben?
J: Ja, natürlich.
L:  Beschreiben Sie diese Kommissionen?
J: Fran Harris erhielt viel, Ray Willhare bekam eine Menge.
L: Wenn Sie sagen eine Menge, wieviel Kommission war es?
J: Hunderte, Tausende.
L: Tausende von Dollar für das. Während die anderen Sea Org Member $ 20, $ 30 im Monat bekommen haben, haben die zwei Tausende durch Kommission gemacht, indem sie den Bücherverkauf innerhalb der Organisation angetrieben haben? Hatte die Organisation das Recht, den Kauf abzulehnen?
J: Nein, sie hatten keinerlei Rechte. Also, Author Services machte Kommissionen durch Korporation –


Band 5

J: Nun, glauben Sie, daß dies der Weg ist, wie es funktioniert, weil ich selber das Bonus System von Author Service gesehen habe. Author Services empfing eine bestimmte Kommission oder einen bestimmten Prozentsatz aller Gelder der Organisationen, die im Interesse L. Ron Hubbards waren. Von dieser Summe, abhängig davon, welche Position sie in der Organisation hatten, wurde ihnen ein Prozentsatz zugewiesen, von was auch immer. Und so hat man jede Woche eine Kommission erhalten. Nur dafür, daß sie dort waren, selbst wenn sie Antragsteller waren.
L: Wieviel meinen Sie, haben die Leute bei ASI durch die Kommissionen bekommen? Oder wissen Sie es. Haben Sie je gesehen oder darüber sprechen hören wie, ”ich habe 500 Dollar diese Woche gemacht” oder
J: Gut, ich weiß, daß Mike Eldrige dort war und $ 900 in der Woche machte.
L: An Kommissionen?
J: Richtig, einfach bezahlt, wissen Sie, sein Prozentsatz auf die Kommission.
L:  Sein Prozentsatz auf die Kommission war $ 900 die Woche. Nun, wieviel Sea Org Member haben soviel Geld gemacht, von den 13,000 -
J: Die reichsten Sea Org Member in Scientology, die ich gekannt habe, waren Mitarbeiter von Author Services.
L: Wußten die anderen Sea Org Member, daß dort soviel Geld verdient wurde?
J: Ja und man erzählte ihnen, dies sei ein nicht religiöses Unternehmen und alle würden nur ein Minimum an Gehalt bekommen.
L: Also, in anderen Worten, sie wurden angelogen, indem man ihnen sagte, daß die Leute bei ASI ein Minimum an Gehalt bekommen, obwohl sie in Wirklichkeit eine hohe Kommission erhalten haben?
J: Hohe Kommissionen.
L: Und die Werte von Scientology abgesahnt haben für –
J: Richtig. Fran insbesondere ging alles durch, um sicherzustellen, daß jeder seine Kommission erhielt und sie hatte den Segen von David Miscavige und Norman Starkey
L: Weil sie erhielten –
J: Sie wurden bezahlt.
L: Sie erhielten jede Woche eine Menge Geld?
J: Sicher.
L: Daß niemand sonst –
J: Dies ist, wie Gold anfängt sich zu stapeln, in diesem kleinen persönlichen Schatzkästchen, die seltenen Münzen.
L: Sie haben die Korporation gemolken, indem sie Geld abgezogen haben und den Sea Org Membern haben sie erklärt, daß sie nur ein Minimum an Gehalt bekommen oder daß -
J: Ja, richtig
L:  - oder daß sie nicht das viele Geld erhalten.
J: Und ihnen wurde gesagt, daß sie nicht extravagant sein sollen, nichts zur Show stellen sollen, nur das Geld nehmen.
L: Also, in anderen Worten, sie sollten ihr Geld dezent ausgeben und die anderen Sea Org Member nicht wissen lassen, wieviel sie wirklich haben?
J: Richtig.
L: Ich meine, wie denken Sie heute darüber, und haben Sie das Gefühl, daß Sie damals ein Stück von dem Kuchen abbekommen haben?
J: Nein.
L: Wieviel – Ich möchte es gerne verstehen.
J: Und sie haben das auch sehr geheim gehalten.
L: OK. Ich kann verstehen, warum sie es sehr geheim gehalten haben. 13,000 Staff Member, die im Schmutz leben, hungern, Tag und Nacht arbeiten und David Miscavige und diese Leute sahnen das Geld im geheimen ab  - Ich war stinksauer, als ich das herausgefunden habe. Man sollte meinen, daß ich ein Dummkopf war. OK. ASI hatte also die Berechtigung, den Organisationen zu befehlen, Bücher zu bestellen.
J: Richtig.
L: Und sie sind von der ASI Korporation zu der Church Corporation gegangen und haben einem der Führungskräfte gesagt, daß er einen Scheck über möglicherweise $ 1000, möglicherweise $ 5000 ausstellen soll?
J: Und wenn die nicht damit einverstanden waren, wurden sie in Ethik geschickt, sie wurden einfach unterdrückt.
L: Wenn sie also den Anweisungen nicht Folge geleistet haben, weil sie angenommen haben, daß dazu keine Berechtigung besteht -
J: Hat man sie einfach abgesahnt.
L: Und was, wenn sie das Geld nicht erhalten haben, das sie wollten und die anderen nicht das gekauft haben, was sie sollten?
J: Richtig. Aber Fran hat oft, und nicht nur Fran alleine, auch Terry Gamboa, ist zum BPI gerannt und hat diesen veranlaßt, daß jemand in die Organisation geht und es verlangt – Ich meine BPI war im wesentlichen ein Ausführungsorgan für die Verkäufe von Author Services.
L: Es wurde also BPI geordert, damit diese den Organisationen sagen, was sie tun haben und ASI hat das Bargeld kontrolliert, als eine andere Scientology Korporation, indem sie einfach angeordnet haben, Material zu kaufen?
J: Richtig. Oder sie haben eine Person vom BPI geschickt. Aber die Befehle kamen vom Author Services an BPI oder direkt von Author Services an die Organisationen, damit sie Geld und somit Prämien erhalten.
L: Hat David Miscavige das angeordnet oder Norman Starkey? Wer hat angewiesen, ”Sag ihnen, sie sollen das Buch kaufen und uns einen Scheck für die Kommission schicken?" Wer war die erste Person in der Befehlskette?
J: L. Ron Hubbard.
L: Hubbard?
J: Minimale Buchvorräte.
L: Zu Miscavige als nächster in der Linie.
J: Richtig. Und dies hat ASI mächtig hoch gebracht. Sie wurde eine sehr, sehr luxuriöse Organisation. Sie hatten extravagante Parties, nette kleine Reisen und -
L: Erzählen Sie uns über die extravaganten Parties und die Reisen, an was Sie sich erinnern können.
J: Gut, sie haben ein ganzes Restaurant gemietet, wenn sie dort essen wollten, die großen japanischen Lokale, ich glaube sie sind in jedes verdammte große teuere Restaurant in Los Angeles gegangen, um ihre kleinen Ausflüge zu machen. Über alles wurden Berichte erstellt, alles wurde genau aufgeschrieben, Woche für Woche, weil manchmal eine Woche nicht gut lief oder sie hatten andere Probleme, dann kamen alle von Author Services zu Golden Era Productions, um dort ihr Meeting abzuhalten, wo Mikrophone von der Decke hingen und diese Meetings wurden mitgeschrieben. Dies spielte sich sehr regelmäßig ab und das Protokoll der Meetings ging zu L. Ron Hubbard, damit er informiert war, ”Also, was ist los mit der Organisation, was ist los mit Author Services, was ist los mit meinem Geld?” Als ich 1982 auf die Base nach Gilman Hot Springs kam, ging das jede Woche so, Mitarbeiter von Author Services kamen und es mußten Aktionen laufen, dieses Einpauken und solche Sachen. Und wissen Sie, sie hatten auch Barbecues, sind nicht weggegangen und haben alles mögliche gemacht.
L: Wurden normale Sea Org Member auch mit in diese phantastischen Restaurants genommen?
J: Nie, nie, nie.
L: Hatten sie kleine Reisen oder Ausflüge, wo alles für sie bezahlt wurde?
J: Niemals.
L: Wieviel – es war also nur eine kleine Gruppe von Leuten aus dem ASI und dem RTC, die diese enormen Privilegien hatten?
J: Nun gut. Es war eigentlich nur ASI, die enorme Privilegien hatten und dann nach einiger Zeit, begann es auch beim RTC und CSI.
L: Also, die Top-Leute, Miscavige hat in dieser Form dafür gesorgt, damit die Loyalität oder was auch immer erhalten bleibt und die normalen Scientologen wußten nichts davon?
J: Kein Stück.
L: Die dachten nur, jeder arbeitet und leidet und da sind die wirklichen Führungskräfte, die wirklich verheimlichen, was sie ausgeben und was sie bekommen.
J: Ja. Sie zeigen es keinem anderen. Sie sprechen mit keinem anderen Staff darüber, wieviel Geld sie machen. Sie fallen nicht auf, weil sie keinen Haufen Scheiße kaufen, denn wenn du es tust, verlierst du deine Position.
L:  Sie mußten ihr Geld also heimlich und sehr diskret ausgeben. Wenn sie in Urlaub gingen, haben sie da einige der Staff Member mitgenommen.
J: Immer waren sie perfekt in Gucci-Klamotten gekleidet, all dieses Zeug, wissen Sie, eben das teuerste.
L: OK. Lassen Sie uns mit dem nächsten weitermachen.
J: (LESEND) ”Jeder mögliche Zwang für die eigene Bequemlichkeit oder aus Sicherheitsgründen, um bereits geschwächte, schwache oder kranke Personen dazu zu bringen zusätzliches Auditing zu kaufen?” Darüber haben wir schon gesprochen.
L: OK
J: (LESEND) ”Punkt 21. Kindermißbrauch bei Scientology, Kindervernachlässigung, unsachgemäße Gesundheitspflege, Beaufsichtigung oder Ausbildung von Kindern?” Ich denke, wir haben da schon ausführlich drüber gesprochen auf dem Tape von gestern.
L: OK.
J: (LESEND) ”Punkt 2. Irgendeine Art von körperlichem oder geistigem Mißbrauch bei Staff Membern, solche Sachen wie im RPF/Rehabilitation Project Force wie schlagen, beschränken, übermäßige Arbeit, zu wenig Nahrung, Drohungen und Zwang.” Also gut. Das ist wie eine Tagesordnung. Das RPF, mit dem RPF wurde ständig gedroht, wenn sie unwillig waren oder nicht das getan haben, was sie sollten und wir alle wissen, was das RPF ist. Aber die anderen Quälereien, mit denen L. Ron Hubbard herauskam, bevor er seinen Verstand verlor, war dieses Laufprogramm, wo ein Pfosten, ein spezieller Pfosten, mitten in der Wüste und der Sonne aufgestellt wurde und in verschiedenen Farben angemalt war. Sie mußten dann in einem bestimmten Abstand, aber im Kreis darum herum laufen und zwar einen Tag in eine Richtung, den anderen Tag in die entgegengesetzte Richtung, wobei einem noch gesagt wurde, daß man den Pfosten genau beobachten muß. Ich habe Leute gesehen, die von diesem Programm zusammengebrochen sind.
L: Wie lange mußten die Leute laufen?
J: Zwölf Stunden am Tag
L: Sie sind wirklich für 12 Stunden gelaufen?
J: Sie sind im Kreis gelaufen, ja.
L: Und was war der Zweck? Hat man gedacht, daß es den Leuten gut tut da herum zu laufen?
J: Nein, es war für die Leute äußerst schwierig.
L: Es war also Bestrafung.
J: Bestrafung, extreme Bestrafung.
L: Und was war der Zweck, wenn man Leute um den Pfosten laufen ließ?
J: Um sie in die Gegenwart zu holen.
L: OK. In Ordnung. Das ist der Grund, weil sie nicht in der Gegenwart waren, mußten sie für 12 Stunden laufen – hatten diese Leute die Kondition um 12 Stunden zu laufen?
J: Nein
L: Was passierte, wenn sie hinfielen? Wurde das Laufen unterbrochen?
J: Da war ein Helfer, der Unterstützung gab, damit er weiterlaufen konnte.
L: Sie haben einem buchstäblich gezwungen, die 12 Stunden zu laufen, ob man konnte oder nicht -
J: Sie nannten es das Laufprogramm und das ICE ist gekommen und hat nachgeschaut, ob man läuft.
L: Und wenn man sie schleppen mußte, hat man sie dann geschleppt?
J: Nein, ich weiß nicht, ob sie das gemacht haben.
L: Gut, aber sie haben die Person volle 12 Stunden laufen lassen?
J: Aber ich weiß von David Miscavige, als er David Mayo zur Bestrafung das Laufprogramm verordnete, mußte dieser so lange laufen, bis nur noch sein Kopf zu sehen war, weil er eine so tiefe Furche gelaufen hatte.
L: Es war David Miscavige, der sagte, ”ich will, daß er rennt?"
J: Ja.
L: Und Sie haben sagen hören, ”bis nur noch der Kopf im Dreck zu sehen ist?" Geschah das, um der Person zu helfen oder um sie zu bestrafen?
J: Bestrafung.
L: Es war ausschließlich Bestrafung?
J: Es wurde Hilfe genannt, aber es war Bestrafung, es lag auf der Hand, was es war.
L: Haben sie je gesehen, daß jemandem geholfen wurde?
J: Nein.
L: Kam irgend jemand dadurch mehr in die Gegenwart?
J: Nein.
L: Bekam jemand Erleuchtungen oder so was---nun, es war ein Bestrafungsprogramm?
J: Alle wußten, daß sie großen Ärger haben würden, wenn sie ins Laufprogramm geordert würden.
L: Waren die Leute erschöpft am Ende der 12 Stunden?
J: Das ist eine Untertreibung
L: Sagen Sie mir, was sie nach 12 Stunden sahen.
J: Leute, die kaum fähig waren, sich zu bewegen. Nach einigen Tagen, an denen sie isoliert gelegen haben, waren sie ohne jede Frage krank. Sie haben nur noch in die Wüste gestarrt, in diese verfluchte Sonne.
L: Sie meinen, es war in der Wüste, in der direkten Sonne?
J: Richtig. Aber dann haben sie einen Wasserschlauch, um den Pfad gelegt. Es war ein kleiner Schlauch, so daß man immer etwas benäßt wurde, es war zur Hölle gerade so viel, wie es brauchte, damit die Person keinen Sonnenstich bekam. Aber dennoch, sie mußten in der Wüste rennen.
L: Was geschah? Hatten diese Leute danach Muskelzerrungen, Schmerzen? Waren ihre Muskeln hart?
J: Ja.
L: Und selbst, wenn sie verletzt waren, mußten sie am nächsten Tag wieder laufen?
J: Ja.
L: Und sie ließen sie laufen?
J: Richtig.
L: Mit was haben sie gedroht, daß es möglich war, die Leute zum Laufen zu bringen?
J: Nur, ”los, steh auf.” Wissen Sie, es ist nicht so sehr die Drohung. Es ist dieses konstante, ”los, lauf endlich, los, los! Du hast das zu machen.”
L: Okay
J: Am Laufen halten.
L: Was haben Sie noch gesehen? Noch mehr als dieses?
J: Nein, nur das. Über das Schlagen habe ich schon erzählt. Beschränkungen habe ich erzählt. Übermäßige Arbeit habe ich erzählt. Ich weiß nur aus meinem eigenen Fall, als ich '87 gefeuert wurde und drohte, sie zu verklagen und all das andere, dann haben sie meine Frau genommen und mich zurückgebracht. Sie ließen mich diese großen toolies (?), die bei den Zigarren verwendet werden, aus einem trockenen Flußbett ziehen, für zwei Wochen und ohne jeden Grund. Mich und Spike Bush, einfach, weil wir gegen sie vorgegangen sind. Und es war nicht ungewöhnlich, ein Staff Member zu haben, das sehr schlecht aussah wie wenn man in eine Kombüse steigt und das Fett abschrubbt und die ganze Nacht arbeitet. Sie haben das mit Leuten gemacht, nur um sie zu erniedrigen.
L: Welches war die längste Zeit, in der einer arbeiten mußte, ohne Schlaf zu bekommen?
J: Ich und andere Leute haben 30 Stunden gearbeitet und 3 Stunden geschlafen.
L: Und wie lange hat das gedauert?
J: Das ging für einige Wochen.
L: 30 Stunden wach, 3 Stunden Ruhe. Okay. Lassen Sie uns weiter machen
J: Vier Dollar und 30 Cent die Woche.
L: Viel Geld.
J: Viel Geld. Harte Arbeit. (LESEND) ”Schwangere Frauen, die Staff Member waren, wurden angehalten, abzutreiben oder mußten hart arbeiten und erhielten schlechte Schwangerschaftsvorsorge und schlechte Nahrung während ihrer Schwangerschaft, daß sie bei der Geburt ein untergewichtiges und deformiertes Baby hatten?” Ich glaube, ich habe darüber schon gestern gesprochen und dies besagt alles. (LESEND) ”Staff Member, die gesundheitliche Versorgung oder eine Operation brauchten, wurden in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder in ein anderes staatliches Gesundheitszentrum geschickt, wobei ihnen erklärt wurde, daß sie nicht über ihre Zugehörigkeit zu Scientology sprechen dürfen.”
L: Das hatten wir bereits.
J: (LESEND) ”Punkt 26. Einige Staff Member wurden körperlich oder geistig schikaniert, mißbraucht oder von David Miscavige bestraft, durch Befehle oder von anderen Staff Membern.” Darüber haben wir auch schon gesprochen.
L: Richtig.
J: (LESEND) ”Punkt 27. Irgend ein ausführendes Sea Org Member oder nicht Sea Org Member wurde minimal bezahlt mit den passenden Überstunden.” Nun gut, das war bei allen gleich.
L: Also, anders als ASI, David Miscavige und die Top Führungskräfte und die Top Führungskräfte bei der CSI und den Top Leuten bei RTC haben 13,000 Staff Member einen Minimallohn erhalten. Wieviel waren ungefähr auf dem minimalen Level?
J: Jeder von ihnen, einfach für ASI.
L: Wieviel Staff Member hatte ASI. Wieviel waren am Minimallohn von den 13,000 angegebenen Staff Membern?
J: Wieviel waren nicht an der unteren Grenze?
L: Ja.
J: 12,080 hatten minimalen Lohn, also ungefähr 20 Personen.
L: Ungefähr 20 Personen haben das große Geld gemacht, alle anderen, die arbeiteten, um den Planeten zu retten, erhielten $ 4, oder $ 18, oder $ 20 die Woche um wie ein Tier zu leben?
J: Richtig
L: Okay.
J: Okay. (LESEND) ”Punkt 30. Jeder mögliche Betrug an Regierungsbeamten durch Scientology; während Sie Mitglied waren?” Ich denke, darüber habe ich schon in meiner eidesstattlichen Erklärung gesprochen und auf diesen Bändern.
L: OK.
J: (LESEND) ”Punkt 34. Das falsche Bild von Scientology, hergestellt wird um ein Religionsimage zu zeigen und dafür Steuerbefreiung zu erhalten und andere Vorteile." Ja, ich erinnere mich, es war ein Teil der IRS Sache, jeder hatte den Kurs des ehrenamtlichen Geistlichen zu belegen, damit es aussah, wie eine Kirche, die Geistliche hatte.
L: Die Leute wurden also bestellt und hat ihnen jemand gesagt, daß es für die Steuerbefreiung ist? Haben Sie etwas davon gehört?
J: Ja, bei den Meetings, als Teil unserer – David Miscavige.
L: David Miscavige sagte, ”Wir machen nun alle den Kurs für den ehrenamtlichen Geistlichen, werden Geistliche und so können wir dem IRS „
J: Ich glaube, es kam von L. Ron Hubbard.
L: Okay.
J: Ich weiß, daß David Miscavige es war, der es durchsetzte.
L: Hat irgendeiner der Senior-Führungskräfte in ihrer Gegenwart jemals gesagt, ”wir tun die religiösen Sachen nur um Steuern zu sparen,” oder ”Wir machen das nur, um uns zu verteidigen oder verschiedene legale Vorteile?" Haben Sie jemals zu Ihnen gesagt, wissen Sie, das ist so, na Sie wissen schon, ”Wir sind wirklich ein Beratungsunternehmen?
J: Nein, ich denke nicht. Keiner hätte das geglaubt, aber keiner wollte es offen sagen. Das hätte umgehend das RPF bedeutet. Sie wissen, keiner würde sich das trauen.
L: OK. Machen wir weiter
J: OK. (LESEND) ”Punkt 35. Geheime oder nicht geheime Orte, wo sie Bänder, Kopien und Berichte und Archive von Scientology, eingeschlossen – das haben wir schon diskutiert.
L: OK.
J: (LESEND) ”Punkt 36. Berichte von Scientology wurden durch den Reißwolf zerstört oder mit Chemikalien oder anderen Vorgängen?” Haben wir besprochen.
L: OK.
J: (LESEND) ”Punkt 45. Versuchten sie eine Sozietät oder einen Rechtsanwalt zu erpressen, zu bestechen oder einzuschüchtern, um ihre Fähigkeiten zu behindern, Scientology zu verfolgen?”
L: Haben Sie je von einer Firma gehört, die sich gegen Scientology gestellt hat?
J: Einschüchtern, einschüchtern. Wer war der Anwalt von David Mayo. Wie war sein Name?
L: Vielleicht sollten Sie sich zuerst an seinen Namen erinnern, bevor Sie von ihm erzählen.
J: Es war eine PI Kampagne, wissen Sie. PIs sind ihm überall hin gefolgt. ODC, CDC, Overt Data Collection, wissen Sie, ihm einfach überall hin folgen, dieselbe Sache, die hier passiert.
L: OK. Haben sie das gemacht –haben Sie wirklich, aber lassen wir das. Gehen wir zum nächsten Punkt.
J: (LESEND) ”Punkt 49. Todesdrohungen, Einschüchterungen, ständige Belästigungen von Familienmitgliedern, Freunden, Angestellten oder jemand bezeugen oder als Zeuge gegen Scientology benennen?”  Mich, mich, mich. Zweimal bis jetzt.
L: Haben Sie jemals, als Sie in Scientology waren, Kommentare gehört, daß man so oder so vorgeht, indem man bedroht oder so was wie, ”Wir werden dafür sorgen, daß er nicht in den Zeugenstand kommt?"
J: Sie haben das über mich gesagt.
L: Noch jemand? Haben Sie jemals darüber sprechen hören, daß man ein ehemaliges Staff Member gekauft hat, um sicher zu gehen, daß es keine Aussagen macht, ihnen Darlehen gab, diese Darlehen jedoch verschleierte, wie die an Terry Gamboa, Darlehen an die Las Vegas Gruppe, irgendwas dergleichen, um sich Stillschweigen zu erkaufen?
J: Nichts besonderes.
L: Sie haben nichts dergleichen gehört. OK. Machen wir auf der Liste weiter.
J: OK. (LESEND) ”Schikanieren der Gegenpartei durch unnötige, böswillige oder überflüssige Prozesse, die nur dazu dienen sollten, die Gegenseite ruhig zu halten. ?” Ich weiß von Sitzungen, bei denen ich anwesend war, daß der Fall Wollersheim besprochen wurde und die Strategie war, daß die Gerichte hingehalten werden sollten, damit der Rechtsstreit nicht entschieden werden kann und zwar um jeden Preis und egal aus welchem Grund.
L: Die Strategie gegen Wollersheim war also –
J: Kein einziges Zehncentstück für Wollersheim.
L: OK. Haben sie jemals über eine bestimmte Operation gesprochen oder einer der Anwälte?
J: Ja, Charles O’Reilly hat darüber gesprochen. Lita Schlosser.
L: Sie haben eine verdeckte Operation gegen Lita Schlosser laufen lassen?
J: Ja.
L: Wissen Sie etwas darüber, was –
J: Nun, Freunde, sie suchten nach Druckmitteln. Sprachen mit den Freunden und setzten diese unter Druck.
L: Mit anderen Worten, sie sammelten verdeckt Informationen, gaben sie an die Freunde weiter, um ihn so dazu zubringen, sich aus dem Fall zurückzuziehen.
J: Wie, ”Hey, kenne sie ihren Freund hier,” diese Art Sachen.
L: Glauben Sie, daß sie die Anordnung gaben, Charlie O’Reilly durch PI’s zusammenschlagenzulassen.
J: Ja, bestimmt. Ich glaube schon, daß die Anweisung ergangen ist, ihn zusammen zu schlagen. Ich weiß von einem Mann in Mexiko, wir werden seinen Namen herausfinden, der diesen Scheiß aus ihm rausgeholt hat.
L: Kennen Sie sonst noch jemand, der verprügelt wurde, um damit jedem ein Signal zu geben, der gegen Scientology ist, außer dem Anwalt in meinem Fall und dem Mexikaner?
J: Nun, das ist es, was ich sagen wollte, ich wollte Ihnen die allgemeine Haltung darlegen, damit kein Zweifel darüber besteht, was da vor sich geht. Man würde ungefähr so darüber sprechen: ”Wäre es nicht nett, wenn jemand diese Person verprügeln würde?” oder: ”Wäre es nicht schön, wenn dies oder jenes passieren würde? Sie wissen, diese Leute sind motiviert, sie machen schlechte Sachen.” Und dann etwas geheimnisvoller mit den Ermittlern, und ich weiß durch meine eigenen Erfahrungen, es ist genau das,  ”also was können wir tun, um dies zu vermeiden? Was können wir tun, ohne daß es heraus kommt? Was können wir als letzte Verbindlichkeit tun? Das ist die Art und Weise, in der Scientology ermittelt. Dies kann also bedeuten, daß jemand körperlich geschlagen werden soll, egal was, wenn es nur nutzt.
L: Wenn sie also entscheiden, daß jemand bestraft werden soll, egal wie weit sie dabei gehen, das Gesetz brechen, fragen sie sich da selber --
J: ”Mit was können wir davon kommen?”
L: ”Wie weit können wir mit der Bestrafung gehen, ohne Folgen?”
J: Ja.
L: Sie denken also, wenn man sie entdeckt und sie die Sache stoppen, können sie sich noch rausreden.
J: Nun, sie verteilen die Aktivitäten, wenn also eine Person dabei erwischt wird, ist es ihr Fehler und keiner sonst weiß davon.
L: Würden sie die Person verleugnen?
J: Sicher.
L: Behaupten, es sei ein abtrünniger Scientologe?
J: Ganz richtig.
L: War das die ganze Veränderung in Scientology nach Mary Sue Hubbard, daß man gesagt hat, ”Wir wollen diese Sachen nicht mehr machen,” das war auch nur eine andere --
J: Lüge.
L: - Vertuschung und würden Sie sagen, daß es immer noch die gleichen kriminellen Aktivitäten gibt wie vor der Durchsuchung durch das FBI?
J: Ich denke, sie machen es nun intelligenter, effizienter. Nein, ich denke nicht, es ist das gleiche. Weil ich glaube, daß es ihnen nicht möglich ist, ähnliches noch mal zu tun.
L: Aber sie sind im allgemeinen weiterhin in mehr oder weniger kriminelle Aktivitäten verwickelt oder die gleiche Menge von kriminellen Aktivitäten?
J: Wissen Sie, ich war nicht beteiligt an dem alten GO, aber ich kenne den Level der Kriminalitäten, die ich gesehen habe und an denen ich beteiligt war und dies wird mir alles sehr klar, jetzt, wo wir darüber sprechen und die Sachen durchgehen und zwar jeden Tag mehr.
L: OK.
J: Jeden Tag mehr.
L: Gut, lassen Sie uns mit der Liste weitermachen.
J: OK. (LESEND) ”Diebstahl oder Abänderung von Dokumenten der gegnerischen Anwälte?” Nun, Bob Mithoff erhielt Konzepte oder Anmerkungen von Besprechungen über die laufenden Fälle oder Aktionen gegen Religious Technology oder das CSC oder was immer. Er erhielt Kopien davon und brachte sie zum RTC, wo wir genau nachschauten, was man denkt und was man vor hat.
L: Seitens der Anwälte.
J: Ja.
L: Würden Sie sagen, daß David Miscavige Scientology managt?
J: Er tut es. Er ist der führende Manager von Scientology. Er mit L. Ron Hubbard. Aber er hat L. Ron Hubbard ausgebootet.
L: Und David Miscavige hat die gesamte Struktur der Organisation übernommen? Er kann jedem der einzelnen Zweige Befehle erteilen und es wird ausgeführt?
J: Absolut.
L: Sagt jemand "nein" zu ihm, wird er rausgeschmissen?
J: Ja, er wird rausgeschmissen.
L: In’s RPF, das Konzentrationslager von Scientology?
J: Richtig, richtig.
L: Ist es angemessen zu sagen, daß die Leute David Miscavige und seine Operationen fürchten?
J: Genauso ist es. Fürchten und vergöttern ihn. Warum sie ihn vergöttern, weiß ich nicht, wo er doch so ein Feigling ist.
L: Haben Sie irgendwelche Kenntnis im Wollersheim Fall, wo eine falsche Bombe vor die Tür der Eltern von Wollersheim gelegt wurde?
J: Ich erinnere mich, daß Marty etwas über eine Bombe erwähnt hat im Zusammenhang mit Ihnen.
L: Marty Rathbun.
J: Ja.
L: Können Sie sich erinnern –
J: Er lachte über die Geschichte mit der Bombe. Er lachte über die Reaktion der Leute. Ich meine, er erzählte die Geschichte, wie wenn er dabei gewesen wäre und es war nicht besonders ausgearbeitet, es war wie, ”Hey, wißt ihr, eine Bombe,” und lachte. Dachte, es wäre ein großer Witz.
L: Mein Vater hatte ein Herzleiden und wir hatten eine falsche Bombe vor der Tür und dann die Einsatzgruppe mit dem Zementwagen und all dieses Zeug vor unserem Haus, weil wir und auch die anderen dachten, daß es eine echte Bombe sei, und meine Familie befand sich in Angst und Schrecken. Wissen Sie etwas, über die zwei Leute, die in einem Geschäft zu meiner Schwester kamen, sie hatte sie niemals vorher gesehen, und zu ihr sagten, ”Ihr Bruder Lawrence Wollersheim,  - will never live to collect.” Haben Sie je von dem Vorfall gehört?
J: Nein.
L: Haben Sie je von einer undichten Stelle oder von einem Auftrag gehört, der besagte, Lawrence Wollersheim umzubringen, was dazu führte, daß das FBI zu mir kam und berichtete, daß man durch die Beamten der Regierung erfahren habe, daß ich diese Nacht umgebracht werden sollte?
J: Sie erzählen mir Sachen, die in einer bestimmten Zeit passierten. Ich kann mich nun an etwas mit ihrer Schwestern erinnern, über das ich auch sprechen kann, weg von dem ganzen Geschwätz. Die Information beruhte auf der Grundlage Wissen nur soviel wie nötig aber ich wußte, irgend etwas war im Busche und die Leute, die sich dieses Wissen teilten waren Dave Miscavige, Marty Rathbun und Gene Ingram.
L: Diese drei waren es --
J: Ganz privat, sonst niemand.
L: ---die gehandelt haben, sie haben diese verdeckten Operationen bei Charlie O’Reilly und meiner Familie und dem Richter Swearinger durchgeführt.
J: Richtig.
L: Wissen Sie von irgendwelchen anderen Drohungen, die Richter Swearinger in meinem Fall erhalten hat? Haben Sie je gehört, wie einer Kommentare über Richter Swearinger abgegeben hat?
J: Ich erinnere mich, daß David Miscavige sagte, was für ein blödes Arschloch er sei und was man gegen ihn unternehmen könnte.
L: Wurde etwas unternommen?
J: Ja. Und ich denke, es waren hauptsächlich Sachen über mögliche Verbrechen auf sexueller Ebene, solches Zeug.
L: Haben –
J: Können wir eine Pause machen?
L: Ja.

PAUSE

L: OK. Machen wir weiter auf der Liste.
J: Gut, lassen Sie uns sehen, wo wir sind. Ah, wir sprechen über Punkt 62. (LESEND) ”Scientology und/oder ihre Anwälte haben geheimes Material benutzt, Datenübermittlungen oder Geständnisse, die Scientology mit Erpressungsgeldern erhalten hat und die der Einschüchterung dienen sollten.”
L: Sie erwähnten bereits David Mayo.
J: Richtig. OK.
L: Noch jemand? Haben Sie je darüber gehört? Haben Sie sie jemals sagen hören, ”Hol die PC Folders, schau nach und hol alles raus was die PI’s gebrauchen können?"
J: Ja.
L: Wer sagte es zu wem?
J: Marty, ich habe es Marty Rathbun über Sie sagen hören und David Miscavige saß dabei. Ich habe sie das über Armstrong sagen hören. Margery Wakefield. Ich habe gehört, wie Marty sagte, daß es einige Dokumente gibt, die belegen, daß sie schon verrückt war, als sie kam. Bent Corydon kam auch ins Gespräch.
L: So, auf der einen Seite sagt Scientology, daß dies vertrauliche Bekenntnisse sind, die niemals verwendet werden. Das ist, was sie ihren Mitgliedern erzählen, die ihre tiefsten und intimsten Erlebnisse erzählen, Geheimnisse, die ihr Leben ruinieren können, wenn sie je bekannt werden würden oder sie demütigen oder in Verlegenheit bringen würde.
J: Richtig.
L: Und Scientology sagt, ”Das werden wir nie tun.”
J: Sie tun es vorsätzlich und bei jeder Gelegenheit.
L: Und als Sie diese Situation erlebten, als David Miscavige und Rathbun den Inhalt der persönlichen PC-Daten aus den Folders anforderten, wurden diese belastenden Informationen weitergegeben an --
J: Die Leute von OSA sind es durchgegangen und all die persönlichen O/W Daten wurden herausgeholt.
L: Seine schlechten Absichten.
J: Ja.
L: Seine Rock Slams, seine Sec Checks, seine O/W-Prozesse?
J: Richtig.
L: Auch die L 10, die mit den Overts zu tun haben.
J: Was auch immer, sie haben es heraus gezogen.
L: Alles, was sie finden konnten?
J: Sie haben nach kriminellen Handlungen gesucht. Perversionen auf der 2D wurden gesucht.
L: Sexuelle Perversionen?
J: Richtig, sexuelle Perversionen. Sagte ich ”2D”?
L: Ja
J: Oh, mein Gott, hilf mir, davon los zu kommen.
L: Es wird verschwinden. Sie haben also alles aus den Unterlagen herausgezogen und dann den PI’s gegeben?
J: Richtig.
L: Und sagen, ”das ist was er getan hat.” Und nun gehen sie und finden sie diese Information?
J: Oder nur, um es gegen sie zu benutzen.
L: Benutzen Sie es gegen sie um sie in Verlegenheit zu bringen, zu demütigen, um eine Person zurückzubringen.
J: Richtig.
L: Meinen Sie, wenn John Travolta oder Tom Cruise aufhören und sagen, daß sie einen Fehler gemacht haben, Scientology ist gefährlich und die Leute sollen dort weg bleiben --
J: Sie sind am Ende.
L: Sie würden alles aus ihren PC Folders herausziehen und ein komplettes Charakterbild -
J: Gesetzwidrigkeiten, die sie von den Personen kennen, intime Details, von denen sie wissen, daß die Person Angst davor hat. Ja.
L: So bekennt eine Person, daß sie Steuern hinterzogen hat und das kommt dann in die PC Folder. Oder sie haben irgendeinen Angestellten betrogen, oder sie haben Geld versteckt oder Drogen genommen. Alles.
L: Und Sie meinen, daß Miscavige sich gegen Travolta und Cruise stellen würde? Wäre es schwierig für David Miscavige, sich gegen sie zu stellen, wenn er annimmt, daß sie sich gegen ihn gestellt haben?
J: Ich denke, wenn sie sich gegen ihn stellen -
L: Oder gegen Scientology?
J:  - wäre es eine harte Entscheidung etwas zu machen, da sie Travolta soviel verwenden. Bei Cruise denke ich, wäre es ein wenig einfacher, nicht nur in der Öffentlichkeit. Sie würden die Familie angreifen. Sie würden anfangen, Informationen über seine Familie zu verbreiten. Sie würden einfach sagen, ”Wie würden sie sich fühlen, wenn die Öffentlichkeit dies weiß und dies und dies und dies?” Sie wissen ”Sie tun dies.” Da gibt es andere Wege darzulegen, welche Informationen vorhanden sind. Das ist ein anderer guter Trick, den sie anwenden. Ungefähr so, ”Sie haben uns das erzählt. Zur Hölle, wir können es finden.” Sie wissen, diese Personen sprechen plötzlich sehr laut, bekräftigen gewisse Fälle und die Personen, die darüber sprechen. Sie machen es so, damit es aussieht, daß es nicht von ihnen kommt. Das ist die Quelle ihrer---
L: Sie nehmen die Informationen aus dem PC Folder und drehen die Sache dann so, daß es aussieht, wie wenn es von sonst jemand käme, aber es wäre nie möglich woanders hinzugehen und zu belegen, daß die Informationen aus einem vertraulichen PC Folder stammen?
J: Richtig.
L: Wie Sie wissen, erklärt Scientology, daß sie es bewahren und darauf achten, daß die PC Folder geheim bleiben, besonders im Gerichtssaal, aber dies nur in einer Hand, mit der anderen Hand schlagen sie los, wenn man sich gegen sie wendet. Sie geben die PC Folder einem privaten Ermittler, damit er ihren Charakter offenlegt und ihr Leben ruiniert.
J: Richtig.
L: Und alles wird geheim gemacht?
J: Ja.
L: Okay.
J: Als eine OP.
L: Lassen Sie mich das fragen. Würde es Politiker oder Regierungsbeamte in Scientology geben und diese würden sich gegen Scientology wenden, alle ihre Bekenntnisse würden gegen sie verwendet werden?
J: Davon ist mir nichts bekannt.
L: Okay. Lassen Sie mich noch über die Zeit sprechen, wo sie bei Scientology in ein Computerprojekt einbezogen waren.
J: Richtig.
L: Incom.
J: Richtig.
L: Was war ihre Rolle?
J: Supervisor. Wie ein Supervisor in einer Verwaltungsposition. Ich habe täglich und wöchentlich Berichte darüber gemacht.
L: Wie hoch in der Befehlsebene von Scientology war man bei diesem Computerprogramm?
J: Ich war die höchste Person.
L: Sie waren die höchste Person im Computernetzwerk von Scientology.
J: Ja, so weit es nicht technisch war, nur auf der administrativen Ebene.
L: Hat Scientology das Netzwerk benutzt, um Meldungen in die ganze Welt zu schicken an unterschiedliche Computerstationen?
J: Ja natürlich, ich weiß, einiges ist mir entfallen. Diese Personen --- oh ich denke, ich habe es schon gesagt - die OSA Staff Member waren die einzigen, die darüber bestimmt haben, was aus dem PC Folder herausgenommen wird.
L: OSA ist die Ermittlungsabteilung.
J: Richtig.
L: Lassen Sie uns über Incom sprechen. Incom -- würden sie Computerberichte aus der ganzen Welt erhalten und zwar von den unterschiedlichen Organisationen?
J: Ethikberichte, was auch immer.
L: Was noch --
J: Normalerweise Geld
L: Es war verschlüsselt und im Kryptoverfahren. Es gab ein System zum entschlüsseln ebenso für das Kryptoverfahren. Wissen Sie, das Netzwerk hat so funktioniert, daß jemand, der von außen versucht hat, in das Computernetz einzudringen, Schwierigkeiten mit dem Kryptoverfahren bekommen hat.
L: OK. Es gab also ein Kryptoverfahren und wenn jemand versucht hat, es über ein anderes Land anzuzapfen, aus Deutschland oder von der Schweiz oder vom Eisernen Vorhang aus, keiner konnte es lesen, außer den Leuten von Scientology, die es bei Incom erhalten, entschlüsselt und dann dem Management in den USA weitergegeben haben?
J: Richtig.
L: Was für Material wurde über diesen Computer in die ganze Welt verschickt?
J: Überwiegend Informationen, die mit Finanzen zu tun hatten, laufende Finanzen.
L: Haben sie auch Berichte verschickt, was in verschiedenen Situationen zu tun ist, in empfindlichen Situationen, wenn es eine PR Pleite gab, irgend jemand, der dann verschlüsselte Instruktionen gegeben hat, was zu tun ist?
J: Nein, ich denke, das war eine Art der Untergrundaktivitäten. Wenn es eine Durchsuchung gab, waren bestimmte Leute dort.
L: Hat Scientology Erkenntnisse in verschiedenen Ländern gesammelt über Personen, die ihnen helfen konnten oder möglicherweise gegen sie arbeiteten?
J: Über jeden, der gegen sie gearbeitet hat, wurden Ermittlungen getätigt. Jeden, der ihnen möglicherweise helfen konnte, wurde aufgesucht, und es wurden Erkenntnisse über die Person gesammelt.
L: Wenn es wirklich wichtig war, haben sie Erkenntnisse über die Person gesammelt, selbst wenn sie zu Scientology kommen wollte?
J: Sicher.
L: Aber warum haben sie Informationen über eine Person gesammelt, die für Scientology von Vorteil war?
J: Weil man Angst vor Spionen, vor Doppelagenten hatte.
L: So, wenn eine Person berühmt oder leistungsfähig war, wurden dennoch Informationen über sie gesammelt. Wissen Sie von irgend welchen wichtigen Personen, egal wo auf der Welt, über die ermittelt wurde --Politiker, Wirtschaftsführer --
J: Neben den Richtern, die ich erwähnt habe, kenne ich keine.
L: Wissen Sie von Persönlichkeiten? Ihnen ist ja bekannt, wie die Ermittlungsabteilung von Scientology gearbeitet hat, wenn jemand feindlich und leistungsfähig war, sie konnten Informationen sexueller oder finanzieller Art sammeln --
J: Sie gingen an seine High School, an sein ehemaliges College, da wo seine Freunde waren.
L: Informationen über die Familie.
J: Seine Bankverbindungen, seine Kreditwürdigkeit.
L: Haben sie noch tiefer ermittelt? Es klingt alles realistisch, eben generelle Informationen. Würden sie weiter ermitteln --
J: Nein, die finanzielle Situation ist keine generelle Information.
L: Sie würden tatsächlich die Bankauszüge der Person erhalten?
J: Bankauszüge, klar, jegliche Art von Besitz würden sie finden. Wenn sie ein Auto haben, lassen sie alles ermitteln, wo das Auto her ist. Wieviele Autos jemand hat. Auf welchen Namen zugelassen. Ist es finanziert, bezahlt er dafür? Diese Art von Sachen. Hat er ein Haus, die Bank die das Haus finanziert. All diese Kontakte, wissen Sie?
L: Haben Sie irgendein Wissen über irgendeinen Scientologen, der in verdeckter Operation im Heim eines Politikers plaziert ist oder einer einflußreichen Persönlichkeit in den USA oder einem anderen Land und der auf diese Weise Informationen sammeln soll? Haben Sie je über eine Person gehört, die in den Untergrund gegangen ist wegen solch einer Operation?
J: Darüber kann ich nichts sagen, weil ich mit diesem empfindlichen Material nicht in Berührung gekommen bin.
L: OK. Haben Sie jemals, als Leiter von Incom mit Ermittlungen zu tun gehabt, die untereinander vermischt waren? Wissen Sie, verdeckte Operationen oder andere Ermittlungen, die zusammengestellt und über Incom versendet wurden, wissen Sie von der Ermittlungsabteilung aus Deutschland zur Ermittlungsabteilung in den USA? Haben Sie je solche Ermittlungsberichte gesehen, die miteinander verbunden wurden?
J: Nein. Es waren immer handgeschriebene Umschläge mit dem Namen drauf. Es wurde gesagt, ”Nur mit den Augen, bitte nach dem Lesen vernichten.” Also, es gab nie etwas Elektronisches.
L: Sie haben es niemals über den --
J: Während meiner Zeit.
L:  --über den Computer versandt? Es wurde alles per Hand geliefert, von Hand geschrieben und dann vernichtet.
J: Richtig
L: Wer hat diese Kurierpakete abgewickelt?
J: Also, im RTC gab es eine Person mit dem Namen Jeff Schrieber oder Gary Clinger. Für das OSA Netzwerk, als ich da war, war es Ben Shaw, der die Berichte geschrieben hat. Ebenso hat Lynn Farney Berichte geschrieben.
L: Sie hatten also Kuriere für die Weitergabe der Dokumente?
J: Zum Author Services, zu Mark Yeager von CMO Int, zu mir ins RTC in LA.
L: Zu David Miscavige?
J: Auch zu David Miscavige.
L: Und sie waren mit der Hand geschrieben?
J:  Nicht mit der Hand geschrieben, getippt.
L: Getippt. Also waren sie in so einer Art geschrieben, daß man sie auf zwei Arten lesen konnte. Da gab es einen Code für die Namen von unterschiedlichen Aktivitäten, wie B&E, was soviel wie aufbrechen und reingehen bedeutet. Wir haben es abgerufen. Wir haben ein Benny mit dem Kerl gemacht, oder es war so geschrieben, daß man es nur in der Ermittlungsabteilung lesen konnte, damit es keiner lesen konnte, wenn der Kurier erwischt werden sollte.
J: Sie waren in einer Art geschrieben, die man nur als Scientologe oder als Ermittler verstehen konnte, ich will damit sagen, daß man zwischen den Zeilen lesen konnte, aber sie waren auch in so einer Weise geschrieben, daß sie so belastend wie nur möglich waren und soviel Informationen wie möglich gegeben haben. Ziemlich allgemein, wenn man es nur vom Lesen her beurteilte und wenn es zu dürftig war oder ich nichts davon gewußt habe und mehr erfahren wollte, habe ich es einfach dem Case Officer (Fallüberwacher) gegeben und habe dann die Fallakte erhalten und konnte so alle Details sehen.
L: Aber sie haben nicht erklärt, um was es ging?
J: Richtig.
L: Und gab es einen regen Austausch von Ermittlungen, die um die ganze Welt gingen, Daten, die hin und her gingen?
J: Ich erhielt sie von Deutschland. Ich erhielt sie von England. Ich erhielt sie aus der Schweiz.
L: Wie oft haben die Kuriere die Pakete gebracht?
J: Wissen Sie, es waren niemals unterschiedliche Kuriere. Es waren immer die gleichen Leute.
L: Die Gleichen, weil man ihnen absolut trauen konnte beim Transportieren der Informationen?
J: Richtig. Deshalb immer die gleichen Leute.
L: Gingen sie einmal die Woche nach Europa? Einmal alle zwei Wochen?
J: Nein, ich glaube nicht, daß es so funktioniert hat. Die Informationen, ich bin nicht sicher, wie die Informationen aus den anderen Ländern auf meinen Schreibtisch kamen, aber ich weiß, sie kamen über Kanada.
L: So, irgendwie kommen sie aus anderen Ländern auf ihren Schreibtisch und sie setzen es nicht in den Computer, auch nicht mit Krypto. Es war immer getippt und dann vernichtet und weg?
J: Richtig.
L: OK. Was ist das Nächste auf der Liste?
J: (LESEND) ”Scientology und/oder die Anwälte haben bewußt und vorsätzlich Elektronik benutzt, um heimlich ihre Gegner abzuhören.” Ich denke, ich habe schon einiges darüber erzählt, jedenfalls das, was ich weiß, das von Bill & Holly Finnell und ebenso das von David Mayo.
L: Bill & Holly Finnell waren die Ehrenamtlichen Geistlichen von Scientology, bei denen David Miscavige angeordnet hat, daß ihr Schlafzimmer abgehört wird, ihr Heim abgehört wird.
J: Sie mußten umziehen. Ein Möbelstück, eine Lampe war präpariert worden zum Abhören und wurde dann in ein Zimmer gestellt.
L: Was wurde ihnen gesagt, warum sie umziehen mußten?
J: Nun, weil sie schlechte Menschen wären.
L: Sie erhielten eine schlechtere Wohnung als Bestrafung.
J: Richtig.
L: Und sie wurden in eine Wohnung verschoben, die zum Abhören vorbereitet war.
J: Richtig.
L: Und es waren Sie und noch jemand –
J: Rick Aznaran.
L: - Rick Aznaran hat sie belauscht, hat sie illegal ausspioniert?
J: Richtig.
L: Und Sie haben dem Ehrenamtlichen Geistlichen beim Sex zugehört, weil David Miscavige Angst hatte -
J: Daß sie Lügner sind.
L: - daß sie von einer anderen Organisation beauftragt sind, Scientology auszuspionieren?
J: Richtig.
L: Ist Ihnen bekannt, ob Scientology jemals einen wirklichen Spion in den eigenen Reihen gefunden hat, jemand von der Regierung? Haben Sie jemals -
J: Nein.
L: Auf wieviel Leute haben sie Hexenjagd gemacht, was schätzen Sie?
J: Unzählige.
L: Können Sie einige Leute benennen, die bei Scientology als Spione aufgefallen sind, die also Scientology ausspioniert haben? Am meisten hatten sie ja vor der Regierung Angst, richtig?
J: Ja.
L: Wer sonst, wurde –
J: Ich meine, daher kam ja auch das ganze Rollback Verfahren. Ich meine, sie benutzten es wöchentlich, es war ein solcher Wahnsinn, wie ”Blah tut, blah sagt”, L. Ron Hubbards dämliches ”Wo haben sie das her?” ”Ach, ich war in einer Sitzung und jemand sagte, er habe einen schlechten Eindruck.” Sie, wissen, diese geisteskranke Spur von Ereignissen, über mögliche Verbindung, diese Versuche, Verbindungen aufzuspüren und die Person, die abstürzt, Sie wissen, wenn die Person dann erzählt und plötzlich alles explodiert.
L: Was meinen Sie mit ”explodieren”, heißt das –
J: Sec-Check, sie wissen, das Überprüfen von jedem Detail, bis man es herausgefunden hat.
L: Kennen Sie jemand, der zugegeben hat, daß er ein Spion der Regierung ist, bei all diesen Geschichten mit den Bestrafungen, konnte man den Spion der Regierung finden?
J: Sie wissen, daß dem nicht so war.
L: Nicht einer in der ganzen Geschichte von Scientology, der entdeckt wurde?
J: Nein, keiner.
L: Meinen Sie, daß die Führungskräfte möglicherweise gesagt haben, ”Wir haben dies und jenes gefunden, und wir wissen, daß er ein Agent der Regierung ist.” Meinen Sie, das war der Grund, warum man die Leute abgehört hat?
J: Man hat sie eben abgehört.
L: Aber in all den Jahren hat man doch nie eine Person gefunden?
J: Mit dem E-Meter war etwas nicht in Ordnung (Gelächter).
L: OK. Gehen wir zum nächsten Punkt.
J: (LESEND) ”OK, Scientology und/oder die Anwälte haben bewußt und absichtlich Unterlagen benutzt, die sie durch private Ermittler gegen Gebühr bekommen haben.” Immer wieder und ich denke, dies war hauptsächlich Gene Ingram.
L: Wieviel Personen arbeiten für Gene Ingram?
J: Ich weiß nicht. Wie ich schon sagte, das ist eine so private Sache nur zwischen Marty und David Miscavige und vielleicht noch Lyman und auch Norman, aber bestimmt nicht mehr Leute als die Finger an einer Hand – und ich denke, es war eine ganz private sensible Sache, einiges davon habe ich schon erwähnt.
L: Wenn es also unvermeidlich war, daß entweder Norman Starkey oder Lyman Spurlock oder Marty Rathbun entschieden haben, daß sie sich bei ihren kriminellen Ermittlungen nicht auf die Finger schauen lassen -
J: Sie waren hervorragend abgeschirmt.
L: - und dann als Zeugen gehört werden, sie hätten einige Geschichten zu erzählen, oder nicht?
J: Mit Sicherheit. Besonders Marty. Marty ist der Schlüssel, denn als er dort rein kam, hat er durch Diane & John Coletto die Feuer- und Bluttaufe bekommen.
L: Er ist total verhärtet.
J: Ja.
L: Meinen Sie, daß irgend jemand von den dreien: Spurlock, Starkey oder Rathbun, wenn sie für längere Zeit ins Gefängnis gehen müßten oder Miscavige sie aufgeben würde, meine  Sie, daß einer dieser Typen in die Knie gehen und als Zeuge aussagen würde? Bei wem von den drei ist es am unwahrscheinlichsten-

(Ende von Seite A) (Beginn Seite B)

L: Die letzte Frage, die ich stellte, war zwischen Lyman Spurlock, Marty Rathbun und Norman Starky--
J: Das schwächste Glied in der Kette ist Marty Rathbun und der Grund dafür ist, weil David Miscavige ihn total physisch mißbraucht.
L: Wenn Sie von physischem Mißbrauch sprechen, was meinen Sie?
J: Er schlägt ihn.
L: Er schlägt diesen Typ regelmäßig.
J: Ja, und Marty ist schon mal von der Organisation abgehauen. Er hat schon versucht wegzugehen.
L: Marty hat versucht abzuhauen, aber Miscavige hat ihn zurückgebracht wegen all der Verbrechen, die einer von dem anderen weiß, worüber Miscavige sehr besorgt ist, sollte der Typ nochmals abhauen.
J: Ja.
L: Marty war also schon mal abgehauen. Sie haben ihn zurück geholt, machten ihn nieder und haben ihn bewacht.
J: Sie brachten ihn in’s RPF auf dem Schiff und jagten ihn durch OT III mit all dem Scheiß.
L: Armer Marty.
J: Armer Marty.
L: OK. Wissen Sie, wo die Eltern von Marty Rathbun sind? Wissen Sie, wo sie herkommen?
J: Nein.
L: Wissen Sie etwas über sie?
J: Nein.
L: Wo die Eltern von Lyman Spurlock sind?
J: Nein.
L: Die Eltern würden vielleicht gerne Verbindung aufnehmen. Es könnte für den Übergang helfen, damit sie feststellen, daß es hier ein Problem gibt über das man nachdenken sollte, was zu unternehmen ist. Lyman, Marty, Norman Starkey, irgendwelche Vorstellungen von Norman Starkey’s Eltern, wo sie herkommen?
J: Südafrika.
L: Südafrika. OK. Gehen wir zum nächsten Punkt. Oh, wir sprachen über die PI’s. Kennen Sie noch andere PI Firmen neben Gene Ingram, die sie benutzen. Irgendeine andere PI Firma?
J: Nein.
L: So wird alles durch Gene Ingram erledigt. Bedient sich Ingram anderer Firmen im Land?
J: Ja, das macht er.
L: Er wickelt also die ganze Show ab.
J: Ja. Er und Marty.
L: Wieviel Geld denken Sie ist schon für Eugene Ingram geflossen?
J: Millionen.
L: Millionen. Eine PI Firma macht Millionen von Dollar?
J: Ein PI, ja.
L: Wieviel Millionen, als Sie dort waren?
J: Ich kann es nicht genau sagen. Ich weiß es nicht, ich kann es nicht wissen. IM RTC waren es vermutlich $ 150,000 in einer Sache und dann kam die CSC und hat bezahlt, weil wir nicht mehr dafür aufkommen wollten.
L: Verdeckte Operationen für $ 150,000. Wie lange ging das?
J: Weniger als ein Jahr.
L: Weniger als ein Jahr. $ 150,000. Eine Organisation. Wieviel Organisationen außer dem RTC konnten ihn bezahlen?
J: Na, CSI, ASI.
L: Oh, das ist eine Menge.
J: Ja, für ihn selber lief es finanziell zum Besten.
L: Wissen Sie etwas über den Hintergrund von Eugene Ingram?
J: Es war absolut notwendig, etwas darüber zu wissen. Aber es war etwas, was immer zurückgehalten wurde und von dem nur sehr wenig Leute wußten, unglücklicherweise. Glücklicherweise gehörte ich nicht dazu.
L: OK. In Ordnung. Gehen wir zum nächsten Punkt.
J: (LESEND) ”Politische Aktivitäten wie eine Opposition oder die Eingabe von Gesetzen oder die Unterstützung der Opposition durch eigene Kandidaten. Die schließt auch ein, daß man Mitgliedern angeordnet hat, Kongreßmitgliedern Briefe zu schreiben oder für bestimmte Kandidaten zu stimmen oder politischen Einfluß für Scientology zu kaufen?” Die einzige Antwort, die ich auf diese Frage habe ist, daß manchmal, ich glaube 1991, versucht wurde, jemand in das Rathaus von Hemet zu bringen und wir wurden alle dazu aufgefordert zu wählen, wobei uns genau gesagt wurde wen wir zu wählen hatten.
L: Ihnen wurde von der Church gesagt, welchen Kandidaten Sie zu wählen hatten?
J: Ja.
L: Man erwartete es von Ihnen, man erwartete, daß Sie in Hemet, Californien wählen sollten?
J: Ja. Und sie haben uns in Busse gesetzt und wir sind alle dahin um für diese eine Person zu wählen.
L: Und sie alle haben genau das gemacht, was ihnen gesagt wurde, und haben sie auch gefragt, ob sie gewählt haben? Haben sie Sec-Checks gemacht, um festzustellen, ob eine Person auch gewählt hat, gab es einen Weg, mit dem sie feststellen konnten, daß auch jeder diese Person gewählt hatte?
J: Natürlich, die Person hat gewonnen.
L: Die Person hat gewonnen. Also hat Scientology ihr geholfen das Ergebnis zu beeinflussen?
J: Ich glaube, es war der Bürgermeister von San Jacinto.
L: San Jacinto, ist das eine sehr große Stadt?
J: Nein, eine kleine Stadt.
L: Etwa tausend Leute?
J: Ja. Wir sind in die Busse gestiegen und haben verdammt noch mal das gemacht, was sie uns gesagt haben.
L: Ihr Typen habt somit die politische Struktur beeinflußt. Es ist illegal für eine Religion in den USA, sich in die politische Lobby einzumischen. Für etwas wie dies können sie ihren Status 501(3c) verlieren. Sie kann keine Kandidaten steuern. Mit dem, was Sie mir hier erklären haben, sie die Versprechungen dem IRS gegenüber verletzt, sich von illegalen Operationen fernzuhalten, sie haben ihnen gesagt, welche Person sie zu wählen haben und dieser Kandidat hat gewonnen. Wieviel Leute sind dorthin?
J: Die gesamte Base.
L: Wieviel Leute sind das? Einhundert? 200?
J: 500 Leute.
L: 500 Leute in Bussen in eine Stadt von tausend Leuten, um den einen Kandidaten zu wählen, der dann auch gewonnen hat?
J: Ja.
L: Und ihnen wurde gesagt; für welche Person sie zu stimmen hatten? Das ist ja, wie wenn sie Euch gesagt hätten, was ihr mit eurer freien Stimme machen sollt?
J: Richtig.
L: Absolut.
J: Das passierte verschiedene Male. Sie ließen es uns noch mal machen, haben uns nach Riverside gebracht, dort abgeladen und wir mußten für eine bestimmte Person stimmen.
L: Erinnern Sie sich, wann das war?
J: Nein, das war zu der Zeit, als es mir sehr schlecht ging. Ich meine, ich war wie ein Individuum ohne Rückgrad.
L: Es wurden also 500 Personen nach Riverside gebracht, die dann eine bestimmte Person gewählt haben. Haben sie jemals gewählt, haben sie jemals gesagt, wählt jedes Jahr? Haben Sie jemals in Ihren 17 Jahren Scientology gewählt?
J: Das war das erstemal in meinem Leben, daß ich gewählt habe.
L: Sie wurden auch alle registriert?
J: Ja.
L: Sie haben also Formulare herumgereicht zum Registrieren, bevor sie gesagt haben, wer zu wählen ist.
J: Ja.
L: Okay. Sie haben also politische Wahlen beeinflußt, indem sie die Stimmen kontrolliert haben?
J: Korrekt.
L: In Riverside County. Haben Sie noch weiteres Wissen darüber, daß Scientology Kandidaten ausgewählt und dann die Anweisung an ihre Mitglieder gegeben hat, dessen Kampagne zu unterstützen, wie Sonny Bono oder jemand wie er? Irgendwelche Politiker, die sie ebenfalls vorschlugen, bestimmte Politiker, die ihnen sehr gelegen haben?
J: Ich erinnere mich nur an die beiden Male, wo ich gewählt habe und selbst daran habe ich keine besonders starken Erinnerungen.
L: Wissen Sie von irgendwelchen Fällen, in denen Scientology Politikern heimlich Geld gegeben hat durch die Anwälte oder sonstige Mittel, um sie zu beeinflussen?
J: Nein.
L: Nichts dergleichen. OK. Lassen Sie uns weitermachen.
J: OK. (LESEND) ”Wurden steuerfreie Einkommen oder sonstigen Werte benutzt, um Einzelpersonen oder Organisationen zu zerstören wie bei Fair Game?” Ich denke, wir haben das schon besprochen.
L: OK.
J: (LESEND) ”Irgendein Betrug oder falsche Anweisungen, um das IRS dazu zu bringen, Scientology den Status 501(c) (3) der Steuerbefreiung zu geben?" Ich denke, das haben wir auch schon besprochen.
L: Haben wir.
J: (LESEND) ”Hat Scientology oder einer der Vertreter irgendwie versucht Einfluß auf die Untersuchungen oder Entscheidungen der IRS zu nehmen, so wie man es mit Angestellten der IRS schon versucht hatte?” OK. Zu diesem Punkt gibt es etwas bestimmtes zu sagen. Es gab da eine Person, die früher mit dem IRS zusammen gearbeitet hat, über die aber nicht gesprochen wurde, als man sich um den Status 501 (c) (3) bemüht hat.
L: Sie hatten jemand bei der IRS sitzen, die dabei geholfen hat, daß sie den Status 501 (c) (3) erhalten?
J: Richtig. Und eine Person außerhalb, ein ehemaliger Angestellter der IRS.
L: War sein Name Meade Emory?
J: Es kommt mir bekannt vor.
L: Aber was Sie hier erzählen, bedeutet doch, daß ihnen jemand innerhalb der IRS dabei geholfen hat den Status 501 (c) (3) zu erhalten?
J: Korrekt. Richtig.
L: Und sie haben nicht darüber gesprochen, wer es war.
J: Nein. Keinesfalls würden sie jemals etwas darüber sagen.
L: Wer?
J: Marty und David Miscavige.
L: Marty und David Miscavige hatten einen Helfer innerhalb der IRS, jemand der ihnen half, eine Milliarden Steuerrückzahlung zu umgehen?
J: Ja.
L: Was läßt Sie glauben, daß sie jemand innerhalb des IRS hatten?
J: Weil sie es sagten. So wie wir jetzt hier sprechen, sagten sie, ”Wir haben eine Person, die dort arbeitet und diese Person wird uns nun helfen.”
L: War es Marty oder David Miscavige, der das sagte, daß sie jemand innerhalb der IRS haben, der ihnen helfen wird, den Status 501 (c) (3) zu erhalten?
J: Ich glaube, es war David Miscavige.
L: David Miscavige. Sonst noch jemand?
J: Es war ein verdammt großes Geheimnis, etwas, was man nur einmal sagt, wissen Sie, bei einem Treffen oder nach einem Treffen. Ich erinnere mich, daß wir gerade eine Sitzung wegen verschiedener Dinge gehabt hatten und uns über das IRS ärgerten und dann fingen David und Marty plötzlich an zu reden.
L: Für einen Zeitraum von 25 Jahren hat die IRS auf Steuergelder der Scientology verzichtet, plötzlich und in einer geheimen Vereinbarung erhielten sie die Steuerbefreiung und sparten Milliarden von Dollar, David Miscavige schätzte es auf eine Milliarde Dollar. Keiner konnte verstehen, wie dies passiert ist.
J: Es war eine interne Sache.
L: Was war mit den Beschwerden der IRS Mitarbeiter, wegen der schikanösen Telefonanrufe zu Hause, als sie an dem Fall arbeiteten? Ich glaube, einige haben auch angegeben, daß ihre Haustiere weg waren. Ihre Haustiere verschwanden.
J: Sehen Sie, ich wußte das nicht, aber ich habe davon gehört, daß es passiert ist.
L: Nur, es ist so, das, was Sie wissen ist eine Tatsache. Wir von FACTNet haben Berichte darüber erhalten
J: OK.
L: Was ist das Nächste auf der Liste?
J: (LESEND) ”Da? die gesamten Unternehmensgruppen von Scientology von einem einheitlichen Management gesteuert wurden, und daß alles andere eine Vortäuschung falscher Tatsachen war.” Darüber haben wir schon gesprochen
L: OK. Das Nächste.
J: (LESEND) ” Punkt 100. Jedermann, der übermäßigen Einfluß ausübte, unfair war und unverhältnismäßig mit den Werten von Scientology umging und Rücklagenkonten bildete oder damit in Verbindung stand und Unternehmen zu Bücherkäufen veranlaßte” – das ist die Fran Hurst Geschichte. OK. (LESEND) ”Punkt 101. Irgendein Verwalter oder Treuhänder, der für ein Scientology Unternehmen verantwortlich war, der durch einen Officer oder Manager eingesetzt und wieder entfernt wurde in einem der unterschiedlichen Bereiche?” Nun, wie Sie wissen, diese ganze Sache, die sich ereignete und in die ich 1987 verwickelt war, war die Art und Weise, wie man es gemacht hat. Author Services kam und setzte ab, Sie wissen, David Miscavige und Norman Starkey waren Treuhänder des Religious Technology Center, kamen aber von Author Services und haben die Rücktritte bewirkt. Es ist eine Schande, egal auf welche Weise es gelaufen ist. Es gab bestimmte Leute, die Scientology leiteten. David Miscavige zuerst. Ich und Vicky Aznaran, die als Frau nicht sehr gut gelitten war. Mike Yeager, Marty Rathbun als Unterstützung. Lyman Spurlock, auch ein starker Spieler. Danach kam praktisch nichts, egal wie es genannt wurde, diese Leute nahmen Befehle entgegen. So ist es gelaufen. (LESEND) ”Irgendwelche geheimen oder nicht geheimen Absichten, Sitzungen oder Aktionen von Scientology, um Werte wegzuschaffen, rauszuziehen aus den Unternehmungen, speziell die Werte der Church of Scientology of California, während der Prozeß darum noch nicht entschieden war?” Ich kann mich an ein Treffen mit Marty Rathbun erinnern, wo wir über den Wollersheim Fall sprachen in der gleichen Zeit, als die Sache mit der IRS lief und sie haben es so hingestellt, wie wenn der CSC nur noch $ 2 Millionen blieben und es keine Möglichkeit geben sollte für ein Urteil im Fall Wollersheim. Ich meine, es kam auch nicht dazu.
L: OK. Sie haben das Geld also absichtlich verschoben, damit sie das Urteil nicht bezahlen mußten.
J: Richtig.
L: Sonst noch was von dem?
J: Nun, die Bank in Liechtenstein. Als die Bedrohung durch die IRS bestand, wurde Geld dorthin geschafft. Es war ermittelt worden, welches Land nicht den Steuergesetzen der USA unterlag und sie fanden heraus, daß es Zypern war. Dann haben sie das ganze Geld nach Zypern geschafft. Gelder der Mitarbeiter wurden dorthin gebracht und ich meine sie hatten damals so etwas wie einen Krieg untereinander. Es war total verrückt.
L: Und sie bringen immer noch Geld nach Zypern, weil sie glauben, daß es die Regierung dort nicht bekommen kann?
J: Richtig. Nur die Details davon kenne ich nicht.
L: Lassen Sie mich etwas fragen. Wenn nun David Miscavige und seine Top Leute stürzen würden und ins Gefängnis kämen. Wer würde die Konten kontrollieren? Kontrollieren sie diese hunderte Millionen von Dollar?
J: Ja.
L: Können sie das Land verlassen und alle Werte von Scientology mitnehmen?
J: Die Werte von Scientology sind weit außerhalb der United States verteilt. In Wirklichkeit glaube ich nicht, daß die größten Werte in den United States lagern.
L: Sind die meisten Werte von Scientology an der Börse in Schuldscheinen und Investments angelegt oder in Grundstücken oder ähnlichem?
J: Ich denke, die meiste Menge ist kaltes hartes Bargeld.
L: Kaltes hartes Bargeld?
J: Richtig. Geld.
L: Wissen Sie wieviel Geld? Wer sind die Leute, die wissen wieviel Geld es ist -
J: In Scientology? Mark Ingber. Bill Price. Wendel Reynolds hatte vielleicht einige gute Vorstellungen, als er Finanzdirektor war. Und Mike Yeager wird einiges davon wissen.
L: Diese Leute und offensichtlich David Miscavige.
J: Ja, David Miscavige.
L: Marty Rathbun vielleicht?
J: Ja.
L: Wer kennt die Gesamtmenge des Geldes. Diese Leute wissen doch nicht, wo die Konten sind?
J: Richtig, da gibt es noch eine Dame. Maureen irgendwie.
L: Laufen die Konten auf den Namen der Church of Scientology oder auf andere Namen?
J: Es können andere Namen sein.
L: Also, Miscavige und diese Leute können jederzeit Geld abheben und der einzige Mensch, der davon weiß, wo das Geld ist –
J: Und dann die Geheimkonten und all die Codes.
L: Und keiner weiß wo –
J: Maria Brigotti.
L: Maria Brigotti.
J: Ein weiterer harter Spieler.
L: Aber einige Leute wissen, wo all das Geld ist?
J: Ja.
L: Und diese Leute kontrollieren das Geld?
J: Richtig.
L: Gibt es irgendwelche Überprüfungen und Abgleichungen, wissen Sie, außer diesen Leuten
J: Keiner, was auch immer ist.
L: So weiß es nicht die Regierung. So weiß es kein Scientologe. Wenn es eine Katastrophe gäbe und alle würden getötet werden, keiner würde wissen, wo das Geld ist?
J: Sie werden es ausgraben müssen.
L: Wenn zum Beispiel alle zusammen einen Flugzeugabsturz hätten?
J: Das Geld könnte verfolgt werden, aber ich denke, das würde einige Jahre dauern.
L: Meinen Sie, sie haben versteckte Konten?
J: Ja.
L: Von denen sie nicht wollen, daß es jemand weiß?
J: Ja.
L: Und wer würde der Unterzeichner dort sein?
J: Mehr als wahrscheinlich, Miscavige selber. Oder seine Frau. Sie wissen, er benutzt Leute, die ihm sehr nahe sind, oder Leute, von denen er weiß, welchen Dreck sie am Stecken haben. Und Anwälte.
L: Das werden Anwälte sein, die ebenfalls einiges Geld auf diesen Konten haben?
J: Ja.
L: Sind wir dann damit am Schluß in dieser Sache?
J: Ja.
L: Lassen Sie mich einige Dinge fragen. Wie würden Sie die Person David Miscavige beschreiben?
J: Ein sehr verstörter Mensch, ein sehr unsicherer Mensch. Ich war mit ihm zusammen, ich meine, ich habe mit ihm gesprochen. Nun, er ist wie dies: einerseits unsicher mit sich selbst, andererseits sehr sicher, wenn es um Bösartigkeiten und Rache geht. Wenn er Macht demonstriert, Entscheidungen trifft, Autorität zeigt, ist er selbstsicher. Aber wenn man direkt mit ihm spricht, wissen Sie, in dieser Situation gibt es keinen Zweifel daran, daß er eine unschlüssige und unsichere Person ist. Er möchte wissen, was der andere denkt, ”Gut, was denkst du über das oder über jenes, OK. ich war unschlüssig.” Ich meine, es ist verblüffend das Spektrum seines Charakters zu sehen, von einer kleinen ängstlichen unsicheren Person zu einem Monster.
L: Würden Sie es mit zwei Persönlichkeiten beschreiben?
J: Einige unterschiedliche Persönlichkeiten, ja. Vielfältige Persönlichkeiten.
L: Würden Sie sagen, er ist mental gesund? Ich meine, wenn Sie es jetzt betrachten?
J: Ich denke, er braucht eine medizinische/ärztliche Behandlung.
L: Meinen Sie, daß er eigentlich eine Art von Unausgeglichenheit hat?
J: Ja.
L: Ist es eine chemische Unausgeglichenheit?
J: Psychologische Unausgeglichenheit. Weil der einzige Weg, den er kennt, um zu handeln, ich meine auch in den einfachsten Situationen, der einzige Weg, den er kennt, um zu handeln, ist mit extremer Kraft alles zu überwältigen, was sich ihm in den Weg stellt. Das ist die einzige Weise, wie er auf eine Drohung reagieren kann. Und ich spreche über eine Situation, wo nur eine dumme kleine Maus im Zimmer rumrennt. Er würde Leute im Zimmer haben mit 22’s, die versuchen müßten, das dumme Ding umzulegen.
L: Eine kleine Maus?
J: Ja.
L: Und das ist wirklich passiert?
J: Nein, ich habe lediglich ein Beispiel gegeben, wie ich seinen Charakter sehe. Wie total übertrieben er auf jede Art von Drohung oder Widerstand reagiert.
L: Wie würden Sie seine geistige Natur bezeichnen? Was ist seine Natur?
J: Ich denke, er hat gar keine. Ich denke, daß er ernsthaft benachteiligt und seiner Individualität beraubt ist. Was bei ihm benachteiligt ist, sind die menschlichen Erfahrungen, die Leute machen, wenn sie einander lieben, Anteil nehmen am anderen, wo Einfühlungsvermögen wirklich existiert, wo Leute etwas für den anderen tun, wenn es ihm schlecht geht, Sie wissen schon, eine Hand reichen, etwas tun oder sich selber in die Gemeinschaft einbringen. Er hat keinerlei Vorstellung von diesen Dingen. Er ist die zweite Generation in Scientology. Sein Vater war ein Scientologe, ignorierte seine Kinder, schrie sie an, behandelte sie wie Marionetten und Puppen, dies ist die Ursache. Ich meine, er und sein Bruder haben dort all die kleinen schmutzigen Tricks gelernt. Sie machen sie heute noch. Nun sind sie erwachsene Männer. Aber ihr Vater ist total psychotisch. Wissen Sie, er neigt zu extremen Impulsen oder Wutanfällen, zu schweren Depressionen. Und dann L. Ron Hubbard, die gleiche Weise, man meint, daß David Miscavige in seinem Schatten marschiert mit der gleichen Geisteskrankheit und das ist die einzige Art, wie er agieren kann.
L: Was ist mit dem Rest der Familienmitgliedern? Ich habe gehört, daß er noch Zwillingsschwestern hat und eine davon soll Selbstmord begangen haben.
J: Ich habe sie nie getroffen. Ich kenne nur seinen Bruder und seinen Vater. Über den Rest der Familie weiß ich wirklich nichts.
L: Was lebt der Rest von ihnen? Wo lebt der Rest der Familie?
J: Loretta, Gott wo lebt sie, irgendwo an der Ostküste. Seine Mutter.
L: Sie hat nichts mehr mit Scientology zu tun?
J: Ich weiß nicht ob sie noch damit zu tun hat oder nicht. Ich weiß nur, daß er sie ständig reinzieht und ihr Ethikberatungen gibt. Und sie erhält spezielle Behandlungen auf dem Schiff, wenn etwas wieder schief gegangen ist, sie fliegen sie auf’s Schiff und passen auf Loretta auf.
L: Glauben Sie, daß sie für’s Auditing bezahlen muß?
J: Nein.
L: Also bekommt sie das spezielle freie Familien-Auditing.
J: Ja, ich denke so ist es.
L: Sie hat keinen Vertrag als Staff Member?
J: Nein, sie lehnt es ab, Mitarbeiterin zu sein.
L: Er benutzt also wieder die Ressourcen von Scientology für seine persönlichen Gewinne und Vorteile.
J: Korrekt. Und dann sein Bruder, der im Internationalen Management arbeitet, Ron Miscavige, der Scientology an einem bestimmten Punkt ebenfalls verlassen hat und den sie gebeten haben, zurück zu kommen. Und er kam zurück und fing mit einigen WISE-Unternehmungen an. Und dann sein Vater. Das sind die, die ich kenne.
L: Er hat eine Schwester.
J: Ich habe gehört, daß er ein paar von ihnen hat, aber ich habe nie eine davon getroffen.
L: Sie waren niemals da, nie zu sehen, nichts. Sagen Sie mir, wurde jemals ein Rick Klinger erwähnt?
J: Gary Klinger.
L: Gary Klinger.
J: Er ist eine Ex-HGO Person, die ständig beim Nachrichtendienst war, schon lange, bevor ich festgestellt habe, welche Scheiße in dieser Kirche passiert, er war in Scientology -
L: Er war im GO, bevor er zur OSA ging.
J: Ja.
L: Und er war im Nachrichtendienst der GO, vor der OSA.
J: Er und Jeff Schrieber.
L: Und als Scientology dann öffentlich erklärte, daß das GO aufgelöst wurde und all diese Leute entlassen wurden und sie ähnliches nicht mehr machen, zwei der Top Leute des Nachrichtendienstes GO --
J: Und Ben Shaw.
L: ---und Ben Shaw waren nun die Top Leute des Nachrichtendienstes zu Ihrer Zeit.
J: Richtig.
L: Eine andere totale Täuschung.
J: Nichts hat sich geändert.
L: Keinerlei Änderung?
J: Nein.
L: Welche anderen Personen aus dem GO sind nun hochrangige Mitarbeiter bei dem OSA oder der Nachrichtenabteilung von Scientology?
J: Gut, ich kenne Klaus und Edith Büchele, die Ex-GO Leute sind, die nun
L: In der OSA sind?
J: Ja, in der OSA. Eine Frau mit Namen Cathy irgendwas, aber nicht Cat Moro, aber eine andere Frau, die Sorte, die vergoldete Zähne und kurze blonde Haare hat. Ich kann mich nicht an ihren Namen erinnern. Aber es ist eine Tatsache, daß das gesamte Netzwerk des OSA überwiegend mit ehemaligen GO Leuten besetzt wurde oder mit Leuten, die ehemals für GO-Leute gearbeitet haben, die in externen Einheiten waren. Sie wurden eingekauft. Dieselbe Sache. Dieselben Leute.
L: Die Leute, die ins Gefängnis kamen, Artie Merin und Henning Heldt, ich glaube Henning kam in’s Gefängnis.
J: Ja.
L: Als sie zurückkamen, haben sie wieder bei OSA gearbeitet oder in Scientology, wissen Sie das?
J: Ich glaube, es war Henning Heldt. Jedenfalls habe ich den Namen gehört.
L: OK. Marty oder sonst jemand hat es erwähnt?
J: Ja. Aber wie ich gesagt habe, ich war nicht so privilegiert, die höchsten Stufen zu erreichen.
L: Er war einer der Personen, die ins Gefängnis gingen und behaupteten, daß sie nie wieder zu Scientology zurückgehen würden.
J: Ich erinnere mich, daß sie etwas mit Jane Kember gemacht haben, nachdem sie rausgekommen war.
L: So, nachdem Jane Kember aus dem Gefängnis kam, ging sie wieder zurück und wurde einbezogen -
J: Die Kirche hat etwas unternommen.
L: Das OSA, oder nur die Kirche?
J: OSA.
L: Zurück zur Nachrichtenabteilung. Der ehemalige Kopf dieser weltweiten Nachrichtenabteilung, den sie ableugneten, wurde nun wieder bei dem OSA untergebracht. Und hier bemerken sie immer wieder David Miscavige oder Heber, sie gehen hin und sagen, ”Dies waren die alten Tage. Wir machen es nicht mehr.”
J: Ich kenne diese Partynummer, ich kenne sie zu gut.
L: Das klingt humorvoll.
J: Es ekelt mich wirklich an. Ich verspüre Ekel.
L: Lassen Sie mich etwas über Gary Klinger fragen. Erinnern Sie sich an Verbrechen, in die Gary Klinger persönlich verwickelt war?
J: Nun gut, das Abhören, das im Zusammenhang mit dem TRO gegen RTC und CSC wegen David Mayo stand.
L: OK.
J: Oh, er hat auch noch Dokumente erhalten, diese finanziellen Unterlagen.
L: Er hat diese finanziellen Unterlagen gestohlen?
J: Es war die Operation, die er durchzuführen hatte.
L: Er war darin verwickelt, in den Diebstahl von finanziellen Unterlagen aus der Reformkirche von David Mayo?
J: Richtig.
L: Noch irgendwas von kriminellen Aktivitäten, von denen Sie Kenntnis haben und in die er verwickelt war?
J: Darüber hinaus, nichts Spezielles.
L: Was ist mit Rick Aznaran?
J: Er hat Dokumente geschreddert, hat versucht, Drogen anzupflanzen, illegale Drogen bei John Nelson, hat Staff Member abgehört. Er war einer von denen, der die Ausrüstung für das Abhören erhielt, damit wir Bill & Holly Finnell abhören konnten. Diese Abhörvorrichtungen wurden auch bei John Nelson benutzt, in seinem Zimmer.
L: Sie haben John Nelson abgehört?
J: Ja.
L: War er da noch in der Kirche?
J: Nein, zu der Zeit war er schon raus.
L: Kennen Sie andere Staff Member, die abgehört wurden, als sie noch Mitglieder der Church of Scientology waren?
J: Über das hinaus, was ich gesagt habe, weiß ich nichts.
L: Noch was über Rick Aznaran, an dem er beteiligt war? Verbrechen?
J: Nicht zusätzliches.
L: Was ist mit Terry Gamboa. Was hat er gemacht?
J: Nur Tatsachen, sonst nichts. Aber ich glaube, daß Terry sehr stark beteiligt war an dem Rauben und Plündern der Orgs mit dieser minimalen Buchvorratsordnung und sichergestellt hat, daß --Sie war für eine Weile der Executiv Director von Author Services, eine ganze Weile. Norman Starkey war ihr Vertreter. Sie war also in alle Verbrechen und separaten Operationen verwickelt.
L: Also, wenn ich es richtig verstehe, so haben sie die Orgs angehalten, ihnen Schecks auszustellen für all diese Bücher, zu denen sie gezwungen wurden, sie zu kaufen.
J: Die sie auch oft noch nicht mal liefern konnten, weil sie noch nicht hergestellt waren. Es war ein Witz.
L: Das Geld ist also zu ASI gegangen und dann ist eine Menge von diesem Geld auf die Überseekonten von ASI und RTC weitergeleitet worden.
J: So habe ich es nicht gesagt.
L: Ich habe nur gefragt. Also, wo ging es zuerst hin, zum ASI, all das Bargeld?
J: Nach meinem Verständnis ging es auf das Konto von L. Ron Hubbard, zu seinen persönlichen Finanzen. Weil Author Services ihn repräsentiert hat.
L: Wissen Sie etwas über das E-Meter, das von L. Ron Hubbard bezahlt wurde mit einer Summe zwischen 20 und 60 Millionen Dollar, für ein E-Meter, daß er nicht erfunden hat, sondern von ihm gekauft wurde? Er hat es dem Erfinder abgenommen und dafür durch Scientology 25 bis 60 Millionen Dollar zahlen lassen? Wissen Sie etwas darüber?
J: Nein.
L: Sie wissen, wir haben über eine Menge Material gesprochen. Gibt es noch etwas, was Sie bei Miscavige oder Starky gesehen haben oder bei irgendwelchen Leuten von Scientology, jetzt, wo Sie die Sache von außen betrachten und über das wir noch nicht gesprochen haben und das Sie als besonders grausam oder rücksichtslos empfunden haben, Sie wissen, echte Mittel gegen andere Menschen, Opfer?
J: Ich habe mit Ihnen über all die Ereignisse gesprochen, wenn das Personal, weil es schlecht lief, zu niedrigen Bedingungen arbeiten mußte, weil es einen Sandsturm gab.
L: Weil es draußen geregnet hat, hat Miscavige gesagt, daß die Dinge unter besserer Kontrolle sein müßten, weil es geregnet hat.
J: Ja.
L: Das ist es, was ich als verrückt bezeichne, noch etwas von dem verrückten Stoff?
J: (Lange Pause) Er hat das Licht ausgemacht und sich an Mädchen vergriffen.
L: Das hat er. David Miscavige?
J: Ja.
L: Was meinen Sie mit vergreifen? In sexueller Art?
J: Ja. Sie haben geheult und geschrien.
L: Die Brüste angefaßt? Sich an den Brüsten vergriffen?
J: Überall hin.
L: Sie sahen, wie das passierte?
J: Ich habe sie natürlich rumrennen sehen und natürlich wollten sie, daß es aufhört. Aber dann hätte ich die Menschen ändern müssen, die es getan haben. Terry Gamboa und Joanie Labacky, wissen Sie, sie hatten ihre eigene Art mit den Frauen.
L: Hatten sie Sex mit ihnen.
J: Kann ich nicht sagen. Ich weiß, daß es Zeugen gab, daß Norman aufpassen mußte, und daß es damit endete, daß er abhaute. Und Norman kam dann in eine niedrigere Stufe.
L: Gab es Zeugen?
J: Ja.
L: Zeugen in einem Fall von Scientology?
J: Ja, und es wurde in einem Zimmer auf sie aufgepaßt, weil andere Leute schon nach ihr geschaut haben, was auch immer. Und zum Schluß hat man sie weggebracht.
L: Sie erhielt also dafür einen niedrigeren Zustand zugewiesen. Wurde sie separat gehalten?
J: In einem Hotelzimmer, ja.
L: Damit sie nicht als Zeugin auftreten konnte?
J: Nein, sie wurde entsprechend präpariert.
L: Wenn Zeugen präpariert wurden, geschah das durch die Anwälte von Scientology?
J: Oh, absolut.
L: Haben sie sich jemals so dabei verhalten, jemals solche Anweisungen gegeben, die darauf hinausliefen, daß man nicht die Wahrheit sagen soll?
J: Ich kann mich daran erinnern, auf was sie besonders Wert legten, ”Sagen sie es nicht so. Sagen sie es so.” Aber das ganz spezielle daran kann ich ihnen nicht sagen, weil ich so oft präpariert worden bin, wissen Sie, mit den ganzen Anwälten wegen all der Fragen, und sie wissen, daß man es braucht, um es richtig zu machen.
L: Sie haben Sie für die richtige Antwort gedrillt?
J: Richtig.
L: Wer hat ihnen die Antworten gegeben, die Anwälte oder, ich meine, waren es Ihre Antworten oder waren es --
J: Antworten nein. Es war anders, ich erinnere mich an Earle Cooley, der während der Drills immer dabei war, ”Sagen Sie das nicht. Sagen Sie das.”
L: Man hat Ihnen gesagt, was Sie nicht sagen sollen.
J: Richtig.
L: Selbst wenn es die Wahrheit war, haben sie Ihnen gesagt, daß sie darüber schweigen sollen..
J: Richtig.
L: Earle Cooley hat sie unterrichtet, nicht die Wahrheit zu sagen?
J: Richtig.
L: Und er sagte, ” Diese Antwort geben Sie nicht?"
J: Ja, aber sehen Sie, ich kann das nicht im Detail erklären, weil ich für den RICO Fall präpariert wurde und ich wurde für mehrere Tage vorbereitet. Ich war jede Nacht bei Author Services. Sie fragen sich nun, was hatten die mit dem RICO Fall zu tun? Nichts. Aber wir waren da. Joe Yanni schlief jede Nacht ein. Earle Cooly war da, wissen Sie zu Vorbereitung. Marty war der, der die Fragen gestellt hat und sagte, ”Nun wissen Sie, daß Sie es so zu sagen haben. Sie machen es so. Behalten Sie es, lassen Sie es mit den Anwälten abprüfen. Was würde man sagen, wenn Sie dies sagen oder das sagen? Nein, sagen Sie nicht dies, sagen Sie das.” In dieser Art lief das ab.
L: Wußten Sie je, ob das falsch war, was man Ihnen sagte? Daß Sie Ihnen erzählten, was Sie sagen sollten, selbst wenn es falsch war?
J: Mein Status zu der Zeit war, das zu erzählen, was sein mußte, um zu gewinnen.
L: Was immer Sie sagten, es diente dazu zu gewinnen, was immer sie Ihnen sagten, zu erzählen, sie haben es erzählt.
J: Ich habe es gelernt und richtig gesagt.
L: Meinen Sie, das ist die übliche Praxis mit jedem in Scientology, jedes Scientology Staff Member oder jede Führungskraft wurde so gedrillt, was sie zu sagen haben, buchstäblich vorgekaut, was sie zu sagen hatten, ob es nun die Wahrheit war oder nicht?
J: Sicher.
L: Kennen Sie andere, die genau so gedrillt wurden?
J: Ray Mithoff, Warren McShane.
L: Und es wurde ihnen einfach so gesagt, ”Sie sagen, was wir Ihnen vorgeben” und das war es dann?
J: ”Das werden sie vielleicht gefragt und das ist die Abmachung, also sagen sie es so. Hier ist das Recht.”
L: Haben sie je etwas aufgeschrieben, was Sie zu sagen haben, wie ein Script?
J: Nein. Sie waren sehr vorsichtig und taten das nicht.
L: Wußten Sie –im Grunde war Ihnen klar, daß Sie so zu handeln hatten, um zu gewinnen?
J: Richtig.
L: OK.
J: In anderen Worten kann ich Ihnen etwas Spezielles sagen. Ich erkläre Ihnen was Besonderes von Earle Cooly. Als er die gestohlenen Materialien von David Mayo’s Gruppe bekam, die man durch Bob Mithoff erhalten hatte, wurde der gedrillt.
L: Zu den gestohlenen Unterlagen?
J: Ja, man machte ihn mit dem Material vertraut. Dann stellte ich die Frage, ich sagte, ”Was werden Sie sagen, wenn man Sie fragt, woher ich die Unterlagen habe?” Und Earle Cooly sagte, ”Sagen sie einfach, Kirchenpersonal hat es fallen lassen oder hat es uns gegeben.”
L: Wußte Earle Cooley zu dem Zeitpunkt, als er dies sagte, daß die Unterlagen gestohlen waren?
J: Ja, Ja.
L: Also, Earle Cooley—
J: Er sagte, ” Ich weiß es nicht. Irgend jemand hat es auf die Stufen fallen lassen.”
L: Also, Earle Cooley, ein Mitglied des Gerichts, hat Sie bezüglich der gestohlenen Materialien gedrillt, Materialien, von denen er wußte, daß sie durch die Scientology Church gestohlen waren und hat ihnen einfach gesagt, daß Sie behaupten sollen, Sie wissen nichts. Irgend jemand hat sie möglicherweise auf die Treppe fallen lassen. Wie kommen Sie zu der Meinung, daß Earle Cooley wußte, daß es gestohlene Unterlagen waren?
J: Weil er, zur Hölle, genau wußte, wo sie herkamen. Weil er es mit uns diskutiert hat. Ich sagte, ”Sie wissen, daß wir das Material über die Ermittlungsschiene bekommen haben. Was soll ich sagen, wenn ich gefragt werde?”
L: Er wußte also, daß Sie es illegal erhalten haben, weil Sie ihm erzählt haben, daß Sie es illegal erhalten haben und er sagte Ihnen, daß Sie lügen sollten?
J: Ja, er sagte, ”Was meinen Sie? Sie haben es auf der Treppe gefunden.
L: OK. Gibt es noch andere Scientologen oder Führungskräfte, die Sie kennen und die ebenfalls von den Anwälten gedrillt wurden?
J: Es ist die übliche Praxis. Es würde wahrscheinlich einige Tage dauern, wenn ich alles noch mal im Kopf durchgehen würde, um zu versuchen, ganz spezielle Beispiele zu finden, wie ich sie gerade gegeben habe.
L: Wäre es angemessen zu sagen, daß keine Führungskraft von Scientology ohne entsprechenden Drill in die Runde geht?
J: Oder Staff Member, genau.
L: Oder Staff Member, wird ihnen auch vorgeschrieben, was sie zu sagen haben?
J: Für Tage.
L: Für Tage.
J: Ja.
L: Haben Sie ein Staff Member oder eine Führungskraft sagen hören, ”Wissen Sie, das ist nicht wahr. Das kann ich nicht machen?" Haben Sie jemals so etwas gehört? Was würde passieren, wenn ein Staff Member sagt--
J: Runter mit Deinem Kopf! Du hast gerade—
L: Man bekommt einen niedrigeren Zustand zugewiesen und wird bestraft?
J: Sie würden verschwinden und gequält werden, solange bis sie verdammt noch mal die richtige Richtung einschlagen.
L: Das tun, was man ihnen sagt zu tun. Wäre es angemessen zu sagen, daß Scientology im wesentlichen ihre Leute darauf trainiert einen Meineid zu schwören?
J: Ja.
L: Und die Anwälte von Scientology von diesem Meineid partizipieren?
J: Ja.
L: Bewußt daran teilhaben, weil sie die Mitarbeiter zum Lügen anhalten?
J: Richtig. Nichts gegen einen gut gedrillten Zeugen. Diese sind berechenbar.
L: OK. Warum heben wir nicht etwas für morgen auf und machen einige exercise? Was meinen Sie dazu?

(Band wird abgeschaltet, dann wieder an.)

L: Welches haben Sie gelesen? Dieses hier.
J: Mm-mmmm. Es ist der 27.
L: Dies ist Lawrence Wollersheim und Jesse Prince. Heute ist der 27. August. Jesse hat gerade ein Dokument gelesen, wie ist der Titel? Eindringlicher Vorwand der Religion in Scientology. Ich habe einige Fragen, Jesse, zu ihrer Zeit in Scientology. Sie nennen sich selber eine Religion und entsprechend unserer Verfassung kann jede Person, egal, an was sie glaubt, eine Religion daraus machen. Dabei ist es egal, ob sie eine Neo-Nazi-Gruppe sind oder eine arische Kirche, die zum Haß auf Schwarze und Juden aufruft, sie können sich eine Religion nennen. Wissen Sie, es ist egal, ob man es ist oder sogar eine Organisation, die an die Prostitution von Kindern glaubt. Sie können glauben, an was immer sie wollen und erheben es zur Religion, an die man in den United States glaubt. Wir haben sehr liberale Gesetze, also kann Religion alles sein. Es gibt Satanskirchen, eine Menge Satanskirchen. Sie haben den Status 501 (c) (3) und es ist ihnen durch das Gesetz erlaubt eine Religion zu sein.
J: Richtig.
L: Aber, was mich etwas verwundert, als Sie in Scientology waren, hat da jemand an Gott geglaubt im Management? Haben die Leute an irgendeinen Gott geglaubt, haben Sie da Erfahrungen?
J: Ich gehe mal zurück zum Beginn Ihrer Frage. 1976, als ich in die Kirche eintrat, halt, so möchte ich es nicht formulieren, als ich bei Scientology eintrat, war ich selber eine sehr religiöse Person mit einem langen religiösen Hintergrund. Ich war Katholik. Ich bin zu einer katholischen Schule gegangen vom ersten bis zum achten Grad. Ich war ein Ministrant. Ich bin getauft. Ich war bei der Kommunion. Ich habe an allen wichtigen Messen als Ministrant teilgenommen und hatte einen tiefen und überzeugten Glauben an Gott als den Schöpfer und als eine Person, die göttliche Kraft über die Menschen bringt und über alles in dem wir leben. Es gab sogar einen Punkt, da wollte ich Priester werden. Der einzige Anziehungspunkt bei Scientology war für mich, als ich das erste Mal hinkam, der religiöse Aspekt, das Konzept einer nichtkonfessionellen Religion, was alle Religionen zusammenführen konnte und somit eine neue Deckungsweise aufgezeigt hat, eine neue Sicht, oder eine neue Technology oder ein neuer Weg, sich dem göttlichen anzunähern, das war die Entscheidung für mich, dort hinzugehen. Und Dianetik war wie ein Fenster in die Seele, das helfen konnte, sich selber näher zu kommen. Dies war bevor ich Auditing hatte. Wissen Sie, als die Zeit fortgeschritten ist, ich hatte Gott sei Dank nicht sehr viel von der Dianetik genossen, und ich bin selber nie in Verbindung mit meinen früheren Leben getreten und habe auch nicht nachgeforscht in vergangenen Geschehnissen, die meine Lebenseinstellung verändert hätten. In anderen Worten, es gab Dinge, die mich interessierten, diese anderen Zustände, leicht hypnotische Zustände. Wissen Sie, all diese Dinge, aber was ich dann gefunden habe, war nicht mehr freundlich, nicht von der Art der Religion, die Scientology vorgibt zu sein. Mit anderen Worten, es gab keinen Tag, an dem man eine Form von Menschlichkeit gefunden hätte.
L: Es gab keinen Tag für den Gottesdienst?
J: Niemals. Da ist nichts. Kein einziger, der gebetet hätte oder was auch immer, und ich habe direkt danach gefragt, als ich im RPF war, wo der verdammte Kirchendienst ist? Und dann wurde mir ganz grob mitgeteilt, ”Wir haben keinen Kirchendienst. Wir haben keine Prediger. Wir haben nichts dergleichen.”
L: Hat sich das je geändert?
J: Nein, niemals. Und an diesem Punkt habe ich mir überlegt, wo ist hier die Religion? Gut, zu dieser Denkweise bin ich gekommen, weil es da etwas in Scientology gab, an dem ich nicht teilhaben wollte. Ich hatte mich entschieden zu gehen. Dies war in den ersten drei Monaten, zweieinhalb Monate in der Sea Org. An diesem Punkt wurde ich von einer ganzen Horde Leute gepackt, weil ich darüber gesprochen hatte, wegzugehen, und wurde erstmal für 18 Monate eingesperrt.
L: Sie kamen ins RPF?
J: Ja, sie haben mich ins RPF gesteckt.
L: Sie haben gesagt, sie wollten gehen?
J: Richtig, ich sagte, ich wolle nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Und das hatte damals nichts mit Religion zu tun. In meiner Vorstellung, und ich hatte mir sehr viel Überlegungen gemacht, kam ich zu dieser negativen Entscheidung. Aber dann, durch die Auditing Prozesse, die man im RPF machen mußte, bekommt man nach und nach so kleine Dinge in den Kopf, die einem interessant erscheinen, kleine Dinge, die einem gewisse Einblicke geben. Und dann wird man ständig auditiert, der einem einen beflügelten Zustand suggeriert und von dem ich heute weiß, daß er einem ganz langsam zu einem Punkt bringt, an dem man dann glaubt, daß es nichts schöneres gibt, als dort zu sein. Vielleicht ist das auch nicht so schlimm? Das war jedenfalls nach dem Auditing. In den ersten 18 Monaten in Scientology habe ich viel von Dianetik erhalten und war eingesperrt. Dann ging ich raus. Ich ging '76 rein und '79 raus. Genau um diese Zeit kam Hubbard mit seinem Zustand Dianetik Clear, natürlichem Clear, Clear hier, Clear da, raus. Als ich dann wirklich von Scientology wegging, raus aus dem RPF, machte ich umgehend die höheren Stufen. Es gab einen Prozeß, Quad Grades, wo sie einem auf jeder Stufe vier Fragen stellten und ich habe sie in zwei Tagen durchgemacht.
L: Lassen Sie mich eine Frage stellen, die in die Richtung geht, die Sie gerade ansprechen. Haben die Führungskräfte in Scientology geglaubt, daß die Leute an der Spitze von Scientology an Gott geglaubt haben, irgendeine Art von Gott?
J: Gut, sprechen wir dies an.
L: OK.
J: Wir kommen noch dahin. OK. Die nächste Sache, die passierte, nachdem ich die Quckie Grades in Scientology gemacht hatte, war OT I. Das ist nun wirklich ganz vertrauliches Material. Ich machte den OT I und es ist im Allgemeinen so, wie wenn man herum geht, Dinge bemerkt und in der Lage ist, sich selber zu auditieren. OK. Ich habe es beendet und es war eigentlich nichts besonderes. Dann OT II, diese Dichotomie / Zweiteilung! Das waren die Dinge, die mich fast verrückt gemacht haben. Eine Liste dieser Dichotomie, nur Konzepte, gut/böse, heiß/kalt und dann Linien, die das durchschneiden. Es war wie Gedankenprozesse. Es erschien mir wie ein fundamentaler Weg, die Leute an Dinge glauben zu lassen, aber die Einzelheiten, die hinzugefügt wurden, verursachten bestimmte Reaktionen. Wie wenn mir heiß würde, wie wenn ich ängstlich würde, all diese Sachen, wissen Sie, all diese idiotischen Sachen, wenn ich nur daran denke. Dann kam der Kick, ich erinnere mich an den Tag, als ich das OT III Paket erhielt und es gelesen habe, diese verrückte Geschichte über Eindringlinge aus dem Weltraum und all diese Erzählungen. Es war wirklich so, wie wenn man einen Science Fiction Roman von L. Ron Hubbard liest und denkt, daß keiner so gut war wie Heinlein oder so was ähnliches. Es war wirklich sehr mittelmäßig. Aber dann kam diese Zeile, in der gesagt wird, daß es keinen Gott gibt. Es gibt auch keinen Teufel. Es ist alles nur ein Implant. In dem Moment dachte ich, gut, wo ist nun dieser Deal mit der Religion? Ich meine, ich geriet völlig durcheinander, wurde konfus, geriet aus der Fassung über dieses ganze Konzept, daß ich mich nun schon für verdammte zweieinhalb Jahre in Scientology abgemüht hatte nur um erzählt zu bekommen, ”Oh, es gibt keinen Gott, es gibt keinen Teufel. Es ist eigentlich nur ein Haufen Scheiße.”



Band 6

J: An diesem Punkt bin ich verschiedentlich umgekippt und habe sofort den OT III Kurs verlassen, aber sie haben mich wieder zurück gebracht. Man muß es irgendwie machen, aber ein Teil dieser Handlung ist, von der ich nicht glaube, daß sie anerkannt ist oder einen Sinn hat, wenn du diese Informationen liest, ist es dir nicht erlaubt mit irgend jemand darüber zu sprechen, dies muß man unterschreiben. Es ist also nicht so, daß man auf einen Kurs geht, ihn macht und dann sagt, ” Hey, schaut, ich hab ihn gemacht.” Das war absolut verboten. Man mußte es für sich selbst behalten. Das war wie eine Art Geschwür. Nun das nächste, was ich machte, und das war das einzige Mal, wo ich bei Scientology zu einem religiösen Punkt kam – denn meist lief es bei Scientology so, ”Nein, dies ist eine Religion. Nein, dies ist nichts über Religion. Ich machte OT IV, wo ich wirklich in so einen stark veränderten Zustand kam und zu einem Punkt kam, wo ich dachte, ich müßte sterben. Schon allein davon, daß ich jetzt darüber spreche, bekomme ich starke Kopfschmerzen. Das war wirklich ein unverständliches Konzept und jetzt, wo ich die Chance habe, selbst Aleister Crowley zu lesen und andere Sachen, kann ich sehen, woher dieses Zeug gekommen ist. Es war total dämonischer Natur. Ein dämonisches Konzept, um den Verstand auszuschalten und die Leute unter Kontrolle zu bekommen, sie zu spalten mit all diesem verrückten Zeug.
L: Schwarze Magie?
J: Ja, so eine Art von Magie. Dann kam der Höhepunkt des alten OT V, auch hier war es wieder wie eine Art von drumherumgehen und den Leuten sagen, tu dies, tu das, wobei die tatsächliche Praxis wieder darin bestand, die Kontrolle über Personen zu erhalten, ohne daß sie es bemerkten bis ich dann zum alten OT VI kam (das war alles, bevor die NOTs und all die verrückten Sachen entstanden), wo man dann beweisen muß, daß man die alten OT VI beendet hat, weil man seinen Körper verlassen hat, in ein anderes Land gegangen ist und dann später von dort eine Postkarte bekommt, als Beweis dafür, daß man wirklich in den Kopf einer anderen Person gegangen ist. Es ist wie Fernsteuerung. Einige Leute haben den Verstand verloren, komplett, durch den Kurs, den ich auch gemacht habe und sie wurden weggewischt und man hat nie wieder von ihnen gehört oder gesehen.
L: Können Sie sich an ihre Namen erinnern?
J: Nein, aber es waren einige Leute.
L: Die auf dieser Stufe psychotisch wurden, durch dieses –OK.
J: Als ich dann OT VI erreichte, was nicht das ist, was heute OT VI bei Scientology ist, kam ich mir vor wie ein Basket Case. Ich war in Übereinstimmung, in einer unglaublichen Übereinstimmung und das nächste, was nun durch die NOTs kam, dieser NOTs Rundown, NED For OT’s, der so gehalten war, daß man im Fall von Schwierigkeiten mit diesen alten Stufen genau festlegen konnte warum und dann mußte man nur hingehen und die NED For OT’s machen. Was mich betrifft, ich war extrem instabil nach der OT VI Stufe. Das heißt, ich hatte eine sehr schwierige Zeit, mir die Wirklichkeit zu verdeutlichen, mir etwas vorstellen zu können, was auch immer. Ich meine es war, wie wenn ich ständig vorwärts und rückwärts gehe.
L: Haben Sie je eine Postkarte aus dem Ausland erhalten?
J: Nein, das war ja gar nicht möglich.
L: So konnten Sie aber nicht beweisen, daß Sie OT VI abgeschlossen hatten.
J: Puhhh—Und ich habe denen erzählt, daß ich es nicht geschafft habe.
L:  Haben Sie je von einem gehört, der eine Postkarte aus dem Ausland bekommen hat?
J: Die einzige Sache, die ich gesehen habe, waren Leute, die bezeugt haben, daß sie OT VI erreicht haben und all diese Scheiße gemacht haben wie ich.
L: Denken Sie wirklich, daß diese Leute eine Postkarte aus dem Ausland erhalten haben?
J: Wissen Sie, ich möchte keinesfalls spekulieren, aber was mit mir passierte, als ich OT VI machte ist eine Tatsache. Die alte OT VI Stufe, haben Sie das Material je gesehen?
L: Ja.
J: Wo Sie ihren Kopf in die magnetische nördliche Richtung bringen müssen, in einer bestimmten Art singen müssen und all diesen anderen Mist machen müssen? Um in diesen veränderten Zustand zu gelangen. Was bei mir passierte war, daß ich das Gefühl hatte aus meinem Körper rauszugehen, was auch wirklich geschah. Ich war oben im vierten Stock, als ich dieses ganze Ritual machte, Tag für Tag um zu lernen wie man exteriorisiert und es passierte wirklich, ich ging aus diesem beschissenen Gebäude raus, obwohl ich im vierten Stock war. Ich hatte diese schreckliche Höhenangst. Ich meine, sie war kleiner als jetzt, aber Scheiße, ich schaute runter und war vier Stockwerke weg vom Boden. Nichts da zum halten. Nun, ich kam umgehend zurück zu der Bewußtseinsstufe, auf der ich schlimme Kopfschmerzen bekam und in meiner Vorstellung glaube ich, daß L. Ron Hubbard diese Dinge geschaffen hat, um den Effekt zu erzielen, daß die Leute die Vorstellung haben, sich um Tausende von Jahren zurückzubewegen. Das bedeutet, jemand entdeckt, daß er im Vedic Hymns ist, wissen Sie wie im Buddhismus mit seinem vollständigen Konzept der Exteriorisation und all dem Material. Auf diese Art und Weise macht man es in Scientology und ich verstehe nun, daß dies mehr mit schwarzer Magie als mit Wissenschaft zu tun hat.
L: OK. War der Glaube in Scientology der, wie Sie sagten, daß Gott und der Teufel ein Implant sind und bedeutet dies, daß dies Aberrationen sind?
J: Ja, die Religion hat sich falsch entwickelt. Sie dient nur dazu, die Menschen zu versklaven.
L: Das ist das geheime Wissen in Scientology über die Religion, daß Religion nur dazu dient, die Menschen zu versklaven?
J: Richtig. Ich habe es gelesen, ich habe mir diese Tonbänder von den Philadelphia Doctorale Course angehört, ein ganzes Stück. Dort wird darüber gesprochen, wie schrecklich die Religion ist. Und was mich dann geschockt hat, war die verdammte OT VIII Stufe, als die heraus kam. Die Leute merken nicht, daß es unterschiedliche Versionen von OT VIII gibt. Eine Version, die eine Person sah, bestand nur aus einer Seite und war so etwas wie eine Prophezeiung. Was die anderen sahen, war offensichtlich unvollständig. Aber ich war in der Church, als sie dieses ganze Zeug herstellten –was, sagte ich Church? –Scientology – als sie das ganze Zeug herstellten und daraus OT VIII machten, wie sie Menschen schrecklich anbrüllten, als sie die Unterlagen mit den anderen Materialien bekamen. Und dann änderten sie irgend etwas an OT VIII, das ich aber nie selber gesehen habe, aber ich weiß von den ersten Leuten, die OT VIII gemacht haben, daß in den ersten dreieinhalb Monaten, dieses Material ausgetauscht wurde und sie haben es wieder geändert, da es ein großes Problem für die Leute war, es zu lesen. Dann hatte ich deswegen eine persönliche Unterredung mit David Miscavige. Er wollte mir nicht genau erklären, was die Ursache war, aber er sagte mir, daß da ein paar Informationen drin sind, die sehr bestürzend und sehr rüde sind und die die Leute beträchtlich stören würden. Dies war, bevor es OT VIII gab – diese erste Sache. Er erzählte mir also, daß es da etwas sehr schlechtes drin gäbe und er wolle versuchen, das in Angriff zu nehmen. Er war unsicher und es war wie, ”Gott, ich weiß gar nicht, ob ich das sagen kann.” OK, und dann kam raus, daß einige Leute sehr verwirrt waren. Ich meine äußerst schwer verwirrt waren.
L: Kennen Sie jemand, der die ersten OT VIII Stufen gemacht hat, also das Original, bevor sie es geändert haben?
J: Nicht wirklich Ich erinnere mich gerade an einen Mann, einen Mann aus Europa, der ein kompletter Basketkorb war nach diesem Paket und ich weiß, daß eine Menge Leute, nicht zuviel Leute, diese Dinge beanstandet haben und als sie es dann änderten, wurde es verträglicher. Nun sage ich Ihnen meine Theorie darüber. Die erste Ausgabe, die ich gesehen habe, war einer dieser Darstellungen, die ich nun außerhalb der Church gesehen habe, wo L. Ron Hubbard so weit geht, daß er behauptet, er sei Satan, was auch schon in seinem Buch of Revelations behandelt wird. Dann das andere, wo behauptet wird, daß er nicht der Satan ist, sondern irgend etwas anderes, aber was durch diese ganzen OT VIII Dokumente herausgekommen ist und was ich gesehen habe, ist die Verleumdung von Jesus Christus, der ein Pädophiler gewesen sein soll, dessen Vorliebe kleine Knaben waren und was eine Verleumdung der Religion ist. Also selbst wenn man diese Kontroverse wegnimmt, ob L. Ron Hubbard nun behauptet hat, daß er der Satan sei, die ganzen anderen Drohungen, die sich durch die Dokumente ziehen, machen klar, was er denkt, wer er ist und was er über Jesus Christus denkt. Auf der einen Seite leugnet er, daß es jemals passiert ist und auf der anderen Seite sagt er, er sei Pädophiler.
L: Hat Hubbard jemals behauptet, daß die Religion eine Aberration sei? Hat er jemals behauptet, daß dies etwas sei, was bei den Leuten auditiert werden muß?
J: Ja, Ja. In den Tonbändern vom Philadelphia Doctorale Course.
L: Er sprach darüber, es wegzuauditieren?
J: Ja.
L: Sie erinnern sich, daß Sie das gesehen haben, als Sie bei Scientology waren.
J: Gehört. Und gesehen.
L: Haben die Top-Führungskräfte an Gott geglaubt?
J: Nein. Gut, wissen Sie, da ist wieder –
L: Marty Rathbun, Lyman Spurlock, Norman Starkey und David Miscavige.
J: Noch mal, zurück zur Konversation mit David Miscavige, als ich das erste mal auf die Base kam, nach Hemet 1982. Ich kann mich nicht genau erinnern, was wir getan haben oder wie die Umstände waren, aber er kam zu mir und sagte, ”Hey, schau, dir ist doch klar, daß es so was wie Gott nicht gibt? Du weißt, daß LRH sagt, daß es keinen Gott gibt. Es ist alles ein verdammter Implant. Es gibt keinen Gott. Wir glauben hier nicht an Gott. ”Das ist etwas, was er mir ganz persönlich und privat gesagt hat. Jetzt die andere Seite von dem---ich hatte eine andere persönliche Erfahrung, wo sie auf eine Entscheidung gewartet haben, irgend etwas vom Gericht, eine Gerichtsentscheidung aus Portland. Ich war dort, Lyman war dort, Norman war dort, Marty war dort. Wir standen da und warteten auf die Entscheidung und ich erinnere mich, daß David Miscavige sagte, ”Ihr wißt, da gibt es keinen Gott, aber für den Fall, daß es doch einen Gott gibt, bete ich um eine gute Entscheidung.” Sie sehen, er hatte die gleichen Zweifel, die er mir gegenüber ausgedrückt hat und es war die gleiche Feststellung, die ich gemacht hatte bei der ersten Ausgabe von OT VIII. Ich glaube, er hatte eigene Ausgaben, aber ich glaube, er begibt sich absolut auf die dunkle Seite, aber in seinem Herzen kommt beides zusammen.
L: So, er selbst, der Kopf von Scientology, war sichtlich verwirrt durch den Kontakt mit dem Originalmaterial von OT VIII?
J: Ja, er schüttelte seinen Kopf wie, ”Mann, ich weiß wirklich nicht, ob wir dieses Material herausgeben können.”
L: Lassen Sie mich hier etwas feststellen. Es gab also zwei Formen von OT VIII. Die erste Version wurde für eine Gruppe Leute frei gegeben und zwar für dreieinhalb Monate und die Leute sind ausgeflippt und reagierten sehr sehr schlecht darauf?
J: Richtig.
L: Dann kam eine andere Version raus.
J: Ohne Fanfare.
L: Sie haben die Änderung nicht bekannt gegeben.
J: Nein.
L: Die Leute haben nicht gewußt, daß sie von einem OT VIII zu einem anderen gehen?
J: Richtig. Wissen Sie, es war nur wie verbessert. Nur ein paar Korrekturen und ich glaube, dieser Teil wurde dann entfernt. Weil es dann schmackhafter wurde.
L: Eine Art geheime Verbesserung und dann kam die neue Version heraus.
J: Richtig. Richtig. Ohne Fanfare.
L: Keiner wußte es, ausgenommen vielleicht die CS, Miscavige –
J: Und die Leute, die direkt darin verwickelt waren oder vielleicht jemand, der es schon früher gemacht hat. Wissen Sie, sie haben es repariert, aber dies wurde gemacht wie, ”Verdammt. Wir haben es vorher gewußt, bevor wir es frei gegeben haben und nun ist es passiert. Also werden wir es säubern.”
L: Und Bob Mithoff war einer von denen, der es geschrieben hat?
J: Ray Mithoff.
L: Ray Mithoff, angeblich von den Anmerkungen durch L. Ron Hubbard.
J: Pat Broeker war ebenfalls damit beschäftigt.
L: Pat Broeker hat sich damit beschäftigt?
J: David Miscavige war damit beschäftigt.
L: Auch damit beschäftigt –
J: Das waren die drei Leute, die sich damit befaßt haben, und vielleicht noch Jeff Walker.
L: Ist da noch jemand, der Ihnen einfällt, andere als Broeker und Miscavige und Jeff Walker, die dazu fähig waren – Da ist ein Dokument, das Original von OT VIII, das schon verteilt war, das darüber sprach, daß Hubbard der Antichrist ist, über Lucifer’s wirkliche Mißverständnisse in dem Dokument. Gibt es noch andere Leute als diese, die feststellen können, daß ein Dokument möglicherweise das Original OT VIII sein könnte, bevor es geändert wurde, daß Scientology wild ableugnet, daß dies überhaupt etwas mit OT VIII zu tun hat? Möglicherweise ableugnen, weil sie das Dokument geändert haben?
J: Richtig.
L: Gibt es Leute, die Scientology verlassen haben und die Zugriff dazu hatten, die aber nicht bekannt werden wollen, die verängstigt sind?
J: Ja, es ist eine beängstigende Sache. Wenn sie mir das geben, fühle ich mich krank.
L: Und sie können angeben, ob das die Originale von OT VIII sind?
J: Die mit der Sache über den Antichrist drin?
L: Ja.
J: Gut, dann paßt das zusammen mit dem, was ich ihnen erklärt habe.
L: Aber es ist das, was sie sagen, daß sie aus Furcht nicht bekannt werden wollen, ihre Namen nicht selber nennen, daß sie die Dokumente kennen, aus der Zeit, als sie dort waren.
J: Ich habe einen Mann gesehen, der nichts mehr mit Scientology zu tun haben wollte, ein Mann aus Europa. Er sagte, ”Scheiß auf Scientology.” Er war völlig durcheinander.
L: Sie meinen einen Typ, der den ganzen Weg gemacht hat, bis OT VIII und sah die Dokumente und entschied, daß er--
J: Er ist ausgerastet-
L: --ausrastet und entscheidet, daß er Scientology verläßt? Diese Dokumente haben wohl so einen Inhalt, daß es dazu kommt?
J: Es hat schlimme Auswirkungen.
L: Fällt Ihnen jemand ein, der diese Dokumente überprüfen kann, der sie möglicherweise kennt oder die Originaldokumente gesehen hat, bevor sie OT VIII verändert haben? Die meisten Leute geben nur Theorien über die Änderungen von OT VIII ab. Sie sind die erste Person, die jemals genau dargelegt hat, daß es zwei Versionen von OT VIII gibt.
J: Ich kann es nicht wirklich überprüfen, weil ich Ihnen nicht dies und das geben kann. Ich habe Ihnen nur erzählt, was ich gesehen habe. Ich habe die Geschichte erlebt, als es passierte.
L: OK.
J: Weil ich OT VII nicht beendet habe, war ich nicht eingeweiht. Selbstverständlich war es David Miscavige auch nicht, aber der ist weder hier noch dort. Er autorisiert alle Ausgaben der Church. Ich habe mit ihm darüber gesprochen. Wir haben es diskutiert und ich sagte, ”Gut, ich möchte es sehen.” Er sagte, ”Nein, das kannst du nicht sehen. Und ich muß es mir ansehen, weil ich die Ausgaben autorisieren muß. Ich würde es lieber auch nicht sehen.” So haben wir das Gespräch geführt, wie, ”Mann. Was da drin steht, raubt den Leuten den Verstand.” Und er meinte, ”Es raubt mir den Verstand.” Eigentlich war es keine glückliche Sache. Es war wie, ”Mann, so was haben wir noch nie zuvor gehabt.”
L: Er hatte eine sehr intensive Reaktion.
J: Eine sehr intensive Reaktion. Er wollte verdammt noch mal nichts mit den OT VIII Stufen zu tun haben, so war jedenfalls mein Gefühl. Es ist wie, ”Das ist ein Fehler.” oder ” das übersteigt alles, was bisher da war, was wir veröffentlicht habe.” Das ist das, was ich heute von ihm annehme.
L: Hat er irgend etwas dazu gesagt?
J: Er sagte nur, ”Ich weiß nicht, was passiert, wenn wir das herausgeben. Er war zögerlich.
L: Richtig.
J: Er wollte es nicht tun.
L: Scientology sagt, daß sie Ähnlichkeit mit dem Christentum haben. Jedesmal verweisen die Leute auf den Hintergrund von Hubbard, auf den Satanismus von OTO, bevor er Scientology gründete und einiges der Materialien in Scientology ist anti-christlich, ist anti-religiös, die geheimen Materialien, und jedesmal, wenn Miscavige seinen Mund aufmacht sagte er, ”Scientology ist eine allumfassende Religion. Wir haben Christen, praktizierende Christen in Scientology.”
J: Noooooo.
L: ”Wir sind vollständig –”
J: Nein. Mann wir total niedergemacht, wenn man versucht, seine Religion auszuüben. Man wird in Qual geschickt. Man wird in Ethik geschickt. Sie üben keine andere Religion in Scientology aus.
L: Wenn man also ein praktizierender Jude ist, wird man bestraft?
J: Ja. Man kann niemals zur Bar Mitzvah gehen. Man kann überhaupt nichts ausüben – Nein. Man würde mit Sicherheit bestraft werden. Absolut.
L: Und wenn Sie erklären würden, geht um die Org, sprecht über Gott und wie Gott euch geholfen hat?
J: Sie wären sofort weg.
L: Man würde sie rausschmeißen?
J: Oh ja, als Verrückte. Als eine verrückte Person.
L: Sie würden meinen, daß jemand verrückt ist, der an Gott glaubt?
J: Ja, wenn sie herumlaufen und über Gott und die Kirche sprechen. Weil, eine Person hat es versucht zu tun, Amanda Ambrose. Ich weiß nicht, ob Sie sich an sie erinnern.
L: Ich erinnere mich an Amanda.
J: Oh ja, sie hat den Rückwärtsgang eingelegt. Sie ist plötzlich auf den Trip mit Gott gegangen. Oh nein, oh nein. Du bist nicht mehr länger Sprachrohr von Scientology. Du bist nicht mehr länger der Sprecher. Du kommst hier rein und machst das kleine Projekt. Wir wollen nichts mehr von dir hören. Sie wissen, laßt sie nicht mehr auf einem Event sprechen. Nichts mehr von diesem Zeug.
L: Weil sie über Gott gesprochen hat?
J: Richtig. Und dann gab es noch eine andere Frau dort, eine Jüdin, sie war Tänzerin und Sängerin. Wie war ihr Name? Er fing mit einem ”T” an. Sie war eine - Wie war ihr Name?
L: Tina?
J: Nein, es war -
L: Tshura - sie war Jüdin.
J: Richtig.
L: Tsura? Ich erinnere mich ”T”, eine jüdische Lady.
J: Ja.
L: Aus Israel.
J: Richtig.
L: Tsura, so etwa.
J: Die gleiche Sache. Gott kam über sie. Sie wurde sehr religiös, beschäftigte sich mit Gott und all diesen Dingen. Sie machte einige Aufführungen und das war es dann.
L: Gegangen?
J: Gegangen.
L: Dann sind diese ganzen Erzählungen über die Vereinbarkeit mit den Weltreligionen nur Lügen?
J: Nichts wie Lügen. Scientology bedeutet Vorherrschaft, nicht Religion. Es geht um Vorherrschaft.
L: OK. Gibt es sonst noch etwas Relevantes aus diesem Bereich, wo Scientology behauptet, eine Religion zu sein, oder religiöse Praktiken ausübt, oder der OT VIII Level, oder geheimes Material, das Gott leugnet und grundlegend die Religion als Aberration ansieht, die man auditieren muß, damit die Leute davon befreit werden?
J: Es beginnt am Anfang. Es fängt sehr früh an. Ich denke dabei an die Leute, die zuerst Scientology kennenlernen. Ich denke dabei an das Video mit Hana Eltringham, die geheime Riten in einer schwarzen Robe durchgeführt hat mit Kerzen und sonstigem Material, das sie im BBC hatten, und das von Aleister Crowley kam, ich glaube, sie hat es sogar gesagt. Und wenn man über die früheren Jahre von L. Ron Hubbard liest, den Weg, den er ging, war er sehr anti-religiös. Ich habe das in seinen frühen Schriften gelesen, da ich Dianetik Course aus der sehr frühen Zeit gemacht habe, um die Sache zu erforschen. Ich habe mit dem Briefing Course begonnen, wo man alles lesen muß und es ist häufig der Faden, der sich durch die scientologische Literatur zieht, das Judentum zu attackieren, das Christentum zu attackieren. Das Christentum am meisten, weil sie sie als die Leute betrachten, die am verlorensten sind, nur ein Implant, kontrolliert, ohne eigene Steuerung.
L: Das Konzept mitfühlend zu sein - Viele Christen versuchen, barmherzig und mitfühlend zu sein. Haben Sie je was in den Materialien von Scientology gesehen, das Christen verspottet oder verachtet, die versuchen, barmherzig und mitfühlend zu sein?
J: Ja, da gibt es einiges in den Philadelphia Doctorals Course über Menschen, die wie Schafe sind und die versuchen, einander zu helfen, aber das ist eigentlich Scheiße, weil jede Person selbst dafür verantwortlich ist, was ihr passiert. Sie schaffen ihr eigenes Universum, um so ihr eigenes Einfühlungsvermögen oder so etwas ähnliches zu haben, so wie wenn man eine Vereinbarung trifft, sich tatsächlich selber nach unten zu ziehen, um sich dann auch tatsächlich verächtlich gegenüber Leuten zu verhalten, die Probleme und Sorgen haben, weil sie sie anziehen oder sie verspotten sie deswegen.
L: Sie haben es selbst verschuldet?
J: Sie haben es selbst verschuldet.
L: Wenn also eine Person ein Problem hat, können sie nicht barmherzig und mitfühlend sein, weil sie es selbst verschuldet haben?
J: Richtig.
L: Sie verdienen es?
J: Richtig.
L: In eine Richtung. Was ihnen auch immer geschieht?
J: Eine gute Richtung von Mr. Miscavige: ”Sie kochen in ihrem eigenen Saft.”
L: OK. Lassen Sie uns das Thema ändern. Lassen Sie uns über das Copyright reden. OK? Es gibt einen Fall, daß Scientology überall auf der Welt Leute überfällt und behauptet, sie würden Copyrightbetrug begehen und FACTNet ist eine dieser Organisationen und Personen, die sie überfällt. Und sie behaupten, daß FACTNet 1900 Copyright verletzt. Sind Sie nun ein zugelassener Experte auf dem Gebiet des Gesetzes über das Urheberrecht?
J: Nein.
L: OK. Sie behaupten also es nicht zu sein, Sie kennen also die ganzen Anspielungen und Unterstellungen und Aspekte des Copyrights nicht?
J: Korrekt.
L: Wäre es sicher zu sagen, daß Sie etwas von dem Material von Scientology verstehen?
J: Sehr viel sogar.
L: Durch was wären Sie qualifiziert, Material von Scientology zu erkennen? Welche Erfahrungen in Scientology haben Sie gemacht, die Sie in bezug auf Material von Scientology so sicher machen?
J: Gut, ich werde Ihnen von einem schrecklichen Ritterschlag erzählen, den ich in der Church erhalten habe. 1982 machte L. Ron Hubbard eine Übersicht, um eine Person zu finden, den besten Supervisor zum Einpaucken, den sie in Scientology haben, in oder außerhalb der Sea Org, der verstanden hat, daß er das Beste gelesen hat und versuchen kann, das Beste damit zu machen.
L: Sie meinen, was in den Materialien stand?
J:  Was in den Materialien war. Ich war die Person.
L: Von allen Personen in Scientology sind Sie zum Top Experten aufgestiegen, der wußte, was wirklich in den Materialien stand?
J: Richtig. Korrekt.
L: OK.
J: Oder Personen unterrichten, damit sie verstanden, was drin war.
L: Oder Personen unterrichten, damit sie verstanden haben.
J: Was die Bedeutung hatte, daß ich es verstanden habe.
L: Sie haben also verschiedene Materialien gesehen, eine Menge Materialien von Scientology. Sie haben unterschiedliche Versionen von Scientology-Material gesehen. Sie können also richtiges von falschem unterscheiden?
J: Richtig.
L: Wenn Sie Dokumente von OT VIII betrachten, die außerhalb von Scientology rumgehen, als das wirklich echte OT VIII Material, dann erwarten die einen Leute, daß es vermutlich gefälscht ist, sieht das wie ein echtes Scientology Dokument aus?
J: Nein, weil es verschiedene Schreiber gibt, solche mit grammatikalischen Probleme und solchen Dingen. Es sieht aus, als ob einer etwas aus seiner Erinnerung aufgeschrieben hätte.
L: OK. Es hat also nicht die gleiche Form und sonst alles, wie in der Vorlage?
J: Wissen Sie, es ist einfach gemacht, aber sie können offensichtlich nicht erklären, daß es kein Original ist, weil es sehr selten ist, das bedeutet, sie hatten Korrektoren, die das ganze Material durchgesehen und geprüft haben.
L: Es gab unterschiedliche Schreiber?
J: Zu viele. Es waren 56.
L: OK.
J: Aber die Informationen, die darin enthalten sind, können nicht als ungültig erklärt werden. Ich denke, daß es vermutlich mehr als eine Person war, die es zusammengestellt hat, es sei denn, irgend jemand hat die NOT's mitgehen lassen, weil ich die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Schiff kenne und weiß, wie schwer es ist, etwas, egal was es ist, wegzuschaffen. Sie durchsuchen die Brieftasche, alles, es gibt also keine Möglichkeit, eine Kamera mitzubringen oder etwas zu stehlen. Alles, was ich davon weiß, beruht auf Erinnerungen.
L: Erinnerungen?
J: Ja. Aber man kann es nicht für ungültig erklären.
L: Also, in anderen Worten, die Dokumente können von einer oder mehreren Personen zusammengestellt worden sein, von Notizen und Erinnerungen, so wie sie es am besten konnten oder in der Weise, wie sie es gelesen haben?
J: Genau richtig. Exakt. Und genau das scheint es zu sein.
L: OK. Sie haben genügend Dokumente mit Copyright bei Scientology gesehen, um im allgemeinen sagen zu können, ob dies wirklich ein Stück von Scientology ist oder nicht?
J: Im allgemeinen ja. Ich würde nicht sagen absolut, aber im allgemeinen, ja.
L: Erzählen Sie uns, was Sie im Verhältnis zu den Dokumenten von Scientology taten, wenn Sie die Ausgaben autorisiert haben. Wie weit ging Ihre Verantwortlichkeit, die Ausgaben zu autorisieren?
J: Hm.
L: Und Sie waren der Top Typ in der Welt -
J: Richtig.
L: -- für die Herausgabe der Richtlinienbriefe von Scientology?
J: Genauso wie David Miscavige. Ich war die Nummer 2.
L: Nummer 2. Richtig, unter ihm.
J: Richtig.
L: Sie waren der zweite Typ, der zweite und der letzte Typ, die Sachen zu unterschreiben und zu sagen, ”Das ist OK, wir können es herausgeben?"
J: Richtig. Und häufig sind sie auch einfach so herausgekommen. Aber ich möchte Ihnen da etwas klar machen. Es gab bestimmte Ausgaben, die so nicht über mich gelaufen sind.
L: Welche Art von Ausgaben sind nicht über Sie gelaufen?
J: Technische. Technische Bulletins, wie die Sachen, die von RTC zusammengestellt wurden.
L: Also gingen überwiegend die Policy Letters über Sie, damit Sie die Ausgabe autorisieren?
J: Ja, Policy Letters, das ist richtig.
L: Keine technischen Sachen.
J: Doch, da gab es wirklich einiges technisches Material. Aber ich muß betonen, daß die Person, die diese Ausgaben wirklich autorisiert hat als technische Unterlagen, war entweder Jeff Walker oder Ray Mithoff.
L: OK.
J: Ich habe mir die Sachen gelegentlich angesehen.
L: OK. Wenn nun Scientology ein neues Dokument für das Copyright erstellt hat, hatten Sie dann Kenntnis davon? Beschreiben Sie uns einfach alle Ihre Aufgaben. Als derjenige, der die Ausgaben autorisiert hat, was taten Sie da? Was mußten Sie machen, bevor David Miscavige es abgezeichnet hat?
J: Nur lesen und es dann abzeichnen. Ich hatte Leute unter mir, die all die anderen Sachen gemacht haben, sicherstellen, daß die Taps richtig waren und dann konnte man wirklich sagen --Und dann wurde es zu mir gebracht. Manchmal habe ich nicht alles gesehen, was über mich lief, weil ich eine Person unter mir hatte, die es machte. Und wenn er es nicht gemacht hat, so war es mein Job es zu tun, das passierte einmal oder zweimal.
L: Aber Sie waren die verantwortliche Person.
J: Genau.
L: OK. Wenn Sie das nun kontrolliert hatten, um es als Ausgabe zu autorisieren, wie hat es dann ausgesehen?
J: Nehmen Sie das Original. Eine von mehreren Ausgaben der Policy Letters sind anders wiedergegeben oder überarbeitete Ausgaben, ähnlich dem, was gemacht wurde und möglicherweise Anweisungen über Jahre. Und dann machen sie eine zusammengestellte Ausgabe, die auf all dem basiert, sie führen es einfach zusammen und es hat ein spezielles Thema und eine spezielle Idee, aber es kommt aus den unterschiedlichsten Quellen.
L: OK. Diese zusammengestellten Ausgaben, welcher Name wird darunter gesetzt?
J: L. Ron Hubbard.
L: Und dies war, als er noch lebte?
J: Ja.
L: Wieviel Dokumente dieser Art gibt es, besagen das, daß L. Ron Hubbard bestimmte Teile nicht geschrieben hat?
J: Es sagt gar nichts aus. Es sieht aus wie jede andere Ausgabe.
L: Für einen Scientologen sieht es also so aus, daß alles von L. Ron Hubbard geschrieben wurde?
J: Richtig.
L: Kann man es als Fakt sehen, daß L. Ron Hubbard also nicht alles geschrieben hat, außer einigen Zeilen von verschieden Dokumenten?
J: Oder überhaupt nichts.
L: Meinen Sie, daß es Dokumente gibt mit dem Namen von L. Ron Hubbard drauf, von denen er aber keine einzige Zeile geschrieben hat?
J: Richtig. Es ist nur eine Zusammenstellung von verschiedenen Dingen, die er gesagt hat oder einige Anweisungen, oder einige andere Policy Letters, die vielleicht eine oder zwei Zeilen haben, die für die Ausgabe bedeutend sind, für die Art der Ausgabe. Man erhält Taps, A, B, C, und diese Anweisungen. Es war die Art, wie man zusammenhängende Ausgaben erstellt hat, um all das zu unterstreichen, was sie mehrmals erwähnt haben möchten, also machten sie noch eine Ausgabe, als Policy oder als Tech.
L: Er hat also einiges von dem geschrieben, oder die anderen Stücke, die sie zusammengesetzt haben, aber der durchschnittliche Scientologe, der diese Sachen mit dem Namen von L. Ron Hubbard erhält, würde glaubhaft versichern, daß dies alles von L. Ron Hubbard stammt, denn es sei die Art, wie er geschrieben hat?
J: Richtig.
L: Weil sie nicht zugeben, daß es wirklich zusammengestellt ist?
J: Alles zusammengestellt, ja.
L: Haben Sie gesehen, daß es etwas als Dokument gab, an dem L. Ron Hubbard kein Wort geschrieben hat und trotzdem haben sie seinen Namen darunter gesetzt? Daß es jemand anders komplett geschrieben hat und dann haben sie seinen Namen hinzugefügt?
J: Das ist, wie wenn Sie mir eine weiße und eine schwarze Fragen stellen und dennoch ist es keine schwarze und keine weiße Ausgabe. Einige Sachen würden einige Teile haben. Ich habe niemals etwas gesehen, das absolut nichts von dem hatte, was er geschrieben hat, aber ich habe definitiv Sachen gesehen, die herausgegeben wurden, die er nie gesehen hat. Nicht wußte, daß sie existieren.
L: Es wurde innerhalb der Organisation erstellt und dann hat man seinen Namen darauf gesetzt?
J: Ja. Und dann wurde es ausgegeben. Richtig.
L: Und sie haben unter seinem Namen das Copyright eintragen lassen, obwohl er es nicht gemacht hat, sondern sie?
J: Richtig.
L: OK. Und lassen keinen wissen, daß es in Wirklichkeit nur eine Zusammenstellung ist. In einigen dieser Zusammenstellungen sind möglicherweise zwei oder drei Abschnitte von L. Ron Hubbard geschrieben und die anderen Abschnitte von irgend jemand anderem?
J: Korrekt.
L: Wurde der Name der Person veröffentlicht, die es geschrieben hat?
J: Die einzige Art, wie sie es veröffentlichen, ist mit ”L. Ron Hubbard” und dann noch den Initialen von irgend jemand.
L: Ist das der Typist?
J: Nein. Es ist die Person, die es wirklich zusammengestellt und diese verdammten Ausgaben geschrieben hat.
L: Richtig.
J: Und hinter dem Namen kommt dann der Typist.
L: OK. So waren die anderen Leute die wirklichen Autoren?
J: Ja.
L: Als Sie in Scientology waren, mußten Sie in einem Fall die von David Mayo gestohlenen NOT’s Materialien prüfen. Und war es Earle Cooley, der entweder ein Treuhänder oder ein Mitglied der Universität von Boston war? Er ist ein hohes Mitglied der Universität von Boston?
J: Ist das der Anwalt?
L: Earle Cooley aus Boston.
J: Ja.
L: OK. Es ist der gleiche.
J: Richtig.
L: OK. Als Sie es angeschaut haben, die Kopien von David Mayo’s NOT’s und die Kopien von den NOT’s von Scientology, haben Sie es geprüft, um zu sehen, ob es die gleichen Dokumente sind und somit das Copyright verletzt ist?
J: Richtig.
L: Warum wurden Sie ausgesucht, es anzusehen, in diesem wichtigen Fall von Copyright, oder dem Aspekt von Copyright, wieso haben sie es Ihnen zugetraut? War es ein wichtiger Fall mit David Mayo?
J: Es war ein RICO Fall.
L: Richtig. War das wichtig für Scientology?
J: Sehr wichtig.
L: Also, das Hauptstück des Rechtsstreites und Scientologys war, daß Sie als Experte den Unterschied zwischen den Dokumenten herausfinden um festzustellen, ob das Copyright verletzt wurde, obwohl sie inhaltlich gleich waren?
J: Richtig, und ich habe die Prüfung direkt bei Gericht vorgenommen, die Richterin Marianna Fouser hat Notizen gemacht. Sie hat es sich angesehen und dem zugestimmt, was ich beanstandet habe.
L: Sie haben also als Experte die Feststellungen des Copyrights für die Church of Scientology gemacht?
J: Richtig.
L: In dem RICO Fall?
J: Richtig.
L: Man hat Sie zu einem Experten für Copyright gemacht?
J: Durch mich haben sie den Fall gewonnen.
L: Würden Sie das bitte erklären?
J: Weil meine Feststellungen geradezu zwingend waren. Ich hatte hier und hier was. Ich hatte exakte Aufzeichnungen. Und ich habe es aus meiner Tasche gezogen und deshalb hatten wir in den Räumen des Richters eine Unterredung, wo sie die Dinge sehen wollten. Diese Materialien sind aber nie herausgegeben worden. Es ist eine Tatsache, das Gericht hat freiwillig festgestellt, ”Ja, das sind die Unterlagen”, ohne die Frage, ”Wie haben sie das bekommen?” oder ähnliches.
L: Als Sie vor Gericht waren, haben Sie je die Aussagen gemacht, daß dies möglicherweise Teile der Gerichtsakten sein könnten, diese Dokumente, die das Copyright verletzt haben sollen?
J: Ja, da war eines.
L: OK. Geschäftsgeheimnisse. Geschäftsgeheimnisse und Copyright.
J: In unserem Fall war es ein Warenzeichencopyright.
L: Und Sie haben angegeben, daß Geschäftsgeheimnisse und das Copyright verletzt wurden?
J: Richtig. Mit all dem Wissen, das ich hatte, so würde ich es mal nennen.
L: Und Scientology hat Sie als Experte verwendet?
J: Korrekt.
L: Um festzustellen, daß Warenzeichen und Copyrights verletzt wurden und dies haben Sie bestätigt?
J: Als die Senior Person der Tech Experten.
L: Richtig, weil sie sich viel Mühe gegeben haben zu behaupten, daß es keine Expertisen für das Copyright gibt in bezug auf das Material von Scientology und daher wurden Sie als Experte benannt.
J: Sicher, und so konnten wir den RICO Fall genau richtig aufrollen.
L: Und sie haben die Bestätigung erhalten?
J: Wir haben die Bestätigung erhalten, haben das Verfahren gewonnen, haben genau das bekommen, was genau passierte.
L: OK. Wenn jemand etwas herausgibt --Haben Sie erlebt, daß Scientology ein altes Policy genommen hat, oder es gekannt hat, würden sie je ein altes Policy nehmen, bei dem das Copyright erloschen ist und das im öffentlichen Umlauf ist, machen ein paar neue Sachen hinein und geben es wieder als korrigierte Ausgabe heraus, als überarbeitetes Policy und vermerken es mit Copyright.
J: Natürlich, daß ist die übliche Praxis.
L: Also übliche Praxis. Haben Sie das beachtet, wenn Sie einen alten Policy wieder herausgegeben haben, ein altes Dokument verändert haben und dann das Copyright gemacht haben und die einzige Sache, die es als Copyright auf dem Dokument gab, waren die Änderungen? Wenn Sie sich für Veränderungen eingesetzt haben als Direktor im Führungsstab von L. Ron Hubbard, waren es nur die Copyrights oder auch sonstiges, was schon im öffentlichen Umlauf war und kein Copyright hatte.
J: Nein, davon weiß ich nichts.
L: Sie konnten also nur das mit Copyright versehen, wenn Sie einen Satz verändert und gesagt haben, ”also Ausgabe zwei” und Sie haben es in Klammer gesetzt oder, ”also der HCOB....”und Sie haben es zusammengeführt und dann das Copyright gemacht. Nichts sonst auf der Seite?
J: Dazu kann ich nichts sagen. Ich bin kein Experte für Copyright oder für das Gesetz über Copyright.
L: Haben Sie, oder hat irgend jemand in Scientology je darüber diskutiert, daß viele oder einige von L. Ron Hubbards Dokumenten möglicherweise kein korrektes Copyright haben oder schon lange öffentlich sind?
J: Ja, und ich habe darüber Zeugnis abgegeben in meiner eidesstattlichen Erklärung und in dieser Sitzung, Sicher.
L: Sie waren in einer Sitzung?
J: Mit David Miscavige. Ich gehe das gerade noch mal durch. Wir wollten die Sache durchbringen in diesem RICO-Prozeß und wir dachten darüber nach, was wir noch machen könnten. Und an diesem Punkt kamen wir auf die Idee, daß es das Copyright selber war. (gähnt). Entschuldigen Sie. Soweit es Aufzeichnungen darüber gab und sie auch aufbewahrt wurden, das war etwas, was das alte GO hätte tun müssen aber nicht getan hat, zumindest nach dem, was Dave darüber wußte. Und als Resultat der Durchsuchung von 1977 fehlten laut David Miscavige auch viele, und keiner wußte, wo sie waren. Denn die Art der Registrierung, wissen Sie, die frühere Registrierung, und wir sind uns im klaren darüber, über was wir sprechen, also das überwiegende Copyright erfolgte 1980 /1983 bis 1987. Was auch immer, diese Ausgaben, über die wir sprechen, bezogen sich auf '58 – '67, 1970 oder so. Was, was, was? Wie kann das sein? Wie kann man etwas mit Copyright belegen, daß schon vor 20 Jahren herausgegeben wurde, das kein vorgegebenes Copyright hatte, keine Registrierungsvermerke oder sonst was? Und bei einer Menge war es so. Man kann nicht alles in Akten bringen aus 1950, 1960, 1970 und sagen, daß diese Sachen schon immer ein Copyright hatten. Ausgenommen durch die Zusammenstellung, die 1970 gemacht wurde, aber was war mit '53, '50, das war vor 20 Jahren.
L: Richtig. Wie viele davon waren vor 20 Jahren öffentlich worden?
J: Jeder Aspekt davon. Jedes Teil war öffentlich geworden.
L: Haben Sie gehört, daß man darüber gesprochen hat, daß man befürchtete, daß es öffentlich geworden war.
J: Oh ja. Sie sagten, ”lassen sie uns ja nichts machen mit dem Copyright” und dann Dave Miscavige als dieses Projekt mit Pat Brice, war die Sachen zu sammeln. In einigen Fällen gab es ein Copyright, das war aus 1955. Aber es gab immer noch welche ohne Copyright, ich weiß nicht genau aus welcher Periode, aber viele von ihnen waren drei oder vier Jahre später. Und einige - ich meine wir könne die ganzen Beweise durchgehen.
L: War das ein großes Projekt 1982 und 1983?
J: Ja, bis 1987, ja.
L: Wieviel Staff Member waren an dem Projekt ganztägig beteiligt?
J: Ich weiß von einem, aber ich weiß auch, daß Andere Stunden beschäftigt waren.
L: Können Sie einschätzen, wieviel Dokumente es waren, wieviele das Copyright erhalten haben in diesen Jahren?
J: Alles in allem 1900.
L: 1900.
J: Jedes dieser Beweisstücke, das sie sehen können, wurde in diesen Jahren bearbeitet
L: Zwischen '82 und '87.
J: '87.
L: Nichts davor hatte ein Copyright. Es war alles das Projekt, das David Miscavige angefangen hat?
J: Ja. Jetzt haben einige eine frühere Registrierung, die sie gefunden haben. Aber die meisten von ihnen haben keine.
L: Das ist also Ihr Verständnis davon, oder glauben Sie, daß David Miscavige weiß, daß einige der Sachen kein Copyright mehr hatten?
J: Er wußte, daß der größte Teil keines hatte und er diskutierte mit Pat Brice unaufhörlich darüber, weil sie zu ihm kam und sagte, ”Schau. Wir können überhaupt nichts machen.” Und er sagte ihr, ”tu, was zu tun ist und schau, daß es fertig wird. Mich interessiert nicht, wie du es machst. Mach mir keine Probleme.” Das hat er ständig wiederholt.
L: Er hat ihr also gesagt, was sie zu tun hat und sie hat ihm gesagt, daß dies außerhalb des Copyright sei und man nichts mehr machen könnte?
J: Richtig.
L: Sie erinnern sich an die Unterhaltung?
J: Ja.
L: Sie waren dabei.
J: Ja. Unhaltbar sagte sie, ”Mit einer Menge dieser Sachen können wir es nicht machen. Möglicherweise sollten wir es gar nicht vorlegen” war ihre Theorie. ”Laß es einfach, weil wenn wir es machen, dann kann bekannt werden, daß kein Copyright auf den Sachen ist.”
L: Sie waren also in der Situation, daß sie wußten, daß auf den meisten Sachen, zumindest bei einer ganzen Portion, keine Möglichkeit bestand, es nachträglich mit einem Copyright zu versehen. David Miscavige sagte zu ihr, ”Tu, was du zu tun hast.”
J: Und er schrie sie an, machte ihr die Furcht vor Gott klar, zwang sie, es zu tun und nannte sie eine CI (?), ”Was zur Hölle willst du tun, die Church verliert ihre Unterlagen? Was denkst du Dir? Es gibt eine Möglichkeit, da ist immer eine Möglichkeit, etwas zu tun. Finde sie und tu es.”
L: Finde es und tu es. Und dann hat sie damit angefangen, Tausende von Vorlagen mit Copyright Vermerken zu versehen?
J: Richtig. Und danach ging sie. Kurz danach hat sie die Church verlassen.
L: Sie hat die Church verlassen?
J: Ja.
L: Wissen Sie, wo sie sich jetzt möglicherweise aufhält?
J: Irgendwo an der Westküste. Portland/Seattle Area, ich denke San Francisco. Das letzte, was ich von ihr gehört habe, war, daß sie gegangen war, unwiderruflich. Sie war einfach weg. Weil David Miscavige mit mir darüber gesprochen hat und ich glaube, sie hat sogar Geld bekommen oder ähnliches, aber sie war wie, ”Laßt mich zur Hölle alleine. Ich komme nicht mehr zurück.” Aber dann haben sie doch versucht, sie zu sehen.
L: Wer ist gegangen, um sie zu sehen?
J: Marty ging, um sie zu sehen, oder vielleicht ging Terry Gaboa, wissen Sie, Leute von ASI haben versucht sie zurückzuholen. Es wäre nicht gut, wenn ich versuchen würde, Terry anzurufen, um ihn zu fragen, wo ich Pat Brice finden kann. Lassen Sie uns unterbrechen.
(Pause)
L: OK. Wir haben über Pat Brice gesprochen und Sie würden sagen, daß – Wie wichtig war Pat? Pat Brice hat Scientology verlassen.
J: Sie war L. Ron Hubbards persönliche Sekretärin bei Author Services.
L: Und sie war die einzige, die all diese Copyrights bearbeitet hat, die schon in der Öffentlichkeit waren und hat sie im wesentlichen überarbeitet und mit Copyright wieder herausgegeben und hat somit die Anweisungen von David Miscavige, zu tun, was sie tun muß, erfüllt?
J: Richtig.
L: Um somit das Copyright von Scientology zu erhalten?
J: Richtig.
L: Hatte sie irgendwelche Unterstützung durch die Anwälte in dieser Zeit?
J: Ich glaube Tom Small.
L: Tom Small hat sie dabei unterstützt, all die Copyrights nachzutragen. Haben Sie irgendeine Veranlassung zu glauben, daß Mr. Small davon wußte, daß die Copyrights unzulässig waren, als sie eingetragen wurden?
J: Ja.
L: Was hat er gesagt oder getan?
J: Ich kann nicht –nun, da sind einige Dinge, die mich das glauben lassen. Ich habe allerdings nichts gesehen oder gehört.
L: Sie glauben es eben, aber Sie haben keinen konkreten Beweis. Weil er darin verwickelt war, die Nachträge anzubringen, deshalb?
J: Er hat mit ihr gesprochen, weil wir eine gute Warenzeichenfirma waren. Und jene Sachen sind sehr ähnlich, wenn man das eine macht, macht man auch das andere Warenzeichen/Copyright. Sie machte auch den Eindruck, daß sie über Copyright ein sehr gutes Wissen hatte. Und da gab es noch einen anderen Anwalt in ihrem Büro, der es ebenfalls gewohnt war, diese Angelegenheiten zu regeln, er war wirklich ein Typ, über den sich alle lustig gemacht haben, und ich glaube auch, er hat mit Pat zusammengearbeitet. Und später ist er dispected (?) und hat Tom Small’s Büro verlassen.
L: OK. Als Pat Brice ging, war das ein Problem?
J: Ein sehr schwieriges und wichtiges Problem für Author Services.
L: Sie haben eine Menge Probleme gesehen als zweiter Mann bei Scientology. Auf einer Skala von eins bis zehn, wo würden Sie das Problem mit Pat Brice einordnen, als sie wegging?
J: Es war eine 12.
L: Wieso denken Sie, es war eine 12?
J: Ganz einfach, weil sie insbesondere über die Art, wie man sie seitens Norman und David Miscavige behandelt hat, erschüttert war, über die Schikanierungen, die Schreiereien, über die Unverschämtheiten, den Druck, der Woche für Woche bei ASI auf sie ausgeübt wurde. Ich meine auch am Freitag, jeder trinkt und ---



Band 6 Seite 2

L: Über was sprachen Sie?
J: Sie wurde unwahrscheinlich unterdrückt und angeschrien und von David Miscavige mißbraucht und ich denke, daß war einfach zuviel. Ihr Hauptanliegen war die Art und Weise, wie Norman und David Miscavige die Organisation geführt haben und wie sie die Mitarbeiter behandelt haben. Obwohl sie ihr Bestes gegeben haben, diese piekfeine Organisation innerhalb Scientology, wo mehr bezahlt wurde als irgend woanders, sie konnte es einfach nicht glauben.
L: OK. Sie haben gesagt, daß die Leute getrunken haben an den Wochenenden und dann auch betrunken waren. Haben sie innerhalb der Organisation getrunken?
J: Ja, es war ein Teil von ihnen.
L: Meinen Sie in einer Bar, oder haben sie den Alkohol reingebracht?
J: Essen, ein Haufen Essen und Alkohol. Was immer sie wollten.
L: Sie hatten Party in der Organisation und waren betrunken?
J: Ja.
L: Wie oft kann das vor?
J: Ich habe es Woche für Woche für Woche erlebt.
L: Wieviel der Sea Org Member hatten Freitags Essen und Alkohol und wurden betrunken auf dieser kleinen Party?
J: Also, das Religious Technology Center hat damit angefangen, CSI hat damit begonnen. Ich weiß es, weil ich ein Alkoholproblem bei einem der Senior-Führungskräfte im Religious Technology Center entdeckt habe.
L: Glauben Sie, daß die anderen Scientologen und Sea Org Member, die 80, 90 oder 100 Stunden in der Woche gearbeitet haben und in primitiven Wohnungen lebten und $ 24 in der Woche bekamen, hatten sie auch das Recht, an den Wochenendpartys im Hauptquartier der Scientology teilzunehmen?
J: Ich glaube nicht.
L: Und das waren regelmäßige Veranstaltungen?
J: Sehen Sie, es gibt da einiges, das Sie in Ihre Überlegungen mit einbeziehen müssen. Das ist der Weg von L. Ron Hubbard. Wenn Sie sich die Begrüßung der Sea Org Member auf den Tonbändern anhören, ihre Einweisung in die Sea Org. Er selber spricht darüber, wieviel sie getrunken haben, vollgepumpt mit Rum, besoffen rumgelaufen und eine tolle Zeit gehabt. Und genau so machen sie es.
L: Also, wie kommt es dann, daß all diese Staff Members am Freitag keine Party haben mit herrlichem Essen und Alkohol und besoffen sind? Wie kommt es, daß nur diese Leute --
J: Ich bin nicht der, der diese Praxis zu verteidigen hat.
L: Aber so ist es doch.
J: So ist es, aber ich kann Ihnen nicht erklären, warum es so ist. Es ist eben so.
L: Sie sagten, als Pat Brice wegging, war es der Punkt 12 auf einer Skala von 1 bis 10. War sie darüber verärgert?
J: Gut, ich will Ihnen erzählen, wie es gelaufen ist und das wird Ihre Frage beantworten. Ray Mithoff, der die Top Senior Person in der Technologie in der Church war, ist zur ihr hingeflogen. Marty Rathbun, die absolute Top Person in der ganzen Church, ist zu ihr hingeflogen. Ich glaube Terry Gamboa ist auch hingeflogen, um sie zu sehen und zu sprechen. Ich bin sicher, daß auch Marion Linden (?) hingeflogen ist, um sie zu sehen
L:  Alle zur gleichen Zeit?
J: Oh nein, zu unterschiedlichen Zeiten. Heidi Stalli (?) ist möglicherweise hingeflogen und hat sie auditiert. Es ist absolut möglich, daß Mike Eldrige auch eine der Personen war, die zu ihr gegangen sind. Sie war wie eine Senior Qual Person innerhalb von ASI.
L: Das waren also sechs Leute, und wie lange dauerte das?
J: Zwei Monate.
L: Hing es davon ab, wie weit ihre Bemühungen waren, um sie zurückzubekommen?
J: Richtig. Oder nur, um mit ihr zu verhandeln, so daß sie keinerlei Bedrohung mehr darstellte.
L: Was meinen Sie mit "verhandeln", so daß sie keine Bedrohung mehr darstellte?
J: Damit sie nicht an die Öffentlichkeit geht oder in die Hände von Feinden fällt, Feinde, die Kritiker von Scientology sind.
L: Und sie waren verärgert darüber, daß sie möglicherweise Informationen hatte, die Scientology Probleme machen könnte?
J: Ja.
L: Haben Sie oder haben Sie Informationen darüber gehört, daß jemand versucht hat sie irgendwie zum Schweigen zu bringen?
J: In irgendeiner Weise haben sie ein Arrangement mit ihr gemacht. Aber das geht über meine Informationen hinaus, die ich darüber habe.
L: Aber an einem Punkt sagte David Miscavige doch, ”Wie brauchen uns keine Sorgen wegen ihr zu machen?"
J: Wir brauchten uns keine Sorgen mehr über sie zu machen. Sie sollte nur immer wieder kontrolliert werden.
L: Aber sie ging.
J: Richtig.
L: Bedeutet das, daß sie ihr eine stattliche Summe Geld gezahlt haben?
J: Nach meiner Vorstellung kann es das bedeuten, sie haben ihr Geld bezahlt, sie hat ein Haufen Dinge unterschrieben und hat sich nun gut versteckt.
L: OK. Wäre Sue Brice, ach Pat Brice die Person, die bestätigen könnte, ob oder ob nicht Scientology falsche Materialien mit Copyright versehen hat, die --
J: Zwischen '80 und '88
L: '87, das sind wahrscheinlich die gleichen Materialien, wäre sie die beste Person, die das feststellen könnte?
J: Ja.
L: Das sind möglicherweise die gleichen Materialien, von denen Scientology behauptet, wir hätten das Copyright verletzt. OK. Sie wäre also die Person, die das Wissen über all die Vorgänge hat.
J: Die spezifischen Details und das intime Wissen über die Masche, die abgezogen wurde oder wie sie die falschen Unterlagen dem Copyright-Office vorgelegt haben, wie dieses Copyright noch ist --. Was immer sie tat, ich weiß es nicht. Aber eines weiß ich, ich sah die Frau kommen und sagen. ”Schau, wir können das nicht ändern, das ist gegen das Gesetz, wir könne es einfach nicht machen.”
L: Sie sagte, wir können nicht gegen das Gesetz verstoßen.
J: Und David Miscavige ist an die Decke gegangen. Ja. Ich war eingeweiht. Sie sagte, ”Wir haben keinen Grund, keine Basis, um diese Sachen zu archivieren.” Sie kam dazu – habe ich das mit Ihnen diskutiert oder war das ein Teil meiner eidlichen Zeugenaussage, als ich sagte, daß sie rein kam? Ja, es war ein Teil meiner eidlichen Zeugenaussage. Sie kam rein mit einer Handvoll Akten, weil es wegen dieser Copyright Ausgaben mehrere Zusammentreffen gab. Und nachdem man damit begonnen hatte, ich glaube beim zweiten Mal – aber das ist alles ein Teil meiner eidlichen Zeugenaussagen, die darüber sehr ins Detail gehen --, aber sie kam mit einer Menge Akten, breiter als das Buch, daß Sie in Ihrer Hand halten können, zur Copyright-Registrierung. Und sie kam rein und sagte, ”also hier ist eine ganze Menge von den Unterlagen, aber wir können nichts machen, weil – ” Sie sagte es gerade heraus zu David Miscavige. Der sprang auf und ging an die Decke.
L: Sie sagte, daß es schon öffentlich geworden ist. (..went into the public domain)
J: Richtig.
L: Sie hat diese Worte gebraucht?
J: Richtig. ”Wir haben keine Rechte,” sagte sie. ”Wir haben keine Rechte mehr auf diesen Sachen.” Er ging an die Decke und wollte sie umgehend aus dem Zimmer schmeißen. Er sagte, ”sie ist weg, sie ist weg vom Fenster.” Ging zu ihr hin, hat sie angeschrien, ”Über was zur Hölle sprichst du?” Und als er sich wieder etwas beruhigt hatte, sagte er, ”Schau, wir müssen das machen. Verstehst du was ich meine? Wir müssen das Copyright für diese Unterlagen sicherstellen. Es geht mich nichts an, wie du es machst. Tu es.”
L: OK. Scientology ist im ganzen Land zu den Gerichten gegangen, besonders nach Denver, und sagte, ”Wir brauchen diese Copyrights. Dies sind ungültige Copyrights. Wir brauchen eine geheime Vollmacht, damit wir mit den Marshals durch diese Tür gehen können und die Eigentumsrechte von FACTNet und den Direktoren Lawrence Wollersheim und Bob Penny suchen und erfassen können. Und haben dem Gericht durch ihre Anwälte vorgelegt, daß dies ungültige Copyrights sind, die einen Durchsuchungsbefehl rechtfertigen. Einen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung einer Person zu erhalten; ist eine der genauesten und schwierigsten Dinge; die es zu tun gibt und es hat äußerst genau zu sein. Man kann auch nicht in Amerika einfach in eine Wohnung einbrechen auf der Basis von Gerüchten. Es ist vermutlich ein Kapitalverbrechen gegen das Federal Court System, ein Kapitalverbrechen gegen uns, wenn man unsere Häuser überfällt mit einem Durchsuchungsbefehl, der auf falschen Angaben bei Gericht basiert. Und was Sie mir nun sagen bedeutet, daß David Miscavige, daß die Church of Scientology, die den Überfall bei FACTNet angeordnet hat, gewußt hat, daß das Copyright Material, das Scientology archiviert hat, überwiegend falsch war, daß vieles davon schon längst öffentlich war, und daß sie einen Betrug vorhatten, indem sie die Anwälte bestellten, die den Richtern betrügerische Informationen gaben, um bei uns zu suchen – der das alles gewußt hat, als er die Anwälte bestellt hat, die gegen uns vorgegangen sind. Er war gut vorbereitet. War Warren McShane je in diese Gespräche über die Copyright Ausgaben eingeweiht? Wußte er es als der führende Kopf vom RTC?
J: Ist er der führende Kopf vom RTC?
L: Ich glaube ja.
J: Über David Miscavige? Nicht über David Miscavige.
L: Miscavige ist jetzt raus aus dem RTC.
J: Oh, was macht er jetzt?
L: Ich glaube, er ist in irgendeinem anderen Teil der Firma, aber ich glaube, er hat sich vom RTC zurückgezogen.
J: Und Warren McShane ist drin?
L: Ja.
J: Wie schade.
L: Können Sie sich erinnern, ob Warren McShane immer bei den Diskussionen um das Copyright anwesend war und was schon öffentlich war und nicht der Wahrheit entsprach?
J: Ich glaube, das Warren McShane ganz intime Kenntnisse davon hat, wie es gelaufen ist, da er eine wichtige Person im RTC war, eine Person, die unter mir stand, aber mit den ganzen Warenzeichen und Copyrights und der dazugehörigen Registrierung zu tun hatte. Er war auch eine Person, die bei ASI eingeweiht war und dort an den sehr wichtigen Geheimsitzungen teilgenommen hat. Und wenn Pat Brice mit jemand vom RTC darüber gesprochen hat, dann bestimmt mit Warren McShane.
L: Er war die Person, mit der sie zusammen gearbeitet hat. Er war dort in der Zeit von Pat Brice.
J: Ja.
L: Es ist also nicht sicher, aber auf Grund seiner Position war es sehr wahrscheinlich, daß er davon wußte, daß die Dokumente eine betrügerisches Copyright hatten?
J: Natürlich.
L: Und er hat an dem Betrug vor dem Bundesrichter teilgenommen, hat Bundesmarshals veranlaßt, zu uns zu kommen und uns zu überfallen.
J: Ich kann verstehen, daß Sie zu dieser Ansicht gelangen, aber da gibt es was, daß ich Ihnen über Warren McShane sagen möchte, da es meine Meinung ist. Es erscheint mir fast unmöglich, daß er die Person sein soll, die der Kopf des RTC ist, da er schon zwei psychotische Zusammenbrüche hatte in der Zeit, als ich dort war, und zwar durch den Streß, unter dem er stand. Er war nicht wirklich konditioniert, ein hart konditioniertes Sea Org Member. Er war für eine ganze Weile ein public und dann kam er in die Sea Org und es ging ihm schlecht, all dieser Druck, dieser Streß, diese Form der Unterdrückung. Aber er war zweifellos einer der schwächsten Personen in der Organisation und deshalb kann ich mir nur vorstellen, daß er den Marys Feuertest gehabt haben muß, etwas schreckliches muß passiert sein und nun ist er gegangen, weil er immer Zweifel hatte und nie wußte, was er nun recht machte oder nicht, oder was er konnte oder nicht, oder wenn er fragte, was er tun soll, diese Dinge.
L: Wenn Sie sagen, er hatte zwei psychotische Zusammenbrüche.
J: Nahezu psychotische Zusammenbrüche.
L: Nahezu psychotische Zusammenbrüche, können Sie sich an Einzelheiten davon erinnern?
J: Ja, einer war in DC. Das war kurz nachdem Reagan in DC angeschossen worden war. Wir waren in DC. David Miscavige, Norman, Vicky Aznaran, Rick Aznaran, Warren McShane, Alan Cartwright. Und Joe Yanni auch. Und Warren hat irgendeine Arbeit gemacht. Ich weiß nicht mehr genau, was es war, aber es endete damit, daß ich mich eine Weile zu ihm setzen mußte, alle anderen sind rausgegangen, haben eine Party gefeiert und sich betrunken, und ich mußte da bleiben, weil er mein Junior war, weil er unfähig war, etwas zustande zu bringen. Ich meine, er glotzte regelrecht herum, wie ein dämlicher Idiot und hat mit sich selber gesprochen. Er war verwirrt.
L: Sie meinen in einem fast psychotischen Zustand?
J: Ja, das beschreibt es genau.
L: Warum waren sie alle in Washington DC?
J: Ich versuche, mich an den Anlaß zu erinnern.
L: War es wegen der Org oder ähnlichem?
J: Nein. Wir waren in geschäftlichen Angelegenheiten dort. Oh! Wir haben ein PR Büro in DC eröffnet. Oh, nun erinnere ich mich, es ging um Politiker und diese Sachen. Ja, Ja. Sie haben ein PR Büro in DC eröffnet, um in Kontakt mit Politikern zu kommen, um in politische Prozesse integriert zu werden, um Verbündete zu bekommen. Das war die riesengroße Idee, warum man ein großes PR Büro brauchte. Wer war es nur? Cathy irgendwer, jemand hat es eröffnet und wir waren da, keine Kosten und Mühen gescheut, mit der Idee Senatoren, Gesetzgeber und Rechtsanwälte und Richter, alle im Einklang mit Scientology.
L: Haben Sie eine Idee, was das gekostet hat, Sie wissen, um das Büro einzurichten? Irgendeine Vorstellung?
J: Etwa eine halbe Million Dollar.
L: Eine halbe Million Dollar, um ein PR Büro einzurichten, um in Washington politischen Einfluß zu gewinnen?
J: Korrekt.
L: Wissen Sie, was –
J: Es war schon früher, es war eine frühere Vereinbarung, die mit dem IRS zusammenhing, weil das ein Teil der Strategie war, zu versuchen die Steuerbefreiung zu bekommen, der Versuch von Scientology, die Meinung der Leute des Capital Hill für diese Entscheidung vorzubereiten.
L: Wurde das Büro je für eine Diskussion genutzt, um Politiker zu beeinflussen?
J: Das war genau der Grund, warum es das Büro gab, Leute beeinflussen, Freunde gewinnen und dadurch Einfluß erhalten.
L: Um die Gesetzgebung zu beeinflussen?
J: Besonders hinsichtlich Scientology, ja.
L: Die Church of Scientology. Sie haben das ganze also eingerichtet, um die Gesetzgebung für die Belange der Church of Scientology zu beeinflussen?
J: Richtig.
L: Einer Kirche ist es nicht erlaubt sich in die politische Arbeit einzumischen und zu versuchen, Einfluß auf die Gesetzgebung zu nehmen. Ihr steuerfreier Status wäre umgehend dahin, wenn man herausfinden würde, daß eine Kirche die Kraft der Religion und der Kanzel mißbrauchen würde. Es gibt aus einem guten Grund die Trennung von Kirche in diesem Staat, in diesem Land, und wenn eine Kirche Wahlen beeinflußt, Politiker oder die Gesetzgebung, ist das ein Grund, ihr den 501 (c) (3) zu entziehen.
J: OK. Sie wissen das und möglicherweise Leute, die darüber sprechen, aber lassen Sie mich dazu noch etwas sagen. Ich erinnere mich an die Treffen bei Author Services im Sitzungszimmer, das gleiche Sitzungszimmer wie bei der Sache mit dem Copyright und all das, ein anderes heimliches Treffen, wo der genaue Standort erforscht wurde. Es wurde sogar herausgestellt, OK mit der Gesetzgebung geht das so, wo der Richter hintendiert, wie diese Leute sich entscheiden, hängt auch davon ab, welche PR die Church macht. Und es endete damit, daß wir in einer noblen Gegend waren. Und es sollte nobel aussehen, wie alles andere auch. Das wurde in mehreren Monaten geplant und ausgeführt. Die Suche und das Konzept, um die Gesetzgeber zu beeinflussen, um rein zu kommen und mit den Ellenbogen zu kämpfen, speziell für die Steuerbefreiung und verschiedene Rechtsfälle, stand zu der Zeit im Einvernehmen mit der Church.
L: Zu versuchen, den Gesetzgeber zu beeinflussen, die Gerichtsabteilungen, die gegen die Kirche vorgegangen sind?
J: Korrekt. Aber ich weiß nicht, wie erfolgreich es war.
L: Sie waren im Gebäude von ASI. Wurde das für ASI gemacht oder für die Church of Scientology?
J: Für die Church of Scientology.
L: Warum sagen Sie das und nicht weil Sie im Gebäude von ASI waren?
J: Weil es, ---ASI war die zu der Zeit die Gesellschaft, die sich um alles von Scientology gekümmert hat und die Person, die das tat, war David Miscavige.
L: Also, ASI hat letztendlich Scientology bestimmt?
J: Ja, und wir haben das schon hundert Mal festgestellt.
L: OK. Aber es ist ein wichtiger Faktor. Es steht mit einer bestimmten Sache in Verbindung, über die Sie schon gesprochen haben. Gehen Sie zurück zu ihren Erfahrungen und Ihrer Sachkenntnis in Scientology, als man diese Ausgaben machen wollte- Sie sagten dort, daß Sie kein Experte für Veröffentlichungen und Ausgaben sind und die richtige Definition für Copyright, aber Sie wissen, wenn bei Scientology etwas heraus gegeben wurde, wie die Definition dieser Ausgabe seitens Scientology dafür war?
J: Richtig.
L: Und Sie wissen, wenn etwas veröffentlicht wurde, wenn sie etwas herausgegeben haben, das waren Publikationen von Scientology?
J: Das ist dasselbe.
L: Obwohl in allen Gesetzen der Welt gibt es einen feinen Unterschied zwischen einer Publikation und einer Ausgabe, und jeder in Scientology weiß, wenn man etwas herausgibt, bedeutet dies, man veröffentlicht es und es kann sowohl eine große Liste sein, die herausgegeben wird oder eine kleine Liste --
J: Korrekt.
L: Aber Sie haben es nur für eine bestimmte Gruppe veröffentlicht.
J: Dies ist der Weg. Es ist veröffentlicht und herausgegeben, das ist mein Verständnis. OK. Wenn es so ist, so ist es eine neue Edition, die von L. Ron Hubbard herausgegeben wurde, selbst wenn er es nicht gesehen hat, oder was auch immer. Die Ausgabe erhält eine Berechtigung und in dem Moment ist sie auch anerkannt, dann wird es als ein Dokument veröffentlicht mit vielen Kopien und dann ist es eine Ausgabe, wo immer es hingeht.
L: Sie kennen also die Definition von Scientology?
J: Richtig. Und das ist, was ich gerade erklärt habe.
L: Herausgegeben und veröffentlicht, dies kann nicht dasselbe sein, was die zugelassene Definition ist einer Herausgabe und einer Publikation. Als Beispiel, eine Person kann etwas schreiben, wissen Sie, und es ist getippt und es wurde Korrektur gelesen. Jemand kann möglicherweise erwägen, daß es herausgegeben wird, aber erst wenn der Verleger es in den Buchhandel bringt, ist es, wird es als veröffentlicht bezeichnet.
J: Richtig.
L: Dies könnte eine andere Definition sein, die vom Gesetz oder anderen Körperschaften benutzt wird. Aber in der Körperschaft von Scientology ist eine Ausgabe eine Publikation.
J: Als es anerkannt war, wurde es veröffentlicht und dann herausgegeben.
L: Richtig. Anerkannt, veröffentlicht und herausgegeben.
J: Ein Haufen Exemplare davon und dann herausgegeben. Boom.
L: OK. Kennen Sie einen Platz, wo Scientology die Original Policy Letters, die von L. Ron Hubbard geschrieben wurden, archiviert hat?
J: Was ich weiß, ist es die CSC und das RTC.
L: Sie haben wirklich die Originale, handgeschrieben, irgendwo gelagert?
J: Richtig.
L: Glauben Sie, sie haben die Originale in Form von Mimeos, wie sie zu den Orgs und den Missionen verschickt werden, wie irgendein historisches Exemplar?
J: Richtig.
L: Haben Sie je eine solche historische Kopie gesehen oder davon gehört?
J: Ich habe solche Dinge gesehen. Ich habe alte Mimeos gesehen, solche Sachen. Was damit passierte, nachdem es in den Computer eingestellt wurde, weiß ich nicht.
L: Nun --
J: Lassen Sie mich reden. Da gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit, die Dinge zu klären, weil aus der Zeit, als es bei Scientology in den Computer eingestellt wurde, noch eine andere Sache durchgeführt wurde, die haben die Sachen auf Microfiche gespeichert, gleich als diese herauskamen. So wurden eine Menge Sachen auf diese Weise gespeichert - und ich erinnere mich nicht mehr genau, weil ich an einem anderen Projekt gearbeitet habe. Microfiche, alles mögliche. Und das wurde an einem gesonderten geheimen Ort aufbewahrt, Informationen mit Incom. Wie sie verschiedene Plätze haben, wo es eine Menge Informationen auf Microfiches gibt. Eine Menge davon betrifft Wissensberichte, dies und jenes und andere Dinge. Aber auch als ein Teil der Aufbewahrung wurden die Microfiches verschiedenen Projekten zugeordnet, damit es möglich ist --
L: Wissen Sie, wo die Microfiches zentral gelagert sind?
J: Sie sind nahe dem Hauptfeld innerhalb Scientology und Incom auf der Straße (?). Einige von ihnen. Die anderen sind an geheimen Plätzen, die ich nicht kenne.
L: OK. Haben Sie von der goldenen CD gehört, die sie gemacht haben und die sie gelagert haben?
J: Ja.
L: Was ist auf dieser goldenen CD, von der Sie wissen?
J: Ich habe keine Ahnung.
L: OK. Ihre Erfahrungen in Scientology, würden Sie sagen, daß sie Material von L. Ron Hubbard enthalten?
J: Ja, das tun sie.
L: Es ist wie --Sie müssen nicht mit Ja oder Nein antworten -- aber ist es wie die Original Kopien der Policys und Originale von L. Ron Hubbards Notizen und Original mimeos, möglicherweise konserviert auf Mikrofiches oder der goldenen CD, oder was auch immer?
J: Ja und in ihrer originalen Form.
L: Die tatsächlichen Papiere.
J: Die Papiere selber, weil die Art, wie es erstellt wurde, war etwas aufs Papier zu bringen, die wirklich alten Sachen, um die Säure vom Papier fernzuhalten - Lassen Sie mich das erklären. Normales Papier hat Säure und verschlechtert sich daher im Laufe der Zeit. Sie haben an einem Projekt gearbeitet, das die Sachen nicht nur durch Fotos festhalten sollte, Mikrofiches oder was auch immer, sondern auch um die Verschlechterung der Originalurkunden aufzuhalten, um es dann in versiegeltes Plastik zu geben. So hatten sie sehr gute Kopien von all diesen Originalen in versiegelter Form.
L: So haben sie sich sehr viel Mühe gegeben, um die Dokumente von L. Ron Hubbard zu konservieren?
J: Richtig.
L: Um sie chemisch zu behandeln, hat man sie in Plastik gesteckt und gleichzeitig auf Microfiches gezogen?
J: Ja.
L: So könnte das Gericht Scientology bitten. die Original Mikrofiches zu reproduzieren und die Originaldokumente, wenn sie zeigen müßten, daß es Fälschungen gibt, sie wären doch in alle Winde zerstreut, bevor sie zum Gericht kämen?
J: Nein, hier geht es um Geheimhaltung von Firmenaktivitäten. Hier geht es in Instanzen, in die ich eingeweiht war, ebenso Earl Cooly, die Lenskes. Wann immer das Gericht danach fragt bei einer der Firmen, es wäre immer bei einer anderen und somit kein Teil des Rechtsstreites, also in anderen Worten, sie können die Sache bis ins Unendliche treiben und Sie würden nie etwas finden.
L: Wenn also der Richter Kane in Denver der Church of Scientology, dem RTC anordnet, die Originaldokumente von L. Ron Hubbard zu reproduzieren --
J: Das würde nie passieren.
L: -- würden sie dann sagen, daß sie sie nicht haben und daß sie nicht existieren?
J: Richtig, und sie würden behaupten, daß sie nicht wissen, wo zur Hölle sie sind.
L: Und sie wüßten nicht, wo sie sind und sie wären instruiert worden – dies ist ein Policy bei Scientology - alle Dokumente, die durch die Gerichte angefordert würden, in der Gegend rumzuschieben, wenn sie nicht in alle Gegenden verstreut sind, da sie erwähnt haben, daß einige verteilt sind?
J: Oh ja. Sie verteilen niemals die Originale, aber das, was sie veröffentlicht haben.
L: Richtig. Sie bewahren also die Originale auf, bringen es zu einer anderen Firma und was sie dann dem Gericht erzählen, ist sogar die Wahrheit, sie haben es nicht, aber darüber lügen, daß sie nicht wissen, wo sie sind.
J: Richtig.
L: Und sie bringen es einfach zu einer anderen Firma, so müssen sie es nicht reproduzieren und lügen das Gericht an.
J: Richtig. Sie vergeuden also ihre Zeit damit, im Kreis zu laufen und zu versuchen, die Originale zu erhalten. ”Oh ja, das RTC, nein, die CSI hat sie, vielleicht ist es ein Teil, nein es ist ein Teil der alten CSC Dokumente, das ist es, was ich weiß, OK, lassen sie uns noch eine Verschiebung machen.” Und Jahre später --
L: So, das Endergebnis, wenn man diese Dokumente zeigen würde, wäre, daß sie falsche Copyrights haben, trotz der Originale, die ja dann den Betrug beweisen würden.
J: Richtig.
L: Sie würden sie nicht reproduzieren?
J: Das habe ich nie gesehen.
L: Aber sie würden sie nicht zerstören?
J: Nein, sie würden sie behalten.
L: Sie würden sie behalten, indem sie sie zwischen den verschiedenen Firmen hin und her schieben.
J: Lassen Sie uns eine Unterbrechung machen.

(Das Gespräch wird unterbrochen)

L: OK, als wir aufgehört haben, haben wir über die Anwälte gesprochen.
J: Wir haben den Schleier der Geheimhaltung gelüftet.
L: Wie haben sie es vermieden, Dokumente zu produzieren und wie haben sie das Unternehmen benutzt, um das Gericht zu betrügen? Können Sie darüber etwas sagen?
J: Ich war in einigen Sitzungen eingeweiht über MCCS hinaus, wo über die formalen Verbindungen mit MCCS unterschiedliche Kritik gegen Scientology bestand und Schwächen in der Firmenstruktur aufgezeigt wurden, also hat man noch mehr Körperschaften gegründet. Sie wissen, daß es jetzt mehr geheime Firmenstrukturen gibt als die CST, über die ich spreche. Ich habe den Namen vor einiger Zeit gehört, also muß etwas mit CST geschehen sein, Materialien abgefallen sein.
L: Es geht zu diesem Standort?
J: Ja. Das ist so geheim, ich habe es nur zweimal gehört, wie es erwähnt wurde
L: Es gibt also Firmenstrukturen, von denen man nie gehört hat, damit, wenn etwas mit CST -
J: Richtig. Aber was ich sagen möchte ist, daß nach dem MCSC verschiedene Dinge geschehen sind, neue Körperschaften, neue Umstrukturierungen und alles wurde unter der Prämisse gemacht, was ist, wenn sie hinter verschiedene Dinge kommen, was ist, wenn das IRS kommt? Alles wurde nur für eine bestimmte Sache getan. Weil wir Körperschaften verschoben haben, Bankkonten verschoben haben, alles verschoben haben. Sollten sie nun an Dokumente kommen, sollten sie an einfaches Material kommen, so haben wir die verschiedenen Firmenstrukturen, damit wir das Zeug im Kreis herumschicken können, wir haben es nie bekommen, wir haben es nie hergestellt, keiner würde es haben oder finden. Und die eigentliche Voraussetzung für diese Körperschaften, war nicht für eine unabhängige Operation gedacht, sondern sollte nur ein Gehäuse und ein Puffer gegen die realen oder vermuteten Drohungen sein.
L: Wenn also zum Beispiel ein Gericht Dokumente vom RTC anfordert, wäre die Praxis, daß entweder das RTC annimmt, daß sie die Dokumente hergestellt haben und würde sie dann zu einer anderen Körperschaft transferieren oder sie würden sie zu der Zeit der richterlichen Anordnung bei einer anderen Körperschaft ablegen und dann dem Richter erzählen, daß sie die Dokumente nicht besitzen oder nicht wissen, wo sie sind?
J: Richtig, bei dem Beispiel, daß Sie gerade gegeben haben, gut, RTC hat es nicht, dann sagen sie, CSI hat es. Schauen wir, was wirklich passiert. CSI muß nun mit hineingezogen werden, alles bleibt in Bewegung. In der Zwischenzeit tickt die Uhr. Nun gehen wir zu dem Punkt, daß es CSI vorzulegen hat. Nun heißt es, wir haben es nicht, wir haben es nie hergestellt. Sie sind irgendwo anders.
L: Und dann verschiebt man sie wieder in eine andere Körperschaft.
J: Oder sie hatten sie niemals an der ersten Stelle, man wußte aber, wo sie waren und, anstatt sie dort zu holen, läßt man die Uhr ticken.
L: Wußten sie immer den genauen Zeitpunkt, wann das Gericht die Dokumente anfordern würde, in der dann die Körperschaft die Dokumente entweder in Erwartung des Gerichtsbefehls dort oder an einem anderen Ort, die Unterlagen verschiebt, um behaupten zu können, daß sie die Dokumente nicht haben. Erinnern Sie sich an so eine Situation, wo dies notwendig war?
J: Mir ist nichts Konkretes darüber bekannt, aber die Sache, an die ich mich erinnere, ist der Fall um das Erbe, der etwas mit L. Ron Hubbard zu tun hatte und wo man verschiedene records und Sachen hergestellt hat, die mit L. Ron Hubbard zu tun hatten. Damals sind mit Sicherheit einige Tricks gelaufen.
L: Indem man sie zu einer anderen Körperschaft gebracht hat, damit sie nicht dem Gericht vorgelegt werden mußten?
J: Richtig. Oder sie haben eine neue Körperschaft gegründet, um diese Belastung wieder loszuwerden, damit man wieder sagen kann, wir haben es nicht, es ist dort.
L: Es ist ein Versteckspiel. Man kann also nie sagen, wo die Unterlagen gerade sind, und man verneint, daß sie gerade in dieser Körperschaft sind, falls das Gericht danach fragen sollte?
J: Richtig, und sie machen es in einer sehr schlauen Art und Weise. Sie haben die besten Rechtsanwälte, die ihnen beigebracht haben, es in einer möglichst eleganten Art zu machen.
L: Sie haben es erwähnt, als wir über den IRS Fall gesprochen haben.
J: Dieser IRS Fall, da gab es einen Punkt, wo das IRS eine der Körperschaften geprüft hat. Die Church erhielt Informationen darüber, dies und dies und das wird geprüft. Und die Idee, die das IRS zur Durchführung hatte und das wirklich zum Lachen war, jemand zu den Missions zu schicken und sich Empfangsbescheinigungen geben zu lassen. Sie haben die Bescheinigungen ausgestellt und sie ausgehändigt, es war überwältigend, ich meine, wenn ich so darüber nachdenke, ich weiß nicht, 70 000 Empfangsbescheinigungen – alles war sehr sorgfältig gemacht – sie lachten, weil man es aufgab, den bestimmten Punkt zu finden. Aber um diesen Punkt zu finden --
L: So haben sie also die Leute vom IRS überwältigt, die Inspektoren, indem sie sie mit Empfangsbescheinigungen überfüttert haben?
J: Richtig.
L: Und das wurde absichtlich getan um sie zu überwältigen?
J: Ja, es war wie eine Bärenfalle. Es war wie – laßt sie doch dies und jenes fragen, wir machen die Türen auf und werden ihnen soviel Scheiße geben, daß sie die Flucht ergreifen. Ja, sie waren wie Bären -–sie sind reingetappt.
L: Und sie haben darüber gelacht –
J: Gelacht und gelacht und gelacht.
L: Wer hat so gelacht?
J: David Miscavige, Lyman Spurlock, Norman Starkey, Marty, Vicky Aznaran. Wissen Sie, wir waren dort. Aber sie hatten auch eine Person drin, sie hatten eine Verbindung in das IRS. Sie hatten eine direkte Verbindung ins IRS. Sie hatten irgendeinen Anwalt oder sonst jemand, es wurde geheim gehalten, und sie haben absichtlich nie Namen gesagt. Irgend ein Rechtsanwalt hat wieder jemand anderen eingespannt, der einen Pensionär aus dem IRS kannte, der dann wieder mit einer Person, die noch im IRS Büro in Washington gearbeitete hat, in Verbindung getreten ist.
L: Alles, um den Status zu erhalten?
J: Um den Status 501 (c) (3) zu erhalten.
L: Und hätte man es auch geheimgehalten, wenn es eine ganz normale Verbindung gewesen wäre, hätte man es dann auch geheimgehalten? Wäre es auch ein Geheimnis gewesen, wenn das Verhalten der IRS passend gewesen wäre?
J: Also Lawrence, ich bin nicht begriffsstutzig, aber Gott allein weiß, daß dies eine rein rhetorische Frage ist. Sie wissen genau, warum sie es getan haben. Sie haben es getan, weil sie eine OP laufen hatten. Es war eine Anordnung, dies zu tun. Und ich bin sicher, dafür mußten viel Palmen eingefettet werden. Und es wurde über die Anwälte gemacht.
L: Über die Anwälte wurde das Geld an den Agenten bei der IRS gezahlt?
J: Richtig.
L: OK. Sie erwähnten MCCS. MCCS war ursprünglich eine Körperschaft, geschaffen und reorganisiert, um die Kontrolle von L. Ron Hubbard zu vertuschen?
J: Richtig.
L: Gab es noch andere Projekte, die neue Namen erhalten haben, aber im wesentlichen das gleiche erledigt haben, wissen Sie etwas darüber?
J: Nichts mit einem formellen Namen, aber definitiv ähnliche Änderungen. Besonders mit dem einfachen Material, das ständig rumgeschoben wurde – das geheime Material – und dann finanzielle Dinge, alles wurde in einer Weise behandelt, daß es sogar mich schocken würde, wenn eine europäische Körperschaft in der Lage wäre, eine US Körperschaft zu leiten. Es wäre ein echter Schock. Da der hauptsächliche Teil des Konzerns für die United States zu heiß ist. Also geht man in ein anderes Land, wo die United States keinen Einfluß haben. Und das ist eine politische Sache, die sich ständig ändert. Ich kann nicht sagen, was heute ist. Aber ich weiß, daß die gesamte Begründung darin liegt, daß die United States keinen juristischen Zugriff auf die überwiegenden Werte von Scientology haben würden.
L: Sie meinen also, daß es eine Körperschaft im Hintergrund gibt, die sich auf verschiedene ausländische Staaten verteilt, und daß die Dinge ganz anders laufen?
J: Ich glaube, daß Marine Bergotti eine der Personen ist, die darüber Bescheid wissen.
L: Wenn also etwas in den US passiert, würde die ausländische Körperschaft die Werte übernehmen und behaupten, daß sie der tatsächliche Eigentümer ist?
J: Richtig. Sehen Sie, Marine Bergotti war in UK, in England und sie kam zweimal im Monat rüber mit den Finanzberichten über die Auslandsbeteiligungen.
L: Lassen Sie mich das sehen. Ich habe dieses Kapitel, damit sie –
J: Nach Hause genommen?
L: Ja, nach Hause genommen.



Band 7 vom 29. August

L: Heute abend ist Sonntag, der 29. August. Dies ist Lawrence Wollersheim, ich bin zusammen mit Jesse Prince. Jesse, dies ist vermutlich das letzte Band, das wir machen werden und ich möchte Sie bitten, sich an alles zu erinnern, was Sie wissen. Ich tue dies regelmäßig und es ist wichtig.
J: Heute ist der 30.
L: Der 30. Entschuldigung. Sagen Sie genau, was Sie wissen und auch was Sie nicht wissen, Namen, Daten, Vorkommnisse, Leute, die in irgendwas verwickelt waren. Besonders, da es das letzte Mal sein wird, daß wir darüber sprechen und ich Ihnen auch gesagt habe, daß die Bänder dem FBI vorgelegt werden, halten Sie bitte nichts zurück heute abend. In den nächsten 2 Stunden, oder wie lang auch immer, sagen Sie alles was, Ihnen noch eingefallen ist in den letzten Tagen, alles, an das Sie sich noch erinnern können, sprechen Sie es heute auf das Band. Alles, was bis jetzt zusammengekommen ist, wird erfaßt werden und dient als Unterlage für die Sitzung mit ihnen.
J: OK.
L: Also Punkt 1. Hat Scientology Ihnen je Geld angeboten dafür, daß Sie schweigen werden, nachdem Sie Scientology verlassen haben?
J: Nein.
L: Niemals?
J: Niemals.
L: Stacy erwähnte etwas von einem Angebot über $ 3 Millionen.
J: Das war 1987.
L: Als Sie noch in Scientology waren. Erklären Sie uns die Umstände dieses Angebotes über $ 3 Millionen Dollar.
J: Ich habe Scientology 1987 verlassen, die LA Times kontaktiert und wollte an die Öffentlichkeit gehen. Ich erzählte ihnen, daß ich nichts mehr mit der Church zu tun haben wollte und nach meiner Vorstellung erwartete ich $ 10 Millionen. Wir sprachen darüber, aber es waren nicht diese seriösen Gespräche, die man ernst nehmen konnte, weil sie mit anderen Dingen gearbeitet haben, die für sie und gegen mich sprachen, es ging um meine Ex-Frau. Das war es.
L: Daher gingen Sie also zu LA Times?
J: Ich habe sie angerufen.
L: Sie haben die LA Times angerufen und dann hat Scientology Sie kontaktet und Sie haben ihnen dargelegt, daß Sie an die Öffentlichkeit gehen wollen, es sei denn, sie würden Ihnen $ 10 Millionen bezahlen oder sagen, ”Jesse wir können darüber sprechen?"
J: Hört sich gut an.
L: Nun, wir müssen das klarstellen, haben Sie damit begonnen, nach dem Geld zu fragen oder haben die es angeboten?
J: Die.
L: Sie haben Ihnen also gesagt – erzählen Sie, was gesagt wurde und wer es gesagt hat.
J: Dies war ganz am Anfang, ich versuche, mich genau zu erinnern, wer es war, der zuerst mit mir verhandelt hat. Es war Ray Mithoff und noch eine andere Person, ich glaube von Gold, möglicherweise Ron Norton oder Wendell Reynolds.
L: Wie fing es an? Sie sagten.—
J: Gut, ich will es ganz genau erzählen. Es war, wie wenn ich weg gehe, ”Was haben Sie vor? Was haben Sie vor?” Ich sagte, ich will euch entlarven (Scientology) und das Material, ich hatte zu der Zeit eigenes Kapital. Sie waren mit dem, was ich vorhatte, nicht einverstanden. Es wurde festgestellt, ”Wenn Sie gehen wollen, wenn Sie diesen Wunsch haben, dann brauchen Sie Hilfe, etwas brauchen Sie. Sie brauchen etwas Startgeld.” Es war wie, ”Oh, Sie wollen, daß ich gehe. Das kostet etwa $ 10 Millionen.”
L: Das haben Sie gesagt und was haben die dann gesagt?
J: Sie haben gelacht. Ich kann nicht sagen, daß ich es sehr ernst gemeint habe, da ich zu der Zeit sehr emotional war. Es war eine sehr emotionale Situation. Wir haben es dann nicht weiter diskutiert aufgrund der starken Emotionen. Man weiß ja, Leute sagen Sachen --
L: Wie kam man nun auf die $ 3 Millionen Dollar?
J: Ich überlege, ob es Marty war, der sagte, ”Oh, aber Sie nehmen doch?" Ich sagte ”Vermutlich.” Ich wollte einen Knoten rein machen, damit es kein Durcheinander gibt. Aber diese Gespräche waren nicht ernst. Diese Gespräche entstanden in der Hitze des Gefechts, weil ich weggegangen bin und total außerhalb ihrer Kontrolle war. Nun bin ich in der Stadt und wenn jemand versuchen würde, mich zu ergreifen, könnte ich schreien und jemand würde die Polizei rufen. Nun bin ich nicht mehr auf ihrem Bereich. Ich bin in einer Umgebung, in der ich meine persönlichen Rechte habe und das wissen sie. Das ist wirklich alles darüber.
L: Und nach dieser Diskussion sind Sie wieder in Scientology zurückgegangen?
J: Ja.
L: Warum?
J: Weil meine Ex-Frau, die noch dort war, nicht verstehen konnte, warum wir nicht dort blieben und ich hatte Mitleid mit ihr und blieb dort, bis auch sie sah, daß es nicht das war, was wir brauchten.
L: Ist sie zu Ihnen gekommen und hat Sie gebeten zu bleiben?
J: Ja.
L: So war sie ein Teil der Handhabung?
J: Richtig.
L: Sie soweit zu bringen, Sie wirklich darum zu bitten, Sie zu bedrängen, welches Wort würde das richtig beschreiben?
J: Die Art und Weise, das zu beschreiben, ist genau das, was ich gesagt habe. Wir beide haben uns sehr geliebt und deshalb war sie äußerst betrübt und weinte.
L: Tatsache war, Sie sind weggegangen und ihre Frau konnte Sie nicht mehr sehen?
J: Richtig.
L: Deshalb haben Sie sich entschieden, wieder reinzugehen?
J: Richtig. Besonders, weil ich anfing aufzuwachen und zu sehen, was los war und sie nicht.
L: Nach 1987 sind Sie in der Organisation aufgestiegen oder was war das Ende?
J: Ich habe nichts versucht, ich wollte gar nichts machen.
L: Von dem Moment an, wo Sie auf einer niedrigeren Position waren?
J: Ich war in einem sehr schlechten geistigen Zustand. Es war, wie wenn man keinen wirklichen Willen zum Leben mehr hätte.
L: Meinen Sie, man hat Ihnen noch getraut nach dieser Sache?
J: Ich weiß nicht, was sie dachten, ich habe lediglich versucht, festzustellen, wer ich bin. Eigentlich habe ich nur existiert.
L: OK. Als Sie Scientology dann endgültig verlassen haben, wurden Sie da in einen Raum geführt mit Anwälten und Videokameras, um dort Dokumente zu unterschreiben, die besagen, daß Sie über alles, was Sie in Scientology erfahren haben Stillschweigen bewahren?
J: Ja.
L: Haben Sie das Gefühl, daß damals ein Video gemacht wurde?
J: Ich glaube, sie hatten ein Bandrekorder, ja, möglicherweise auch ein Videoband.
L: Haben sie je so etwas gesagt wie, ”Sie tun dies alles aus Ihrem eigenen freien Willen?"
J: Lassen Sie mich ein Konzept erklären, damit Ihnen die Sache etwas klarer wird. Ich bin in einer Situation, in der meine Frau letztendlich ein Licht sieht. Sie haben alles mit uns getan, sie haben mit uns Sec-Check gemacht, sie haben uns erniedrigt in jeder Weise, die möglich ist, nur weil wir weggehen wollten. Und die Sache, mit der sie uns in der Hand hatten, war die Tatsache, daß die Familie meiner Frau auch noch drin war. Ihr Vater, der für sie mehr bedeutete als jede andere Person in ihrem Leben, und ihre Schwester. Sie sahen aus wie Zwillinge. Sie sagten ihr und mir, daß sie die beiden nie mehr sehen würde, es sei denn, wir würden das tun, was man von uns verlangt.
L: Sie haben Ihnen gesagt, daß sie ihre Eltern nie mehr wieder sehen würde?
J: Richtig, nie mehr wieder mit ihnen sprechen.
L: Es sei denn, sie tun genau das, was man ihnen sagt?
J: Unterschreiben, was sie uns vorlegen. Als man Video- und Tonbandaufnahmen machte und all diese Sachen, ich erzähle das, damit Sie eine Vorstellung davon haben, ”Hier ist das Gefängnis, hier ist die Freiheit, Wenn ihr A, B und C macht könnt ihr das Gefängnis verlassen und kommt in die Freiheit
L: Ich verstehe das vollständig.
J: Ich habe die Papiere nicht gelesen.
L: Ich frage Sie nicht als Gegner, ich frage Sie wegen des Protokolls, sehen Sie mich nicht als Gegner.
J: Nein, das tue ich nicht, diese Frage betrifft meine persönliche Vergangenheit, weil es darin auch so etwas wie ein menschliches Mitleid gibt, menschliches Gefühl, das eine Rolle spielt. Wie ich schon sagte, ich habe die Papiere nicht gelesen. Wenn es ein Video gibt, und sie dieses Video haben, können sie sehen, wie man mich behandelt hat, damit ich die Papiere lese, aber ich habe nur unterschrieben.
L: Sie haben die Papiere nie gelesen, hat man sie Ihnen mündlich erklärt?
J: Oh, sie haben alles dargelegt und gefragt, ob ich irgendwelche Fragen habe. Nein.
L: Sie haben es also nicht gelesen, man hat es Ihnen erklärt?
J: Wenn Sie sich ganz an den Anfang des Bandes erinnern, dort haben wir festgestellt, wann man nicht mehr mitmacht und diese Linie bedeutet, ”Wenn ich diese letzte Sache erledige, kann ich dann gehen?” Und sie sagten. ”Ja.” Sie müssen verstehen, daß dann Schluß war. Ich habe mich nicht um das Video gekümmert, ich habe mich nicht für ihr Aufnahmegerät interessiert, die Vereinbarung war, wenn ich diese letzte Sache erledige, können sie und ich gehen. Und wenn es bedeutet hätte, daß ich eine Handvoll Scheiße durch das Zimmer schmeißen muß, ich hätte es getan.
L: Ihr Verständnis war, daß sie von den Einschränkungen und Kontrollen nur wegkommen, wenn Sie die Dokumente unterschreiben?
J: Oder alles, was sie von mir zu der Zeit verlangt hätten.
L: War ein Anwalt im Zimmer, der sie vertreten hat?
J: Sie wissen das besser. Nein.
L: Haben Sie eine Kopie von jedem Dokument erhalten, als sie gingen oder hat man alles behalten?
J: Alles.
L: Und Sie haben die Dokumente nie gelesen.
J: Sie haben alle meine Hochzeitsfotos weggenommen, sie haben mir den größten Teil meiner persönlichen Sachen weggenommen. Ich bin mit einem Koffer, nein, mit zwei Koffern persönlicher Sachen aus 16 Jahren und einem schlimmen Leben weggegangen, um ein gutes Leben zu leben, ich habe sie mit zwei Koffern verlassen. Sie haben mir alles weggenommen.
L: Haben sie Ihnen Geld für diese Sachen gegeben?
J: Nein.
L: Welches Recht hatten sie, das zu nehmen?
J: Das können Sie mich fragen. Das ist eine rhetorische Frage. Offensichtlich hatten sie kein Recht.
L: An diesem Punkt haben Sie entschieden, daß sie es behalten können, ich erhalte die Freiheit, sollen sie doch die Sachen behalten?
J: Richtig
L: So wollten nur einfach raus.
J: Das ist richtig. Sie sind hinter einer Schranke und jemand sagt Ihnen, mache 1, 2 und 3, dann kannst du gehen, ich garantiere Ihnen, sie machen die 1, 2 und 3.
L: War ein Anwalt der Scientology im Zimmer?
J: Ja.
L: Erinnern Sie sich an seinen Namen?
J: Nein.
L: Können Sie ihn beschreiben, oder können Sie sich erinnern, wenn Sie seinen Namen hören?
J: Wenn ich den Namen höre, kann ich mich erinnern. Aber ich möchte eine Sache klarstellen. Das war einer der schlimmsten Momente in meinem Leben. Ich hatte das Gefühl, nicht ganz bei Bewußtsein zu sein.
L: Ich verstehe. Sie haben nichts gelesen, Sie haben einfach unterschrieben?
J: Ich bin zur Tür rausgerannt.
L: Sie sind zur Tür rausgerannt, weil das die einzige Möglichkeit war, von diesen Leuten wegzukommen.
J: Lassen Sie mich noch was sagen, die haben die Dokumente geändert. Es passierte am 31. Oktober, nicht am 1. November. Sie haben 1. November geschrieben. Es passierte in der Nacht zum 31. Oktober. Die Nacht, in der ich unterschrieben habe, sagten sie, ”Möchten Sie nicht doch noch bleiben, sie können doch morgen früh gehen?” Ich sagte, ”Zur Hölle nein, ich möchte gehen, wenn die Feder das Papier verlassen hat und ich unterschrieben habe, ich möchte augenblicklich gehen.” So ist es passiert.
L: Sie haben tatsächlich das Datum auf den Dokumenten geändert?
J: Richtig.
L: Hat man Ihnen gesagt, daß Sie über Ihre Erfahrungen Stillschweigen bewahren müssen, über alles, was in Ihrer Zeit in Scientology passierte, haben sie Ihnen das gesagt?
J: Nun, das Dokument, das ich unterschreiben mußte spricht für sich selber. Sie haben es gelesen, es sagt alles.
L: Sie haben es jetzt gesehen und haben es nun gelesen. Es wurde vorgelegt?
J: Nein, ich habe es immer noch nicht gelesen.
L: Sie haben es nie wirklich gelesen. Das sind spezielle Fragen, die das Gesetz berühren, darum frage ich danach. Ich teste Sie nicht, fordere Sie nicht heraus oder zweifle das an, was Sie sagen. Ich stelle Fragen, die mir helfen sollen zu verstehen, was wirklich vorgegangen ist. Haben sie Ihnen erzählt, oder Sie darüber informiert, daß ein vertrauliches Abkommen keine Gültigkeit hat, wenn es dazu dienen soll, Betrug oder kriminelle Aktivitäten zu vertuschen?
J: Nein.
L: An einem bestimmten Punkt trafen Sie Earl Cooley.
J: 1995.
L: Ein Rechtsanwalt von Scientology. Warum haben Sie ihn getroffen, was war der Grund dafür?
J: Ich habe ihn getroffen, weil man mir gesagt hat, sie wollten mit mir sprechen, sehen, wie die Dinge bei mir persönlich laufen, und um mit mir über den Aznaran Fall zu sprechen. Sie müssen einiges bei mir verstehen. Wenn Sie mir eine andere Frage stellen, lassen Sie mich bitte sprechen. Von meiner Art zu denken, war ich immer noch ein Scientologe. Kein Sea Org Member, aber ich arbeitete in einer scientologischen Firma, was von ihnen arrangiert wurde, als Konsequenz auf das Treffen und für den Fall, daß ich ein Booking Agent bin. Meine Frau ist immer noch dort, da sie mit ihrer Familie zusammen sein will, mit ihrem Vater sprechen will, die Möglichkeit haben will, mit ihrer Schwester zu sprechen. Meine Frau, meine Ex-Frau, hat ein Programm durchlaufen, mit dem sie versuchen wollte, die ganze Familie von Scientology wegzuholen. Es war damals sehr wichtig für sie, daß wir in einem guten Verhältnis mit Scientology standen. Wir haben darüber gesprochen und haben während einer Periode von 2 ½ Jahren versucht, Scientology zu entwirren, wir waren uns im klaren darüber, daß alles, was mit Scientology zu tun hatte, die technischen Anweisungen, ethische Anweisungen und administrative Anweisungen nichts als ein kompletter Bullshit waren. Wir gelangten zu der Auffassung, daß sie und ich zwei sehr verwirrte Personen sind und eine sehr schwere Zeit zusammen haben. Für sie war es immer noch das höchste, eine Familie zu haben. In dieser Zeit waren wir also immer noch sehr unter Kontrolle. Sie haben uns ein- oder zweimal im Monat angerufen, Mike Sutter rief an, ”Was macht ihr so” dieses Zeug. Ebenso haben sie uns beobachtet, ähnlich dem, wie sie es heute machen.
L: PI’s sind Ihnen gelegentlich in Minneapolis gefolgt?
J: Ja.
L: Ging das über einen längeren Zeitraum?
J: Für 2 ½ Jahre. Ich habe immer noch diese Art der Furcht vor Scientology wegen meiner Frau und auch wegen meines Job’s, weil Mike Sutter Andeutungen machte, ”Wenn Sie nicht tun, was wir sagen, können wir Ihnen sehr große Schwierigkeiten in der Welt machen, da wir überall unsere Beziehungen in der Geschäftswelt haben. Und wenn Sie irgend etwas machen, was wir nicht wollen, wird das Leben sehr hart für Sie.”
L: Das hat Mike Sutter zu Ihnen gesagt?
J: Mike Sutter.
L: Mike Sutter hat ihr Berufsleben bedroht, wenn Sie Ärger machen. Arbeiten Sie bei einer scientologischen Firma?
J: Zu der Zeit, als er mir gedroht hat, nein.
L: Wie lange haben sie noch für eine scientologische Firma gearbeitet, nachdem Sie Scientology verlassen haben?
J: Als ich das erstemal weggegangen bin, habe ich eine ganze Menge unterschiedlicher Job‘s angenommen. Ich glaube nach eineinhalb Jahren habe ich angefangen, für ein scientologisches Unternehmen zu arbeiten, wo dann die ganze Maschinerie von Scientology wieder auf mich zukam. Sie haben mich an meinem Arbeitsplatz angerufen. Mike Sutter, ”Hey, was ist passiert, was machst du, du arbeitest für diesen Scientologen. Halte bloß deine Nase raus. Du mußt deine OW's aufschreiben.” All dieser Scheiß, also habe ich angefangen zu kämpfen, nachdem ich ein kleines bißchen Abstand zu Scientology gewonnen hatte und nun wieder alles zurückkam. Die Person, für die ich gearbeitet habe, hat mich mit dem ganzen Stoff von Scientology ungeheuerlich angetrieben. Er versuchte aus mir einen Qualitätsofficer zu machen, brachte andere Leute zu Scientology, ließ wöchentlich OW's schreiben, so wie es in der Sea Org üblich war, aber dann fing ich an, ihm zu widerstehen.
L: Lassen Sie mich eine Frage stellen. Ist es angemessen zu behaupten, daß das GO ihn beauftragt hatte, ein Auge auf Sie zu haben und er Berichte über Sie erstellen mußte?
J: Ich würde sagen, es war ein Instrument, ein Arm von Mike Sutter, der direkt David Miscavige berichtet hat.
L: Sie haben sich also sehr viel Sorgen um Sie gemacht?
J: Nein. Sie hatten mich noch ganz unter ihrer Kontrolle.
L: Sie haben die Aznaran’s erwähnt und zwar als Grund dafür, daß Earl Cooly Sie aufgesucht hat, können Sie das näher ausführen?
J: Nun, nicht wirklich, denn als wir uns getroffen haben, war es das gar nicht, über das man sprechen wollte.
L: Was dachten Sie, warum Earl Cooley Sie sprechen wollte?
J: Ich dachte, daß ich mich mit Earl Cooley treffe aus einem Grund, den ich nicht kenne, wie, ”Wir wollen wissen, was du machst, mit wem du redest,” was überhaupt keinen Sinn macht. Den ersten Grund, warum sie mich getroffen haben, habe ich nicht verstanden, der zweite war die Sache mit den Aznaran’s, aber da wurde nur sehr wenig gesprochen.
L: Waren sie über Rick und Vicky Aznaran verärgert?
J: Sie müssen mir zuhören, sie waren darüber verärgert. Ich habe es später herausgefunden. Sie erklärten mir, daß die Verjährung eingetreten sei und ich sie nicht mehr belangen kann. Das heißt, daß drei Jahre überschritten waren oder was auch immer, und daß ich sie nicht mehr verklagen kann. Darüber haben wir gesprochen, als wir uns getroffen haben. Der Aznaran Fall, nichts davon. Hören Sie zu. Sie haben mit mir über die Möglichkeiten, sie zu verklagen gesprochen, Monica’s (Ex-Frau von Jesse) Möglichkeiten, sie zu verklagen, ob uns Leute angerufen haben, die gegen Scientology sind und solches. Ich habe sie getroffen und mit ihnen gesprochen, ich war nur für einige Tage dort. Am ersten Tag wurde im Detail zusammengefaßt, was ich so mache. Der zweite Tag, wo wir uns nur für 1 ½ Stunden getroffen haben, soweit ich dies noch weiß, haben wir über andere Fälle gesprochen, mit denen ich zu tun hatte und sonst wollten sie nichts vom mir. Dann bin ich wieder gegangen.
L: Haben sie Ihnen irgendwie Geld zukommen lassen?
J: $ 3,000.
L: Sie haben Ihnen $ 3,000 gegeben, bar?
J: Und alle meine Unkosten ersetzt.
L: $ 3,000 in bar und dann wurde das Hotel und der Flug bezahlt?
J: Und meinen Mietwagen und alles. Und als ich ging, einen Flug nach New York. Ich bin nicht sofort nach Hause, ich wollte nach New York, als ich dort fertig war.
L: Dann haben Sie Ihnen einen Flug extra bezahlt, denn das hatte ja mit der Sache nichts zu tun?
J: Richtig.
L: Wie hoch waren ungefähr die Kosten von den 2 Tagen, die Sie dort waren?
J: Ungefähr $ 4,500, weil ich im Boston Harbor Hotel gewohnt habe, das ein Top Hotel ist. Ich hatte eine Suite für mich selber, ein wunderbares Schlafzimmer und einen Wohnraum, Essen wurde gebracht, all diese angenehmen Dinge.
L: Ihre Unkosten waren ungefähr $ 1,500 für 2 Tage und dann haben sie Ihnen noch $ 3,000 bar gegeben, machte also $ 4,500 aus.
J: Dies war ungefähr die Summe.
L: Sie haben Ihnen so einfach $ 3,000 gegeben?
J: Für 2 ½ Tage.
L: Für 2 ½ Tage. Sehr interessant. Als Sie im Büro von Earl Cooley waren, nur als Anmerkung, haben Sie festgestellt, daß durch die Verjährungsfrist der Betrug oder die Täuschung vertuscht werden wird, wobei die Verjährung für Betrug und Täuschung fünf Jahre beträgt. Wenn Ihnen das nicht klar war, daß Sie betrogen wurden mit dieser Täuschung, dann zählt es erst ab dem Moment, wo Ihnen das klar ist. Sie können also immer noch gegen sie klagen.
J: Nun –
L: Wenn Sie unter ihrer Kontrolle wären und unter ihrem Einfluß und sie über die gesetzlichen Bestimmungen getäuscht werden, können Sie sehr wohl einen Prozeß anstrengen, aber das liegt weder hier noch dort. Als Sie im Büro von Earl Cooley waren, wurde da eine Videoaufzeichnung gemacht?
J: Sie wissen, wir haben es nur auf Band aufgenommen, nicht mit Video.
L: Also, eine Bandaufzeichnung der Stimme und sie haben Ihnen Fragen gestellt. Sollten Sie noch irgendwelche Dokumente unterschreiben?
J: Nicht, daß ich wüßte.
L: Aber sie haben gefragt, mit wem Sie gesprochen haben und wer sonst noch dabei war?
J: Wieviel Geld ich verdiene. Wie mein Leben ist. Eine Unmenge Fragen.
L: Was meinen Sie, was sie wissen wollten?
J: Genau das, was ich erzählt habe, ich denke, sie wollten wissen, wie sehr ich zu mir selber gekommen bin, oder ob jemand mit mir gesprochen hat, der mir den Rücken gestärkt hat und meinen Verstand, um gegen sie zu kämpfen.
L: Hat Earl Cooley Ihnen irgendwie gedroht oder hat man Ihnen durch Drohungen klar gemacht, daß Sie mit niemandem sprechen sollten über diese vertraulichen Abkommen, ansonsten hätten Sie Schwierigkeiten im Leben?
J: Nicht zu dieser Zeit, aber sie haben mir gesagt –weil es bisher noch keinen Fall dieser Art gegeben hat und weil ich mich eigentlich versteckt hatte. Keiner wußte, wo ich war. Sie erklärten mir, daß ich auf alle Fälle Bescheid geben soll, wenn mich jemand anruft oder jemand etwas zu mir sagt, und sie gaben mir verschiedene Nummern, unter denen ich sie erreichen konnte.
L: OK. Hat es noch andere solcher Coups in Scientology gegeben, andere als die, wo David Miscavige mit Mary Sue Hubbard und dem alten GO zu tun hatte, und dem Guardian Office und all die Leute rausgeschmissen und selbst wieder eingesetzt hat mit neuer wirkungsvoller Struktur? Haben Sie von einem Coup gehört, wo andere Führungskräfte gegen David Miscavige rebelliert haben und beschlossen haben, er müßte von seinem Posten entfernt werden, weil er ComEv-ed (?) oder geisteskrank ist?
J: Über das hinaus, was wir besprochen haben, nichts.
L: Sie waren 16 Jahre in Scientology, Sie haben eine Menge Informationen enthüllt, die Stück für Stück an die Öffentlichkeit kommen werden, wenn auch nicht alles. Scientologen haben auch ihre Meinung dazu wenn sie es lesen und sie werden entweder sagen. ”Jesse ist der größte Lügner, den es gibt oder diese Dinge sind wirklich passiert und ich werde darüber nachdenken.” Was meinen Sie, was innerhalb Scientology passieren wird, wenn die Leute dort begreifen werden, was Sie alles über die Organisation wissen, was dort vor sich geht? Das heißt doch für andere Mitglieder, ”oh mein Gott, da gibt es unbekannte Körperschaften und Bankkonten, von denen keiner etwas weiß.” Ich meine --
J: Ich glaube nicht, daß es so einfach läuft, Lawrence, das Problem geht viel tiefer. Die normale Person wie Sie und ich sagen, so zweifelhaft es auch sein mag, daß jemand, der $ 24, $ 32 die Woche verdient, ewig lange in der Sea Org ist, sich wirklich total von seiner Familie distanziert hat. Sie haben nichts, wo sie hingehen können, sie haben keine andere Möglichkeit. In ihrer Vorstellung machen sie gerade das Beste, was überhaupt möglich ist, da jeder sie haßt und sie nirgends hingehen können.
L: Sie glauben also, daß nichts ihren Verstand aufrütteln wird, nichts sie herausfordern wird?
J: Oh doch, ich tu es.
L: Was würde denn ihren Verstand aufrütteln, um die Top herauszufordern? What would shake their minds enough to challenge the top?
J: Wenn man die Bedrohung wegnehmen würde, David Miscavige, Norman Starkey, Marty Rathbun, diese Leute, die die kriminellen Aktivitäten vertiefen, durch die sie immer herrschsüchtiger werden, durch die sie immer mehr Geld machen wollen, um die kriminellen Aktivitäten bezahlen zu können. Ein Kreis ohne Ende. Man fängt ihn an und es geht ins Unendliche, ein beherrschender Kreis.
L: Sie müßten also alle zusammen durch die Regierung abgesetzt werden oder sie müssen fliehen, oder..
J: Davon jagen.
L: Was sagen die Leute aus den Reihen der OSA , die nicht den Level von Rathbun oder Miscavige haben, die nicht Rathbun, Spurlock oder Starkey sind? Haben Sie je Leute gesehen, die darunter waren oder unter dem nächsten Level, die gesagt hätten, ”Wir haben genug gesehen, für das Wohl von Scientology ist es notwendig, daß diese Burschen unter Arrest gestellt werden, sie haben Millionen von Dollar aus der Organisation herausgezogen, sie schädigen uns, sie richten überall Schaden an, wir denken, wir machen es?" Sie haben das niemals erlebt?
J: Nein, weil diese Leute unter solchen Personen stehen, die sie beeinflussen und zu immer weiteren kriminellen Aktivitäten veranlassen, also ...
L: Das ist der Level von Mike Rinder?
J: Richtig. Vergessen wir es.
L: Sie werden ständig in die kriminellen Aktivitäten verwickelt?
J: Und sie lügen, ihr ganzes Leben ist Lüge. Sie wissen es, sie sind nicht die einzigen, die entscheiden, was zu tun ist, aber sie sind zweifellos in die Aktivitäten mit einbezogen.
L: Sie drehen sich also in einem Kreis von Kriminalität, und wenn einer untergeht, gehen alle unter und den Leuten weit unten in der Organisation fehlt die Kraft.
J: Sie haben keine Ahnung von dem, was los ist.
L: Und sie haben keine Kraft, um den Coup zu landen, um wieder glaubwürdig zu sein.
J: Richtig. Weil David Miscavige, und das haben wir schon früher erwähnt, seine Leute hat, seine Vertrauten, das sind Unmengen, jeder auf der Führungsebene hat eine undatierte Rücktrittserklärung und das bedeutet, eine Sache außer der Reihe, und du wirst gefeuert.
L: Sie werden rausgeschmissen, einfach abgesetzt?
J: Abgesetzt. Und das Nettoeinkommen gestrichen.
L: Und die Anwälte sind auch in dieser Situation, da sie viel Geld erhalten. Sie möchten also damit sagen, daß der einzige Weg, wie die Sache mit Scientology zu regeln ist, wenn man---
J: Nur von außen.
L: Die Regierungen von Bund und Ländern auf der ganzen Welt nehmen diese Leute fest, weisen ihnen ihre kriminellen Aktivitäten nach, prüfen es und bringen sie ins Gefängnis.
J: Eine äußere Intervention basiert auf Tatsachen. Das muß man ändern. Denn innerlich ist die Organisation verbogen. Sie ist innerlich verbogen, weil L. Ron Hubbard verbogen war. Ungeachtet dessen, wer an der Spitze ist, wenn man die Anweisungen von Hubbard liest und ihnen folgt, genau wie das alte GO es getan hat, und das Lügen, TRs und all dieser Kram, es ist verbogen. Jeder, der diesen Weg geht, wird verbogen, ob nun auf einem oberen oder unteren Grad, oder man wird empfänglich dafür.
L: Er hat eine Maschine geschaffen, die sich selber herstellt?
J: Richtig.
L: OK. Welche anderen Fakten kennen Sie noch, außer denen, die Sie dargelegt haben, wer hat Kenntnis von den kriminellen Aktivitäten der Scientology?
J: Pat Brice.
L: Sie ist in Portland, Oregon.
J: Mike Eldrich, irgendwo in Florida.
L: Was macht Mike Eldrich und was weiß er über die kriminellen Aktivitäten?
J: Er hat bei Author Services gearbeitet. Er war wie ihr Auditor und ihre Hauptperson für viele Jahre. Er hätte eine beträchtliche Menge an Informationen, wenn man ihm die Augen öffnen würde.
L: Spezielle Bereiche, die er kannte?
J: Die Ausbeutung von Scientology durch Author Services.
L: Finanziell?
J: Finanzielle Unregelmäßigkeiten, finanzieller Betrug. Er hätte eine Menge von Informationen darüber, das Vortäuschen von Zusammenarbeit, das an Scientology verübt wurde, und daß es gar keine unterschiedlichen Körperschaften gibt. Das existiert nur auf dem Papier. In der Praxis und in der Wirklichkeit gibt es das nicht.
L: Was würde Sue Price sonst noch wissen?
J: Sue Price?
L: Ich meine nicht Sue Price, ich meine Pat Brice zu dem Betrug beim Copyright, über den Sie gesprochen haben?
J: Das ist eine interessante Frage. Sie war L. Ron Hubbards persönliche Sekretärin. Folglich hätte sie unterschiedliche Anweisungen von ihm erhalten, im Gegensatz zu meiner Position in der Organisation. Ich war nicht in alles eingeweiht, was zu ihr kam.
L: Würde sie die beträchtlichen Mengen von Bargeld beachten, die an L. Ron Hubbard geliefert wurden?
J: Nein, aber Mike Eldrige würde es.
L: Mike Eldrige. Welche anderen Führungskräfte, die Scientology verlassen haben, hätten Kenntnis von den kriminellen Aktivitäten der Organisation?
J: Don Larson.
L: Don Larson. Welcher Art wären die?
J: Finanzieller.
L: Finanzieller, wie das Geld ins Ausland verschoben wurde?
J: Bewegliches Geld, Wucher, Erpressungsgelder –
L: Wucher, Erpressungsgelder? Was ist das genau, wenn Sie über Wucher sprechen
J: Die Mission Holders.
L: Erpressungsgelder und Wucher von den Mission Holders, um ihnen die Konten der unterschiedlichen Körperschaften leerzuräumen?
J: Richtig.
L: Sonst noch etwas, was Sie darüber wissen?
J: Banküberweisungen. Er wüßte ziemlich viel Details, wohin das Geld gegangen ist.
L: Ins Ausland, die Auslandskonten?
J: Richtig. Wo und unter welchem Namen.
L: Wer zeichnungsberechtigt ist?
J: Richtig.
L: Haben Sie eine Vorstellung, wo er sich zuletzt aufgehalten hat?
J: Ich meine, er ist auf dem Video, ich bin sicher, daß er gefunden werden kann.
L: Gibt es noch andere Führungskräfte, die Scientology verlassen haben und über die kriminellen Machenschaften etwas sagen können?
J: Vicky und Rick Aznaran.
L: Vicky und Rick Aznaran, was würde Vicky wissen?
J: Speziell über die schwarzen Operationen von Scientology, die sich gegen ihre eigenen Mitglieder, gegen die Staff Member und Publics und gegen Leute im allgemeinen gerichtet haben.
L: Sie meinen schwarze Operationen an Mitglieder, die im guten Ansehen standen. Verdeckte Operationen an -
J: Richtig.
L: Den Leuten wurde nichts erklärt –
J: Lassen Sie mich etwas festhalten. So wie wir Holly und Bill Finell abgehört haben, diese Art Dinge, über die ich gesprochen habe.
L: Haben sie je Publics abgehört, Personen, die keine Staff Member waren?
J: David Mayo.
L: OK.
J: Ich erzähle Ihnen nichts neues, ich beantworte nur Ihre Fragen in einer anderen Art und Weise wie ich es davor gemacht habe. Sie haben mich nach anderen Führungskräften gefragt, Vicky Aznaran, Rick Aznaran.
L: Wüßten sie mehr über das Abhören oder sonstige kriminelle Aktivitäten, in die Vicky Aznaran eingeweiht war?
J: Möglicherweise, möglicherweise nein. Ich denke an ihre eidesstattliche Erklärung, bevor sie aufgekauft wurde, spricht für sich selber.
L: Und Rick Aznaran, was meinen Sie, in welche kriminellen Aktivitäten er verwickelt war?
J: Finanzielle und schwarze Operationen.
L: Schwarze Operationen, gestohlene Gesprächsaufzeichnungen, Dinge wie dies?
J: Wie ich schon früher gesagt habe, Leuten Drogen aufgehängt, diese Scheiße.
L: Welche anderen Führungskräfte, die Ihrer Meinung nach Scientology verlassen haben wie Pat Broeker, welche Art von Kenntnis hätte er?
J: Vorgetäuschte Zusammenschlüsse. Vorgetäuschte Finanzen, Geld für den Bedarf von L. Ron Hubbard. Bargeld, keine Schecks. Bar.
L: Gibt es Aufzeichnungen über dieses Bargeld?
J: Nichts, in das ich eingeweiht war.
L: Würde er wissen, ob der letzte Wille von L. Ron Hubbard authentisch wäre oder nicht?
J: Ja.
L: Er würde wissen, ob der letzte Wille, ob das Testament eine Fälschung wäre oder echt? Wer würde es noch wissen, ob Hubbards letzter Wille und Testament -
J: Außerhalb der Church?
L: Oder innerhalb der Church.
J: Ray Mithoff würde es wissen, Norman Starky würde es wissen, David Miscavige würde es wissen. Wie ich schon früher in Ihrem Interview gesagt habe, David Miscavige und Norman Starkey können die Handschrift von Hubbard perfekt nachmachen. Sie haben es mir gezeigt und darüber gelacht. Das ist das einzige, was ich darauf antworten kann.
L: Kennen Sie noch andere Führungskräfte, die Scientology verlassen haben und von den kriminellen Aktivitäten in Scientology Kenntnis haben?
J: Nein.
L: Mark Yeager?
J: Ist er raus?
L: Ich weiß nicht, ob er noch dabei ist oder nicht.
J: Das ist der Punkt.
L: Weiß irgend jemand, ob er noch drin ist?
J: Ich nicht.
L: Was ist mit Terry Gamboa?
J: Terry Gamboa würde was wissen, Janis Grady würde was wissen.
L: Sie würden es wissen?
J: Janis nicht so sehr, aber Terry Gamboa schon.
L: Mit welcher Art der kriminellen Aktivitäten waren sie am meisten vertraut?
J: Finanzielle Transaktionen, Körperschaften.
L: Noch jemand, den Sie kennen oder von dem Sie gehört haben. Oder lassen Sie mich anders fragen, als Sie noch drin waren, über welche Sachen haben sie sich am meisten Sorgen gemacht?
J: Gerry Armstrong, Lawrence Wollersheim, das Mädchen in Portland, der Portland Fall.
L: Julie Tischborn (?)
J: Julie Tischborn (?)
L: Sonstiges Personal?
J: David Mayo.
L: David Mayo.
J: Bent Corydon.
L: Bent Corydon. OK. Sie haben vorhin erwähnt, daß David Miscavige, Norman Starkey, Lyman Spurlock und Marty Rathbun diejenigen sind, die das meiste Wissen haben und die sind, die in die vergangenen und laufenden kriminellen Aktivitäten von Scientology Einblick haben. Neben diesen vier haben Sie noch erwähnt -
J: Ben Shaw.
L: Ben Shaw. Welche anderen Führungskräfte sind –
J: Jeff Schriver, soweit es die schwarzen OP’s betraf. Gary Clinger.
L: Gary Clinger. Die Leute, die mit den ganzen Geheimnissen von Scientology umgegangen sind.
J: Marine Bergatti.
L: Marine Bergatti, sie ist in England?
J: Richtig.
L: Sie macht ständig Reisen in und aus den Vereinigten Staaten, hat einen Paß?
J: Wendall Reynolds würde über Finanzen Bescheid wissen. Er könnte es Ihnen erzählen, weil er die ganzen Dinge gemacht hat.
L: Er hätte Kenntnis über Dinge, die sich auf das IRS beziehen?
J: Eine andere Person mit kleinen Geheimnissen, die sich etwas im Hintergrund hält und möglicherweise die andere Hälfte von David Miscavige ist, ist Mark Ingbert
L: Er hätte Kenntnisse über die kriminellen Aktivitäten?
J: Kriminelle Aktivitäten auf finanzielle Basis?
L: Irgendwelche anderen Führungskräfte, die Sie kennen und die das meiste Wissen haben oder die am tiefsten in die kriminellen Aktivitäten innerhalb Scientology verwickelt sind?
J: Nein, ich denke, wir haben alles abgedeckt.
L: Außer Marty Rathbun, der das schwächste Glied  ist und bei dem es am wahrscheinlichsten ist, daß er als Zeuge auftreten oder weggehen würde, anstatt ins Gefängnis zu gehen, wenn sie anfangen, die Verbrechen zu verfolgen, ist da noch jemand in der Gruppe der Leute, von dem Sie meinen, daß er ein Schwachpunkt ist und sagen würde, „Dafür gehe ich nicht ins Gefängnis.“
J: Lyman Spurlock.
L: Lyman Spurlock, wieso sagen Sie das?
J: Weil er voll von Verbrechen ist, voll mit den ganzen Zusammenschlüssen, ich meine, es ist eine Tatsache, Dave Miscavige und Norman können leicht mit dem Finger auf ihn zeigen und sagen, „Er war es.“ Es entspricht nicht den Realitäten, wie diese Leute zusammenarbeiten, weil unter der Hand viele Dinge gemacht wurden.
L: Meinen Sie, sie würden diesen Weg, den sie gehen aufgeben, wenn etwas passiert, Sie wissen, die alte Mary Sue hat sich nicht an die Policy gehalten, sie war die Abtrünnige in der Organisation. Glauben Sie, daß David Miscavige oder Starkey die kriminellen Belastungen einstellen und die anderen Leute so ändern könnten, daß sie immer noch loyal bleiben würden?
J: Sie würden den Herzschlag verändern. Wie ich sagte, hat Scientology eine Theorie, eine verbogene Theorie. Wir haben gesehen, daß L. Ron Hubbards Frau ins Gefängnis gegangen ist auf Grund von Anordnungen, die sie auszuführen hatte. Es gibt also keine Würde.
L: Dachten Sie das schon in den früheren Diskussionen, dort sagten Sie, daß Scientology sehr weit gehen würde, um Vorhersagen treffen zu können, was zu tun wäre in Situationen mit hohem Risiko und welche Maßnahmen für die Zukunft zu treffen wären. Meinen Sie, daß Miscavige oder Miscavige und Starkey die zwei Top Leute sind – zuerst Miscavige, dann Starkey, die dies könnten, oder wäre es sonst jemand?
J: Starkey ist eine Person wie ein Satellit. Er hat keine Geistesgegenwart oder den Antrieb oder die Intelligenz, irgendwas zu tun.
L: Wer ist der zweite Mann in Scientology, gleich hinter Miscavige?
J: Ich glaube nicht, daß es den gibt.
L: Miscavige führt –
J: Er duldet niemanden neben sich.
L: Traut er jemand?
J: Nein.
L: Meine Sie, daß Miscavige von sich aus jemand ins Auge gefaßt hat, den er ganz offensichtlich in seine kriminellen Aktivitäten mit ein bezogen hat und die er jederzeit fallen lassen könnte?
J: Ich meine, Lyman Spurlock ist so eine Person, mehr als Marty Rathbun.
L: Das wären also die Typen, die Miscavige fallen lassen würde, wenn es nach ihm ginge, Miscavige würde sie opfern, käme mit einer Geschichte, daß sie Abtrünnige sind, die nicht mehr im Sinne von Scientology handeln.
J: Er hat sich 6 Monate damit beschäftigt, was man ihm nachweisen könnte. Es sind nur die anderen Personen, weil sie namentlich unterschrieben haben.
L: Er hat sie dazu gebracht, er hat die Anordnungen für die kriminellen Aktivitäten gegeben, ihre Namen sind festgehalten und dafür müßten sie eine lange Zeit ins Gefängnis. David ist die unsichtbare Person.
J: Da sind aber auch noch die Anwälte. In dieser Gleichung, wer geopfert wird, betrachten wir nicht die Tatsache, daß einige dieser Rechtsanwälte, Larry Heller, die Lenske Brüder, die Schlüsselfiguren sind. Wenn sie über jemanden sprechen, der neben David Miscavige Scientology führt, müssen sie auch die Anwälte mit einbeziehen.
L: Da gibt es eine Gruppe von Anwälten. Jedermann außer Larry Heller und die Lenske Brüder, der gut informiert ist über die kriminellen Aktivitäten von Scientology und/oder darin verwickelt ist? Wir erwähnten Earl Cooley.
J: Earl Cooley ist wie ein Johnny-come-lately. Diese anderen Leute haben es ständig getan.
L: Meinen Sie, daß die möglicherweise Miscavige darüber unterrichtet haben, wie man den anderen eine Falle stellt, falls etwas schief läuft?
J: Sicher.
L: Ist es unvernünftig für mich zu denken, daß sie bereits einen Rückzugsplan haben, wenn es dazu kommt, diese Leute zu opfern, weil Sie sich so ausgedrückt haben, daß immer alle Eventualitäten bedacht werden?
J: Ich meine, wir gehen jetzt zu sehr in die Theorie und nicht hinter Fakten. Sie fragen mich, was ich denke, ich denke, sie haben einen Plan wen man opfert und ich meine, ihr Plan bedeutet, daß sie nicht mehr im Land sind.
L: So werden also Personen der unteren Führungsebene --
J: Die wissen gar nichts und Leute der Regierung oder wer auch immer, können sie Jahre befragen, sie wissen über gar nichts Bescheid.
L: Da sind noch die Typen, die man bei einer Flucht fallen lassen will. Sie erwähnten einige Tage zuvor, daß es zwei Versionen von OT VIII gibt, eine über die Miscavige bald ausgeflippt wäre, die erste Version und er war wirklich verärgert, als er es gelesen hat. Wir haben darüber diskutiert, daß möglicherweise eine der Versionen verteilt ist, wo Hubbard behauptet, der Antichrist zu sein. Eines der Dinge, die mich interessiert ist, welcher Autor oder CS war da, als das Original OT VIII Material auf die Freewinds gebracht wurde, wer konnte es bestimmen, wer von diesen Leuten -
J: Das ist eine sehr interessante Frage, Ich kann sie nicht beantworten.
L: Die einzige Person, die das mit Sicherheit kann, ist also David Miscavige?
J: David Miscavige und Ray Mithoff und David Mayo würden es wissen, ja, sie würden es wissen. Nein, David Mayo nicht, er kann es nicht wissen.
L: Sie kennen niemand von den Freewinds CS oder Top Auditoren, weil sie vermutlich ihre Top Auditoren daran gesetzt haben -
J: Ich kenne niemanden von diesen Leuten.
L: Wo in Scientology, welche Führungskraft würde am ehesten die Namen kennen? Sie erwähnten, daß es Miscavige gewesen ist, der gesagt hat, angedeutet hat, daß sie jemand innerhalb der IRS haben, der ihnen hilft, den Status der Steuerbefreiung zu bekommen?
J: Es sind zwei Leute, die das wissen würden, die dritte Person, die Kenntnis darüber haben könnte, dürfte Lyman Spurlock sein, nein vier Leute, die es wissen könnten: Lyman Spurlock, Dave Miscavige, Marty Rathbun und Norman Starkey.
L: Was ist mit den Anwälten, die Personen rekrutiert haben?
J: Ich denke, daß ist mehr eine rhetorische Frage, wenn sie jemand rekrutieren, kennen sie auch die Person
L: Kennen Sie die Namen der Anwälte, die die Person innerhalb des IRS rekrutiert haben?
J: Nein. Das ist ein need-to-know Prinzip.
L: Ich gehe jetzt eine Reihe von Namen durch. Da gibt es eine Anwaltsfirma mit dem Namen Williams und Connley in Washington, D.C. und eine Typ mit dem Namen Pfeiffer.
J: Ja.
L: Sie haben diesen Namen gehört?
J: Das ist vermutlich der Rechtsanwalt, der –
L: Gerald Pfeiffer. Hat er einen Vertrag mit einem IRS Agenten abgeschlossen?
J: Oder jemand, den er kannte tat es.
L: Dieser Namen ist Ihnen vertraut?
J: Pfeiffer ist ein Name, der mir bekannt ist als jemand, der mit der Sache des IRS befaßt war.
L: Haben Sie je den Namen Monique Yingling gehört, die in der IRS Angelegenheit gearbeitet haben soll?
J: Ja, ich kann mich teilweise an die Sachen erinnern, aber ich kann nichts genaues sagen.
L: Es waren also diese vier Leute und die Anwälte, die den pensionierten IRS Typ rekrutiert haben, der jemand innerhalb des IRS für sie finden sollte? OK. Sie erwähnten, daß David Miscavige gelächelt haben soll, nach besonders rücksichtslosen Aktionen, so wie er buchstäblich Mary Sue Hubbard gezwungen hat, das Familienerbe abzugeben, was einige Leute auf $ 400 Millionen geschätzt haben.
J: Ich denke, es ist mehr als das.
L: Mehr als $ 400 Millionen? OK. Aber Sie sagten, er lächelte für eine Woche darüber, daß er diese Frau so weit gebracht hatte, daß sie all ihre Werte für $ 100,000 abgegeben hat. Erinnern Sie sich an irgendeine andere Gelegenheit, bei der David Miscavige ähnlich glücklich war über seine Taten?
J: Sicher, als er Pat Broeker und mich und Annie Broeker los geworden ist.
L: Wie kommen Sie darauf, daß er darüber glücklich gewesen ist?
J: Ich sah es, ich sah, wie er da saß.
L: Er war überglücklich, daß sie alle drei los geworden ist? Noch andere Großtaten, die ganz nach dem Geschmack und sehr zur Freude von David Miscavige waren, wo er das Gefühl hatte, daß er etwas sehr großes für sich und für Scientology erreicht hat?
J: Die Art, über die wir gerade sprechen?
L: Es kann alles mögliche sein.
J: Das ist zu allgemein für eine Frage. Lassen Sie uns eine Unterbrechung machen.

(BREAK)

L: Ich habe Ihnen mehrmals gesagt, daß dieses und auch die anderen Sachen an die Öffentlichkeit gegeben werden.
J: Beim Bart des Propheten, so soll es auch sein. Es ist mir egal was passiert. Ich werde es auch noch selber tun über das Internet. Ich kümmere mich darum, aber ich zähle nicht darauf.
L: OK. Sie fangen an, über sich selber zu sprechen.
J: Umgehend, ich fange morgen an.
L: Wenn Sie –

(Ende der Bandseite)

L: Was wollen Sie bei den Führungskräften erreichen, die all das Wissen über Scientology und die kriminellen Aktivitäten haben, wo Menschen geschädigt wurden, wo Menschen in den Selbstmord getrieben wurden, was wollen Sie diesen Führungskräften sagen, die ausgestiegen sind, den ehemaligen Führungskräften von Scientology, die möglicherweise Angst haben zu sprechen, dann doch kommen und ihre Sicht der Dinge erklären über das, was in Scientology passierte, was passiert dann? Was wollen Sie ihnen sagen? Was wollen Sie ihnen jetzt noch mitteilen?
J: Erstens habe ich keine unterschiedlichen Mitteilungen, einmal an die Öffentlichkeit und einmal an die unterschiedlichen Bereiche von Scientology. Ich habe eine einzige Mitteilung an alle, die darin verwickelt sind, die gequält wurden und die aufwachen und sehen sollen, was die Sache wirklich ist. Was ich zu diesen Leuten sagen würde, zu allen und zu jedem, sie sollen helfen aufzuklären und die Decke der Angst wegziehen. Bitte, stoppt sie in ihren Möglichkeiten, Leben von Menschen zu zerstören, nur weil sie Geld, Macht und Ressourcen haben. Dies ist Amerika, dies ist ein freiheitliches Land, dies ist etwas, um das wir uns alle bemühen müssen, Tag für Tag, um es zu erhalten, so wie es ist. Ich würde auch sagen, bitte hört auf mit diesem Egoismus, hört auf damit nur an euch selber zu denken, denkt an die Menschlichkeit, an Amerika, an eure Stadt, einfach an alles. Es ist nicht einfach diese Krankheit zu bekämpfen, weil die Leute so ungewöhnlich sind und so außerhalb jeder Kontrolle. Der Schlüssel wäre, wenn sie Informationen bekommen über diese Rechtsanwälte und wie sie mit diesen Scientologen arbeiten, damit diese mit ihren verrücktesten Sachen durchkommen, dann machen sie ihr Wissen öffentlich. Es ist die Verpflichtung eines jeden, einen dieser Schritte zu machen.
L: Im Gesetz gibt es ein Konzept, das besagt, daß jeder Sorgfalt üben soll. Wenn es sich an die Rechtsanwälte wendet, dann sagt es damit, daß die Anwälte diese Sorgfalt beachten sollen im Umgang mit einem Angehörigen des Gerichts, um sicherzugehen, daß die ethischen Grundsätze erhalten bleiben und nach den gesetzlichen Vorschriften gehandelt wird, wenn er seine Klienten vertritt. Er kann sich nicht in illegale Aktivitäten hineinziehen lassen, sonst kann er in bestimmten Situationen nicht angemessen reagieren und jemand könnte annehmen, daß gegen das Gesetz verstoßen wird und sie müssen sich fragen lassen, warum sie dem Gericht gefälschte Papiere vorlegen, oder gestohlene Dokumente, oder warum sie Kenntnis von gestohlenen records haben, oder von Einschüchterungen der Richter, Einschüchterungen von Zeugen. Selbst wenn sie ein angemessenes Gefühl dafür haben, was da passiert, können sie sich nicht abwenden und sagen, „Erzählen sie mir nichts über die kriminellen Aktivitäten.“ Wenn man es mit Sorgfalt betrachtet und das Gefühl dafür hat, daß hier Verbrechen begangen wurden, wenn man das Bewußtsein dafür hat, dann hat man auch die Verantwortung als Anwalt und Mitglied des Gerichts mit zuteilen, ob man darin verwickelt ist oder nicht. Wenn -
J: Ich habe keinen gesehen, der sich diese Gedanken gemacht hat.
L: Nicht eine einzige Anwaltsfirma, die für Scientology gearbeitet hat -
J: - hat je einen Gedanken verschwendet und Sorgfalt walten lassen, so wie Sie es erklärt haben. Ich kenne jeden, mit dem ich persönlich gearbeitet habe, Joe Yanni, Tom Small, Heller, die Lenske Brüder, Earl Cooley, ich meine, die Liste ist unendlich. Sie sind dem ausgesetzt, sie sehen sofort, für was es ist. John Peterson, mag er in Frieden ruhen. Das übliche, was sie sagen ist, „ich möchte nichts darüber hören, oder, ich möchte nichts davon wissen, oder, ich will das nur mit bestimmten Personen diskutieren.“ Darüber hinaus, und diese Besonderheit habe ich schon dargelegt, ist es ein generelles Statement, so wie ich es dargelegt habe.
L: Also, ein Anwalt, der keine Sorgfalt walten läßt, macht seine Versicherungsgesellschaft mit verantwortlich für seine Straftaten oder schädigt sie, weil er sagt, „Erzähl mir nichts davon, ich will nichts davon hören,“ oder „Wir diskutieren das nur mit bestimmten Personen“. Ich werde einige Namen von Anwälten und Anwaltsfirmen nennen, an die sie sich vielleicht erinnern. Eric M. Liebermann.
J: Ja.
L: Rabinowitz, Bodine & Standard, Prinsky & Liebermann ist die Anwaltsfirma.
J: Richtig.
L: Denken Sie, daß sie Kenntnis über die kriminellen und illegalen Aktivitäten von Scientology hat.
J: Natürlich.
L: Und seine Firma hat nichts dafür getan, um Sorgfalt walten zu lassen?
J: Ja. Und als Untersuchungsmaßnahme, um es herauszufinden, wurde die Anwaltsfirma geprüft, besonders die Verbindungen zu Scientology und was für Ermittlungsdienste bezahlt wurde.
L: Was für Teile hatten die Ermittlungen?
J: Ja, das würde eine Tür soweit öffnen, daß ein ganzer Zug durch passen würde.
L: Haben Sie je von einem Gentleman namens Reeve E. Chud von Irvine, Cohen und Jessup, einer Anwaltsfirma gehört?
J: Nein.
L: Einem Meade Emery oder Leon Mistereck von Lesword, Patten, Flemming, Hartung aus Seattle? Sie waren mit einbezogen in den Status der Steuerbefreiung von Scientology.
J: Nein, sie sind mir nicht bekannt.
L: Christopher Cobb.
J: Ja. Chris Cobb, dem haben sie lange Zähne gemacht. Ja, er ist einer von denen, die ähnlich wie John Peterson gehandelt haben, aber ich denke, er hat sich zurückgezogen. Aber er hat ein großes Wissen über all den Wahnsinn, den die Kirche ihren ehemaligen Mitgliedern angetan hat, den aktuellen Mitgliedern oder den Kritikern von Scientology.
L: Er würde also in diese Kategorie fallen –
J: Er ist einer der OSA Anwälte. Er ist genau auf der Linie der Ermittlungen
L: Er ist einer dieser absolut dreckigen Anwälte.
J: Ganz richtig.
L: Weiß über die kriminellen Aktivitäten Bescheid, war möglicherweise in sie verwickelt.
J: Ganz richtig.
L: Lawrence E. May von Valency und Rose.
J: Mir nicht bekannt.
L: Tom Small?
J: Ja, bekannt. Anwalt für Warenzeichen und Copyright. Wie ich schon früher dargelegt habe, können einige seiner Geschäfte mit den Copyright Fälschungen zu tun haben.
L: Er hat es möglicherweise gewußt, daß es Fälschungen waren und hat mitgemacht.
J: Eine andere Person in seiner Firma, der dann dort weg ist, weil er homosexuell war und jeder sich über ihn lustig gemacht hat, ich kann mich nicht mehr an seinen Namen erinnern.
L: Ein Anwalt von Michael Wells von Maury und Ots? Ist Ihnen das bekannt?
J: Nein.
L: Was ist mit Gerald Pfeiffer von Williams und Connolly, war er beteiligt bei Anwälten, die keine Sorgfalt haben walten lassen und von den kriminellen Aktivitäten wußten.
J: Ja, ich glaube, es war so.
L: Monique Yingling von Yingling und Yingling?
J: Nun, wie ich schon sagte, ich habe nur ihren Namen gehört. Ich stand nie in Kontakt mit ihr und ich habe auch keine speziellen Informationen, an die ich mich erinnern könnte.
L: OK. Glauben Sie, nachdem Sie mit Anwälten der Scientology gearbeitet haben, daß keiner für Scientology arbeitet, es sei denn er hat Dreck am Stecken?
J: Ja.
L: Sonst erhält man nicht diese dicken Gebühren, es sei denn, man ist damit einverstanden was Miscavige im allgemeinen anordnet und tut?
J: Es gab auch Firmen, die Ihnen ganz klar gesagt haben, „Nein, wir möchten nichts mit ihnen zu tun haben.“
L: Kennen Sie andere Anwaltsfirmen?
J:  - die abgelehnt haben. Ja.
L: Viele Anwaltsfirmen, die abgelehnt haben?
J: Ich sagte, daß es möglich ist. Da gab es eine, ganz am Ende des Sunset in Hollywood, es war eine große Firma, die absolut nichts mit ihnen zu tun haben wollte. Ich weiß, daß es üblich ist, Firmen zu untersuchen, wissen, man mußte nur Scientology erwähnen und schon standen sie vor der Tür. Es gab viele, die sagten, „Nein“.
L: Sie wollten nichts mit ihnen zu tun haben, sie kannten ihre Praktiken. OK. Sie erwähnten, daß David Miscavige einen Safe hat, der voll ist mit Gold- und Silberbarren und kostbarem Schmuck. Und Sie erwähnten, daß es eine geheime Körperschaft gibt, von der niemand Kenntnis hat.
J: Eine zusätzliche, neben der CSC.
L: Eine zusätzliche. Und es gibt Bankkonten, von denen keiner was weiß, außer ein paar Leuten ganz oben in Scientology, die wissen, wieviel Millionen Dollar dort liegen und wer die Unterschriftsberechtigten sind.
J: Die Leute, die wissen, wo all das Geld von Scientology ist, sind Maurine Bergatti, Mark Ingbert, David Miscavige, Lyman Spurlock.
L: Meinen Sie, jeder von ihnen weiß alles?
J: Ich denke das, was ich gerade sagte, alle wissen es.
L: Sie erwähnten, daß die Top Leute, die die Ferien machen und viel Geld bezahlt bekommen und Gratifikationen erhalten, da? dies die Top Leute von Scientology sind, die zwischen $ 500,000 und $ 700,000 im Jahr machen. Wenn Miscavige diese Leute entfernen und diese Menge Geld nehmen würde, hätte er eine ganzen Safe voll mit Gold- und Silberbarren und kostbarem Schmuck, wäre es also unvernünftig zu glauben, daß er mehr als nur diesen Bereich hat.
J: Das ist hypothetisch, das sind Spekulationen und ich halte mich an Tatsachen.
L: Ich wollte nur sehen, ob Sie eine Idee haben, wenn nicht, ist es auch gut. Da gibt es noch ein paar andere Anwälte: Keith True hat eine eigene Anwaltsfirma, Bridge Publications.
J: Niemals von ihm gehört.
L: Johnson & O’Meara.
J: Das klingt bekannt.
L: Leo Johnson, Nancy O’Meara.
J: Was haben sie gemacht?
L: Sie sind Mitglieder des Vorstandes von COST. Sherman Lenske, wir haben darüber gesprochen.
J: Dieses 1981 – sehen Sie, um eine internationale Führungskraft zu werden, habe ich bei Flag gearbeitet auf den technischen Linien und habe nicht verstanden was MCCS überhaupt war oder all die Art der Körperschaften. All diese Missions, ich war damals kein Teil davon. Mit der Zeit wurde ich ein Teil des internationalen Managements, aber immer noch war es nicht der Teil, den ich zu kontrollieren hatte, es ist dann einfach passiert, sie haben es einfach ein bißchen zerpflückt und dann diese Körperschaft gemacht, CST, und die anderen, die ich schon erwähnt habe.
L: Geheime Körperschaften irgendwo in Kalifornien, der sie alles übertragen haben.
J: Sollte etwas mit CSC passieren, dann geht alles zu dieser Körperschaft.
L: Worüber das IRS nichts wußte, sehen Sie, Scientology hat einen Deal mit dem IRS gemacht, daß eine Körperschaft die Warenzeichen und das Copyright von der anderen ausleiht und die andere Sache, mit der das IRS sehr einverstanden war, so gut ich es begreifen kann, daß die Werte von einer Körperschaft auf die andere übertragen wurden, nur waren sie nicht ganz damit einverstanden, daß die Werte wieder alle zu COST zurückgingen. Was Sie mir erzählen, bezieht sich wieder auf eine geheime Unterstützungskörperschaft über CST hinaus, wo die Werte für den Fall von Problemen bleiben sollten.
J: Ja, und ich weiß nicht, wie geheim das ist, es wurde nichts registriert. Es kann keine Körperschaft sein, die Registrierung besteht. Aber es gab eine, von der ich nichts genaues weiß, die wurde von den Anwälten gegründet, um das Geld ständig herumzuschieben.
L: Haben Sie jemals gehört, wie jemand über das gesamte Netzwerk von Scientology gesprochen hat? Hat jemals einer gesagt, „Wir sind 2 Milliarden wert, 5 Milliarden, 3 Milliarden?“
J: Nein, aber wir haben darüber schon gesprochen beim letzten Mal.
L: Nur zum Überprüfen. Haben Sie je von einem Bunker gehört, einem Bunker, der Sicherheit vor Bomben bietet und der gebaut wurde, der Spitzname ist "Das Fort?"
J: Ja, ich habe bei Norman Starkey ein Video gesehen. Das war sehr speziell mit Titan und Experimenten mit Bomben und radioaktiven Strahlungen und drauf und drauf und drauf. Es ist alles auf Platten, die vergoldet sind, all die Materialien sind in das Gold geätzt.
L: Ist dies der Mendicino Speicher, der dort unten ausgehoben wurde bei Mendiciono?
J: Ich glaube es, ich glaube, es ist dort, wo auch das CST ist.
L: Mendicino County, eine kleine Stadt –
J:  Oben in den Bergen.
L: Haben Sie was davon gehört, daß man einen neuen bombensicheren Bunker baut, der "The Fort in Hemet" genannt wird?
J: Nein.
L: Meinen Sie, daß etwas gebaut wird wie das, weil sie Angst vor einem nuklearen Krieg haben, oder -
J: Spekulationen. Ich weiß nicht, was zur Hölle sie tun wollen und warum.
L: Wissen Sie etwas über einen Anwalt mit dem Namen Charles Parcell?
J: Der Name klingt bekannt, aber es gibt nichts, mit dem ich es in Verbindung bringen kann.
L: Gibt es noch irgend eine Handlung, krimineller Art oder ähnliches, nach der ich nicht gefragt habe? Es ist mir unangenehm danach zu fragen, wie bei einem Sec Check. Jedenfalls ähnelt es ihm.
J: Und Sie wissen, so was macht mich müde.
L: Ich muß es wirklich wissen Jesse, haben Sie sich an irgend etwas erinnert in den letzten Tagen, das etwas mit Scientology zu tun hat, das die Leute wissen sollten und das entweder gefährlich oder kriminell ist oder einfach falsch oder schändlich oder grausam, wie immer sie es nennen wollen, das nach Ihren Erfahrungen und wenn Sie wirklich ihren Verstand befragen, etwas ist, von dem Sie sagen würden, „Das geht einfach zu weit?“
J: Da gibt es nichts mehr neues. Ich habe alles getan, was mir möglich war.
L: Lassen Sie uns hier Schluß machen. Wir sind fertig.

    Ende des Bandes
 
 
 



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