Ingo Heinemann: Scientology-Kritik
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Scientology: Todesfälle


 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
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In etlichen Websites werden Todesfälle aufgelistet und zum Teil mit vielen Einzelheiten beschrieben.
Weltweit in den Schlagzeilen war der Tod der Lisa McPherson, vgl.

Zu den Toten gehören auch Deutsche.
So zum Beispiel Konrad Aigner.
Sucht man seinen Namen in einer Suchmaschine, erhält man immerhin rund 200 Resultate.
Allerdings überwiegend in englischsprachigen Websites.

Konrad Aigners Bruder Bernhard Aigner in Stern-TV vom 18.11.1998:

"Wäre mein Bruder kein Scientologe gewesen, dann könnte er noch leben".
Konrad Aigner war als selbstständiger Busfahrer für Scientology tätig. Zuletzt hatte er Scientologen von München zu einer Demonstration nach Frankfurt gefahren. Auf der Rückfahrt passierte merkwürdiges: Er liess einen Bus stehen, mietete ein Auto, gelangte dann in die Scientology-Zentrale in München, brach dort zusammen und wurde vom Notarzt in Krankenhaus gebracht. Dort lag er drei Wochen im Koma und starb und "multiplem Organversagen". Vorher war er nach übereinstimmenden Aussagen kerngesund.

Die Journalistin Claudia Sanders (Deutschlandfunk11.3.1998 Tod eines Scientologen):
 

"Die Ärzte stehen vor einem Rätsel - keine Therapie hat bei dem Patienten angeschlagen. ...
Anhand der Unterlagen und Bücher, die Bernd im Zimmer seines toten Bruders findet, läßt sich dennoch einiges nachvollziehen. So belegen Rechnungen, daß Konrad über Jahre hinweg hochdosierte Vitaminpräperate genommen hat. Vitamine sollen Scientologen nehmen, wenn sie auditiert werden. Dieses Auditing ist ein von Scientology erfundenes Verfahren. Durch ein ständiges Frage -Antwort-Spiel soll der Anhänger von psychischen Problemen befreit werden. Das Bundeskriminalamt bezeichnete aber schon in den 70er Jahren dieses Auditing als eine Art Gehirnwäsche.

Vitamine nehmen Scientologen auch, wenn sie sich zum Beispiel einer Reinigungsprozedur -einem sogenannten Rundown- unterziehen müssen. Ein Rundown ist nach scientologischer Lesart dann nötig, wenn jemand Drogen genommen hat - die Einnahme von Drogen ist nämlich in der Organisation verpönt. Und: Für Scientologen gehören zu den Drogen nicht nur Alkohol und andere Rauschmittel sondern auch Medikamente - selbst Aspirin fällt darunter. Wie häufig sich Konrad diesen "Kuren" unterzogen hat, ist noch unklar. Nicht geklärt ist auch, welche Auswirkungen es hat, wenn jemand über Jahre hinweg hohe Vitaminmengen einnimmt. Es ist bekannt, daß eine langfristige Überdosierung bestimmter Vitamine innere Organe stark schädigen kann. Inwieweit dies eine Erklärung dafür sein könnte, daß Konrads Organe in solch einem schlechten Zustand waren, ist ungewiß."


 
 
 



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