Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 20.7.2012 
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Ist Scientology eine Religion?
Scientology-Gründer Hubbard:
"Scientology ist weder eine Psychotherapie, noch eine Religion" (>>)
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
 
 

Zitate
 
Scientology-Gründer Hubbard:

        "Scientology ist weder eine Psychotherapie, noch eine Religion".

Der Satz stammt aus dem Buch "The Creation of Human Ability" von 1954.
In der Ausgabe von 2007 heisst es nur noch:

Hier die Einzelheiten:
 
Originaltext Hubbard 1954: 
 
"Scientology has opened the gates to a better World. It is not a psycho-therapy nor a religion. It is a body of knowledge which, when properly used, gives freedom and truth to the individual." 
Abbildung entnommen aus: http://www.lermanet.com/LRonHubbard2.htm 

Text 2007: 
"Scientology has opened the gates to a better world. It is not a psychotherapy. It is a body of knowledge which, when properly used, gives freedom and truth to the individual."

 

Titel der deutschen Ausgabe des Buches: "Das Schaffen menschlicher Fähigkeiten".
 
Übersetzung frühe deutsche Ausgabe: 


"Scientology hat die Tore zu einer besseren Welt geöffnet. Sie ist weder eine Psychotherapie, noch eine Religion. Sie ist ein Wissensgebäude, das, wenn es richtig angewandt wird, dem Individuum Freiheit und Wahrheit schenkt."
Übersetzung deutsche Ausgabe 2007:  

"Scientology hat die Tore zu einer besseren Welt geöffnet. Sie ist keine Psychotherapie. Sie ist ein Wissensschatz, der dem Einzelnen Freiheit und Wahrheit bringt, wenn er richtig verwendet wird." 
 

 
 
 
Ein ehemaliger Mitarbeiter:    
"Ein weltweiter Betrug durch religiöse Tarnung"   
Larry Brennan in einer Erklärung vom 6.5.2008 in http://www.operating-thetan.com/ und    
http://www.lermanet.com/reference/brennan-dec.pdf   
Wortlaut im Original: "A worldwide fraud through the religious cloaking"
Ein ehemaliger Mitarbeiter:    
"Von Religion oder Kirche bekommt man gar nichts mit – ich habe selbst während meiner 28-jährigen Mitgliedschaft nie davon etwas bemerkt; nur davon, dass dieses Argument benutzt wird, um Steuererleichterung und gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen."    
(Wilfried Handl, Interview in www.ilsehruby.at/InterviewWilfriedHandl.html)
Der Scientology-Gründer L. Ron Hubbard intern:    
MAKE MONEY.    
MAKE MORE MONEY.    
MAKE OTHER PEOPLE PRODUCE SO AS TO MAKE MONEY.    
Mach Geld.    
Mach mehr Geld.    
Mach daß andere Leute produzieren um mehr Geld zu machen.
Quelle unter: money.htm
Die Staatsanwaltschaft:    
"Der Öffentlichkeit gegenüber gebraucht die Organisation anders als im internen Sprachgebrauch ... eine religiöse Terminologie .. .die die gewerbliche Seite der Organisation völlig verschweigt, offensichtlich für staatliche Behörden und ... Gutachter geschaffen..., um den Schutz der verfassungsrechtlichen Garantien für Religionsgesellschaften zu erlangen" 

Quelle: Staatsanwaltschaft München Beschluß 115 Js 4298/84 vom 24.04.1986

 
 
 
 

Der "Befreiungsweg" oder "Erlösungsweg"

Der Presse und der Öffentlichkeit gegenüber benutzt Scientology gern die Begriffe "Erlösungweg" und "Befreiungsweg".

Damit wird der Eindruck erweckt, als gebe es eine religiöse Komponente neben Hubbards Psycho-Techniken.
Das ist eine Täuschung der Öffentlichkeit.

"Erlösungweg" und "Befreiungsweg" sind in Wahrheit nichts anderes, als das Kurssystem, auch als "Brücke" bezeichnet.

Die Staatsanwaltschaft München hat bereits 1986 festgestellt, dass Scientology "der Öffentlichkeit gegenüber ... anders als im internen Sprachgebrauch ... eine religiöse Terminologie .. .gebraucht" (>>).

Zu dieser "religiösen Terminologie" (>>) gehören auch Begriffe wie "Befreiungsweg", "Erlösungsweg", ebenso wie "unsterbliche Seele" und "Seelenwanderung".

Im "Handbuch für den ehrenamtlichen Geistlichen" sind diese Begriffe nicht oder nicht in Bezug auf Scientology enthalten.
 
Tatsächlich sind "Befreiungsweg" oder "Erlösungsweg" identisch mit der "Brücke", auch "Brücke zur völligen Freiheit" genannt.

Diese "Brücke" wiederum ist nicht anderes, als ein Bild für das Scientology-Kurssystem.
Meist dargestellt auf einer "Brückenkarte" einem Plakat, welches in gefaltet auch zum Beispiel dem Buch "xxxxxxxx" beigelegt wird.

Zu finden auch in der Scientology-Website unter http://wasist.scientology.de/Html/Part02/Chp06/pg0181_1.html. Diese Seite enthält nur das Bild http://wasist.scientology.de/Html/Part02/Chp06/img/grdchart.gif.

Mit "Befreiungsweg" ist die Befreiung von angeblichen Rückständen von Drogen und Medikamenten durch ein ominöses Reinigungs-Programm gemeint:
 
Aus einem handschriftlichen Werbebrief mit Prospekt vom 10.6.1998 


Was ist das Reinigungs-Programm ?  
Das Reinigungs-Programm ist Teil des Befreiungsweges der Scientology Religion, die das Ziel verfolgt, den Menschen durch Erkennen der in ihm selbst liegenden Wahrheiten das Bewußtsein zu vermitteln, daß er eine unsterbliche Seele ist. Zu diesem Bemühen bilden die Einflüsse, die Drogen und Medikamente auf die Person durch Ablagerung schädlicher Stoffe im Gewebe des Körpers hinterlassen, ein Hindernis. Der Begründer der Scientology Religion stellte dazu fest: 
    "Wir befassen uns bei dem Reinigungs-Programm nicht mit der Behandlung des Körpers. Unser Ansinnen ist, das Individuum zu befreien."
Das Reinigungs-Programm ist ein Programm zum Reinigen und Herauswaschen von restimulativen Drogen oder chemischen Rückständen, die so wirken könnten, daß sie geistige Befreiung verhindern. 
Wo wird es gemacht? 
Die Scientology Kirche ... hat eine saubere Saunaanlage, wo Sie sich dank des freundlichen Services wohl fühlen werden. 
Die Durchführung des Reinigungs-Programms wird von ausgebildetem Personal professionell geleitet. Es besteht aus einem genauen, effektiven Programm.
Aus: HCOPL 23.5.1996, Dianetic-Vertrag, deutsche Version, www.ingo-heinemann.de/Unsterblich.htm 


"Scientology verbessert die Fähigkeit und gibt Unsterblichkeit"
 
 
Die "unsterbliche Seele" ist der "Thetan".
Warum dieser unsterblich ist, beschreibt Hubbard in einem Buch: 
 
 
Aus: Hubbard: Haben Sie vor diesem Leben gelebt? S. 50 


"Dies ist ungefähr die geistige Verfassung, in der sich ein Thetan für gewöhnlich befindet wenn er feststellt, daß sein Körper tot ist. Sein Hauptgedanke ist, sich einen anderen Körper zu schnappen. Das kann er tun, indem er ein kleines Kind sucht, das er wieder zum Leben erwecken könnte. Aber normalerweise geht er etwa zu dem Zeitpunkt in einen Körper hinein, den wir als Übernahme bezeichnen. Die Übernahme geschieht in den meisten Fällen wenige Minuten nach der Geburt. Das Baby wird geboren, und dann nimmt sich ein Thetan das Baby. Das ist der übliche Vorgang. Doch dieser Thetan hat sich vielleicht schon lange in der Nähe herumgetrieben. 
      Wie verhalten sich Thetans, wenn sie plötzlich keinen Körper mehr haben? Sie verhalten sich wie Menschen. Sie halten sich in der Nähe von Leuten auf, sie sehen eine schwangere Frau und folgen ihr die Straße entlang. Oder sie halten sich am Eingang zu einer Unfallstation auf und finden einen Körper, der total demoliert ist, und das Wesen, das diesen Körper hatte, hat sich davongemacht, ist gerade dabei, sich davonzumachen, oder spielt mit dem Gedanken, dies zu tun, und tut es auch. Der Thetan wird sich diesen Körper nehmen und so tun, als sei er jemandes Ehemann oder dergleichen. 
      Thetans machen alle möglichen merkwürdigen Dinge. Es gibt keine Norm dafür, wann ein neuer Körper genommen wird, falls dies überhaupt geschieht, außer daß es für gewöhnlich (wenn der Thetan nichts anderes vorhat) zwei oder drei Minuten nach der Entbindung eines Kindes von der Mutter stattfindet. Ein Thetan übernimmt einen Babykörper üblicherweise etwa dann, wenn dieser seinen ersten Atemzug macht".
 
 
 

Scientology bezeichnet sich als Kirche und seine "Lehre" als Religion, um die Privilegien der Religionsfreiheit in Anspruch nehmen und um Kritik und Verbraucherschutz besser abwehren zu können.

"Kirchen werden als Reformgruppen angesehen. Also müssen wir handeln, wie eine Reformgruppe". So lautet eine Anweisung des Gründers Hubbard (HCOPL 25.2.66, unten). Das klingt an sich nicht besonders ungewöhnlich. Erst der Textzusammenhang macht deutlich, wie der Satz einzuordnen ist.

Der Text handelt von "Angriffen auf Scientology".

Scientologen sollen, so die Anweisung, die Angreifer sofort auf "Schwerverbrechen" untersuchen. Dann soll die Presse mit angeblichen Beweisen über Sensationen, Blut, Sex und Kriminalität gefüttert werden.

Scientology bezeichnet seine "Lehre" aber auch als "religiöse Philosophie", zum Beispiel in zahlreichen Werbe-Drucksachen und im Internet, etwa im "Scientology-Handbuch" unter http://german.scientologyhandbook.org.

Der Unterschied:
Religion und Kirche werden wie Rechtsbegriffe verstanden, insbesondere mit Bezug auf Religionsfreiheit.
"Religiöse Philosophie" hat hingegen keinerlei rechtliche Bedeutung.
 
 
 

Als Religion oder Kirche anerkannt?

Immer wieder behauptet die Scientology-Organisation, sie sei irgendwo als Religion oder Kirche anerkannt. Bisher ist mir kein Land bekannt, in dem Scientology im juristischen Sinne des Wortes als Kirche oder Religion anerkannt wäre.

Der Begriff "anerkannt" ist vieldeutig und eignet sich deshalb besonders gut zur Irreführung der Öffentlichkeit. Der Begriff "Anerkennung" erweckt den Eindruck, als würde sich eine Anerkennungsbehörde mit dem Inhalt dessen befassen, was von Scientology als Religion dargestellt wird. Das ist nicht der Fall.

In Deutschland gibt es immerhin die Möglichkeit, die Anerkennung als öffentlich-rechtliche Körperschaft zu erhalten. Das ist der Scientology-Organisation auch durchaus bekannt. Denn sie hat intern bereits angekündigt, diesen Antrag stellen zu wollen und dafür offenbar viel Geld eingesammelt. Offenbar hat sie dann jedoch auf diesen Antrag verzichtet und zieht es vor, die Öffentlichkeit mit dem Begriff "anerkannt" zu täuschen. Dazu:

Zu den Voraussetzungen für eine solche Körperschaft: Selbst wenn Scientology in einem Land dieselben Rechte in Anspruch nehmen kann, wie die großen Kirchen, ist damit noch längst keine Anerkennung verbunden. Ein solches Anerkennungsverfahren wäre auch nur schwer mit dem Grundrecht der Religionsfreiheit und dem Neutralitätsgrundsatz zu vereinbaren.
 
 
 
 

Im Ausland als Religion anerkannt?

Die Scientology-Organisation behauptet immer wieder, Scientology sei im Ausland als Religion oder Kirche anerkannt.
Soweit das nachgeprüft werden konnte, hat diese Behauptung sich als falsch erwiesen.

Zum Beispiel in den USA.
Das stimmt nicht.
Auch in den USA ist Scientology keineswegs als Kirche oder Religion anerkannt.
Auch in den USA ist lediglich die Gemeinnützigkeit anerkannt. Dazu:

Beispiel Belgien: Belgien2.htm
 
 
 

Diskriminierung?

Die Scientology-Organisation beklagt sich bei jeder Gelegenheit über angebliche Diskrimierung.
Der Begriff Diskriminierung wird äusserst vielseitig verwendet. So findet sich zum Beispiel im Koaltitionsvertrag der grossen Koalition von 2006 als Ziel, man wolle "die Beseitigung der Diskriminierung von Public Private Partnership". Gemeint sind Aufgaben, die bisher von Staat durchgeführt wurden und von denen Private weitgehend ausgeschlossen waren. Ein Verbot der Diskriminierung war auch eine der wichtigsten Regelungen beim Aufbau Europas. Gemeint war Ungleichbehandlung in wirtschaftlichen Dingen wegen der Zugehörigkeit zu einzelnen Staaten.
Der Begriff Diskriminierung allein besagt also wenig.
 
 
 

Weltanschauung und weltanschauliche Gegner?

Die Scientology-Organisation benutzt den Begriff Weltanschuung für ihre eigene Organisation nur selten. Denn dieser Begriff bedeutet wenig. Insbesondere ist er nicht unbedingt positiv besetzt. Auch der Nationalsozialismus galt als Weltanschauung.

Scientology-Kritiker werden hingegen gern als "weltanschauliche Gegner" bezeichnet.
Hier scheint die Unschärfe beabsichtigt zu sein. Gemeint sein können nämlich sowohl Gegner mit einer anderen Weltanschuung als auch Gegner der Weltanschauung.
 
 
 

Scientology-Selbstverständnis: Psychologie

Hubbard hat Scientology als "Zweig der Psychologie" verstanden. Daran hat sich nichts geändert, auch wenn heute der Begriff "Religion" im Vordergrund steht. Allein das schon spricht für die Richtigkeit der Feststellung der Staatsanwaltschaft München (unten), wonach Scientology eine "religiöse Terminologie" benutze, "um den Schutz der verfassungsrechtlichen Garantien für Religionsgesellschaften zu erlangen".

Es ist also keinesweg so, dass Hubbard erst später erkannt hat, dass er nicht einen Zweig der Psychologie entwickelt hat, sondern eine Religion. Seit den Fünfzigern beansprucht bezeichnet die Scientology-Organisation sich als Religionsgemeinschaft. An der gleichzeitigen Bezeichnung als Psychologie hat das nichts geändert.

Dazu nachfolgend ein Zitat aus dem Buch "Die Grundlagen des Denkens", einmal in der deutschen Ausgabe von 1974 und zusätzlich in der Ausgabe von 1981. In beiden findet sich unter der Überschrift  "Was ist Scientology?" zu Beginn der Satz "Scientology ist ein Zweig der Psychologie".
Änderungen zeigen, dass der Text inhaltlich überarbeitet wurde, dass man es aber nicht für nötig gehalten hatte, etwa eine Fussnote hinzuzufügen, obwohl in der neueren asuagbe die Namen Thomas von Aquin und Professor Wundt durch Fussnoten erläutert werden:
 
Hubbard: Die Grundlagen des Denkens, Übersetzung von Helmut Ziehe, bearbeitet von Wolfgang Redtenbacher, 5. Auflage, Copyright 1981    


WESENTLICHE DATEN ÜBER DIE SCIENTOLOGY    
Was ist die Scientology?    
Die Scientology ist der Zweig der Psychologie, der sich mit dem Gebiet der menschlichen Fähigkeit befaßt. Sie ist eine Weiterentwicklung der DIANETIK, die wiederum eine Weiterentwicklung der 400 Jahre alten „Fähigkeiten-Psychologie" ist. Die eher akzeptable und normale Psychologie, die mit Thomas von Aquin* begann und durch viele spätere Autoren erweitert wurde, erfuhr 1879 durch den Leipziger Professor Wundt**, einem Marxisten, eine ernsthafte Unterbrechung. Dieser Mann dachte sich, daß der Mensch ein Tier ohne Seele sei, und gründete seine gesamte Arbeit auf das Prinzip, daß es keine „Psyche" (grch.: „Seele", ,,Geist") gäbe.    

Psychologie, das Studium der Seele (oder des Geistes), kam dann in die eigentümliche Situation, ein ,,Studium des Geistes, das den Geist verleugnete" zu sein. In den folgenden Jahrzehnten wurde Wundts „Psychologie" überall in der Welt gelehrt. Und darin hieß es, daß der Mensch ein Tier sei und daß man ihn nicht bessern könne. Weiterhin wurde darin behauptet, daß sich Intelligenz nie verändern könne. Und diese Wundtsche Psychologie wurde maßgebend, und zwar hauptsächlich wegen der Gleichgültigkeit und des Mangels an Wissen der Verantwortlichen an den Universitäten.    

*Thomas von Aquin (1225-1274): Italiener; bedeutendster Philosoph und Theologe des Mittelalters. (Anm. d. Übers.)    
**Wilhelm Wundt (1832-1920): deutscher Philosoph und Psychologe. (Anm. d. Übers.) 

Hubbard: Die Grundlagen des Denkens, Übersetzung von Helmut Ziehe, 3. Auflage, Copyright 1974    


WESENTLICHE DATEN ÜBER SCIENTOLOGY    
Was ist Scientology?    
Scientology ist ein Zweig der Psychologie. Sie behandelt (umfaßt) das Gebiet der menschlichen Fähigkeiten. Sie ist eine Weiterentwicklung von DIANETICS*, die wiederum eine Fortentwicklung der 400 Jahre alten „Fähigkeiten-Psychologie" ist. Die irgendwie akzeptable allgemeine Psychologie, die mit Thomas von Aquino begann und durch viele spätere Autoren erweitert wurde, erfuhr 1879 durch den Leipziger Professor Wundt, einem Marxisten, eine ernsthafte Unterbrechung. Dieser Mann dachte sich, daß der Mensch ein Tier ohne Seele sei und gründete seine gesamte Arbeit auf das Prinzip, daß es keine „Psyche" (griech.: „Seele", „Geist") gäbe.    

Psychologie, das Studium der Seele (Geist, Sinn, Verstand) kam dann in die eigentümliche Situation, ein „Studium der Seele, in dem die Seele nicht anerkannt wurde", zu sein. In den folgenden Jahrzehnten wurde Wundts „Psychologie" überall in der Welt gelehrt. Und darin hieß es, daß der Mensch ein Tier sei und daß man ihn nicht bessern könne. Weiterhin wurde darin behauptet, daß sich Intelligenz nie verändern könne. Und diese Wundtsche Psychologie wurde zur Norm erklärt, und zwar hauptsächlich wegen der Gleichgültigkeit der Verantwortlichen an den Universitäten und wegen des Mangels an Wissen.    

* Dianetics: siehe Fachausdrücke.

 
 
 

Scientologen-Kodex

"Ein Scientologe richtet sich in seinem allgemeinen Verhalten nach dem Scientologen-Kodex" heisst es in dem Buch "Die Grundlagen des Denkens".
(In der Auflage von 1981 lautet der Titel "Der Kodex eines Scientologen" und in der Auflage von 1974 "Der Scientologen-Kodex".)
Trotz dieser generellen Bedeutung ist dem "Kodex" nichts über Religion zu entnehmen.
 
 
Aus: L. Ron Hubbard: "Die Grundlagen des Denkens", Auflage 1981    



Der Kodex eines Scientologen    
Als Scientologe verspreche ich, den Scientologen-Kodex einzuhalten.     
Ich verpflichte mich, zum Wohle aller:    
    

1.    Gegenüber der Presse, der Öffentlichkeit oder den Preclears kein verächtliches oder herabsetzendes Wort über einen meiner Mitscientologen, unsere Berufsorganisation oder solche, deren Namen mit dieser Wissenschaft eng verbunden sind, zu äußern oder zu dulden und keine dieser Personen in Gefahr zu bringen.    
2.    Das, was ich in der Scientology gelernt habe, unter meinem vollen Einsatz bestmöglich zum Wohle meiner Preclears, der Gruppe und der ganzen Welt einzusetzen.    
3.    Weder einen Preclear noch eine Gruppe zum Auditieren anzunehmen und kein Geld zu akzeptieren, wenn ich meiner Überzeugung nach nicht helfen kann.    
4.    Gegen jeden im vollsten Umfang meiner Macht vorzugehen, der die Scientology mißbraucht oder sie in schädigender Weise herabsetzt.    

5.    Zu verhindern, daß die Scientology zur Werbung im Zusammenhang mit anderen Produkten verwendet wird.    
6.    In der Presse abwertende und falsch dargestellte Äußerungen über Scientology zu unterbinden.    
7.    Die Scientology zum größten Vorteil der größten Anzahl der Dynamiken einzusetzen.    

8.    Den Studierenden und allen, die mir anvertraut sind, gutes Auditieren und gründliche Ausbildung zukommen zu lassen sowie gute Disziplin aufrechtzuerhalten.    
9.    Mich zu weigern, persönliche Geheimnisse meiner Preclears weiterzugeben.    
10.  Mich mit Leuten, die über meine professionelle Tätigkeit nicht informiert sind, nicht in unsachgemäße Diskussionen einzulassen.    
11.  Weder mit dem Preclear eines anderen Auditors selbst oder so, daß er es hören kann, Diskussionen, die den Fall dieses Preclears betreffen, zu führen.    
 

Aus: http://www.scientology.org/wis/WISGER/33/33grscn.htm    
geladen am 26.7.2003    


Der Kodex eines Scientologen    
Als Scientologe gelobe ich, mich zum Wohle aller an den Kodex der Scientology zu halten.     
Ich verspreche:    

1. Scientologen, die Öffentlichkeit und die Presse hinsichtlich der Scientology, der Welt der geistigen Gesundheit und der Gesellschaft akkurat unterrichtet zu halten.    
    

2.    Die Scientology nach meinem besten Wissen und besten Kräften anzuwenden, um meiner Familie, meinen Freunden, den Gruppen und der Welt zu helfen.    
3.    Mich zu weigern, einen Preclear oder eine Gruppe für Auditing zu akzeptieren, und mich zu weigern, von einem Preclear oder einer Gruppe Geld anzunehmen, wenn ich das Gefühl habe, nicht ehrlich helfen zu können.    
4.    Mich gegen alle Übergriffe auf das Leben und die Menschheit auszusprechen und mein möglichstes zu tun, um diese Übergriffe abzuschaffen.    
5.    Jegliche körperlich schädlichen Praktiken auf dem Gebiet der geistigen Gesundheit aufzudecken und zu helfen, sie zu beseitigen.    
6.    Zu helfen, daß das Gebiet der geistigen Gesundheit in Ordnung gebracht wird und in Ordnung bleibt.    
7.    Eine Atmosphäre der Ungefährlichkeit und der Sicherheit auf dem Gebiet der geistigen Gesundheit dadurch hervorzubringen, daß Mißstände und Brutalität in diesem Gebiet von Grund auf beseitigt werden.    
8.    Wahrhaft humanitäre Bestrebungen auf dem Gebiet der Menschenrechte zu unterstützen.    

9.    Den Grundsatz des gleichen Rechts für alle anzunehmen.    

10.  Für freie Meinungsäußerung in der Welt zu arbeiten.    

11.  Mich aktiv gegen die Unterdrückung von Wissen, Weisheit, Philosophie und Information zu wenden, die für die Menschheit hilfreich wären.    
12.  Die Religionsfreiheit zu unterstützen.    
13.  Scientology Organisationen und -Gruppen darin zu unterstützen, sich mit öffentlichen Gruppen zu verbünden.    
14.  Die Scientology auf einem Niveau zu lehren, das von den Empfängern verstanden und angewendet werden kann.    
15.  Der Freiheit Nachdruck zu verleihen, daß Scientology als eine Philosophie in all ihren Anwendungen und Variationen in den Geisteswissenschaften eingesetzt wird.    
16.  Auf standardgemäßer und unveränderter Scientology als eine angewandte Aktivität zu bestehen, und zwar in der Ethik, im Auditing und in der Verwaltung von Scientology Organisationen.    
17.  Meinen Teil der Verantwortung für die Auswirkung der Scientology auf die Welt zu übernehmen.    
18.  Die Größe und Stärke der Scientology auf der ganzen Welt anzuheben.    
19.  Ein Beispiel für die Wirksamkeit und Weisheit der Scientology zu setzen.    
20.  Diese Welt zu einem geistig gesünderen, besseren Ort zu machen.

 
 
 
 

Scientologys Kampf für Religionsfreiheit
 
 
Mit zahllosen Broschüren und Internet-Texten kämpft Scientology angeblich für Religionsfreiheit.    
Zum Beispiel mit der Broschüre (Abbildung rechts)    
"Wiederherstellung und Schutz der Religionsfreiheit    
Ein Leitfaden zur Wahrung der Menschenrechte in Europa"
Das Titelbild stammt aus der Internet-Veröffentlichung unter    
http://religiousfreedom.freedommag.org/ger/pdf/relifree.pdf    
Damit präsentiert sich Scientology einerseits als Menschenrechtsorganisation.    
Andererseits will Scientology damit jegliche Art von Kontrolle oder Prüfung verhindern.    
Also auch diejenige Kontrolle, die Wirtschaftsunternehmen nun einmal zum Schutz der Kunden und der Konkurrenten über sich ergehen lassen müssen.    
Damit will Scientology zugleich verhindern, Steuern bezahlen zu müssen.
 
 
 

Was sagt der Staat?

Die Scientology-Organisation behauptet immer wieder, sie sei in Deutschland durch 30 Gerichtsurteile als Religion anerkannt worden. Allerdings sind diese Urteile nirgendwo auffindbar.
Dazu auch:

 
 

Das Bundesverfassungsgericht

BVerfG 1 BvR 632/92 vom 28.8.92 = NVwZ 93,357, Nichtannahmebeschluß - Bundesverfassungsgericht-1BvR632-92.htm

"Allein die Behauptung und das Selbstverständnis, eine Gemeinschaft bekenne sich zu einer Religion und sei eine Religionsgemeinschaft, rechtfertigen die Berufung auf diese Freiheitsgewährleistung nicht, vielmehr muß es sich auch tatsächlich, nach geistigem Gehalt und äußerem Erscheinungsbild, um eine Religion und eine Religionsgemeinschaft handeln (BVerfGE 83, 341 8353)). Für die Beurteilung von Weltanschauungsgemeinschaften gilt nichts anderes.
   Ebenso obliegt zunächst den Fachgerichten die Prüfung, ob der angegriffene Beschluß Rechte der Beschwerdeführer verletzt."
Anders ausgedrückt: Es genügt nicht, daß die Scientology-Organisation behauptet, sie vertrete eine Religion. Sie muß es auch beweisen.
 
 
 

Das Bundesarbeitsgericht

 "Scientology ... ist keine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne der Art. 4, 140 GG, Art. 137 WRV."
 
 

Das Bundesverwaltungsgericht

Das religiöse Bekenntnis muß objektiv gegeben, es muß "hinreichend objektivierbar" sein (so in anderem Zusammenhang BVerwGE 42, 128 [132]). In dieser Prüfung liegt keine nach dem Prinzip religiöser und weltanschaulicher Neutralität des Staates unzulässige "Bewertung" der Überzeugungsinhalte.
Inhaltlich geht es nicht bloß um ein abstraktes Bekenntnis, sondern vor allem um das konkrete Wirken in einer religiösen Gemeinschaft, also um ein verwirklichtes Bekenntnis. Außer auf das Selbstverständnis und die erklärten Grundlagen der Gemeinschaft kommt es daher auf das gesamte tatsächliche Auftreten und Wirken der Gemeinschaft und ihrer Mitglieder an. Es ist zu prüfen, ob Selbstverständnis, theoretische Grundlagen und praktische Verwirklichung die Gemeinschaft zu einer überwiegend religiösen machen.
Demzufolge würde es nicht genügen, wenn zwar eine religiöse Leitidee vorhanden, das Wirken aber überwiegend anders gerichtet ist, wie es bei Vereinigungen mit caritativer oder humanitärer Zielsetzung auf religiöser Grundlage häufig der Fall ist.
 
 
 

Der Bundesgerichtshof: Keine Implizit-Anerkennung durch den BGH

Im Internet-Lexikon Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology-Kirche#Status_als_Religionsgemeinschaft) wird behauptet:

In der dazugehörigen Fussnote wird auf einen Artikel des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages verwiesen, http://www.bundestag.de/wissen/analysen/2007/rechtliche_fragen_zu_religions-_und_weltanschauungsgemeinschaften.pdf
Dort heisst es: Mehr sagen die Verfasser dazu nicht. Inbesondere zitieren sie keinen Satz aus dem Urteil, auf den sich ihre Behauptung bezieht. Als Quelle wird lediglich genannt "BGH, NJW 1981, S. 675 – 678". Das Aktenzeichen wird nicht genannt, was das Auffinden des Urteils für jeden erschwert, der nicht über die NJW von 1981 verfügt. Es handelt sich um die Entscheidung BGH III ZR 74/78 vom 25.09.1980 in der Form, wie sie von der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) veröffentlicht wurde. In der Urteilssammlung des BGH befindet sich das Urteil unter BGHZ 78, 274 (278). Im Internet befindet es sich unter http://home.snafu.de/tilman/lars/19800925.html

Küfner, Nedopil und Schöch, 2002, Seite 371 weisen darauf hin, dass der BGH die Vereine lediglich als „Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften" bezeichnet habe:

Auch Raik Werner (Scientology im Spiegel des Rechts, 2002, Seite 45) schreibt zu dem Urteil, der BGH  habe Scientology als Religion bezeichnet. Also nicht etwa "eingestuft" oder "anerkannt".

Tatsächlich hat der BGH im Sachverhalt des Urteils berichtet:

Nach diesem Hinweis auf das Selbstverständnis ist klar, dass der BGH auch im weiteren Text Religion im Sinne dieses Selbstverständnisses meint.

Die Frage der Religion spielt in dem BGH-Urteil keinerlei Rolle und wird demgemäss auch nicht erörtert. Nur zwei Sätze in der BGH-Urteilsbegründung erwähnen die Religionsfrage.  Einmal werden die "Kläger als juristische Personen im Rahmen ihrer satzungsmäßigen Funktionen als Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften" bezeichnet.  Dann heisst es, den "Klägern als Religions- oder Weltauschauungsgemeinschaften in der Form rechtsfähiger Vereine" könne (möglicherweise) eine Entschädigung zustehen.

Es ist abwegig, aus diesen Formulierungen darauf zu schliessen, der BGH  sei damit "implizit davon ausgegangen, dass es sich bei Scientology um eine Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft handele."
Warum hätte der BGH dies nicht schreiben sollen, wenn er es gemeint hätte?

In dem Prozess ging es nicht um Glaubensfragen. Es ging vielmehr um die Verbreitung eines Berichts des Bundeskriminalamtes. Dazu hat die Scientology-Organisation zahlreiche Prozesse angestrengt und durchweg verloren. In einem dieser Prozesse hat die Scientology-Organisation auf Auskunfterteilung geklagt, an wen dieser Bericht abgegeben worden sei. Ausserdem wurde Schadensersatz geltend gemacht. Der BGH hat im Urteil des Oberlandesgerichtes Rechtsfehler erkannt und die Sache zurückverwiesen. Im Ergebnis hat das OLG die Klage jedoch erneut abgewiesen. Eine Besprechung befindet sich in der Website der Stadtverwaltung  Hamburg unter http://www.hamburg.de/zivilrecht/109302/unterlassungsansprueche.html und das OLG-Urteil unter  http://www.hamburg.de/servlet/contentblob/109320/urteil-oberlandesgericht-muenchen-1982-01-28-pdf/data.pdf
 
 
 

Wie ist die Praxis in der Scientology-Organisation?

Zur Beurteilung von "geistigem Gehalt und äußerem Erscheinungsbild" (Bundesverfassungsgericht, siehe oben) können selbstverständlich auch Äußerungen der Organisation herangezogen werden.
Dabei gilt hier, wie auch in der Juristerei sonst:

Die Verwendung bestimmter Begriffe allein besagt nichts. Im Streitfall muß vielmehr ermittelt werden, was dahinter steckt.
 
 
 

Scientology ein "Heilsweg"?

Der Begriff "Heilsweg" gehört zu den Begriffen aus der von der Staatsanwaltschaft München (>>) gemeinten religiösen Terminologie, "offensichtlich für staatliche Behörden und ... Gutachter geschaffen..., um den Schutz der verfassungsrechtlichen Garantien für Religionsgesellschaften zu erlangen".

In einem offenen Brief an Bundeskazler Kohl vom 17.12.1992 wird behauptet, daß Mitglieder  "sich auf Grund der Natur des scientologischen Heilswegs verpflichten müssen, einen ethisch einwandfreien und legalen Lebensweg zu verfolgen und ansonsten von der Kirche ausgeschlossen werden", Brief-an-Bundeskanzler-92.htm#Heilsweg
 
 
 
 

Auditing ist "zentrale religiöse Praxis"
 
Zitat aus der Zeitschrift "Freiheit", wie üblich ohne Datum, Copyright 1999, Internet-Ausgabe, rechts eine Kopie der Inhaltsangabe, Artikel:    
"Ein neues Zuhause für Scientology in Hamburg - Die Scientology-Kirche bezieht ein neues Gebäude im Zentrum der Stadt":
 
"Unter den zahlreichen Räumen befinden sich allein dreißig, die für das spezielle Seelsorgegespräch in Scientology eingerichtet werden. Dieses ist als „Auditing” bekannt (aus dem lateinischen „audire”, was „zuhören” bedeutet) und stellt die zentrale religiöse Praxis der Scientology-Kirche dar."
"Auditing" ist ein Sammelsurium obskurer Psycho-Praktiken.
Mit Hilfe eines primitiven Lügendetektors (E-Meter) werden durch suggestive Fragen angebliche negative seelische Prägungen gefunden und dadurch angeblich beseitigt.
Bestenfalls ist es einer Psychotherapie vergleichbar, schlimmstenfalls einer Gehirnwäsche.
Oder einem Verhör, vgl.  Sicherheitsprüfung: Die Bekenntnisformulare
Es kostet meist deutlich über 500.- DM pro Stunde, vgl. z.B. Wucherpreise: Die Rote Liste
 
 
 

"Sonntagsandacht"

Die Scientology-Organsation behauptet, sie halte Sonntagsandachten.
Was darunter in der Praxis zu verstehen ist, läßt sich den verschiedenen Magazinen entnehmen.
Denn dort wird diese Behauptung den Lesern ständig eingetrommelt.
Die Schilderungen dessen, was dort geboten wird, sind allerdings sehr unterschiedlich.

Deshalb werden diese Schilderungen wiedergegeben auf der Seite

 
 

"Bekenntnis"

Dieser Begriff ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil das Grundgesetz nicht pauschal die Religion schützt, sondern das religiöse und weltanschauliche Bekenntnis.

Als Bekenntnis in diesem Sinne ist wohl der Text "Wir von der Kirche glauben" gemeint.
Dieser enthält unter der Überschrift "Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche" allerdings im wesentlichen Formulierungen, die dem Grundrechtskatalog des Grundgesetzes oder ähnlicher Verfassungen entnommen sein könnten.
Der Text "Wir von der Kirche glauben" enthält somit als Glaubensbekenntnis die Grundrechte.
Beispiel (aus: http://deutsch.expansion.scientology.net/dc/ref/creed/index.htm)
(diese Zusammenstellung enthält eine vorläufige, unvollständige Fassung und wird baldmöglichst fertiggestellt):
 
 
"Wir von der Kirche glauben:  Grundgesetz: kann aber auch bedeuten:
Daß alle Menschen, welcher Rasse, Hautfarbe oder welchen Bekenntnisses sie auch sein mögen, mit gleichen Rechten geschaffen wurden.  Kurzfassung aus Gleichberechtigung und Diskriminierungsverbot
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte auf ihre eigenen religiösen Praktiken und deren Ausübung haben.  Bekenntnisfreiheit, Religionsfreiheit
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte auf ihr eigenes Leben haben. 
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte auf ihre geistige Gesundheit haben.  deklaratorische, undurchsetzbare Forderung
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte auf ihre eigene Verteidigung haben.  Recht auf rechtliches Gehör Recht auf Selbstjustiz
 
Wir von der Kirche glauben:     
Daß alle Menschen, welcher Rasse, Hautfarbe oder welchen Bekenntnisses sie auch sein mögen, mit gleichen Rechten geschaffen wurden.     
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte auf ihre eigenen religiösen Praktiken und deren Ausübung haben.    
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte auf ihr eigenes Leben haben.     
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte auf ihre geistige Gesundheit haben.     
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte auf ihre eigene Verteidigung haben.     
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte haben, ihre eigenen Organizationen, Kirchen und Regierungen zu ersinnen, zu wählen, zu fördern und zu unterstützen.     
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte haben, frei zu denken, frei zu sprechen, ihre eigenen Meinungen frei zu schreiben und den Meinungen anderer zu entgegen oder sich darüber zu äußern oder darüber zu schreiben.     
Daß alle Menschen unveräußerliche Rechte haben, ihre eigene Art zu schaffen.     
Daß die Seelen der Menschen die Rechte der Menschen haben.     
Daß das Studium des Verstandes und die Heilung der geistig verursachten Krankheiten von Religion weder entfremdet noch in nichtreligiösen Gebieten geduldet werden sollten.     
Und daß keine Instanz außer Gott die Macht hat, diese Rechte vorübergehend außer Kraft zu setzen oder aufzuheben, sei es öffentlich oder verborgen.     

Und wir von der Kirche glauben:     
Daß der Mensch im Grunde gut ist.     
Daß er danach strebt zu überleben.     
Daß sein Überleben von ihm selbst und von seinen Mitmenschen abhängt und davon, daß er ein brüderliches Verhältnis mit dem Universum erreicht.     

Und wir von der Kirche glauben, daß die Gesetze Gottes dem Menschen verbieten:     
Seine eigene Art zu zerstören.     
Die geistige Gesundheit eines anderen zu zerstören.     
Die Seele eines anderen zu zerstören oder zu versklaven.     
Das Überleben seiner Kameraden oder seiner Gruppe zu zerstören oder zu mindern.     
Und wir von der Kirche glauben, daß der Geist gerettet werden kann, und daß nur der Geist den Körper retten oder heilen kann. 

In der Scientology-"Fachwortsammlung" heißt es zum Stichwort Bekenntnis (keine weiteren Eintragungen zum Stichwort):

"Bekenntnis - confessional -
1.. eine in der Sitzung, nicht für Sicherheitszwecke durchgeführte Sicherheitsüberprüfung nennt man ein Bekenntnis. (HCOB 14 Oct 72)
2. das moderne Bekenntnis ist nicht Sicherheitsüberprüfung im früheren Stil, sondern es handelt sich hierbei um neue Technologie. Jeder Punkt wird zur F/N gebracht, und die gestellten Fragen, nicht irgendeine andere Frage, werden zur F/N gebracht. (FBDL 245, 23 Nov 72)
- Siehe auch "Sicherheitschecken“ und "Integritäts-Prozessing“.
Es geht also um eine Sicherheitsüberprüfung. "F/N" bedeutet Floating Needle und somit, daß das E-Meter, der Lügendetektor zu verwenden ist. Dazu: In dieser Sicherheitsüberprüfung werden "Bekenntnisformulare" verwendet, in denen sämtliche schweren Straftaten des Strafgesetzes enthalten sind und noch etliche Handlungen, die nur bei Scientology als Verbrechen gelten, vgl. "Bekenntnis" wird von Scientology also üblicherweise im Sinne von Geständnis benutzt.
 
 
 

Das Buch "Ursprung, geistliches Amt, Zeremonien und Predigten"

Dieses Buch war am 23.3.2008 mit Google in keiner der zahllosen Scientology-Websites zu finden.
 
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aus "Neue Zivilisation" Nr. 154/2000,     
der "Zeitschrift der Scientology Kirche Hamburg"
Erhältlich in: Deutsch, Dänisch, Holländisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Ungarisch, Italienisch, Japanisch, Norwegisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch (Kastilien und Lateinamerika), Schwedisch.     
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DIESES BUCH, DAS EINEN MEILENSTEIN DARSTELLT, ENTHÄLT:     
  • Den religiösen Ursprung von Scientology
  • Die Grundlagen der Scientology® Religion
  • Eine Beschreibung des geistlichen Amts der Scientology
  • Scientology Kultus - 11 von L. Ron Hubbard verfasste SCiENTOLOCY Zeremonien, einschließlich aller Hochzeits-und Namengebungszeremonien
  • Das Scientology Gebet für völlige Freiheit
  • 96 Predigten - eine Sammlung von LRH Schriften über die Grundlagen des Verstands, des Geistes und des Lebens, einschließlich der acht Dynamiken, des Aktionszyklus, des ARK-Dreiecks - alle Grundlagen
  • 480 Seiten mit LRH® Gruppenprozessing, einschließlich "Kontrolle eines Körpers“, "Kontaktieren Sie die Umgebung“, "Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ und "Ursache und Wirkung“
Dieses Buch ist für jeden Scientologen unschätzbar, um ein vollständiges Verstehen unserer Kirche zu gewinnen und der Welt die grundlegenden Wahrheiten unserer Religion zu vermitteln.     
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© 2000 CSEU Alle Rechte vorbehalten. Dankbare Anerkennung gilt der L.Ron Hubbard Library für die Genehmigung zur Wiedergabe von Auszügen aus den urheberrechtlich geschützten Werken von L. Ron Hubbard. Das SCIENTOLOGY Symbol, das SCIENTOLOGY Kreuz, die L. RON HUBBARD Unterschrift, das CSI-Körperschaftssymbol, das Löwensymbol, das Solo-Auditor-Symbol, OT, FLAG, THE BRIDGE, E-METER, LRH, L. RON HUBBARD, MARK SUPER VII, DIANETIK und SCIENTOLOGY sind Marken im Besitz des Religious Technology Center und werden mit dessen Genehmigung verwendet. Die religiösen Dienste der Scientology Religion werden in der ganze Welt ausschließlich mit Genehmigung der Scientology Kirche ausgeübt und mit Erlaubnis des Religious Technology Center, als Inhaber der geschützten Marken SCIENTOLOGY und DIANETIK. Gedruckt in Spanien. Item # 0220.
 
 
 

Das Handbuch für den Ehrenamtlichen Geistlichen

Aufschluss über die Praxis gibt sicher auch ein Handbuch für ein Geistlichen.
Deshalb hier das Inhaltsverzeichnis:
 
 
Das Handbuch für den Ehrenamtlichen Geistlichen, deutsch 1980     
The Volunteer Minister‘s Handbook     
Inhalt    
Vorwort ix     
Illustrationen XVII     
Einleitung LXVII     
Checksheet über die Studiertechnik 3     
Heft über die Studiertechnik 7     
Checksheet für die Orientierung 33     
Heft für die Orientierung 35     
Checksheet über die acht Dynamiken 45     
Heft über die acht Dynamiken 47    
Checksheet über ARC 53     
Heft über ARC 55     
Checksheet über die Tonskala 69     
Heft über die Tonskala 71    
Checksheet über Assists 89     
Heft über Assists 93     
Checksheet über Trainingsübungen 129     
Heft über Trainingsübungen 133     
Checksheet über Drogenrehabilitation 165    
Heft über Drogenrehabilitation 167     
Checksheet über die Bewältigung der gefährlichen Umwelt 187     
Heft über die Bewältigung der gefährlichen Umwelt 189     
Checksheet über Ermittlungen 215     
Heft über Ermittlungen 219     
PTS/SP-Checksheet 289    
PTS/SP-Heft 293     
Checksheet über Ethik und Recht 351     
Heft über Ethik und Recht 355     
Checksheet über Integrität 413     
Heft über Integrität 417     
Checksheet über Ehe und Kinder 451     
Heft über Ehe und Kinder 453     
Checksheet über Dritte Partei 493     
Heft über Dritte Partei 495     
Checksheet über Planziele 511     
Heft über Planziele 513     
Checksheet über Öffentlichkeitsarbeit 551     
Heft über Offentlichkeitsarbeit 555     
Checksheet über Umfragen 593     
Heft über Umfragen 595     
Checksheet für FSMs 635     
Heft für FSMs 637     
Checksheet über die Ausbildung in der Scientology 669     
Heft über die Ausbildung in der Scientology 671     
Checksheet über Qualifikationen für Geistliche und Zeremonien 681     
Heft über Qualifikationen für Geistliche und Zeremonien 685    
Epilog 695     
Anhang 1 701     
Anhang 2 717     
Über den Autor 737     
Fachwortverzeichnis 745     
Bücherliste 777
 
 

Qualifikationen für Geistliche und Zeremonien
aus dem Handbuch für den Ehrenamtlichen Geistlichen
 
DAS HANDBUCH FÜR DEN EHRENAMTLICHEN GEISTLICHEN Seite 686     
HEFT ÜBER QUALIFIKATIONEN FÜR GEISTLICHE UND ZEREMONIEN     

Policybrief der Grundungskirche vom 15. August 1957 (Zweite Revision vom 12. Juni 1958)     

2 Qualifikationen für Geistliche    

Ein Geistlicher der Scientologykirche muß folgende Voraussetzungen erfüllen:     

1. Er muß ein beglaubigtes Zertifikat in der Scientology haben. (Der Ehrenamtliche Geistliche erhält nach Abschluß des Studiums dieses Handbuchs und nach einer Prüfung darüber ein Zertifikat.)     
2. Er muß das Glaubensbekenntnis der Scientologykirche auswendig können.     
3. Er muß in der Lage sein, die verschiedenen Zeremonien durchzuführen.     
4. Er muß eine Prüfung über die großen Religionen bestehen können.     
5. Er muß das Johannes-Evangelium kennen.     
6. Er muß einen guten sittlichen Charakter haben.     
7. Er muß fähig sein, eine Sonntagsandacht für die Kirche abzuhalten.     
8. Er muß Sitten- und Ethik-Kodizes haben, nach denen er leben und die er einhalten kann.     
    

Policybrief der Vorstände vom 24. September 1973 Revidiert, Ausgabe III     

3  Religion - Alle Auditoren - Geistliche -Uberprüfungsausschuß für Geistliche    

Alle Auditoren müssen ein gültiges Ordinationszertifikat haben, um auditieren zu dürfen, sei es für eine Kirche, Mission oder als selbständiger Missionar im Feld.     

Das Zertifikat, das nach dem Abschluß eines Ausbildungskurses verliehen wird, berechtigt niemanden dazu, geistliche Beratung (Auditing) auszuüben, bis die Person die für die Ordination erforderlichen Voraussetzungen in zufriedenstellender Weise erfüllt hat und tatsächlich ordiniert worden ist.     

Als Geistlicher in der Ausbildung können Sie sich in der Scientology dafür entscheiden, ein Geistlicher der Kirche zu werden. In diesem Fall müssen Sie das Checksheet dieses Heftes vollständig abschließen und die entsprechende Prüfung in einer Scientologykirche bestehen. Sie können dann als Geistlicher ordiniert werden. Liegt der Nachweis über die Ordination vor, wird Ihnen von der örtlichen Kirche die Erlaubnis für die Ausübung von Auditing gewährt.     

Missionen sind nicht dazu ermächtigt, Geistliche zu ordinieren. Geistliche, die sich in Missionen in Ausbildung befinden und Auditing ausüben möchten, wenden sich an ihre nächstgelegene Kirche, um die erforderliche Ausbildung und die Ordination zu erhalten.     

Ein Überprüfungsausschuß für Geistliche wird in der Scientologykirche eingesetzt. Er besteht aus nicht weniger als drei Personen, die selbst Geistliche der Kirche sein müssen. Der Überprüfungsausschuß steht unter dem Vorsitz des Assistierenden Guardian (1) oder einem anderen Mitarbeiter des Guardian-Büros (2) , der vom Assistierenden Guardian dazu bestimmt wird. Zweck dieses Überprüfungsausschusses ist es, die Scientology, Scientologykirchen und Scientologen zu schützen, indem sichergestellt wird, daß Geistliche der Kirche guten sittlichen Charakter haben und bewahren, die Kodizes der Scientology einhalten und in der Beratung ihrer Gemeindemitglieder standardgemäße Technologie anwenden.     

Das Zertifikat eines Geistlichen kann vom Überprüfungsausschuß zurückgezogen werden, wenn dieser Ausschuß im Rahmen des vorstehenden Zweckes dazu Anlaß findet.     
    

(1) Guardian ("Wächter“): Die Person, deren Zweck es ist, Policy durchzusetzen und herauszugeben, um Scientologykirchen, Scientologen und die Scientology zu schützen.     
(2) Guardian-Büro: Ihm ist die Obhut und die Verteidigung der Scientology allgemein übertragen. Der Zweck dieser Organisation besteht grundsätzlich in einer Schutzfunktion.    
 

 
 
 

"Nicht an eine bestimmte Religionszugehörigkeit gebunden"
 
 
Aus: http://www.scientology.org/ger/outreach/volmin/vm-intro.htm  geladen am 30.4.2002    


    
"Das Programm der ehrenamtlichen Geistlichen ist nicht an eine bestimmte Religionszugehörigkeit gebunden und bildet nicht nur Laien, sondern auch Geistliche anderer Religionsgemeinschaften aus, damit sie Menschen in ihrem Umfeld besser helfen können. ... Ehrenamtliche Geistliche müssen keinerlei Verband oder Religionsgemeinschaft angehören. Alles, was notwendig ist, ist eine Kenntnis des Handbuchs und das Bedürfnis zu helfen. ... Angehörige aller Glaubensgemeinschaften können ehrenamtliche Geistliche werden. Dann aber sind sie Geistliche und helfen ihren Mitmenschen. "
 
 
 

"Reformgruppen"
 
 
Dazu auch Reformgruppen und Tarnorganisationen: 
"Kirchen werden als Reformgruppen angesehen. Also müssen wir handeln, wie eine Reformgruppe". 
So lautet eine Anweisung des Scientology-Gründers Hubbard (HCOPL 25.2.66). 
Das klingt an sich nicht besonders ungewöhnlich. Erst der Textzusammenhang macht deutlich, wie der Satz einzuordnen ist. Der Text handelt von "Angriffen auf Scientology". Scientologen sollen, so die Anweisung, die Angreifer sofort auf "Schwerverbrechen" untersuchen. Dann soll die Presse mit angeblichen Beweisen über Sensationen, Blut, Sex und Kriminalität gefüttert werden. 
 
HUBBARD COMMUNICATIONS OFFICE    
Saint Hill Manor, East Grinstead, Sussex    
HCO POLICY LETTER OF 25 FEBRUARY 1966    
Remimeo    
Exec Sec Hats    
CO Sec Hat    

                         HCO DIV    
Legal Officer Hat        LRH Comm    
LRH Comm Hat    
Dist Sec Hat    
Press Hat    
Sect 5 Dept 3    

                  ATTACKS ON SCIENTOLOGY    
                   (Additional Pol Ltr)    

Anyone proposing an investigation of or an "Enquiry" into Scientology must receive this reply and no other proposal:    

"We welcome an investigation into (Mental Healing or whoever is attacking us) as we have begun one ourselves and find shocking evidence".    

You can elaborate on the evidence we have found and lay it on [illegible word] attacking the attackers only.    

NEVER agree to an investigation of Scientology.  ONLY agree to an investigation of the attackers.    

This was the BIG error made in Victoria.  I okayed an Enquiry into all mental healing.  I ordered evidence on psychiatric murders to be collected.  Non-Compliance with these orders brought on the loss of Melbourne and the law in Victoria against Scientology.  This was the non-compliance that began it.  The original order I gave was relayed as "we welcome an Enquiry into Scientology ...." or it was changed to that in Melbourne.    

This is correct procedure:    
    

(1)  Spot who is attacking us.    
(2)  Start Investigating them promptly for FELONIES or worse using our own professionals, not outside agencies.    
(3)  Double curve our reply by saying we welcome an investigation of them.    
(4)  Start feeding lurid, blood, sex, crime actual evidence on the attackers to the press.
Don't ever tamely submit to an investigation of us.  Make it rough, rough on attackers all the way.    

You can get "reasonable about it" and lose.  Sure we break no laws.  Sure we have nothing to hide.  BUT attackers are simply an anti-Scientology propaganda agency so far as we are concerned.  They have proven they have no facts and will only lie no matter what they discover.  So BANISH off ideas that any fair hearing is intended and start our attack with their [illegible word].  Never wait.  Never talk about us - only them.  Use their blood, sex, crime to get headlines.  Don't use us .    

I speak from 15 years of experience in this.  There has never yet been an attacker who was not reeking with crime. All we had to do was look for it and murder would come out.    

They fear our Meter.  They fear freedom.  They fear the way we are growing.  Why?    

Because they have too much to hide.    

When you use that rationale you win.  When you go dishwater and say "We honest chickens just plain love to have you in the coup, Brer Fox." we get clobbered.  The right response is, "We militant public defenders of the freedom of the people, we want there Fox investigated for eating Living chickens. M Shift the spotlight to them.  No matter how.  Do it!    

You can elaborate on the formula.  Let's say some other branch of government wants to investigate us via the press. Just apply the formula. "We welcome a public enquiry into (that branch activity) as we have begun to investigate their (------)."  It will always work.  It would have worked on the U.S. F.D.A. when they first began five years ago in their raid on D.C.  They run!  And that's all we want.    
    

                      HOW TO STOP ATTACKS    

The way we will eventually stop all attacks from here on out is by processing the society as follows:    
    

(1)  Locate a source of attack on us.    
(2)  Investigate it.    
(3)  Expose it with wide lurid publicity.
You see the same thing in a preclear.  He has a rotten spot in his behavior.  He attacks the practitioner.  The spot is located on a meter. It blows and the preclear relaxes.    

Well this is just what is happening in the society.  We are a practitioner to the society.  It has rotten spots in it. Those show up in attacks on us.  We investigate and expose -the attack ceases.    

We use investigators instead of E-Meters.  We use newspapers instead of auditor reports.  But it's the same problem exactly. So long as we neglect our role as auditor-to-the-society we will be attacked.    

Society is pretty crazy.  It's a raw jungle.  So it will take a lot of work.  We must be willing to put in that work as a group or we'll be knocked about.    

Remember.  CHURCHES ARE LOOKED UPON AS REFORM GROUPS.    

Therefore we must act like a reform group.    

The way to seize the initiative is to use our own professionals to investigate intensively parts of the society that may attack us.  Get an ammunition locker full.  Be sure of our facts.  And then expose via the press.    

If we do this right, press, instead of trying to invent reasons to attack us will [sic] start hanging around waiting for our next lurid scoop.    

We MUST convert from an attacked group to a reform group that attacks rotten spots in the society.  We should not limit ourselves to mental healing or our own line.  We should look for zones to investigate and blow the lid off and become known as a mighty reform group.  We object to slavery, oppression, torture, murder, perversion, crime, political sin and anything that makes Man unfree.    

The only error we can make is disperse our investigation. We do a preliminary look, then we must select a target and investigate it until we have the cold facts and then BANG, fire the salvo.    

Don't worry about libel if our facts indicate rottenness. The last thing that target will do is sue as then we would have a chance to prove it in court, which they are terrified of our doing.    

Remember - the only reason we are in trouble with the press or governments is that we are not searching out and exposing rotten spots in the society.  We must practice on the whole group called society.  If we do not it will attack us just as a preclear will attack a Scientologist that won't audit him.    

To get wholly over to cause we must select targets, investigate and expose before they attack us.    

We have at this writing a long way to go.  But we might as well start somewhere.  Begin by investigating any attacking group and expose the dead bodies.  Then work on to our selecting the targets.    

And that will handle it all.    

                                  L. RON HUBBARD    
LRH:nl:ldm    
Copyright (c) 1966    
by L. Ron Hubbard    
ALL RIGHTS RESERVED    
 

 
 

 


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