Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
   Adresse dieser Seite: Lobby.htm 
Zuletzt bearbeitet am 2.6.2013 
Beratung | Impressum | zur Homepage | zur Inhaltsseite | AGPF-Spendenkonto
 
 
 
Die Scientology-Lobby
Die Scientology-Organisation will Steuerpflicht und Kontrollen unterlaufen.
Um das zu erreichen, wird Einfluss auf allen Ebenen gesucht.
Dafür setzt die Scientology-Organisation ihre Lobby-Gruppen ein.
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema in dieser Website: In anderen Websites:
  • www.AGPF.de: Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt

 
 
 
Frank Nordhausen spricht mit Mark Rathbun, dem früheren Chef-Lobbyisten der Scientology-Organisation
Berliner Zeitung 11.10.2011 "Scientology mit Scientology bekämpfen".

 

"Manchen Abgeordneten werden Werbebroschüren auch nach Hause geschickt, 'wohl um zu demonstrieren, dass die Organisation weiß, wo man wohnt', sagt Thomas Kleineidam, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion." Tagesspiegel vom 13.01.2008, "Scientology - Politiker stehen unter Beobachtung" -  http://www.tagesspiegel.de/berlin/Berlin-Scientology;art270,2455168  Thomas Kleineidam ist Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
 

Briefe an Bundestagsabgeordnete
 
Rechts Briefe, die der Scientology-Präsident Heber Jentzsch 1995 direkt an  Bundestagsabgeordnete geschickt hat.  
Nicht etwa in den Bundestag, sondern an deren Privatanschrift.  
Es ist anzunehmen, dass alle oder die Mehrzahl der Abgeordneten einen solchen Brief erhalten haben.
Rechts ein Brief an einen Bundestagsabgeordneten, gerichtet wiederum an dessen Privatanschrift, Wortlaut unten >>  

Anlage eine Broschüre, Abbildung rechts:  

"Zur Methodik des grundgesetzwidrigen Umgangs mit Minderheitsreligionen in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel Scientology  
Vom Rechtsstaat zur Inquisition  
Hinter den Kulissen der Bonner Enquete-Kommission “Sogenannte Sekten und Psychogruppen“  
Herausgegeben von der Scientology Kirche  
2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Mai 1998"
Rechts ein Brief vom 12.9.1999 an die Bundestagsabgeordnete Renate Rennebach, gerichtet an deren Privatanschrift. 
Beigefügt die Broschüre "Effektive Hilfe im Dienste der Allgemeinheit". Mehr zu dieser Broschüre unter ABLE.htm#Tarnorg 

Renate Rennebach war die Initiatorin der Enquetekommission des Bundestages über Sekten. 
 
 

 

Gegenstand der Broschüre "Vom Rechtsstaat zur Inquisition" ist die Enquete-Kommission des Bundestages. Zu dieser mehr unter http://www.agpf.de/Enquete-Kommission.htm
Der Brief (Wortlaut unten >>) beginnt:

"in einer Presseerklärung am 28. Mai 1998 haben sechs deutsche Professoren, darunter der Bundesminister a.D. Professor Dr. Hans Apel und Prof. Dr. Dr. Gerhard Besier, im Zusammenhang mit der Bonner Enquete-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ auf die Gefahr einer drohenden „Weltanschauungskontrolle“ in der Bundesrepublik hingewiesen und diese Ansicht ausführlich begründet."
Die Presseerklärung enthält den "Professoren-Appell": http://www.AGPF.de/Professoren-Appell-1998.htm
Mehr zu Besier unten >>.

Hier der Wortlaut des Briefes an den Abgeordneten. Die Titelseite der Broschüre (192 Seiten), Begleitbrief, Inhaltsverzeichnis und Impressum als PDF unter Vom-Rechtsstaat-zur-Inquisition-Inhalt.pdf
 
Scientology Kirche Deutschland e.V.  
München, den 16. Juni 1998  
VERÖFFENTLICHUNG DER SCIENTOLOGY KIRCHE ZUR SOGENANNTEN ‚ SEKTENPOL1TIK‘:  
VOM RECHTSS TAAT ZUR INQUISITION- ZUM VERBLEIB IM ARCHIV  
Sehr geehrter Herr xxxxxx,  
in einer Presseerklärung am 28. Mai 1998 haben sechs deutsche Professoren, darunter der Bundesminister a.D. Professor Dr. Hans Apel und Prof. Dr. Dr. Gerhard Besier, im Zusammenhang mit der Bonner Enquete-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ auf die Gefahr einer drohenden „Weltanschauungskontrolle“ in der Bundesrepublik hingewiesen und diese Ansicht ausführlich begründet.  
Der Gelehrtenverbund stellt mit seinen Befürchtungen keine Ausnahme dar. In den letzten Monaten haben unabhängige Beobachter im In- und Ausland zunelunend Kritik an den Methoden und Zielsetzungen der Enquete und an der deutschen „Sektenpolitik“ insgesamt geübt. Als Reaktion hierauf sind Mitglieder der Enquete in ihren öffentlichen Äußerungen deutlich von der „Gefährlichkeitsthese“ hinsichtlich Minderheitsreligionen im allgemeinen abgerückt. Auch der „Abschlußbericht“ wird diese vorgebliche Erkenntnis zum Ausdruck bringen.  
Wir bitten Sie: Lassen Sie sich nicht täuschen. Als die Kommission vor einem Jahr ihren Zwischenbericht veröf fentlichte und Minderheitsreligionen noch klar als „gefährlich“ oder „potentiell gefährlich“ einstufte, forderte die Kommission ein Dutzend neuer Gesetzesvorschläge zur grundgesetzwidrigen „Eindämmung“ und zur regelrechten Sonderbehandlung von Minderheitsreligionen und weltanschaulichen oder auch nur esoterischen Vereinigungen. Jetzt, wo Enquetemitglieder als Antwort auf zunehmende Proteste eine öffentliche Beschwichtigungspolitik fahren, sind es tatsächlich nicht weniger Gesetze, sondern dieselben und noch einige mehr, die zum fmalen Vorschlagskompendium der Kommission zählen. Nicht einmal ein einziger Gesetzesvorschlag wurde zurückgenommen, vielmehr wurde ihre Anzahl verdoppelt.  
In der beigefügten Broschüre „VOM RECHTSSTAAT ZUR INQUISITION“ wird dargelegt, wie und warum die Bonner Enquete ungeachtet ihrer „offiziellen“ Erklärungen eine klare Strategie gegen eine Reihe von Minderheitsreligionen verfolgte und dies mit ihren zahlreichen Gesetzesvorschlägen auch weiterhin tut. Jenseits der Thematik „Enquete Konunission“ will die Broschüre aber auch aufzeigen, wie es möglich ist, Menschen nur wegen ihrer Religion auszugrenzen und zu stigmatisieren, und wie bestimmte Minderheitsreligionen mit vorgetäuschten „Fallzahlen“ und konstruierten „Belegen“ kriminalisiert werden, um „neue Gesetze“ zu fordern, die letztlich die Grundrechte von Millionen von Bundesbürgern beeinträchtigen.  
Wir bitten Sie: Prüfen Sie unsere Ausführungen und sorgen Sie Ihrerseits dafür, daß die Grundrechte in Deutschland nicht zum Gegenstand weiterer gesetzlicher Einschränkungen durch die Hintertür werden. Die menschenverachtende „Sektenpolitik“ muß ein Ende finden. Für weitere Fragen und Informationen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.  
Sabine Weber  
Scientology Kirche Deutschland e.V.
 
 
 
 

DVD mit Hubbard-Interview an Stadtverwaltung

Anfang 2007 wandte sich die Scientology-Firma "New Era International" in Kopenhagen an eine Stadtverwaltung einer kleineren Stadt in Deutschland, in der es keine Scientology-Filiale gibt. Es ist anzunehmen, dass zahlreiche Kommunen ein solches Schreiben bekommen haben.
 
In dem Schreiben an die Stadtverwaltung heisst es:

"Seit der Eröffnung des neuen Gebäudes der Scientology-Kirche in Berlin am 13. Januar 2007 gab es pro Woche allein in Deutschland an die 200 Medienberichte über Scientology."
Die Zahl mag stimmen. Allerdings waren das weit überwiegend Berichte, in denen vor der Scientology-Organisation gewarnt wurde. Insbesondere wurde vielfach gefordert, der Verfassungsschutz (www.Ingo-Heinemann.de/Verfassungsschutz.htm) des Landes Berlin solle die Beobachtung der Scientology-Organisation wieder aufnehmen.
Weiter heisst es dort:
"Die uneigennützigen Beiträge zur Gesellschaft, die von Scientology Organisationen in Deutschland erbracht werden, gehen von 20.000 Stunden Drogenaufklärung pro Jahr ... Menschenrechtsveranstaltungen bis hin zu seelischen Beiständen."
"Uneigennützig"? Kostenlos sind nur die Werbeveranstaltungen, alles andere kostet viel Geld.
Die "Drogenaufklärung" gehört in Wahrheit zum Kampf gegen die Psychiatrie, www.Ingo-Heinemann.de/Drogen.htm
Denn Scientology Scientology will "die Psychiatrie ausmerzen" und stattdessen ein eigenes Behandlungs-Monopol einrichten, www.Ingo-Heinemann.de/Psychiatrie.htm
Dem dienen auch die "Menschenrechtsveranstaltungen", wofür auch Jugendliche instrumentalisiert werden, www.Ingo-Heinemann.de/Jugend-fuer-Menschenrechte.htm
Und als "seelischer Beistand" wird alles bezeichnet, was Scientology gegen Bezahlung anbietet, insbesondere das "Auditing", www.Ingo-Heinemann.de/Auditing.htm
Dem Schreiben beigefügt war eine DVD mit einem endlos langen Hubbard-Interview von 1966: "Eine Einführung in die Scientology". Die verkauft Scientology normalerweise für 18 Dollar per Internet.
 
 
 
 

E-Mail an Bibliothek
 
 
Absender dieser E-Mail ist ebartczak@newerapub.com.  
www.newerapub.com wird betrieben von NEW ERA Publications International ApS, Kopenhagen.  
Offiziell handelt es sich um einen Scientology-Verlag.  

Die rechts auszugsweise abgebildete E-Mail vom 11.4.2007 zeigt jedoch, dass dieser Verlag keineswegs nur Bücher produziert und verkauft.  

Unter dem Betreff "Scientology Religionsanerkennung" bietet ein "Pressebüro" an:  

"Bibliotheken können ein kostenloses Exemplar der DVD anfordern. Bitte geben Sie Ihre Postanschrift an und wie viele Exemplare Sie benötigen.  
L. RON HUBBARD   
Presse- und Informationsbüro   
Schweiz – Österreich – Deutschland   
Dr. Lothar Kiessl"
Zu diesem Büro mehr unter www.Ingo-Heinemann.de/Pressebuero-Seevetal.htm  

Zur Werbung durch "Spenden" an Bibliotheken mehr unter  
www.Ingo-Heinemann.de/Werbung.htm#Bibliotheken  
  
  
  
  
  
  
  

 

 
 

Das Scientology-Büro in Brüssel
 
Am 17.9.2003 wurde ein Scientology-Büro in Brüssel eröffnet. Rechts eine Abbildung des Ereignisses aus einer Scientology-Website.  Anwesend Scientology-Prominenz: Chris Brightmore, Kurt Weiland und der Chef des Brüsseler Büros. Sie beklatschen gemeinsam Julia Migenes, die soeben zur Eröffnung ein Band durchgeschnitten hat und die Schere nach oben reckt.  
Ausserdem der deutsche Professor Besier, nach der  Bildunterschrift ausdrücklich dem Hannah-Arendt-Institut der Universität Dresden zugeordnet.  

Es war erkennbar, dass es sich um ein Lobby-Büro zwecks Beeinflussung der europäischen Gremien handelt.  
Bildunterschrift: "Das Band ist durchschnitten bei der grossen Eröffnung des Scientology Kirche International Europäisches Büro für Öffentliche Angelegenheiten und Menschenrechte ..."

 
 
 
 



1. Version dieser Seite installiert am 25.2.2007


Impressum:



Die Website www.Ingo-Heinemann.de wurde eröffnet im September 1998