Ingo Heinemann: Scientology-Kritik
   Adresse dieser Seite:  KVPM-Artikelbetrug.htm  Zuletzt bearbeitet am 20.4.2004
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Scientology-Tarnorganisation KVPM ködert alternative Gesundheitsvereine mit Schauergeschichten aus dem Medizinbetrieb
Die KVPM - Kommission für Verstösse der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. ist die Scientology-Kampforganisation gegen die Psychiatrie.
Die KVPM unterwandert Gesundheitsorganisationen aller Art.


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Franz Konz, angeblicher Fachmann für Gesundheitsfragen hat einen KVPM-Artikel als eigenen übernommen.
Franz Konz gilt als führend in der deutschen Rohkost-Extremismus-Szene, siehe http://www.solidinfo.de/rohkost.html


Ein Artikel voll übler Beschimpfungen gegen die Psychiatrie in zwei Gesundheits-Zeitschriften, in zwei weitgehend identischen Fassungen:
In der Zeitschrift Natürlich Leben (Abbildung rechts) wird Franz Konz als Autor angegeben.
In der Zeitschrift Balance wird der Artikel ordnungsgemäß als KVPM-Artikel gekennzeichnet.
Franz Konz war zunächst Steuerbeamter, dann Autor von Ratgeber-Büchern über Steuerfragen.
Jetzt ist er Präsident des BfG - Bund für Gesundheit, laut Eigenwerbung eine "Selbsthilfeorganisation für Kranke". Für deren Zeitschrift "Natürlich Leben" ist er einer der wichtigsten Autoren und liefert die "Ideen für die Zeichnungen", die dann ein Kunstmaler ausführt.
Unter den Mitgliedern des Vereins scheint er als Fachmann für Gesundheitsfragen zu gelten.
 
 
 
 

Dr. Paul Runge: Psychiater, KVPM-Experte und "Träger des Menschenrechtspreises des KVPM"
 
 
In den beiden Artikeln von Konz und vom KVPM (unten >>) heisst es:
"Das Expertengremium des KVPM Symposiums in München bestand aus Dr. Paul Runge, selbst Kinder- und Jugendpsychiater; ....
Die Absatzzahlen von Ritalin sind innerhalb von fünf Jahren um mehr als das Vierzigfache gestiegen (1995: 0,7 Mio Tabletten, 1999: 31 Mio Tabletten), so die Zeitschrift „arznei-telegramm“. Die psychiatrische Stigmatisierung führt bei immer mehr Kindern zu einer Behandlung mit persönlichkeitsverändernden Psycho-Pillen.
Dr. Paul Runge, Kinder- und Jugendpsychiater, dazu: „Die von der Psychiatrie erfundenen Krankheitsbegriffe des hyperkinetischen Syndroms und der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizitsstörung (ADS) sind derart schwammig, dass man eigentlich fast jedes Kind in diese Kategorien einordnen könnte. ...Jegliches menschliche Verhalten als krankhaft einzustufen kommt einer Dressur unserer Kinder gleich. Das halte ich für menschenunwürdig.“
Rechts die Abbildung (zum Vergrössern anklicken) einer KVPM-Einladung, wonach dieser Dr. Paul Runge "Träger des Menschenrechtspreises des KVPM" ist. 
Auf Anfrage hat Runge sich weder von diesem Preis distanziert, noch vom KVPM. 
Mehr dazu unter:

 
 
 
 
Aus: Natürlich Leben 5/2001 Aus: http://www.balance-online.de/texte/105.htm
Klassische Naturheilkunde

FRANZ KONZ

PSYCHIATRIE
ZERSTORT KINDERLEBEN

Bericht über das Symposium der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) in München mit Experten und Betroffenen zum Thema "Macht die Psychiatrie unsere Kinder verrückt?“

Anlaß war auch, daß Psychiater vermehrt kindliches Verhalten oder Lernschwierigkeiten als "psychische Störung“ bezeichnen und Kinder mittels fragwürdigen "Diagnosen“ wie "Mathematikstörung“, "Lernstörung“ oder "Aufmerksamkeitsstörung“ zu Geisteskranken abstempeln. Diese Diagnosen öffnen dann Tür und Tor für weitere psychiatrische Behandlung. Viele dieser Kinder werden mit persönlichkeitszerstörenden Psycho-Pillen behandelt. Sie mutieren dadurch zu ruhiggestellten Robotern und leiden schrecklich stark unter den Nebenwirkungen. Diese können u.a. in unkontrollierte Gewaltausbrüche münden. Ein einträgliches Millionengeschäft für die Psychiatrie. Der Preis: zerstörte Kinderseelen. 

Diese psychiatrischen Praktiken sind nach Ansicht der KVPM ein folgenschwerer Betrug an den Kindern, ihren hilfesuchenden Eltern und der ganzen Gesellschaft. In amerikanischen Schulen ist festgestellt worden, daß psychiatrische Lehrpläne und Tests Moral und Werte zerstören: "Die steigende Zahl der Verbrechen, des Drogenmißbrauchs sowie die Selbstmordrate bei Kindern ist äußerst alarmierend.“

Das Expertengremium des KVPM Symposiums in München bestand aus Dr. Paul Runge, selbst Kinder- und Jugendpsychiater; Dr. Eleonore Prochazka, Toxikologin und Apothekerin; Hermann Poppinga, Rechtsanwalt; Frau Elvira Manthey, letzte Überlebende der Nazi-Psychiatrie Brandenburg-Havel sowie dem KVPM Bundesvorstand Nicola Cramer und Bernd Trepping. Mehrere Betroffene berichteten über ihre Erfahrungen mit der Kinderpsychiatrie. Dem Symposium wohnten 20-30 interessierte Homöopathen, Rechtsanwälte, Journalisten, Ärzte und weitere betroffene und/oder interessierte Eltern bei.

Die psychiatrischen Diagnosen von Kindern sind Betrug

Bernd Trepping machte deutlich, daß der Schwindel bereits bei der psychiatrischen Diagnose von Kindern beginnt. "Es gibt keine gesicherte Wissenschaft über psychiatrische Störungen bei Kindern. Diese Behauptung allein ist ein Schwindel zur Sicherung eines einträglichen Geshäfts mit der Gesundheit unserer Kinder. Solange an stigmatisierenden und profitablen Ettikettierungen festgehalten wird, wird es immer psychiatrischen Mißbrauch geben,“ so Trepping. "Es handelt sich hier einfach um einen gekonnten Marketing-Feldzug der Psychiatrie, um sich ihre zukünftigen Patienten und damit ihre Einnahmen zu sichern“, fügt Nicola Cramer hinzu.

Die Absatzzahlen von Ritalin sind innerhalb von ftinf Jahren um mehr als das Vierzigfache gestiegen (1995: 0,7 Mio Tabletten, 1999: 31 Mio Tabletten), so die Zeitschrift "arznei-telegramm“. Die psychiatrische Stigmatisierung führt bei immer mehr Kindern zu einer Behandlung mit persönlichkeitsverändernden Psycho-Pillen.

Dr. Paul Runge, Kinder- und Jugendpsychiater, dazu: "Die von der Psychiatrie erfundenen Krankheitsbegriffe des hyperkinetischen Syndroms und der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizitsstörung sind derart schwammig, daß man eigentlich fast jedes Kind in diese Kategorien einordnen könnte  Jegliches menschliche Verhalten als krankhaft einzustufen kommt einer Dressur unserer Kinder gleich. Das halte ich für menschenunwürdig.“

* Als erster Betroffener kam Julius Witten zu Wort.
Der Vater berichtete, wie ihm und seiner Frau die 6-jährige Tochter vom Jugendamt in "Zusammenarbeit“ mit Gutachten von Psychotherapeuten ohne vorherige Anhörung der Eltern weggenommen wurde. Die verzweifelten Eltern erfuhren erst Wochen später, wohin ihre Tochter gebracht worden war. Die Familie mußte zwei Jahre darum kämpfen, bis ihre Tochter zurück nachhause durfte. "Die Psychotherapeutin hat mit ihren Gutachten unsere Familie zerstört“, so der Vater.

* Frau S., Mutter von vier Kindern aus Würzburg, berichtete, welcher Druck auf sie ausgeübt wurde, weil sie sich weigerte ihren Sohn Psychodrogen zu geben. "Mein Kind ist Legastheniker und braucht Nachhilfeunterricht, keine Psycho-Pillen. Doch die Psychiaterin behauptete, eine Legastheniebehandlung ohne Ritalin wäre nutzlos“, so die Mutter.

Die Toxikologin Dr. Prochazka, bundesweit durch ihre Vorträge über gesunde Ernährung bekannt, machte in einem beeindruckenden Vortrag deutlich, wie sogenannten hyperaktiven Kindern auf natürliche Weise geholfen werden kann und wie verkehrt es ist, ihnen Psychodrogen zu verabreichen.

Amokläufe oft nach Einnahme von Psychodrogen

Interessiert zeigten sich die Zuhörer auch an einem Beitrag von Bernd Trepping, der von Erkenntnissen berichtete, wonach JEDER der Amokläufer aus den USA, der durch sogenannte "Schulmassaker“ im letzten Jahr weltweit die Schlagzeilen beherrschte, vor seiner Tat persönlichkeitsverändernde psychiatrische Drogen bekam, von denen bekannt ist, dass sie als "Nebenwirkung“ Gewaltausbrüche, Aggressionen, den Drang zu zerstören und schlimmstenfalls den Drang zum Töten auslösen können. Der amerikanische Schwesterverein der KVPM veröffentlichte eine Liste von 15 solcher Fällen, bei denen Kinder mordeten, während bei jedem Psychodrogen im Spiel waren. Einige seien hier genannt:

Im März '98 erschossen ein 11- und ein 13-jähriger Schüler wahllos vier Schüler und einen Lehrer Zwei Monate später erschütterte die Welt die Nachricht des 14-jährigen Todesschützen in Springfield, Oregon, der zwei Schüler und seine Eltern erschoß und 22 Mitschüler verletzte. Die amerikanische Ortschaft Littleton erlang ungewollt internationale Bekanntheit, nachdem Eric Harris und sein Freund zwölf Schüler, einen Lehrer und schließlich sich selbst erschoß. Einen Monat später eröffnete ein 15-jähriger das Feuer auf seine Klassenkameraden und verwundete dabei sechs von ihnen.

Trepping erklärte, dass die KVPM bei besonders brutalen oder spektakulären Gewalattaten von Kindern stets die zuständige Staatsanwaltschaft über den Zusammenhang von Gewalttaten und Psychodrogen informiere. In Deutschland werde in der Regel dennoch nicht geprüft, ob Psychodrogen im Spiel waren. So zum Beispiel auch im Falle des 16-jährigen Amokläufers Martin R aus Bad Reichenhall, im November 99. "In Deutschland werden hierüber nicht einmal Kriminalstatistiken geführt, obwohl eine solche Dokumentation für die Ursachenforschung eine entscheidende Rolle spielt“, so Trepping.

Sobald ein Kind von der Norm abweicht, "zu“ lebendig oder "zu“ intelligent ist, dem "Zappelphilipp“ zu sehr nahe kommt, aufgrund einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie hyperaktiv reagiert oder ein anderes störendes Verhalten zeigt, wenden sich hilfesuchende Eltern oft vertrauensvoll an Kinderpsychiater. Viele wissen nicht, daß der Psychiater ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht helfen wird, sondern an ihrem Kind verdienen will. Der Psychiater stigmatisiert seinen neuen "Kunden“ mit einer der fragwürdigen Diagnosen aus seiner Trickkiste und setzt das Kind dann unter gefährliche Psychodrogen.

So wird der Grundstein für eine Drogengesellschaft von morgen gelegt, aus der letztendlich die Psychiatrie wieder profitiert. Die Kindheit wird zerstört, das Kind mutiert zu einem Roboter und zuweilen sogar zu einer Art gefährlicher Zombie.

Kinderschänder in weißen Kitteln sind am Werk

Als Resümee des Symposiums riefen die Veranstalter noch einmal zur äußersten Wachsamkeit gegenüber psychologischer und psychiatrischer Praktiken auf, speziell wenn es um Kinder geht.

Dies ist eine öffentliche Warnung vor Mißbräuchen der Psychiatrie.

Das Fazit von Franz Konz:
Nie, nie, nie mit einem Kind zu einem Arzt, wenn es Euch lieb ist. Meidet vor allem Psychiater wie die Pest.

Liebe Mitglieder, sind Bekannte oder Freunde in Gefahr PSYCHIATRIEGESCHÄDIGT zu werden, wendet Euch schnellstens an die:
KVPM, Amalienstraße 49a, 80997 München, Telefon-Hotline 089 - 273 03 54

Geschäft Gesundheit

PSYCHIATRIE ZERSTÖRT KINDERLEBEN

Wie mehr und mehr Kinder mit unwissenschaftlichen psychiatrischen Diagnosen als geistig krank gebrandmarkt werden

Im August 2000 veranstaltete die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.V. (KVPM) in München mit Experten und Betroffenen ein Symposium zum Thema:

 „Macht die Psychiatrie unsere Kinder verrückt?“

Anlass war die Situation, dass Psychiater vermehrt kindliches Verhalten oder Lernschwierigkeiten als „psychische Störung“  bezeichnen und Kinder mittels fragwürdiger „Diagnosen“ wie Mathematikstörung, Lernstörung oder Aufmerksamkeitsstörung zu Geisteskranken abstempeln. Diese Diagnosen öffnen dann Tür und Tor für weitere psychiatrische Behandlung. Viele dieser Kinder werden mit persönlichkeitszerstörenden Psycho-Pillen behandelt, mutieren dadurch zu ruhiggestellten Robotern und leiden stark unter den Nebenwirkungen, die u.a. in unkontrollierten Gewaltausbrüchen münden können. Ein einträgliches Millionengeschäft für die Psychiatrie. Der Preis: Zerstörte Kinderseelen.

Diese psychiatrische Praktiken sind nach Ansicht der KVPM ein folgenschwerer Betrug an den Kindern, ihren hilfesuchenden Eltern und der ganzen Gesellschaft.

In amerikanischen Schulen ist festgestellt worden, dass psychiatrische Lehrpläne und Tests die Moral und Werte zerstören. „Die steigende Zahl der Verbrechen, des Drogenmissbrauchs sowie die Selbstmordrate bei Kindern ist äußerst alarmierend“, so ein Mitarbeiter der KVPM.

Das Expertengremium des KVPM Symposiums in München bestand aus Dr. Paul Runge, selbst Kinder- und Jugendpsychiater; Dr. Eleonore Prochazká, Toxikologin und Apothekerin; Hermann Poppinga, Rechtsanwalt; Frau Elvira Manthey, letzte Überlebende der Nazi-Psychiatrie Brandenburg-Havel sowie dem KVPM Bundesvorstand Nicola Cramer und Bernd Trepping. Mehrere Betroffene berichteten über ihre Erfahrungen mit der Kinderpsychiatrie. Dem Symposium wohnten 20-30 interessierte Homöopathen, Rechtsanwälte, Journalisten, Ärzte und weitere Betroffene und/oder interessierte Eltern bei.

Der Schwindel beginnt bereits bei der psychiatrischen Diagnose bei Kindern

Bernd Trepping machte deutlich, dass der Schwindel bereits bei der psychiatrischen Diagnose von Kindern beginnt. „Es gibt keine gesicherte Wissenschaft über psychiatrische Störungen bei Kindern, diese Behauptung allein ist ein Schwindel zur Sicherung eines einträglichen Geschäfts mit der Gesundheit unserer Kinder. Solange an stigmatisierenden und profitablen Etikettierungen festgehalten wird, wird es immer psychiatrischen Missbrauch geben,“ so Trepping. „Es handelt sich hier einfach um einen gekonnten Marketing-Feldzug der Psychiatrie, um sich ihre zukünftigen Patienten und damit ihre Einnahmen zu sichern“, fügt Nicola Cramer hinzu.

Die Absatzzahlen von Ritalin sind innerhalb von fünf Jahren um mehr als das Vierzigfache gestiegen (1995: 0,7 Mio Tabletten, 1999: 31 Mio Tabletten), so die Zeitschrift „arznei-telegramm“. Die psychiatrische Stigmatisierung führt bei immer mehr Kindern zu einer Behandlung mit persönlichkeitsverändernden Psycho-Pillen.

Dr. Paul Runge, Kinder- und Jugendpsychiater, dazu: „Die von der Psychiatrie erfundenen Krankheitsbegriffe des hyperkinetischen Syndroms und der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizitsstörung (ADS) sind derart schwammig, dass man eigentlich fast jedes Kind in diese Kategorien einordnen könnte. ...Jegliches menschliche Verhalten als krankhaft einzustufen kommt einer Dressur unserer Kinder gleich. Das halte ich für menschenunwürdig.“

Frau Cramer hob in ihrem Vortrag hervor, dass der internationale Kontrollausschuss für Narkotika der Vereinten Nationen (INCB) bereits seit 1995 in seinen Jahresberichten seine Besorgnis darüber ausdrücke, dass einige Ärzte schon Kindern unter 6 Jahren Stimulanzien verordnen....Der Internationale Kontrollausschuss forderte alle Regierungen auf, größte Wachsamkeit walten zu lassen, um eine Überdiagnostizierung ....sowie jegliche, medizinisch nicht gerechtfertigte Behandlung mit Ritalin und anderen Stimulanzien zu verhindern.

Zwei Zeitzeugenberichte warfen ein erschreckendes Schlaglicht auf die Vergangenheit der Kinderpsychiatrie in Deutschland:

* Frau Elvira Manthey, letzte Überlebende der Nazipsychiatrie Brandenburg-Görden, wurde 1938, siebenjährig, durch einen Nazipsychiater für „schwachsinnig“ erklärt und in die Irrenanstalt Uchtspringe eingewiesen, weil ihr Vater ein „fauler Arbeiter“ war. Frau Manthey hat beobachtet, wie gesunde Kleinkinder mit Spritzen ermordetet wurden. Sie selbst überlebte wie durch ein Wunder. Die rüstige Dame hat sich bis heute dem aktiven Einsatz zum Schutz der Menschenwürde anderer verschrieben und warnt vor den verheerenden Folgen, die eine psychiatrische Falsch-Diagnose für das Leben eines Kindes haben kann. Sie kämpft bis heute gegen ihre nachweislich falsche Diagnose des Nazi-Psychiaters, die ihr vor über 60 Jahren auferlegt wurde.

* Frau Antje Kosemund, Vorstandsmitglied im Verein Verfolgte des Naziregimes, verlor ihre Schwester in einer Nazipsychiatrie in Wien. Sie schrieb in ihrem Grußwort an das Symposium: „...Angesichts der furchtbaren Geschichte der Nazi-Psychiatrie ...ist das heutige Symposium der KVPM sehr wichtig, um eine öffentliche Warnung vor der Psychiatrie auszusprechen.“

* Als erster Betroffener kam Julius Witten zu Wort. Der Vater berichtete, wie ihm und seiner Frau die 6-jährige Tochter vom Jugendamt in „Zusammenarbeit“ mit Gutachten von   Psychotherapeuten ohne vorherige Anhörung der Eltern weggenommen wurde. Die verzweifelten Eltern erfuhren erst Wochen später, wohin ihre Tochter gebracht worden war. Die Familie musste zwei Jahre darum kämpfen, bis ihre Tochter zurück nach Hause durfte. „Die Psychotherapeutin hat mit ihren Gutachten unsere Familie zerstört“, so der Vater.

* Frau S., Mutter von vier Kindern aus Würzburg, berichtete welcher Druck auf sie ausgeübt wurde, weil sie sich weigerte, ihrem Sohn Psychodrogen zu geben. „Mein Kind ist Legastheniker und braucht Nachhilfeunterricht, keine Psycho-Pillen. Doch die  Psychiaterin behauptete, eine Legastheniebehandlung ohne Ritalin wäre nutzlos“, so die Mutter.

* Zwei weitere erschütternde Berichte von betroffenen Müttern wurden verlesen.

Die Toxikologin Dr. Prochazká, bundesweit durch ihre Vorträge über gesunde Ernährung bekannt, machte in einem beeindruckenden Vortrag deutlich, wie sogenannten hyperaktiven Kindern auf natürliche Weise geholfen werden kann und wie verkehrt es ist, ihnen Psychodrogen zu verabreichen.

Amoklauf nach Psychodrogen

Interessiert zeigten sich die Zuhörer auch an einem Beitrag von Bernd Trepping, der von Erkenntnissen berichtete, wonach JEDER der Amokläufer aus den USA, der durch sogenannte Schulmassaker im letzten Jahr weltweit die Schlagzeilen beherrschte, vor seiner Tat persönlichkeitsverändernde psychiatrische Drogen bekam, von denen bekannt ist, dass sie als Nebenwirkung Gewaltausbrüche, Aggressionen, den Drang zu zerstören und schlimmstenfalls den Drang zum Töten auslösen können. Der amerikanische Schwesterverein der KVPM veröffentlichte eine Liste von 15 solcher Fällen, bei denen Kinder mordeten, während bei jedem Psychodrogen im Spiel waren. Einige seien hier genannt:

Im März ‘98 erschossen ein 11- und ein 13-jähriger Schüler wahllos vier Schüler und einen Lehrer. Zwei Monate später erschütterte die Welt die Nachricht des 14-jährigen Todesschützen in Springfield, Oregon, der zwei Schüler und seine Eltern erschoss und 22 Mitschüler verletzte. Die amerikanische Ortschaft Littleton erlangte ungewollt internationale Bekanntheit, nachdem Eric Harris und sein Freund zwölf Schüler, einen Lehrer und schließlich sich selbst erschoss. Einen Monat später eröffnete ein 15-jähriger das Feuer auf seine Klassenkameraden und verwundete dabei sechs von ihnen.

Trepping erklärte, dass die KVPM bei besonders brutalen oder spektakulären Gewalattaten von Kindern stets die zuständige Staatsanwaltschaft über den Zusammenhang von Gewalttaten und Psychodrogen informiere. In Deutschland werde in der Regel dennoch nicht geprüft, ob Psychodrogen im Spiel waren. So zum Beispiel auch im Falle des 16-jährigen Amokläufers Martin P. aus Bad Reichenhall, im November 99. „In Deutschland werden hierüber nicht einmal Kriminalstatistiken geführt, obwohl eine solche Dokumentation für die Ursachenforschung eine entscheidende Rolle spielt“, so Trepping.

Sobald ein Kind von der Norm abweicht, „zu“ lebendig oder „zu“ intelligent ist, dem „Zappelphilipp“ zu sehr Ehre macht, aufgrund einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie hyperaktiv reagiert oder ein anderes störendes Verhalten zeigt, wenden sich hilfesuchende Eltern oft vertrauensvoll an Kinderpsychiater. Viele wissen nicht, dass der Psychiater ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht helfen wird, sondern an ihrem Kind verdienen will und mit Hilfe psychiatrischer Diagnosen den Grundstein dafür legt. Der Psychiater stigmatisiert seinen neuen „Kunden“ mit einer der fragwürdigen Diagnosen aus seiner Trickkiste und setzt das Kind dann unter gefährliche Psychodrogen. So wird der Grundstein für eine Drogengesellschaft von morgen gelegt, aus der letztendlich die Psychiatrie wieder profitiert. Die Kindheit wird zerstört, das Kind mutiert zu einem Roboter und zuweilen sogar zu einer Art gefährlichem Zombie.

Als Resümee des Symposiums riefen die Veranstalter noch einmal zur äußersten Wachsamkeit gegenüber psychologischer und psychiatrischer Praktiken auf, speziell wenn es um Kinder geht.

Dies ist eine öffentliche Warnung vor Missbräuchen der Psychiatrie. Suchen Sie kompetente Fachleute auf, wenn Sie ein Problem haben und holen Sie mehrere unterschiedliche Erkundigungen von Ärzten und anderen Experten ein. Melden Sie psychiatrische Missbräuche bei der KVPM. Ihre Informationen werden vertraulich behandelt.

Ein Beitrag der KVPM

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Quelle: BALANCE® 2/2001


 



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