Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 23.9.2009
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L. Ron Hubbards Biografie:
Der gefälschte Held
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:

  und  "Documents of a Lifetime: The L. Ron Hubbard Papers"
Hubbards Biographie als Kriegsheld war falsch.
Auch sein Krieg gegen "die Psychiatrie" war nur ein Werbefeldzug.
Beruhigungsmittel aller Art werden von der Scientology-Organisation bis heute als Drogen bezeichnet.
Zuletzt hatte Hubbard selbst sich solche Drogen spritzen lassen.

Hubbards Biographie einschließlich seiner psychischen Krankheit ist deshalb von Bedeutung, weil die Scientology-Organisation die Biographie als Beleg für seine fachliche und menschliche Qualifikation benutzt und außerdem vielfach zu Werbezwecken einsetzt.
Dasselbe gilt für Hubbards Aussehen. Er hat immer wieder als Werbefigur posiert. Deshalb muß verdeutlicht werden, daß dies eben nur eine Pose war.

Lafayette Ronald Hubbard wurde am 13.3.1911 geboren und starb am 24.1.1986.
Nach abgebrochenem Studium wurde er Schriftsteller von Trivialliteratur und Science Fictions.
Nach dem Kriegseinsatz im 2. Weltkrieg veröffentlichte er 1950 ein mit Science Fiction durchsetztes Buch über Psychotherapie, die er revolutionieren wollte.
Binnen kurzem entstand daraus eine aus seiner Sicht umfassende Erklärung Menschheit und der Welt, einschliesslich Vergangenheit und Zukunft.
Hubbard gründete die Scientology-Organisation, die weltweit Marktführer auf dem Psychomarkt wurde und noch heute zu den Anbietern mit den grössten Umsätzen zählt.

Nach Kritik am Geschäftsgebaren dieser Organisation erklärte Hubbard seine Weltsicht zur Religion und seine Organisation zur Religionsgemeinschaft.

Seit 1970 wurden Filialen in Deutschland gegründet.

"Ende Februar 1980 verschwand Hubbard mit Annie und Pat Broeker, wenige Tage vor seinem neunundsechzigsten Geburtstag. Er wurde nie wieder gesehen" (Russell Miller, Bare-Faced Messiah, 1987, Seite 477, Übersetzung unter http://www.pewid.ch/Bare-Faced/bfm1.html). Die Scientology-Organisation macht über seinen Verbleib und seinen Zustand in dieser Zeit bis heute keine nachprüfbaren Angaben.
 
 
 

Hubbard-Interviews 

Der Öffentlichkeit gegenüber war Hubbard stets sehr vorsichtig, aus gutem Grund. Denn er wurde nicht nur von Kritikern für einen Betrüger gehalten.

Es gibt deshalb nur wenige Interviews von Hubbard.
Allerdings keineswegs nur ein einziges, wie 2007 behauptet wurde, als ein seit langem als VHS verkauftes Video mit einem Hubbard-Interview von 1966 als DVD vorgestellt wurde (>>).

Das "Pressebüro Hubbard" des Lothar Kiessl bezeichnete es in einer Mitteilung vom 2.1.2007 als "das einzige gefilmte Interview welches L. Ron Hubbard jemals einem Reporter gab".

Die Behauptung ist falsch und dient offenbar zur Irreführung der Öffentlichkeit.

1968 wurde ein kritischer Film gedreht: "The Shrinking World of L. Ron Hubbard".
 
1967 oder 1968 hat Hubbard stundenlange Interviews gegeben, die heute im Internet zu betrachten sind. Titel: "The Shrinking World of L. Ron Hubbard" 

Text und Film unter www.xenutv.com/int/shrinkingworld.htm 

Der Film ist an vielen anderen Stellen im Internet zu finden, etwa unter www.guba.com/watch und bei www.youtube.com

Es ist durchaus möglich, dass weitere Filme auftauchen.
 
 
 

Das Hubbard-Interview von 1966
 
Täuschung der Öffentlichkeit: In einer Pressemitteilung vom 2.1.2007 von Lothar Kiessl vom "Pressebüro Hubbard" - Pressebuero-Seevetal.htm - wird behauptet, man habe einen

Es handele sich um ein "digitales Meisterstück", so auch Uta Eilzer vom "Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V." am 28.12.2007. Beide verbreiteten ihre Informationen über das Internet.

Tatsächlich hat die Scientology-Organisation den Film seit spätestens 1990 als VHS-Video mit deutschen Untertiteln auf Kassette verbreitet, in Farbe:
 
Das Hubbard-Interview von 1966 als VHS-Video auf Kassette von 1990:    
 
   
Mit deutschen Untertiteln, Abbildung rechts. Wie hier zu sehen, war das ein Farbfilm.    
 
Hier dieselbe Passage aus der DVD von 2006. Die Texte der deutschen Einblendungen sind leicht verändert. (Abbildung: hier wurde die dritte Zeile aus der nächsten Einblendung eingefügt.)   
Vermutlich wurde einfach der Originalfilm bei der Digitalisierung  durch Remastering bearbeitet, dafür gibt es zahlreiche Programme, der Aufwand ist gering.
 

Auszüge aus dem Wortlaut der VHS-Version des Interviews: http://www.sektenberatung.ch/goto.php?link=43&end=pdf
 

Hier ein Beispiel zur Verwendung der DVD-Version von 2006:
 
"Einführung in Scientology"    
Ein Interview mit Hubbard von 1966 mit deutschen Untertiteln.    
Verschickt von New Era Kopenhagen 2007 als DVD auch an deutsche Behörden, grössere Version Bild anklicken, PDF-Version HIER.
 
Aus dem Begleitschreiben an die Sadtverwaltung vom 14.2.2007:

Zum Thema auch: Lobby.htm
 
 
 
 
 

Hubbard der Groschenheft-Schreiber

Hubbard war nach abgebrochenem Studium Schriftsteller von Trivialliteratur, darunter Science-Fiction, Zukunftsmärchen.
 
Hier ein Titel aus 1939: Versklavte Seelen, Slaves of Sleep (Grössere Version ca. 200 KB: Bild anklicken). Deutsche Ausgabe im Ullstein-Verlag 1978, "Aus der Reihe Visionen des Schreckens", Nr. 3517: Horror-Roman.  
Rechts derselbe Titel in zweiteiler Heftform als "Utopia Zukunfts Roman", zum Preis von 70 Pfenning (0,35 Euro) pro Heft. Hefte dieser Preislage hat man damals als Groschenhefte (1 Groschen = 10 Pfennig) bezeichnet.    
Hubbard war also ein Groschenheft-Schreiber.
"Du bist der Gefangene des Geistes eines Anderen, gefangen in einer traumähnlichen Welt, geschaffen durch eines Freundes fiebrige Einbildung": Manch einem wird das heute bekannt vorkommen.
 
Hubbard-Titel aus 1940:   
Angst, "Fear" und "Typewriter in the Sky", Schreibmaschine im Himmel.   

Ganz rechts Titelbilder von Hubbard-Büchern aus der Scientology-Broschüre "Ein Portrait" von 1995.  

 
 
 
 

Hubbard der Psychotherapeut
 
1950 - schon fast 40-jährig - veröffentlichte Hubbard das Buch "Dianetik - Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit". Damit verarbeitete er vermutlich eigene Erfahrungen einer psychiatrischen Behandlung, dazu unten.  
 

Mit diesem Buch wollte er die Psychotherapie revolutionieren. Kurz darauf präsentierte er sich selbst als Psychoanalytiker. Das Foto rechts zeigt eine Patientin auf der Couch - wie bei Sigmund Freud, selbst Form und Decke der Couch ähnelt der, die Freud benutzt hatte. Hubbard benutzte dort bereits ein E-Meter, einen primitiven Lügen-Detektor. Ausserdem beschränkte er sich nicht auf die Behandlung, sondern hatte bereits Zuschauer hinter sich. Die Vermarktung hatte schon begonnen.
 
Ob "Dianetik" sein erstes Psycho-Buch war, ist unklar. Die Angaben dazu sich nicht nachvollziehbar.
Die Scientology-Organisation bezeichnet es als "Buch 1", feiert jährlich dessen "Geburtstag" und hat zeitweilig eine eigene Zeitrechung benutzt, beginnend mit dessen Erscheinungsjahr.

In dem Klappentext des Buches "Die dynamischen Kräfte des Lebens" (deutsche Ausgabe 1990) heisst es:

Ähnlich aber auch im Klappentext zu "Dianetik - die ursprüngliche Studie" (deutsche Ausgabe 2007): Das "E-Meter" hat er in diesem Büchern noch nicht erwähnt.
Hubbard benutzte das E-Meter später als angebliches Beweismittel die die angebliche Existenz seiner Version der Engramme, insbesondere aus früheren Leben.
 
 
 

Gefälschte Biographien
 
Später wurde seine Biografie seiner nunmehrigen Bedeutung angepasst. Aberwitzige Geschichten wurden über seine Jugend und seine Kriegszeit verbreitet und werden es noch heute, obwohl Kritiker seit langem nachgewiesen haben, dass fast alles davon falsch ist.
Zugang zu den Kritiker-Darstellungen seiner Biografie - die es fast nur auf englisch gibt  - findet man über zahlreeiche Websites.
 
Derartig gefälschte Biografien sind bei Künstlern üblich. Das mag man also hinnehmen.
Anders sieht es aus, wenn seine Biografie als Begründung für die angebliche Wissenschaftlichkeit seiner Behauptungen und sogar für die Preise bei Scientology herhalten muss, weil die angebliche Forschung angeblich Geld gekostet hat.
Bis heute wird immer verbreitet, Hubbard habe sich ab etwa 1935 der Forschung gewidmet.
Korrekt ist, dass keine der zahlreichen Varianten seiner Biografie behauptet, Hubbard habe je einen Universitätsabschluss erlangt.
Hubbard hat 1930 bis 1933 angeblich studiert, aber nie einen Abschluss erlangt, er blieb ein abgebrochener Student.
 

In seinem Buch Buch "Dianetik" hat er vermutlich die Erfahrungen einer psychiatrtrischen Behandlung verarbeitet. Es zeigt bereits den Wunsch, einen neuen Menschen zu schaffen und die Welt grundlegend verändern zu können. In wenigen Jahren schob er eine aus seiner Sicht vollständige Erklärung des Menschen und der Welt nach und verstrickte sich dabei in unauflösbaren Erklärungsnotstand. Diesen versuchte der angebrochene Student mit hunderten von angeblich bewiesenen Lehrsätzen  ("Axiomen") aufzulösen. Gleichzeitig betrieb er Psychotherapie und lehrte seine Erkenntnisse.
 

 
 
 Studium abgebrochen
 
 
Rechts eine Auskunft der Universität Washington vom 27.6.88, wonach der angebliche Atomwissenschaftler Hubbard vom September 1930 bis Juni 1932 dort studiert, aber keinen Abschluß gemacht hat (vergrössern: anklicken).   

1979 habe ich über Hubbards Biografie geschrieben:   

"Die Scientology-Sekte pflegt bei jeder sich bietenden Gelegenheit Hubbards Biographie zu verbreiten. Angeblich konnte er reiten, bevor er laufen konnte. Auch seine weitere Kindheit verlief recht abenteuerlich, etwa so, wie sich ein Kinderbuch-Autor eine abenteuerliche Kindheit vorstellt. Nichts davon ist bewiesen."
An meiner damaligen Einschätzung von Hubbards Biographie in   
Die Scientology-Sekte und ihre Tarnorganisationen, 1979   
hat sich nichts geändert.   
Auch spätere Informationen haben diese Einschätzung nur bestätigt.
 
 

Inzwischen wurde diese Einschätzung durch zahlreiche Recherchen bestätigt.
Zum Beispiel über Hubbards Kriegsjahre.
Darüber die englische Website von Chris Owens:

 
 
 

Hubbard: Bitte um psychiatrische Behandlung

Hinzugefügt werden muß ein Brief, in dem Hubbard 1947 um Hilfe durch Psychiatrie oder Psychoanalyse gebeten haben soll. Dieser Brief könnte zum Verständnis der nach wie vor aggressiven Angriffe der Scientology-Organisation auf die Psychiatrie hilfreich sein.
Bisher gab es keinen Grund, an der Echtheit des Briefes zu zweifeln.
Die Fortsetzung von Hubbards Krankengeschichte und
weitere Informationen aus Hubbards Biographie bei

und in den englischen Websites  
 
RE: Lafayette Ronald Hubbard,    
C-7017422    
Lt. HSNP 113392    
October 15, 1947  [15.10.1947]    
Box 297    
North Hollywood, Calif.    

An die medizinische Betreuungsstelle für ehemalige Kriegsteilnehmer    
Sehr geehrte Herren!    

Dies ist ein Gesuch um Behandlung!   

Mein Wohnsitz ist nördlich von Nord-Hollywood, aber ich gehe auf die Schule beim Geller-Theater-Workshop, Fairfax und Wilshire, Los Angeles. Es wäre sehr angenehm, wenn man mir einen freien Arzt in der Nähe meiner Schule aussuchen könnte, da ich eineinhalb Freistunden zwischen ein Uhr und halb drei an 4 Tagen der Woche habe. An sechs Tagen in der Woche arbeite ich während der Nacht.    

Nachdem ich aus dem Osten zurück war, wurde ich mit bestimmten Medikamenten behandelt und habe diese Behandlung auf eigene Kosten fortgesetzt.    

Nachdem ich zwei Jahre lang vergeblich versucht habe, mein Gleichgewicht im zivilen Leben wiederzufinden, bin ich völlig außerstande, so etwas wie meine eigene Zurechnungsfähigkeit zu erreichen. Mein letzter Arzt schlug mir vor, daß es sehr hilfreich sein könne, wenn ich psychiatrisch untersucht und möglicherweise behandelt würde, oder sogar durch einen Psychoanalytiker. Gegen Ende meines Wehrdienstes habe ich aus Stolz jede Untersuchung meines Geisteszustandes vermieden, in der Hoffnung, daß die Zeit einen Verstand wieder ins Gleichgewicht bringen würde, von dem ich  jeden Grund zur Annahme hatte, daß er ernstlich angegriffen war. Ich kann über lange Perioden der Verdrießlichkeit und der Neigung zum Selbstmord weder Rechenschaft ablegen noch kann ich sie bewältigen, doch neuerdings habe ich erkannt, daß ich erst darüber einen Sieg davontragen muß, bevor ich hoffen kann, mich voll wiederherzustellen.    

Ich kann die Schule nicht verlassen und die wenige Arbeit, die ich verrichte, nicht aufgeben, um in ein Krankenhaus zu gehen, wegen verschiedener Verpflichtungen, aber ich spüre, daß ich außerhalb behandelt werden sollte, vielleicht mit Erfolg. Ich kann mir eine solche Behandlung jedoch nicht leisten.    

Würden Sie mir bitte helfen?    

Mit freundlichen Grüßen    
L. Ron Hubbard    
(Übersetzung: Ingo Heinemann) 

 
 
 

Hubbards Karriere

1950 hat Hubbard dann das Buch "Dianetik - die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit" veröffentlicht, in dem er vermutlich seine eigenen Erfahrungen mit Psychotherapie verarbeitet hat. Er wollte damals die Psychotherapie revolutionieren. Die aber nahm seine Allmachtsphantasien von der Beherrschbarkeit des Geistes und der Seele nicht ernst.

Wegen Zahlungsunfähigkeit verkaufte Hubbard die Rechte an diesem Buch und seinem Titel. Er benötigte deshalb ein neues Markenzeichen. Er nahm den Titel des Buches von Anastasius Nordenholz, erschienen 1934 im Verlag Ernst Reinhardt, München

1995 erneut aufgelegt vom Verein Freie Zone e.V., in dessen Website zu finden.
Das Buch war auch auf englisch erschienen: "Scientology - Science of the Constitution and Usefulness of Knowledge".

Hubbard gründete eine Firma, baute diese mit rabiaten Methoden zum weltweiten Konzern aus, wurde reich, kaufte das Haus des Maharadschas von Jaipur in East Grinstead in England und entzog sich der möglichen Ausweisung durch die englische Regierung durch Umzug auf ein Schiff. Erst Jahre später ging er in Kalifornien wieder an Land, nachprüfbare Informationen über sein weiteres Leben gibt es kaum. Spätere Photos entsprachen allerdings nicht dem Bild, welches  Scientology-Anhängern üblicherweise gezeigt wird, nämlich in der Phantasie-Uniform des "Commodore".
 
 
 

Hubbards Ende
 
 
 
Lange Jahre war Hubbard verschwunden. Aus dieser Zeit stammt ein Photo, welches im Stern 9/93 veröffentlicht wurde. 

"Damals, so Prince, kommt es zur einzigen Begegnung mit dem Guru: "Hubbard konnte sich nicht vorstellen, dass ein Farbiger wie ich so intelligent ist. Im Parkhaus fuhr er mehrmals um mich herum und musterte mich." Hinter den Scheiben präsentiert sich ein Mann, der überhaupt nichts mit den Werbe-Fotos gemein hat: ungeputzte Zähne, lange, ungepflegte Haare und ebensolche Fingernägel. In Prince steigen ernste Zweifel auf. "Hubbard war von einer Phobie besessen, er hatte Angst vor Menschen und Bakterien." Deshalb habe er mit seiner Umgebung stets hinter Glas kommuniziert".    

 

Hubbards Ende scheint eher glanzlos und schmählich gewesen zu sein. Seit langem wurde vermutet, er sei tot. Nach wie vor bezweifeln seine Anhänger der "freien Zone" die Echtheit der Unterschrift, mit der er angeblich seine gesamten Rechte abgetreten hat.

Es wurde gemunkelt, sein Körper habe Jahre tiefgekühlt gelagert, ehe 1986 verkündet wurde, er sei in San Luis Obispo gestorben. Jedenfalls wurde die Leiche in unziemlicher Eile und ohne jede Förmlichkeiten eingeäschert, nachdem zuvor lediglich die Identität mittels Fingerabdrücken festgestellt wurde.

Schon einmal waren Hubbard in San Luis Obispo seine Fingerabdrücke abgenommen worden. 1948 wurde er dort vom Sheriff verhaftet. Später wollte sein Sohn ihn für tot erklären lassen. Ein Brief mit den Fingerabdrücken überzeugte das Gericht angeblich davon davon, daß Hubbard lebt.
 
 
 
 

Robert Vaughn Young über Hubbards Tod und die Folgen
 
 
 
 
Robert Vaughn Young  
Unter dem Titel: "Codename Schneewittchen" berichtet der Spiegel Nr. 39/1995:   

"Auch der SPIEGEL wird von Scientology attackiert, seit er Kontakt zu dem amerikanischen Journalisten Robert Vaughn Young, 56, aufgenommen hat. Young hat der Sekte mehr als 20 Jahre lang auf wichtigen Posten gedient. Rund 15 Jahre lang gehörte er dem sekteneigenen Geheimdienst an, der Mitglieder und Gegner der Organisation überwacht und jegliche Außenkontakte der Sekte kontrolliert. 1989 stieg Young aus.   
„Young lügt“ – mit dieser Mitteilung bombardierten Sektenanwälte im Dutzend die SPIEGEL-Redaktion. Egal, ob Youngs Darstellungen „wahr oder unwahr“ seien, so die Scientology-Juristen, der Mann verstoße gegen Schweige-Gelübde, die er einst als Mitglied unterschrieben habe.   
Der SPIEGEL, so die Drohung, werde für jede Veröffentlichung von Youngs Insider-Wissen büßen müssen. Der Vizechef des Scientology-Geheimdienstes, Kurt Weiland, ein alter Bekannter Youngs, bemühte sich persönlich von Los Angeles nach Hamburg, um in der Redaktion Stimmung gegen seinen Ex-Kollegen zu machen. Auch vor Youngs Wohnhaus in Seattle demonstrierten Sektenanhänger gegen die Enthüllungen des Aussteigers."   

In derselben Spiegel-Ausgabe Nr. 39/1995 befindet sich ein Artikel von Young (Abbildung rechts): "Reich des Bösen. Robert Vaughn Young über Scientologys Kampf gegen Deutschland"   

Robert Vaughn Young ist am 15. Juni 2003 gestorben.

 

Weitere Artikel im Spiegel über Robert Vaughn Young unter http://wissen.spiegel.de/wissen/resultset.html?suchbegriff=robert+vaughn+young
 
 

In der Newsgroup alt.religion.scientology hat Young am 2.9.1998 berichtet, wie er die Ereignisse um Hubbards Tod erlebt hat.

Das Posting von Robert Vaughn Young vom 2.9.1998 ist unter http://www.lermanet.com/vaughnhot.htm
Der Bericht befindet sich in deutscher Sprache im Internet unter http://www.whyaretheydead.net/tod_hubbard.pdf
Das englische Original ist unter http://www.xenu.net/archive/hubbardcoroner/
Von dort Links zu:
Hubbard Toxicology Report: http://www.xenu.net/archive/hubbardcoroner/hubbard_toxicology_report.jpg
Hubbard Death Certificate: http://www.xenu.net/archive/hubbardcoroner/hubbard_death_certificate.jpg
 
 
 

Der Vaughn-Report: "Wer tötete L. Ron Hubbard?“

"Wer tötete L. Ron Hubbard?“ sollte der Titel eines Buches werden, das Vaughn nie geschrieben hat, er ist am 15. Juni 2003 gestorben..
Vaughn hat keinen konkreten Verdacht gehabt, aber eben einen Verdacht.
Was er herausgefunden hat, ist durchaus plausibel.
 
Aus: Robert Vaughn Young, Posting vom 2.9.1998, zitiert nach http://www.whyaretheydead.net/tod_hubbard.pdf   
Übersetzer: Unbekannt   


Hubbards Tod  
Als Hubbard starb, änderte sich alles. Ich fuhr damals in jener Nacht zum Ort seines Todes (seine Ranch bei Creston, in der Nähe von San Luis Obispo, CA) zusammen mit David Miscavige und einigen Rechtsanwälten. Da keiner von uns – inclusive Miscavige – jemals dort war, trafen wir uns in einem Restaurant mit Pat Broeker, der uns dann zur Ranch brachte. Wir kamen dort um ca. 4 Uhr morgens an. (Hubbard wurde um 20 Uhr am Vorabend tot aufgefunden. Ich wurde davon um 22 Uhr informiert. Wir verliessen Los Angeles um ca. 1 Uhr morgens. Unter den gegebenen Umständen schaute ich nicht dauernd auf die Uhr.)   
Amüsant an den Versuchen des Kultes mich als Quelle schlecht zu machen ist ihre Aussage, dass ich zusammen mit einigen Gärtnern und Köchen zur Ranch ging. Richtig. Gärtner und Köche sollten sich dort zuerst eiligst einfinden, bevor die Behörden informiert wurden oder der Körper weggebracht wurde. Da muss ich wirklich laut lachen. Sind diese Typen nicht entzückend?   

Es war in Creston, wo die Geschichte zusammengebastelt wurde, dass er (Hubbard) sich für weitere Studien zur nächsten Ebene aufgemacht habe, oder wie das dann auch immer im Palladium (bei der Versammlung der Scientologen) und dann der ganzen Welt verkündet wurde. Der Event im Palladium war so sorgflätig konstruiert, dass niemandem auffiel, dass etwas Essentielles fehlte – mehr dazu gleich. Aber während des Events blieb ich auf der Ranch, falls irgendwelche Medien erscheinen oder anrufen sollten. Niemand kam, und weniger als 48 Stunden später explodierte das Challenger Space Shuttle, und damit wurde die Nachricht von Hubbards Tod und weitere Nachforschungen darüber aus den Schlagzeilen verdrängt. Ich überwachte die TV Nachrichten via Satellit, beobachtete das Ereignis und berichtete es weiter. Während die ganze Welt unter Schock wegen dieser Explosion stand, war Miscavige glücklich, weil wir aus den Nachrichten verdrängt worden waren. Aber so fängt man in dieser Truppe an die Welt zu betrachten.   

Die Newberry Ranch   

Ich fuhr dann später zu einer anderen Ranch bei Newberry Springs, die Hubbard besaß, östlich von Barstow, CA, und blieb dort für ca. zwei Monate. Hubbard war nie dort, es war bloß so ein möglicher Rückzugsort für ihn, und ich bemerkte, dass niemand von diesem Ort wusste, nicht einmal die Medien. Ich nehme an, sie waren alle auf das Creston Anwesen fixiert, in der Nähe von San Luis Obispo, wo Hubbard starb.   

Der am längsten anhaltende Nutzen meines Aufenthaltes in Newberry war der, dass ich zu rauchen aufhörte. Eines Tages sassen David Miscavige, Mithoff, Pat Broeker, Mike Eldridge und ich zusammen und wir vereinbarten, dass wir alle zu rauchen aufhören würden, ausser Pat Broeker, der ja schon Nicht-Raucher war. Mithoff ging es miserabel damit. Er kam schliesslich auf Skoal Bandits, die er angewidert in einen kleinen Kübel spuckte, während er zwischen Newberry und LA hin und her pendelte; zudem machte er mich auch von diesen kleinen Dingern abhängig. Am Ende war ich der einzige, der wirklich zu rauchen aufhörte; ich hätte mir daher gewünscht, wir hätten einiges Geld dafür in einen Pool gelegt.   

In den Monaten, die ich auf den Ranches von Creston und Newberry verbrachte, schloss ich mit Pat Broeker enge Freundschaft. Er war Hubbards engster Mitarbeiter und derjenige, dem er in diesen letzten Jahren am meisten vertraute. Mit seinem und meinem Wissen über Hubbard kamen sehr interessante Gespräche zustande. Manchmal waren Pat und ich die einzigen auf der Ranch, so konnten wir plaudern, während wir den Pferden Bewegung verschafften oder einkaufen gingen. Ich erfuhr, welches Leben Hubbard in den letzten zwei Jahren geführt hatte, als er sich versteckte und in seinem Bluebird Bus zwischen den Städten pendelte um sich dann schliesslich in Creston niederzulassen.   

Der Ärger beginnt – Wer wird Hubbard ersetzen?   

In der Zwischenzeit braute sich ein Machtkampf um die Macht und Kontrolle von Scientology zusammen – und Newberry war der Ort, an dem viele Diskussionen dazu stattfanden, während DM (David Miscavige) entweder in LA oder in Hemet blieb. (Jesse Prince würde dazu einiges sagen können, denn er war in die darauffolgende Explosion involviert). Das Resultat war, dass einige Leute abhauten (wie Jesse) oder ins RPF gingen (wie ich).   

Ein Schlüsselelement im Machtkampf war Hubbards letzte Nachricht an seine Anhänger. Diejenigen, die 1986/87 im Kult waren, werden sich an dieses Ereignis erinnern. Es war eine Nachricht von Hubbard, die als Sea Org Anordnung herausgegeben wurde. Sie enthielt ein Good-bye, gute Wünsche und stellte einen neuen Rang namens Loyaler Offizier (LO) vor (dieser Terminus stammt aus OT III). Pat sollte LO 1 sein und seine Frau Annie LO 2; praktisch bedeutete das, dass die beiden das Management der Sea Org übernehmen sollten. Und da die Sea Org die leitende Gruppe in Scientology war, hiess das, dass sie damit an der Spitze der Pyramide wären. DM wurde in dieser Anordnung nicht erwähnt. Es wurde später an alle Staff-Mitarbeiter herausgegeben – mit DM’s Einwilligung und Authorität – allerdings reduziert in der Grösse, eingerahmt und mit einem Photo von Hubbard versehen.   

In der Zwischenzeit begann Pat langsam die Kontrolle zu übernehmen. Ich bekam in dieser Zeit oft Anrufe von ihm. Er gab am Telefon nie seinen Namen preis, das kam vermutlich aus der Zeit strenger Sicherheitsvorschriften, sondern sagte bloss immer: „Hallo, ich bin’s.“   

Ich werde nicht versuchen, auf die Details des nachfolgenden Machtkampfes einzugehen, denn ich war ja dann wieder in LA, und es passierte in Creston, Newberry und Hemet. (Das überlasse ich Jesse, er war ja dort). Aber das Ergebnis war, dass Miscavige gewann. Und typisch wie für jeden politischen Umsturz gab es plötzlich Säuberungsaktionen, als DM seine Macht festigte. Jeder, der von DM als Sympathisant von Broeker eingeschätzt wurde, wurde ins scientologische Equivalent des Lubayanka Gefängnis bzw. Sibiriens (die Straflager der Kommunisten...) eingeliefert: ins RPF. Ich war 16 Monate dort und versuchte drei Mal abzuhauen.   

So, und jetzt wird es interessant.   

Miscavige annulliert Hubbards Nachricht   

Während ich im RPF war, kam eine Direktive von Miscavige heraus, die besagte, dass die vermutlich letzte Nachricht von Hubbard, die Broeker quasi als Nachfolger benannte, eine Fälschung war, und dass sie daher annulliert werde. Am gleichen Tag kam Annie Broeker ins RPF. Das war nicht die Annie, die ich gekannt hatte. Wer da ins RPF stolperte, war eine komplett gebrochene Person. Sie war bleich, wirkte wie ausgehöhlt und ihre Augen waren ausdruckslos. Das konnte man nicht missdeuten: Sie war gebrochen worden und jetzt wurde sie auf die Müllkippe namens RPF geworfen. Sogar hier stand sie unter Bewachung – nur um sicher zu gehen ...   

Zwei wichtige Unterlassungen   

Mit der Annullierung von Hubbards Nachricht gab es jetzt zwei Dinge die fehlten, die zum einen 100% Hubbard und zum anderen 100% Standard Tech waren, und niemand schien es zu bemerken, bzw. wenn es jemand bemerkt hatte, wagte es niemand etwas darüber zu sagen. Nun, wie Hubbard selbst richtig angemerkt hatte: Am schwersten ist es die Dinge zu bemerken, die fehlen.   

Was hier fehlte war:   

1) etwas von Hubbard an alle Scientologen, indem er sich verabschiedete und sagte, was er jetzt tun würde   
2) etwas das klarstellte, wer jetzt „seinen Hut tragen würde“ (scientologisch für: seine Position übernehmen würde); dieser Punkt ist einer der grundlegendsten Vorgangsweisen in der Organisation, nämlich dass jeder, der seinen Posten verlässt sicherstellen muss, dass er einen entsprechenden Nachfolger hat.
Diese Punkte fehlten beim Event, bei dem Hubbards Tod verkündet wurde – aber mit der Annullierung der anderen Nachricht durch Miscavige fehlten sie mehr denn je.   

Wo war Hubbards Nachricht?   

Man braucht nicht viel über Hubbard zu wissen um zu sehen, dass es total untypisch für ihn gewesen wäre, einfach so zu gehen und keine Nachricht zu hinterlassen – im speziellen wenn die Geschichte wahr sein würde, dass er uns verlassen hat um seine Studien fortzusetzen. Wenn er also auf diese Weise gegangen ist, wie es den Scientologen erzählt wurde, wo war dann seine Nachricht, wenn die andere eine Fälschung war?   

Aber vielleicht noch wichtiger: Wo war die Übergabe des "Hutes“ (der Position)? Ich spreche nicht über die Volumes von Policies und Bulletins. Ich meine etwas in der Art wie: Ich benenne hiermit Joe Blow (oder wen auch immer) als ect. ... Würde Hubbard den Planeten einfach so verlassen und das Kommando nicht übergeben? Wohl kaum.   

Oder wenn wir es mit Hubbards eigenen grundlegenden Aussagen ausdrücken: Wenn es nicht geschrieben ist, dann ist es nicht wahr.   
(Randbemerkung: Hubbards letzter Wille kann man kaum als Übergabe der Position interpretieren; zudem wurde er nicht als Policy an die Basis herausgegeben.)   

Also stellte sich (für uns, die sich wunderten) die Frage, wenn die LO Direktive eine Fälschung war, wo war dann die echte? Wo waren Hubbards Wünsche in Schriftform?   

Miscavige hatte nichts schriftliches von Hubbard   

Natürlich legte DM niemals ein entsprechendes Dokument vor und niemand war gewillt nachzufragen und damit zu riskieren, so wie wir ins RPF geschickt zu werden. Er hatte gesagt, dass das Dokument eine Fälschung war und das war’s dann. Ende der Diskussion.   

Für den Rest meiner Zeit im Kult wurde Pat Broeker nie mehr erwähnt, denn im Kult lernt man sehr schnell, worüber man nicht sprechen sollte. Pat wurde das, was in Orwells "1984“ eine Un-Person genannt wird. Er wurde aus der Geschichte eliminiert und jeder, der sich darüber aufregte, wurde entweder ins RPF geschickt (so wie ich) oder solange befragt (in Security Checks) bis er kapiert hatte, wo es lang ging; durch die Statuierung dieser Exempel bekamen dann auch alle andern mit, woher der Wind wehte.   

Ohne also die Spur eines schriftlichen Beweises von Hubbard und aufgrund der Annullierung des Schriftstückes, von dem DM zuerst erklärt hatte, dass es von Hubbard stammte, war Miscavige jetzt an der Macht, während Broeker verschwunden war.   

Könnte man dazu „Putsch“ sagen?   
Aber Moment: Es kommt noch besser!   

Das Material aufs neue lesen   

Nachdem Stacy und ich 1989 aus dem Kult geflohen waren, liess ich alles hinter mir. Ich wollte einfach mein Leben zurückhaben und das letzte was ich wollte, war, über den Kult nachzudenken. Sie hatten mir genug von meinem Leben weggenommen, ich brauchte nicht extra noch ein Scheibchen hinzufügen. Aber nach einiger Jahren des Abstands wurden Stacy und ich gebeten, bei einigen Rechtsfällen zu helfen und das gab uns die Möglichkeit, die Materialien selbst in die Hand zu nehmen, die uns früher im Griff hatten. Jetzt konnten wir Hubbard lesen und über das Gelesene reden – etwas das im Kult strikt verboten ist. Es war, wie wenn man einen Radiator auf Rückwärtsgang stellt und dann schaut, was dabei herauskommt.   

Ich stiess auf eine Kopie von Miscavige’s Annullierung von Hubbards letzter Nachricht und begann mit Stacy darüber zu diskutieren. Als wir so darüber sprachen, fing ich an, die verschiedenen anderen kleinen Ungereimtheiten zu kommentieren, die mit der Annullierung einhergingen. Ich begann mich an einige andere Dinge zu erinnern, die ich damals beiseite geschoben hatte. Wir sprachen auch darüber, dass Sea Org Mitarbeiter in dieser Situation ebenso wenig tun konnten wie loyale Kommunisten bei einem Machtwechsel im Kremel – und aus den gleichen Gründen.   

Scientologen werden mit einer "akzeptierbaren Wahrheit" abgespeist   

In den folgenden Wochen und Monaten konnte ich nicht aufhören, über die Ereignisse nachzudenken, die Hubbards Tod und Miscaviges Machtübernahme umgaben. Diese kleinen Ungereimtheiten nahmen die Form von Puzzle-Teilchen an. Ich fühlte mich wie jemand, der sein Gedächtnis verloren hatte, und nun versucht, seine Erinnerung wieder zurückzugewinnen, doch was war denn eigentlich da, um es zurückzugewinnen? Ich war da auf der Ranch. Ich war da, als Hubbards Körper weggebracht wurde. Ich war da, als die Führungskräfte auf die Ranch gerufen wurden, um ihnen zu sagen, dass sie einen Event organisieren sollten, jedoch nicht warum sie das tun sollten. Ich war da, als die Anwälte über seinen Tod Bericht erstatteten und sich dann beeilten, ihn durch die Leichenbeschau durchzubringen usw. usw. Also was war das Problem? Ja, dieses „er ist für weitere Studien auf die nächste Ebene gegangen“ war die Art von Papperlapapp mit dem wir die Basis die ganze Zeit abspeisten, aber es war ja nicht so, dass wir sie richtig angelogen hatten. (Das wäre in etwa die Logik als Clinton sagte, dass er aus rechtlicher Sicht nicht gelogen hatte). Rechtlich gesehen logen wir ja auch nicht, oder?   

Laut Hubbards Policy wurden sie mit einer "akzeptablen Wahrheit“ abgespeist aufgrund des Satzes von dem "grössten Wohl für die grösste Anzahl der Dynamiken“. Im Klartext hiess das, dass es Panik und weitere negative Reaktionen unter den Anhägern geben würde, wenn der Gedanke aufkommen würde, dass Hubbard – der OT von allen OT’s – nicht Ursache über sein Leben und seinen Tod gewesen war. Wenn die Tech ihm nicht helfen konnte, wem konnte sie dann helfen? Das war der Mythos, der um jeden Preis aufrecht zu erhalten war; und das war es ja dann auch, was diese Story bewirkte, als sein Tod verkündet wurde. Sie hielt den Mythos aufrecht, an den jeder so sehr glauben wollte. (Und ausserdem stellte die Geschichte sicher, dass weiter Geld reinkam).   

Das Arbeiten mit Puzzle – Teilchen   

Während meiner Zeit im Kult hatte ich sehr viel Recherchen zu betreiben und eines der interessantesten Dinge war die Arbeit an CIA Dokumenten zur Gedanken-Kontrolle, die unter dem Codenamen MK ULTRA liefen. Als die CIA sie veröffentlichte, war sehr viel davon ausgestrichen. Mit einem von Stacy handverlesenen Team arbeiteten wir uns durch diese Dokumente, die die Medien übergangen hatten, da sie derart fragmentarisch waren und so viele Teile gelöscht waren. In einem Dokument gab es zum Beispiel Rechnungen für die Installation von Auspuffen an einem 1953er Mercury, einem winzigen batteriebetriebenen Motor, Lift-Tickets auf das Empire State Building, Nasenschützer, eine Rechnung für jemanden, der einen Mikroskopie-Kongress besucht hatte usw.   

Stückchen für Stückchen kämpften wir uns weiter, um die Bedeutung des ganzen zu erfassen, bis ein Teil das andere knackte wie bei der Entschlüsselung eines Codes. Wir stiessen auf das Experiment namens Operation Big City (und bekamen nationales Medienecho dafür), in dem Bazillen freigesetzt wurden (durch die Auspuffrohre) um die bakteriologische Kriegsführung zu testen. (Die Aufzugtickets waren dazu da, damit die Agenten nach oben fahren konnten um die Menge an freigesetzten Bakterien zu messen.) Es ist dies eine Geschichte, die der Kult gemeinsam mit einigen anderen gerne zitiert, und die ich für sie unter dem im Namen des Kampfes um die Freiheit gemacht hatte. Seit der Zeit meiner Flucht wurde mein Name wie bei Orwell gelöscht – natürlich.   

Das Zusammensetzen dieser stark fragmentarischen CIA Dokumente fühlte sich damals genauso an wie jetzt, als ich auf diesen Ungereimtheiten herumkaute, die Hubbards Tod umgaben, wie z.B. dass es nichts schriftliches von ihm gab, das Verschwinden von Broeker, die Tatsache, dass Denk (Hubbards Arzt zur Zeit seines Todes) ebenfalls verschwunden war, Annies Erscheinen im RPF und weitere Kleinigkeiten, die ich auf der Ranch beobachtet hatte.   

Der Erkenntnis-Blitz   

Und dann traf es mich plötzlich wie ein Blitz. Es war das, was Hubbard ein blue flash genannt   
hatte; eine plötzliche Einsicht.   

Hubbard starb nicht.   
Er wurde umgebracht.   

Ich fiel zurück in meinen Sessel, komplett überwältigt. In all den Jahren seit 1986 hatte ich diese Möglichkeit niemals in Erwägung gezogen. Sogar nachdem ich den Kult seit langem verlassen und klare Kritik an diversen Praktiken und Policies geübt hatte, war mir nie in den Sinn gekommen, dass Hubbard möglicherweise ermordet worden war.   

Ich nahm mir ein Blatt Papier zur Hand und begann Notizen zu machen; mein Herz klopfte mir bis zum Hals und mein Atem flog. Dieses nagend-nörglerische Gefühl hatte sich in einen Adrenalin-Stoss verwandelt, den ich nicht erklären konnte.   

Wer war denn auf der Creston Ranch, als Hubbard starb?   

  • Pat Broeker – MIA
  • Annie Broeker – gebrochen, unter ihrer Kontrolle
  • Zwei Scietologen, die auf der Ranch halfen. Während man ihnen einerseits soweit traute, dass sie auf der Ranch arbeiten durften, wurde mir andererseits langsam klar, wie sehr sie von diesen Ereignissen ferngehalten worden waren.
  • Gene Denk – Hubbards persönlicher Arzt. (Und natürlich ich – kleine Welt). Denk war für ein Jahr verschwunden nach Hubbards Tod (das war eine dieser Seltsamkeiten), bevor er dann wieder zu seiner Praxis oben an der Strasse beim Hollywood Complex zurückkehrte.
Ende der Liste – eine zu kleine Liste. Also fing ich an, diejenigen hinzuzufügen, die in dieser Nacht mit den drei Autos zur Ranch raufgefahren waren; das inkludierte Miscavige, einige Anwälte und ein paar von uns "Gärtnern und Köchen“. Niemand sonst.   

Ich schaute mir die Liste an. Pat Broeker war die einzige Möglichkeit, noch mehr zu erfahren, falls er draussen und noch am Leben war. Nach allem, was ich wusste, war er entweder tot oder irgendwo eingesperrt und in einem Geisteszustand, der dann vermutlich kaltem Haferbrei ähnelte. Es gab nichts dazwischen. Er würde keinen Job irgendwo in der zweiten Reihe bekommen haben, denn davon hätte ich gehört.   

Die Suche nach Broeker   

Wie würde ich also Pat Broeker finden können, falls er noch am Leben war? Ich durchkämmte mein Gedächtnis auf der Suche nach irgendeinem Hinweis darauf, den er mir in den gemeinsamen Monaten gegeben haben könnte, doch ich kam auf nichts. Mit meiner Tendenz keine Fragen über das Privatleben von Leuten zu stellen, hatte ich mir selbst ein Bein gestellt. Ich wusste nicht einmal, aus welchem Bundesstaat er stammte. Wer könnte das wissen? Wer würde wissen wo er herkam oder wo er geboren wurde? Ich brauchte einen Hinweis darauf, wo ich die Suche würde beginnen können, doch das Problem war die Geheimhaltung, die Pat für seinen Job unter Hubbard entwickelt hatte. Er hatte mir erklärt, wie jegliche Spur von ihm verwischt worden war um sicherzustellen, dass Hubbard nicht über ihn gefunden werden konnte.   

Zudem: Wenn Pat geflohen bzw. entkommen war, war er erfahren genug, sich vor jeglicher Sucheaktion zu verbergen, denn das war es, was er jahrelang gemacht hatte, um Hubbard vor den Behörden zu verstecken.   

Schliesslich fiel mir ein Platz ein, von dem er mir erzählt hatte und ich hinterliess dort eine Nachricht, die besagte, dass ich ihn zu erreichen versuchte; doch es kam keine Antwort. Nach ein paar Monaten schickte ich eine zweite Nachricht und wartete. Aus den Monaten des Wartens wurde fast ein Jahr und ich hatte es fast aufgegeben als eines Tages das Telefon läutete.   

„Hallo?“ sagte ich.   
„Hi“, hörte ich eine Stimme am anderen Ende der Leitung, „ich bins.“   
Ich brachte keinen Ton heraus.   
„Pat?“ sagte ich schliesslich ungläubig. „Bist du das?“   
„Yeah“, sagte er und ich hätte schwören können, dass er zwinkerte. „Wie geht’s dir?“   
Was für eine Frage !!   

Rinder wacht auf   

Springen wir ein paar Jahre nach vorne, als ich wegen einer Aussage zum FACTnet Gerichtsfall in Denver war. Die üblichen Stümper waren da inclusive Mike Rinder, der stolze Chef der Abteilung 20, in der Scientology’s Schwerverbrechen ausgeheckt werden. Rinder sass in einer Ecke und kämpfte damit wach zu bleiben, während der Anwalt des Kultes eine Liste von Namen durchging und wissen wollte, ob ich mit einem von ihnen gesprochen hätte. Rinder’s Kopf nickte nach unten als der Anwalt mit monotoner Stimme fragte: „Pat Broeker?“   

Ich schielte rüber zu Rinder. Das musste ich geniessen.   
„Ja“, sagte ich deutlich.   

Ich hätte mit einem Kübel Wasser keine schnellere Reaktion hervorrufen können. Rinder war plötzlich hellwach und schaute mich mit einer Mischung aus Schock, Angst und Hass an. Ich grinste.   

Die Fragen zu meiner Verbindung mit Broeker waren Routine; es waren eine Reihe von Fragen, die sie zu allen Personen stellten, bei denen ich angegeben hatte, dass ich mit ihnen gesprochen hatte. Doch Broeker war keine Routine. Sie baten bald um eine Pause. Als gute Marionette, die er nun mal ist, stürmte Rinder nach draussen, offensichtlich um Miscavige anzurufen. (Ich hätte mir sehr gewünscht, auch DM’s Gesicht zu sehen, als er das gehört hatte). Nach ungefähr 15 min. kam Rinder zurück und schob dem Anwalt einige Fragen zu; ich setzte meine Aussage fort. Aber es kam nicht mehr viel dabei heraus und es wurde nicht eine Frage darüber gestellt, was Pat mir möglicherweise über Hubbards Tod gesagt haben könnte, falls er mit mir überhaupt darüber gesprochen hatte. Sie wollten das sichtlich nicht im Protokoll und unter Eid haben. Ich fand es amüsant, wie dieser grosse mächtige Kult von dem Thema Broeker solche Angst haben konnte.   

Also lassen sie mich ein bißchen über Pat erzählen: Es geht ihm gut und sein Sinn für Humor hat sich sogar verbessert. Ende des bißchens.   

Der Bericht des Leichenbeschauers   

Lasst uns noch eine Lücke schliessen, bevor Pat und ich einige Tage miteinander verbringen würden, in denen wir von den alten Zeiten redeten. Ich fuhr nach San Luis Obispo, dem Distrikt, in dem Hubbard gestorben war. Dort bekam ich den kompletten Bericht der Leichenbeschau von einem sehr freundlichen Hilfs-Sheriff. Ich überflog die Seiten und bemerkte, dass eine Substanz namens Vistaril in Hubbards Blut gefunden worden war. Da die Todesursache ein Schlaganfall war, nahm ich an, dass es ein Medikament war, das damit zu tun hatte – und kümmerte mich nicht weiter darum.   

Einige Tage später rief ich einen befreundeten Arzt an, um mit ihm das Dokument und die medizinische Sprache darin durchzugehen.   

„Übrigens“, fragte ich eher zufällig, „was ist eigentlich Vistaril?“   
„Ein psychiatrischer Tranquilizer“, antwortete er nüchtern.   
Mir fiel schier der Hörer aus der Hand.   
„Entschuldige mal bitte“, sagte ich geschockt,“ aber was hast du da grade eben gesagt?“   
„Vistaril ist ein psychiatrischer Tranquilizer, der normalerweise in die Hinterbacken iniziiert wird.“   

Ich blätterte in dem Dokument, um die Stelle zu finden, wo der Beschauer Hubbards Körper untersucht hatte. Ich las es meinem Freund vor; es ging da um Nadeleinstiche, die auf der linken Hinterbacke unter einem Verband gefunden wurden. „Könnten das die Vistaril Einstiche sein“, fragte ich ihn.   
„Möglich“, meinte er, „ dorthin werden sie gewöhnlich gegeben.“   
Ich schaute auf den Befund und auf den Bluttest.   
Verdammte Scheisse, sagte ich mir in meinem besten französisch. Gottverdammte Scheisse.   

Die Autopsie wurde untersagt   

Ich zog ein anderes Dokument hervor, das von Hubbard unterschrieben war. Es untersagte jegliche Autopsie seines Körpers aus "religiösen Gründen“. Dies war verbindlich für die Behörden. DM und Earle Cooley hatten es dem Leichenbeschauer übergeben, um ihn daran zu hindern, die Autopsie durchzuführen. Er konnte also nur Blutproben entnehmen, die dann das Vistaril zu Tage förderten.   

Also, dachte ich mir, war L. Ron Hubbard, der Mann, der die Psychiatrie seit den 1950ern bekämpft hatte und der heftigst gegen die Gefahren von psychiatrischen Drogen gewettert hatte, also war er mit diesen Substanzen in seinem Gehirn gestorben, während er seinen neuen letzten Willen unterzeichnete.   

Zudem war dieser letzte Wille sogar dem Leichenbeschauer verdächtig vorgekommen, weil er von Hubbard direkt vor seinem Tod unterschrieben worden war. Zufälligkeiten wie diese tendieren dazu, Leichenbeschauer stutzig zu machen. (Ich frage mich, was der Leichenbeschauer gedacht haben mag, wenn er gewusst hätte, dass Denk am Lake Tahoe gerade zu der Zeit im Spielcasino war, als Hubbard seinen Schlaganfall hatte; mehrere Leute können das bezeugen. Der Eindruck, den der Leichenbeschauer hatte, war der, dass Hubbard bei Denk in ständiger Behandlung war, dass Denk dauernd in Bereitschaft bei Hubbard war, nicht nur zur Zeit des Todes, sondern auch beim Schlaganfall, dass er sich praktisch seit Monaten auf der Ranch aufgehalten hätte. Hmmhh....)   

Ich fiel zurück in meinen Sessel und rang nach Atem.   

Outpoints? Welche Outpoints?   

Okay, sagte ich mir also, schauen wir mal, ob wir das verstehen. Hubbard unterzeichnet seinen letzten Willen, während er unter dem Einfluss von Vistaril steht und dann stirbt er. Der Leichenbeschauer kann keine Autopsie durchführen, weil Hubbard zudem ein Papier unterzeichnet hat (auch unter Vistaril-Einfluss?), das eine Autopsie aus religiösen Gründen untersagt. Der scientologische Arzt, der Hubbard behandelt (ausser als er am Lake Tahoe war und Hubbard den Schlaganfall hatte) unterzeichnet die Sterbeurkunde als der für Hubbard zuständige Arzt und verschwindet dann für ein Jahr. Dann annulliert Miscavige Hubbards letzte Nachricht und die Positionsübergabe an Rons vertrauten Helfer Broeker, obwohl er nichts anderes schriftliches in der Hand hat. Broeker ist entmachtet und verschwindet während seine Frau in willenloses Gemüse verwandelt wird. Miscavige ist an der Macht.   

Nein, überhaupt nichts komisch hier, dachte ich spaßhaft. Keine Outpoints - um ein Wort von Hubbard für Ungereimtheiten zu benutzen.   
Ich musste raus und eine Weile spazieren gehen.   

Mit einem Titel anfangen   

Ich weiss nicht mehr genau, wann das war, doch ich erinnere mich genau an einen bestimmten Moment, als ich vor meiner Computer-Tastatur sass. Ich bin einer von diesen Schreibern, die entweder die Anfangsworte eines Artikels oder eine Arbeitstitel brauchen um wirklich anfangen zu können. Ich hatte einen Arbeitstitel, nicht für einen Artikel, sondern für ein Buch. Ich tippte ihn die Tastatur. Dann lehnte ich mich zurück in meinen Sessel, nahm einen tiefen Atemzug und las es. Es lautete: "Wer tötete L. Ron Hubbard?“   

Ich lehnte mich zurück und meine Augen wanderten über jedes Wort und jeden einzelnen Buchstaben. Ich nahm die Frage in mich auf, dann die Worte und die Buchstaben und kam dann wieder auf die Frage zurück. Ich sog sogar die kleinen Pixel auf dem Bildschirmin mich auf, als ob ich hoffte, die Antwort würde von dem phosphoreszierenden Schirm herausspringen, doch nichts veränderte sich ausser dass der schwarze Cursor mich anblinkte, als ob er sich über mich lustig machen wollte. Ja, dachte ich mir, das ist eine anmaßende Frage, aber es war diejenige, die ich zu beantworten versuchen wollte - wenn es darauf überhaupt eine Antwort gab.   

Dann hatte ich den genauen Punkt für die ersten Worte. Es war die Nacht, als Terri Gamboa – früherer Executive Director des Authors Services, Inc. und inzwischen aus Scientology ausgetreten – mich in das Büro von DM rief, wo ich informiert wurde, dass Hubbard gestorben war und dass wir jetzt zu seiner Ranch fahren würden.   

Das Schreiben beginnt   

Ich lehnte mich über die Tastatur und fing an zu schreiben. Zu meinem Erstaunen flossen die Worte und Szenerien ohne Anstrengung aus mir heraus. Ich strebte nicht nach Literatur. Ich musste nur die Szenen einfangen.   

Als der Cursor so über den Bildschirm huschte, begann ich mich daran zu erinnern, was in dieser Nacht und den darauffolgenden Tagen geschah. Da gab es noch mehr, an das ich mich zu erinnern hatte, doch für jetzt sollte das ausreichen. Lass es laufen, sagte ich mir, lass es laufen. Es war, wie wenn ich mich selbst wieder zurückbekommen hätte.   

Vielleicht sechs Stunden später hörte ich dann auf, erschöpft und ausreichend zufriedengestellt für den Moment. Aber selbst dann fand ich es schwierig zu schlafen, denn meine Gedanken kehrten immer wieder zurück zu Broeker, DM, dem RPF, der Challenger Katastrophe, Newberry, der Ambulanz, wie sie seinen Körper wegbrachten. Ich war auf der Suche nach Stücken eines Rätsels, das ich nicht verstand.   

Und wie könnte ich möglicherweise diese Frage beantworten?

Kommentar:   
Merkwürdigkeiten  


Der heutige Scientology-Chef Miscavige war vorher also niemals auf Hubbards Ranch   

Wer wurde wann informiert?   
Vgl. auch unten den Bericht des Coroners, Seite 2   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    

Die Broekers haben kurz vor Hubbard Tod sein Autopsie-Verbot unterzeichnet, >>.   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    

RPF = Scientology-Straflager   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    

Die schnelle Leichenbeschau konnt offenbar nur durchgebracht werden, indem einer toxikologischen Untersuchung zugestimmt wurde. Der Arzt wusste, dass man dabei Spuren einer Psycho-Droge finden würde. Offenbar war die schnelle Verbrennung wichtiger.    
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    

Nicht genannt: Stephen J. Pfauth, einer der Zeugen für Hubbards Autopsie-Verbot   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    

Autopsie-Verbot Dokument unten >>   
   
   
   
   
   
    

Norman Starkey und David Miscavige konnten die Unterschrift  von L. Ron Hubbard perfekt nachmachen, vgl. Jesse Prince im Gespräch mit Lawrence Wollersheim   
   
   
   
    

 

 
 

Die Polizei-Akten und die Leichenschau

Hubbard ist am 24.1.1986 um 20 Uhr gestorben.
Jetzt wurde aber keineswegs die Polizeit informiert.
Erst am nächsten Morgen wurde eine Leichhalle angerufen und mit der Abholung der Leiche beauftragt.
Was inzwischen geschehen war, hat Robert Vaughn Young oben beschreiben.
Erst die Inhaberin dieser Leichenhalle informierte die Polizei und den Coroner, der für die Fetstellung unklarer Todesursachen zuständig ist.
Man hatte wohl gehofft, Hubbards inzwischen angereister Hausarzt - der auch tatsächlich bei Hubbard wohnte - könne den Totenschein unauffällig ausstellen.
Die Behörden schöpften Verdacht, als sie von einem erst kurz vorher gefertigten Testament hörten.
Sie wollten deshalb die übliche Leichenöffnung durchführen.
Das wurde mit einer "religiösen Erklärung" verhindert, die Hubbard angeblich am Tag vorher unterschrieben hatte. Inhalt: Das Verbot der Autopsie, >>.
Das hätte wohl wenig geholfen, wenn die Behörden gewusst hätten, dass der anwesende David Miscavige (der heutige Chef der Organisation) in der Lage war, die Unterschrift  von L. Ron Hubbard perfekt nachzumachen und dies auch bereits getan hatte, vgl. Jesse Prince im Gespräch mit Lawrence Wollersheim. Nicht verhindern konnten die Anwesenden allerdings die Untersuchung des Blutes und haben dieser deshalb auch zugestimmt.
Hubbards Arzt hat den Coroner dann höchstpersönlich in das Labor begleitet, in dem das Blut untersucht wurde.
Erstaunliches Ergebnis der Blutuntersuchung:
Der weltweit lauteteste Kämpfer gegen "Psychodrogen" stand selbst unter solchen.

Der Totenschein weist aus, dass Hubbard noch am selben Tag verbrannt wurde.
Von Hubbards Familie scheint bei all dem niemand dabei gesewen sein.
Hubbard sei zwar verheiratet, aber das Ehepaar lebe seit langem getrennt und seine Frau lebe in Los Angeles.
Das allerdings ist kaum 300 Kilometer entfernt von San Luis Obispo.
 
 
 

Auszug aus dem Bericht des Coroners
 
Aus dem Bericht des Chief Deputy Coroner   


Der Bericht des Coroners mit Totenschein ist als PDF (5 MB) zu laden unter:   
Hubbard-Coroners-Report.pdf   
Herkunft: http://www.lermanet.com/scientology/l-ron-hubbard-coroners-report-complete.pdf   
Übersetzung und Hervorhebungen: Ingo Heinemann   


"26.1.1986, 7 Uhr 30, Sonnabend   
Der Verfasser wurde am Sonnabend zu Hause von Frau Irene Reis angerufen, der Vertreterin der Reis Begräbnis Kapelle, San Luis Obispo. Frau Reis berichtete, dass sie gerade über einen Todesfall informiert worden sei, der sich im ländlichen Creston in der vorigen Nacht ereignet habe, am 24.1.1986. Frau Reis berichtete, dass der Arzt und der Rechtsanwalt des Verstorbenen vor Ort seien. Frau Reis meinte, etwas sei aussergewöhnlich, weil berichtet worden sein, der Tod sei am Freitag Abend eingetreten sei und bis Sonnabend morgen niemand kontaktiert worden sei. Aus diesem Grund melde sie den Todesfall an das Büro des Coroners. Frau Reis teilte Namen und Anschriften des Verstorbenen, des Arztes und des Rechtsanwaltes mit. Ebenso eine Telefonnummer des Ortes, an dem der Verstorbene sich befand.   

Der Verfasser rief dort an und sprach mit Dr. Denk wegen der Krankengeschichte des Verstorbenen. Dr.  Denk berichtete, dass er auf der Ranch gewohnt und den Verstorbenen die letzen zwei Jahre behandelt habe. Der Verstorbene habe seit etwa acht Tagen Sprachstörungen (Dysphrasia) gehabt und aus seiner Sicht gebe es wenig Zweifel daran, dass der Tod aufgrund eines CVA (vermutlich:Cerebrovascular accident, Schlaganfall) eingetreten sei. Der Verfasser teilte Dr. Denk mit, dass seine Diagnose vermutlich richtig sein, dass aber gleichwohl ein Sherriff den Ort des Todesfalles besichtigen werde. Dr. Denk war einverstanden und er würde die Ankunft des Polizisten abwarten.   

Der Verfasser fragte Dr. Denk, ob Familienmitglieder anwesend seien. Er bat mich, zu warten und er wolle den Anwalt des Verstorbenen ansprechen, wodurch die Frage beantwortet werden könne. Herr Cooley kam ans Telefon und stellte sich als der Anwalt des Verstorbenen vor. Herrn Cooley sagte dem Verfasser, es seien keine Familienmitglieder anwesend. Die Frau des Verstorbenen wohne in Los Angeles. Herr Cooley berichtete weiter, dass der Verstorbene und seine Frau seit langem getrennte leben würden, sie seien aber verheiratet. Der Verfasser fragte Herr Cooley, ob der Verstorbene ein  Testament hinterlassen habe. Herr Cooley sagte, dass er ein Testament in seinem Beseitz habe. Ein Herr Norman F. Starke, 1404 N. Catalina St., Hollywood, Kalifornien, sei als Testamantsvollstrecker benannt. Herr Cooley wurde informiert, dass ein Polizeibeamter zu dem Anwesen kommen würde und dass der Verfasser wenn möglich eine Kopie des Testament für die Akten benötige. Herr cooley sagte, dass werde getan und damit war das Telefonat beeendet.   

Der Verfasser sprach mit Polizeibeamten und gab Anweisung, den Ort des Todesfalles anzusehen. Zusätzlich wurde Anweisung erteilt, den Testamentsvollstrecker anzurufen, der im Testament genannt sei, und ihn um die Erlaubnis zu bitten, die Aufsicht über die Ranch Herrn Cooley zu überlassen. Deputy Charles Gassett wurde beauftragt, den Ort des Todesfalles zu besichtigen und zu ermitteln.   

In Ausführung dieser Anweisung rief Deputy Gassett den Verfasser an und berichtete seine Beobachtungen. Deputy Gassett berichtete, er habe dort nichts Verdächtiges bemerkt, aber die Kopie des Testaments weise aus, dass dieses vom 23.1.1986 stamme, dem Tag vor dem Tod des Verstorbenen. Meine sofortige Reaktion auf diese Information war die Frage, ob der Verstorbene im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war, als er das Testament unterschrieben hat, da Dr. Denk mir zur Krankengeschichte des Verstorbenen berichtet hatte, dass es ein neurologisches Problem gegeben habe.   

An diesem Punk entschied der Verfasser, die Sache erneut zu übedenken. Anstatt dem Arzt zu erlauben, den Totenschein auszustellen, ordnete der Verfasser die Durchführung einer Autopsie an. Diese Entscheidung beruhte nicht darauf, ob Dr. Denk die unmittelbare Todesursache richtig diagnostiziert hatte oder nicht, sondern um  mögliche Fragen im Zusammenhang mit der Todesursache und der Frage, ob der Verstorbene im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war, zu vermeiden für den Fall, dass das Testament in einem Zivilprozess angefochten werden sollte. Falls dies eintreten sollte, würde die unmittelbare Todesursache möglicherweise Fragen aufwerfen, wenn keine Autopsie angeordnet würde. Der Verfasser wies Deputy Gassett an, eine Kopie des Testament mit zur Reis Kapelle zu bringen und ihn dort zu treffen.   

Der Verfasser kontaktierte dann die Reis Kapelle und bat, informiert zu werden, wenn die Leiche eintreffe.Später am Vormittag wurde der Verfasser über deren Eintreffen in der Leichenhalle informiert. Der Verfasser informierte die Leichenhalle, dass die Ermittlungen fortzusetzen seien. Anwesend in der Leichenhalle waren Rechtsanwalt Sherman D. Lenske und Rechtsanwalt Earl C. Cooley. Der Verfasser erläuterte die Besorgnis über die kürzliche Unterschrift unter das Testament und dass es die Absicht des Verfassers sein, eine Autopsie anzusetzen als Massnahme der Vorsorge gegen etwaige Fragen betreffend die unmittelbare Todesursache für den Fall, dass das Testament angefochten werde.   

Zu diesem Zeitpunkt präsentierte Herr Lenske dem Verfasser ein Zertifikat Religösen Glaubens, wie vorgesehen in Regierungs-Verodnung Sektion SS27491.43, in dem es auszugsweise heisst:   

"Ich, LaFayette Ronald Hubbard erkläre: (1) Ich bin ein Bürger des Staates Kalifornien und über 18 Jahre alt. (2) Auf Grund meines religiösen Glaubens verweigere ich jegliche anatomische Sektion oder andere Methoden der Autopsie an meinem Körper. Derartige Autopsie würde meine religiöse Überzeugung verletzen.   
Ich habe diese Zertifikat Religiösen Gaubens unter Zeugen ausgeführt am 20. Januar 1986".   

Das Dokument trägt die Unterschrift L. Ron Hubbard, Senior. Das Dokument enthält ausserdem die Unterschriften folgender Zeugen:   
1. Patrick D. Broeker, Star Route Creston, Creston, Ca. 93432   
2. Anne M.Broeker, Star Route Creston, Creston, Ca. 93432   
3. Stephen J. Pfauth, Star Route Creston, Creston, Ca. 93432

Der Verfasser stellte die Frage in dem Antrag auf Genehmgung einer toxikologischen Untersuchung zu entscheiden, ob der Verstorbene als Ergebnis einer tödlichen Dosis von Medikamenten oder anderer Sunstanzen herbeigeführt wurde. Beide Anwälte sahen kein Problem wegen der Durchführung einer solchen Untersuchung. Die Anwälte  stellten fest, dass sie kein Problem mit dem Büro des Coroners haben wollten wegen der Ursache oder der Art und Weise des Todes, aber sie hätten eine Verpflichtung wegen des Verlangens des Verstorbenen, dass seine religiösen Überzeugungen nicht verletzt werden dürfen. Sie fragten, ob es hilfreich wäre, wenn Dr. Denk in die Leichenhalle kommen würde, um medizinische Fragen zu beantworten, die der Verfasser haben könnte. Der Verfasser bat, in diesem Falle darauf zurückommen zu dürfen.   

Dem Verfasser wurde Einsicht in das Original-Testament gewährt und ihm wurde erlaubt, das Dokument von 13 Seiten zu lesen. Nachdem er das Dokument gelesen hatte, rief der Verfasser den Leiter des Büros der Ermittler an und informierte ihn über die Umstände, unter denen der Verfasser mit diesem Fall befasst worden war, die kürzliche Unterschrift und das Datum des Testaments, die Krankengeschichte des Verstorbenen, berichtet von dessen regulärem Arzt und das Zertifikat Religiösen Glaubens. Lt. Hastings wurde ferner informiert, dass der Körper keine Spuren von Gewalt oder Missbrauch aufwies und dass beide Anwälte die Erlaubnis für eine toxikologische Untersuchung gegeben hätten an Stelle einer Autopsie. Lt. Hastings schlug vor, den dienstbereiten Destriktanwalt zu informieren.   

Der Verfasser rief den Bereitschafts-Distrikanwalt an. Dieser empfahl, den Körper freizugeben, wenn dieser keine Anzeichen von Gewalt aufweise, die Krankengeschichte mit dem übereinstimmt, was der Arzt als mögliche Todesursache diagnostiziert hatte und die toxikologische Untersuchung keine Ergebnisse bringen würde.   

Kreis-Pathologe Dr. Karl E. Kirschner wurde zur Leichenhalle gerufen um eine äusserliche medizinische Untersuchung des Körpers des Verstorbenen durchzuführen und Blut und Urin für den Zweck einer toxikologischen Untersuchung abzunehmen. Blut wurde abgenommen aber Urin konnte wegen der leeren Blase nicht abgenommen werden. Zu weiteren Untersuchung wird Bezug genommen auf die beigefügten Berichte der medizinischen und der toxikologischen Untersuchung.   

Der Verfasser hat während dieser Untersuchung insgesamt 13 Photographien vom Verstorbenen gemacht. Auch Fingerabdrücke wurde abgenommen. Am Ende der Untersuchung erschienen in der Leichenhalle Dr. Denk und Herr David Miscovige [richtig: Miscavige], Vertreter des Autoren Dienstes in Los Angeles. Herr Miscovige hatte die Kopie eines Testaments von 1982 mitgebracht sowie einen Nachtrag von 1983. Beide Dokumente enthielten die Unterschrift L. Ron Hubbard Senior. Der Inhalt des Testaments von 1982 entrpach im Wesentlichen dem kürzlichen Testament. Der Nachtrag von 1983 scheint ein Anhang des Testaments von 1982 zu sein mit dem er seinen religiösen Glauben gegen eine Autopsie nach seinem Tod zum Ausdruck brachte.   

Der Verfasser erläuterte Dr. Denk, was diese Untersuchung bringen solle und warum sie durchgeführt werde. Dr. Denk erkläre, er habe keine Einwände gegen eine toxikologische Untersuchung. Er berichtete, die einzigen Medikamente, welche er dem Verstorbenen verabreicht habe, seien Vistaril und Vitaim B 12 gewesen. Die oben erwähnten Anwälte verlangten, dass die Untersuchung sofort durchgeführt werde, weil sie es bevorzugen würden, dass das Büro des Coroners davon überzeugt sei, dass der Verstorbene an einer natürlichen Ursache verstorben sei und nicht an einer tödlichen Überdosis von Medikamenten, damit man mit der Verbrennung beginnen könne. Dr. Denk verlangt, den Unterzeichner zum Labor des Sierra Vista Krankenhauses zu begleiten um die Untersuchung zu bezeugen. Der Verfasser, begleitet von Dr. Denk, brachte die Proben ins Sierra Vista Krankenhaus, wo die toxikologische Untersuchung durchgeführt wurde. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung ergab keine Substanzen, die für den Tod des Verstorbenen beigetragen haben könnten. Dr. Denk begleitete den Verfasser zurück in die Leichenhalle und der Verfasser dankte den Anwälten für ihr Verständnis und die Zusammenarbeit. Der Körper wurde zu Ihrer Verfügung freigegeben.   

27.1.1986 Montag Nacht   
Die Scientology Kirche in Los Angeles hat eine Nachricht veröffentlicht. Nach dieser Meldung haben Nachrichten-Medien Informationen verbreitet, wonach Fragen aufgetaucht seien, ob die Person, die am 24.1.1986 in Creston  gestorben sein, wirklich LaFayette Ronald Hubbard Senior gewesen sei. Deshalb wurde ein Vergleich der Fingerabdrücke vorgenommen.   

29.1.1986 Mittwoch Vormittag   
Der Verfasser wurde von Rechtsanwalt John Peterson angerufen, der wissen wollte, ob es stimme, dass noch wegen des Todes ermittelt werde. Herr Petersen wurde dahingehend informiert, dass wegen der Fragen der Presse, ob es wirklich LaFayette Ronald Hubbard gewese sein, der in Creston gestorben ist, das Büro des Coroners entschieden habe, eine positive Identifizierung durch Fingerabdruck-Vergleich durchzuführen. Herr Peterson bot seine Hilfe an indem er eine beglaubigte Kopie der Finngerabdrücke des L. Ron Hubbard bringen würde, auf die er Zugriff habe.  Dieses Angebot wurde angenommen   

Um 13 Uhr kamen Herr Petersen, Rechtsanwalt Lawrence E. Heller, Herr Norman Starkey, der Testamensvollstrecker, und Herr David Miscavige in der Polizeibehörde mit den Dokumenten an. Von Herrn Petersen wurden Dokumente entgegengenommen, wie folgt beschrieben:   
   

1. Eine beglaubigte Kopie einer latenten Finderabdruck-Karte des FBI   
2. Ein Zertifikat der Navy der Vereinigten Staaten mit dem Namen des Verstorbenen und Index Abdruck rechts.   
3. Eine Identifizierungskarte für einen Spezial Offizier mit Photo und Index Abdruck rechts, ausgestellt vom Büro des Chefs der Polizei Los Angeles.   
4. Ein Pass der Vereinigsten Staaten datiert vom 12.4.1984, ausgestellt vom Pass-Büro in Los Angeles.
Diese Gegenstände wurden dem I.D. Techniker Detektiv F. zum Vergleich vorgelegt. Det. F. begutachtete diese Dokumente und fand sie vergleichbar jenen Abdrücken, die vom Verstorbenen abgenommen wurden. Det. F. berichtete weiter, er habe alle 10 Fingerabdrücke bestätigt bekommen in einem Telefonat mit dem FBI-Büro. Wegen weiterer Einzelheiten dieses Vorganges wird Bezug genommen auf Det. F.s ergänzenden Bericht.   

Schlussfolgerungen:   
Ermittlungen zu diesem Tod ergaben keine Anzeichen oder Beweise dafür, dass der Verstorbene, L. Ron Hubbard, als Ergebnis von Suizid oder Fremdeinwirkung gestorben ist. Dieses Büro ist überzeugt, die wahre Identität des Verstorbenen die des LaFayette Ronald Hubbard Senior ist. Der Verfasser zieht den Schluss, dass dies kein Fall für den Coroner zu sein scheint und dass deshalb die Gerichtsbarkeit nicht zuständig sei und der Totenschein durch den anwesenden Arzt Dr. Eugene Denk ausgestellt worden sei G-33017.   

Don Hines, Chief Deputy Coroner   
Coroners Division 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    

Dysprasia: im Originaltext befindert sich ein Tippfehler: "Dsyphraisia", der im Internet vielfach übernommen wurde   
   
   
   
    

Gemeint vermutlich Norman Starkey, siehe oben: Norman Starkey und David Miscavige konnten die Unterschrift  von L. Ron Hubbard perfekt nachmachen, vgl. Jesse Prince im Gespräch mit Lawrence Wollersheim   
   
   
   
   
    

Zu diesem Testament mehr unten >>   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    

Autopsie-Verbot Dokument unten >>   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    

 

 
 
 

  Das Autopsie-Verbot 

Hubbard ist am 24.1.1986 um 20 Uhr gestorben.  
Am 20.1.1986 hat Hubbard ein Autopsie-Verbot erteilt.  
Zeugen dieses Vorganges:   
1. Patrick D. Broeker, Star Route Creston, Creston, Ca. 93432  
2. Anne M.Broeker, Star Route Creston, Creston, Ca. 93432  
3. Stephen J. Pfauth, Star Route Creston, Creston, Ca. 93432  
 
Das Dokument rechts stammt aus der Website www.xenu.net/archive/hubbardcoroner/ und hat dort die Bezeichnung "hubbard12.png" und "hubbard13.png" und wurde zur besseren Identifizierung umbenannt. Vergrössern durch Anklicken, zurück durch "zurück" in der Bedienungsleiste.
 

Der Bericht des Coroners

Die hier verwendeten Abbildungen des Berichts des Coroners und der Polizei stammen aus der Website
http://www.xenu.net/archive/hubbardcoroner/
Diese Dokumente sind zusammenkopiert als PDF (1,7 MB) unter Hubbard-Coroner-xenu.net.pdf
 
 
 
 

Hubbards Testament vom 23.01.1986, also vom Tag vor seinem Tod

Prozess
http://www.factnet.org/slopb.htm
 
 
 
 
 

Der Nachfolger: David Miscavige
 
 
 
Inzwischen hatte sich längst David Miscavige zu seinem Nachfolger aufgeschwungen.   
Heute posiert dieser als Captain in ähnlicher Phantasieuniform.   
Die Beförderung zum Commodore ist absehbar.    
Er wird sich selbst befördern müssen, denn über ihm ist niemand mehr.
 



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