Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
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Zuletzt bearbeitet am 6.112012 
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Helnwein und Scientology
Helnwein kapituliert. Hammerangriff auf Reporter.
Am 24.8.2000: Klageverzicht vor dem OLG
Der Name des Malers Gottfried Helnwein ist über 20 Jahre lang von der Scientology-Organisation zur Werbung verwendet worden. Helnwein war der wichtigste deutschsprachige Werbeträger. Jahrlang bestritt er, Scientologe zu sein und prozessierte gegen Berichte. Seine Kritiker hat das viel Geld gekostet.
 
 
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Helnwein hatte immer wieder - auch vor Gericht - behauptet, er sei kein Scientology-Mitglied. Tatsächlich sind keineswegs alle Scientologen auch Mitglied in einem Scientology-Verein. Deshalb wird in der "Schutzerklärung" auch nicht nach der Mitgliedschaft gefragt, sondern nach der Anwendung von Hubbards Technologie. 
Helnwein hat allerdings bereits am 14.3.1987 eine "Bewerbung für Mitgliedschaft" unterschrieben, Abbildung rechts.
 

Der Name des Malers Gottfried Helnwein ist über 20 Jahre lang von der Scientology-Organisation zur Werbung verwendet worden. Helnwein war der wichtigste deutschsprachige Werbeträger. Soweit bekannt, hat Helnwein gegen die Scientology-Organisation deshalb niemals Klage erhoben. Helnwein wurde zunächst als Zeuge für die angebliche Wirksamkeit von Scientology präsentiert. Zuletzt  diente er allerdings nur noch als Beweis dafür, daß Scientologen in Deutschland verfolgt werden. Noch in Januar 1999 hat Scientology in diesem Zusammenhang im Internet behauptet, daß Helnwein Scientologe ist. Richtig ist jedenfalls, daß Helnwein in Deutschland strafrechtlich verfolgt wurde.

Zur Verfassungsbeschwerde: Helnwein hatte den Verein VITEM e.V. wegen einiger Äußerungen verklagt. Das Landgericht hatte seinem Antrag stattgegeben. Das Oberlandesgericht hatte ihn abgewiesen. Dagegen richtete sich die Verfassungsbeschwerde. Im Prozeß geht es auch um die verhältnismäßig nebensächlichen Fragen, ob Helnwein "Auditor" ist oder war und welcher "Klasse" und ob man ihn deshalb als Scientology-"Geistlichen" bezeichnen dürfe.
Zum obigen Mitgliedsantrag (stammt aus dem Wiener Nachrichtenmagazin NEWS 41/96): Dies ist der Antrag für die IAS. Helnwein zum NEWS-Autor Georg Kindel: "Das ist eine Fälschung". Laut Reichelt (siehe unten, Seite 426) werden die Helnweins bei der IAS mit den Mitgliedsnummern 38764 und 38765 geführt. Die Mitgliedschaft bei der IAS bedeutet aber nicht etwa, daß derjenige vorher kein Scientology-Anhänger war.
(Zur Frage der Mitgliedschaft vgl. auch Wieviele Scientology-Anhänger gibt es in Deutschland?
und  Die Scientology-"Kirche" ist ein weltweiter Konzern ...).
 


Rechts die Scientology-Prominenten Travolta, Corea, Helnwein und Migenes in einer Hubbard-Biografie von 1990 (vergrössern: Bild anklicken, 400 KB).
1994 hatte Helnwein in einer eidesstattlichen Erklärung versichert, keine "aktive Mitgliedschaft" bei Scientology zu haben (abgedruckt bei Reichelt Seite 70). In einem Gespräch im Kultusministerium Rheinland-Pfalz erklärte Helnwein laut Gesprächsvermerk des Ministeriums (abgedruckt bei Reichelt Seite 383) "präzisierend, daß er weder Mitglied in der Scientology Church noch in einer ihrer Unterorganisationen sei". Es ging dabei um eine Ausstellung über den Mickey-Maus-Erfinder Carl Barks.
 
 
 
 
 



Der Prozess - Die Kapitulation
Der Termin vor dem Oberlandesgericht Frankfurt war auf den 17.2.2000 bestimmt.
Ein Team des SWR recherchierte am 1.2.2000 in Clearwater, USA.
Vor Helnweins Haus wurde der Kameramann mit einem Hammer angegriffen.
Am nächsten Tag erreichte den SWR eine Kapitulationserklärung.

Die nachfolgende Pressemitteilung wurde am 2.2.2000 von Rechtsanwalt Dr. Karsten Rock vom Büro Grams und Weber in Bielefeld an den Südwestrundfunk SWR geschickt.
 
Pressemitteilung   
Gottfried Helnwein führt seit 1994 gegen den Verein für die Interessen tyrannisierter Mitmenschen e.V. und den Verein für Friedenserziehung im Saarland e.V. einen Prozess auf Unterlassung einiger falscher Tatsachenbehauptungen. In diesem Verfahren hatte Herr Helnwein in 1. Instanz vor dem Landgericht Frankfurt, durch Urteil der 3. Zivilkammer vom 24.05.1995 obsiegt.   

Auf die Berufung der Beklagten wurde das erstinstanzliche Urteil vom OLG Frankfurt in einem Punkt bestätigt und in drei weiteren Punkten aufgehoben und zurückgewiesen. Auf die von Herrn Helnwein gegen diese Entscheidung eingelegte Verfassungsbeschwerde hat der erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit Beschluss vom 10.11.1998 AZ: 1 8 VR 1531/98 die Entscheidung des OLG Frankfurt aufgrund der Verletzung von Grundrechten aufgehoben und zur erneuten Verhandlung zurückverwiesen.   

Da Herr Helnwein seit Ende 1997 nicht mehr in Deutschland wohnt und mit seiner Familie abwechselnd in Irland, New York und Italien lebt und arbeitet, hat das nahezu 6 Jahre alte Verfahren mittlerweile seinen Sinn und Zweck  für ihn verloren. Er widmet sich nunmehr ausschließlich seiner künstlerischen Arbeit und bereitet mehrere internationale Museumsausstellungen vor, die seine ganze Konzentration und Arbeitskraft erfordern.   

Er hat seit 1998 zu dem Thema öffentlich nicht mehr Stellung genommen und seit er nicht mehr in Deutschland Iebt, hat er sich mit der Thematik des Verfahrens auch nicht mehr beschäftigt. Eine weitere Auseinandersetzung mit dem Prozessstoff des vor dem OLG Frankfurt anhängigen Verfahrens ist ihm auch persönlich nicht mehr möglich. Ihm fehlt sowohl die Zeit als auch die Motivation, den Rechtsstreit weiter zu führen.   

Herr Helnwein hat sich wiederholt um eine außergerichtliche Einigung bemüht. Da die Prozessgegner auf das Angebot einer außergerichtlichen Beendigung des Prozesses nicht reagierten, hat Herr Helnwein seinen Prozessbevollmächtigten angewiesen, das Verfahren nunmehr zu beenden. Der Prozessbevollmächtigte des Herrn Helnwein wird demgemäß die Rücknahme der Klage erklären. Mit der Klagerücknahme sind jedoch die streitgegenständlichen Tatsachenbehauptungen der Gegenseite nicht als wahr zugestanden. Vielmehr dient die Klagerücknahme ausschließlich dazu, einen für den Kläger sinnentleerten Prozess, an dem er auch sein Rechtsschutzinteresse verloren hat, zu beenden.   
 



Der Hammer-Angriff
Clearwater, das wichtigste Scientology-Zentrum. Die Reporter Hans Michael Kassel und Peter Reichelt und ihr amerikanischer Kameramann Mark Bunker machen Aufnahmen vor Helnweins Villa. Ein Mann stürmt aus der Villa und greift den Kameramann mit einem Hammer an. Die Kamera läuft weiter. Der Kameramann wird verletzt.
Scientology-Geheimdienstchef Michael Rinder bestritt in einem Interview mit dem Reporter Mark Douglas des US-Fernsehsenders NBC Channel 8, daß der Hammerschläger Richard Bernard Mitglied der Scientology-Organisation ist. Im Scientology-Magazin SOURCE Nr. 80 soll allerdings ein Mann dieses Namens als Teilnehmer eines Scientology-Drogentherapiekurses aufgeführt sein.

Zur Frage der Mitgliedschaft vgl.



Der Prozess - die Fortsetzung

Am 29.4.99 hat Helnwein beim Oberlandesgericht Frankfurt erneut einen Schriftsatz eingereicht.
Darin heißt es:

"Ab Ende 1991 distanzierte sich dann der Kläger öffentlich und in deutlicher Form von der "Scientology Church". Dies ergibt sich deutlich aus der Vielzahl von Presseveröffentlichungen jener Zeit.
Beweis: Presseartikel, anbei als Kopien als Anlagenkonvolut K "
In nachfolgenden Absatz wird referiert, daß Scientology ihn weiterhin als Scientologen bezeichnet hat. Zwischenzeitlich sei jedoch eine "Richtigstellung" erfolgt.

Ein paar Seiten weiter wird bekräftigt:
 

"Der Kläger ... hat sich ab Ende 1991 deutlich und glaubwürdig von der "Scientology Church" distanziert".
Auf Seite 11 dann:
 
"Der Kläger hat sich nämlich ernsthaft und nachhaltig von "Scientology" distanziert.
So hat er sich ineiner Vielzahl von gerichtlichen Verfahren erfolgreich gegen die ihn einer "Scientology-Mitgliedschaft" unterstellenden Äußerungen gewehrt.
Beweis:
1) Bschl. des LG Koblenz vom 14.11.1991 - 1 O 558/91
2) Bschl. des LG Koblenz vom 19.11.1991 - 2 O 502791
3) Bschl. des LG Köln vom 3.12.1991 - 28 O 550/91
4) Vergleich LG Koblenz vom 11.7.1991 - 1 O 341/91
5) Bschl. des LG Köln vom 6.12.1991 - 28 O 554/91
6) Urteil des LG Heilbronn vom 15.11.1993 - 5 O 2193/93
anbei in Kopie als Anlagenkonvolut K8, u.a. Verfahren.
Aus den Daten erschließt sich, daß Helnwein offenbar einige dieser Verfahren begonnen hat, bevor er sich von Scientology distanziert hat.

Es ist zu erwarten, daß dieses Verfahren für Helnwein neue Probleme aufwirft.
Zur Ernsthaftigkeit der Distanzierung unten der Kommentar.



Helnweins Terminkalender

Kurz nachdem dieser Schriftsatz eingereicht wurde, wurden per Internet und E-Mail Abschriften aus Helnweins Terminkalendern von 1992, 1993 und 1994 verbreitet. Die in der 4-seitigen Liste enthaltenen Namen und Daten ergeben einen hohen Grad von Plausibilität. Man könnte danach problemlos eine Liste von Zeugen zusammenstellen.
Demnach hatte Helnwein bis 1994 zahllose Termine, die konkreten Bezug auf Scientology hatten, z.B. betreffend Kontakte "zu OSA".
OSA ist der Scientology-Geheimdienst.
Zu OSA vgl. Der Geheimdienst der Scientology-Organisation
und unten
In dem Terminkalender auch Kurt Fliegerbauer, der ebenfalls öffentlich bestritten hat, Scientologe zu sein.
 



Das Buch zu Helnwein und Scientology


Reichelt, Peter : Helnwein und Scientology - Lüge und Verrat - Eine Organisation und ihr Geheimdienst.
Verlag Brockmann & Reichelt Mannheim 1997 ISBN 3-923801-93-9
Helnwein hat gegen zahlreiche Aussagen dieses Buches am 7.7.97 beim Landgericht Berlin (16 O 407/97) eine einstweilige Verfügung beantragt. Am 14.7.97 hat er diesen Antrag zurückgenommen. Das Gericht hat daraufhin den auf den 21.8.97 anberaumten Termin wieder aufgehoben und durch Beschluß vom 17.7.97 den Streitwert auf 100.000.- DM festgesetzt.

Zum Buch eine Besprechung von Tilman Hausherr aus der Website des Buchversenders www.Amazon.de

tilman@berlin.snafu.de aus Berlin , 17. Oktober 1998
Sehr detailliert
Auf fast 500 Seiten wird die Geschichte eines Mannes erzählt der jahrelang so sehr log, daß sich eigentlich sämtliche Balken in den Gerichtsgebäuden hätten biegen müssen. Doch er kam damit durch, und warb sogar Unterstützer aus Presse, Fernsehen und Politik, die halfen ihn als den armen Verfolgten der fanatischen Sektenjäger darzustellen. Egal welche Beweise die Kritiker brachten - er stritt es einfach ab. Dokumente wurden als Fälschungen dargestellt, Namenseinträge in scientology-Listen wurden abgestritten. Für Helnwein war bei Bedarf zwei plus zwei eben fünf oder drei. Dies ging eine Zeitlang gut, weil nicht jeder Kritiker den Überblick hatte; doch dann brach alles zusammen als er ein Prozeß gegen zwei Kritikerinnen verlor. Trotzdem stritt er weiter alles ab und seine willigen Helfer halfen ihm dabei. Im Internet waren bereits eine ganze Reihe Hinweise aufgetreten; doch nun ist eine erdrückende Menge an Beweisen in einem *einzigen* Buch zu finden. Diese Beweise sind nicht nur Veröffentlichungen von scientology selbst, sondern viele Briefe in Helnwein's eigener Handschrift.

Was leider fehlt ist ein Index.



Kommentar: Helnweins Ernsthaftigkeit
Die Presse berichtete am 30.12.98 teilweise, als habe Helnwein auf der ganzen Linie gewonnen, als habe das Bundesverfassungsgericht verboten, ihn als Scientologen zu bezeichnen.
Davon kann keine Rede sein.
Vor dem Bundesverfassungsgericht ging es um Fragen der Beweislast, nicht um die Beweise selbst. Man lese den letzten Satz des Beschlusses.
Das Bundesverfassungsgericht hat sich nur mit verfassungsrechtlichen Fragen befaßt.
Das Bundesverfassungsgericht hat deshalb die ihm vorgelegten Beweise (z.B. das im Reichelt-Buch S. 433 abgedruckte Scientology-Schreiben an DPA vom 14.1.97) zwar erwähnt, aber nicht berücksichtigt.
Das Bundesverfassungsgericht hat keine Beweiswürdigung vorgenommen.
Dafür hat es den Prozeß jetzt an die vorige Instanz zurückverwiesen.
Folge: Der Prozeß geht weiter.

Zum derzeitigen Stand:
Es gibt kein rechtskräftiges Urteil, also auch kein Verbot.
Der beklagte Verein VITEM e.V. darf also seine Behauptungen nach wie vor wiederholen.
Das Verfahren geht jetzt zurück zum Oberlandesgericht Frankfurt.
Dort werden nicht nur Helnweins Beweise geprüft, sondern auch die Gegenbeweise derer, die er verklagt hat.

Das Oberlandesgericht hätte - so jetzt das Bundesverfassungsgericht - "berücksichtigen müssen, daß der Beschwerdeführer unter Vorlage von Erklärungen der Scientology Kirche Deutschland bestreitet, eine Ausbildung zum Auditor gemacht und eine derartige Funktion innegehabt zu haben. Auch auf die behauptete Distanzierung von Scientology, insbesondere ihre Ernsthaftigkeit, hätte das Gericht eingehen müssen" (Seite 22).

Das wird jetzt nachzuholen sein.

Ingo Heinemann 30.12.98



Den nachfolgenden Scientology-Text habe ich am 4.1.1999 im Internet unter der Adresse
http://www.scientology.org/scnnews/press/eng/major/01/97000108.htm
vorgefunden. Ingo Heinemann

  STATEMENT FROM THE CHURCH OF SCIENTOLOGY CONCERNING THE GERMAN GOVERNMENT'S POSITION ON SCIENTOLOGY CONTINUED
Discrimination Against Individual Scientologists:

      The German government makes the blunt statement that “the Scientologists’ repeated allegations that artists belonging to Scientology are being discriminated against in Germany is false.” The concluding “punch line” of the position paper is that Chick Corea performed at the famous Burghausen jazz festival last March.

      This statement is more than disingenuous. It is an outrageous falsehood which is belied by cold, hard facts. Indeed, it is so outrageous a lie that it eloquently shows how far German officials must reach to try to reach the truth.

      The German statement says that Mr. Corea performed at Burghausen in March 1996 to a sellout crowd. That is correct. What the German government does not state is that directly afterwards, in April, Mr. Corea was banned by the Minister of Culture from all future performances at Burghausen because he is a Scientologist. This ban was ordered by the Minister-President of Bavaria, Edmund Stoiber.

      It was the latest in a long line of discriminatory actions directed at Mr. Corea, beginning in 1993 when a concert he was scheduled to give at a state-sponsored event was cancelled by the government of Baden-Wuerttemberg because of Mr. Corea’s religion. A state government representative wrote that the reason for the cancellation was that “we found out that you are a known member” of the Church of Scientology.

      The German government’s recounting of March’s events while deliberately failing to mention April’s events is as clear an indication of the dishonesty of the entire statement as there could possibly be. The German position paper also omits to mention negates that last August, the youth faction of Germany’s ruling party, the Christian Democratic Union, called for a boycott of the movie Mission: Impossible simply because the lead actor, Tom Cruise, happens to be a Scientologist. Not a single senior CDU official condemned this action, which resulted in international press criticizing Germany for its discriminatory practices and turned what had been the German government’s “dirty little secret” into an international scandal.

      Federal Member of Parliament Renate Rennebach and other German politicians then tried to block distribution of the movie Phenomenon because it stars John Travolta, also a Scientologist. The CDU’s media spokesperson also urged the German cinema’s self-regulating committee to ban the film. It was also announced that the German Ministry for Family Affairs would closely “scrutinize” the film for references to Scientology—which do not exist as noted by the film’s screenwriter, Gerald Dipego, who has no connection to Scientology and wrote the screenplay well before Mr. Travolta was cast in the film.

      A concert by the American band Golden Bough which was due to take place in April 1996 was cancelled on March 12 by the organizers because the members of the band are Scientologists. Golden Bough have been blacklisted by a prominent German folk music magazine because of their religion. Like Mr. Corea, the band used to perform regularly in Germany. In 1991, the group enjoyed 12 appearances while in Germany. By 1994, the number of play dates dropped to two. During one Golden Bough concert in Germany, members of the CDU youth faction actually mounted the stage with banners protesting the group members’ religion, forcing the concert to a halt.

      Not only musicians but painters and writers have been targetted. The very fine German artist, Gottfried Helnwein, whose covers have adorned the front pages of Time many times as well as other major media, suffered pillorying in the media and the cancellation and denial of exhibition facilities because he is a Scientologist. Artist friends of his were given the option of giving up their friendships or losing commissions. The exhibition of the paintings of another painter, Carl Roehrig, which was scheduled to run through July 1996, was terminated by the organizers after a politician demanded that they “disassociate” themselves from Mr. Roehrig because he is a Scientologist. Discrimination against German artists who are Scientologists has reached such a fever pitch of official censorship that artists such as Mr. Roehrig have been forced to move their families out of Germany and seek asylum elsewhere.

      Because of their prominence, when discrimination occurs against well known Scientologists it makes good copy. However, unknown and unheard of, discrimination occurs against Scientologists every day.

STATEMENT FROM THE CHURCH OF SCIENTOLOGY CONCERNING THE GERMAN GOVERNMENT'S POSITION ON SCIENTOLOGY
continued...


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Helnwein vorbestraft
aus dem nachfolgenden dokument ergibt sich, daß
gegen den Beschuldigten [Helnwein] durch rechtskräftiges
Straferkenntnis des Amtsgerichts Koblenz vom 07.01.1998
(Az.: 2105 js 58678/97-C110 VRs 2254 / 98) eine Strafe
verhängt worden ist
 

Staatsanwaltschaft Heilbronn
15 Js 20803/97
Verfügung vom 14.08.1998

In der Anzeigesache
gegen Gottfried Helnwein
wegen falscher Versicherung an Eides Statt
wird gemäß § 154 Abs. 1 StPO von der Verfolgung abgesehen,
da die Strafe, zu der die Verfolgung führen kann, neben der Strafe, die
gegen den Beschuldigten durch rechtskräftiges Straferkenntnis des
Amtsgerichts Koblenz vom 07.01.1998
(Az.: 2105 js 58678/97-C110 VRs 2254 / 98) verhängt worden ist, nicht
beträchtlich ins Gewicht fällt.
Dabei ist auch berücksichtigt, daß mit der rechtskräftigen Verurteilung
eine neue Gesamtstrafe gebildet werden müßte
gez.:
Staatsanwalt

 

OSA-Ausstellung mit Helnwein als Gastgeber

Das Büro für Öffentliche Angelegenheiten ist bekannter als OSA  (>>).
 
 
  
Aus: Scientology Heute Herausgegeben vom Büro für öffentliche Angelegenheiten Jahrgang II Ausgabe 2 Seite 6 unten  
Ohne Jahr, ohne Datum, ohne Anschrift  


Kunstaustellungen in Deutschland machen Menschen mit der Kirche bekannt  
Mitarbeiter des Büros für Öffentliche Angelegenheiten, haben in den Kirchen in Düsseldorf und Berlin Kunstausstellungen veranstaltet, bei denen der international bekannte Scientologe und Künstler Gottfried Heinwein, dessen Gemälde auf den Titelseiten der bedeutendsten Illustrierten in aller Welt erschienen sind, als Gastgeber auftrat.  
Die Veranstaltung in Düsseldorf fand im Celebrity Centre statt und wurde von 135 Personen besucht. Gottfried sprach darüber, wie die Verwendung der Dianetik Technologie zu seinen künstlerischen Fähigkeiten beigetragen hat und zu seinem Erfolg als Künstler führte.  
Da Kunst und Erfolg Qualitäten sind, die den Bürgern von Düsseldorf sehr wichtig sind, war die Veranstaltung ein grosser Erfolg, und viele neue Personen zeigten Interesse an der Dianetik und der Scientology.  
Die Veranstaltung der Scientology Kirche Berlin wurde von 250 Personen besucht, und Dutzende von Exemplaren des Buches Dianetik Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit wurden an die Anwesenden verkauft. Ein während der Veranstaltung aufgezeichnetes Video wurde später im Kabelfernsehen Berlin gezeigt; andere Medien, die darüber berichteten, waren Berliner Tageszeitungen sowie eine der grössten Radiostationen von Berlin mit einer 10-minütigen Sendung.
 
 



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