Ingo Heinemann: Scientology-Kritik
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Zuletzt bearbeitet am 23.1.2008
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Scientology über den Umgang mit Kritikern:
"Wir machen den Feind fertig, wann immer er zum Vorschein kommt."


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Zur Frage, weshalb vor Scientology gewarnt werden muß, heißt es in der Eingangsseite dieser Website:

Warnung vor Gefahren beinhaltet immer auch die Prognose,
daß diese Gefahr auch künftig vorhanden sein wird.
Nur eine negative Prognose rechtfertigt eine Warnung.
Eine solche Prognose muß sich auf Tatsachen stützen.
Wenn die Gefahr von Handlungen ausgeht, muß früheres Handeln berücksichtigt werden.
Ebenso, seit wann die Gefahr bekannt ist und wie auf Kritik reagiert wird.


Scientology reagiert auf Kritik, indem man versucht, die Kritiker zum Schweigen zu bringen.
Oder sie unglaubwürdig zu machen.
Deshalb wird mit allen Mitteln versucht, den Ruf von Kritikern zu ruinieren.
Dazu als Beispiel: Geplant war demnach:
"1. Alle  vorhandenen Unterlagen (unsere Akten) auf  jedes nützliche    Material  und  die Hintergrund-informationen über Heinemann durchgehen. ...
5. All  das nachprüfen und eine kurze Zusammenfassung für einen Privatdetektiv schreiben.
6. Einen Privatdetektiv anheuern, der
 a) irgendwelche  Straftaten  von ihm entdeckt, die wir benützen können;
 b) alle seine Pläne für die Zukunft erfährt;
 c) alle Dokumente über  ihn findet, die man  vor Gericht benützen kann;
 d) alles  einsetzt,  um  den  (die) Hintermänner, die hinter ihm stehen, ausfindig zu machen.
7. Ihn mit dem gesamten Material entweder
 a)  vor Gericht bringen, oder
 b) ihn so diskreditieren, daß  man  seinen Aussagen keinen Glauben mehr schenkt."


Scientology reagiert auf Kritik, indem man versucht, die Kritiker zum Schweigen zu bringen.
Das gilt für Kritiker innerhalb der Organisation selbst.
Das gilt erst recht für Kritiker von außen.
Gleichgültig, ob das der Staat ist oder Einzelpersonen oder Verbraucherorganisationen.

Bei der Berichterstattung über den Umgang mit Kritikern muß immer wieder auf die Anweisungen des Gründers Hubbard zurückgekommen werden, denn die übelsten Methoden beruhen auf diesen Anweisungen. Immer wieder wird den Berichterstattern vorgehalten, das sei nicht aktuell. Tatsächlich ist jede Anweisung des Scientology-Gründers immer aktuell. Die Scientology-Organisation ist weder bereit, noch in der Lage, sich von diesen Anweisungen zu lösen.

Das gilt zum Beispiel auch für die folgende Bemerkung, die wohl jeder Scientologe als Anweisungen und als Freibrief für Methoden aller Art betrachten wird.
 
"Wir machen den Feind fertig,
wann immer er zum Vorschein kommt."

Scientology-Chef David Miscavige zitiert L.Ron Hubbard in einer Rede, in der er erläutert, was nötig sei, um weltweite Expansion durchzusetzen.
Abgedruckt in der Zeitschrift  International Scientology News, deutschsprachige Ausgabe 11/1999

Zur Betonung wird das Zitat noch einmal der gesamten Rede (vier großformatige, engbedruckte Seiten) vorangestellt.
 

"Wir benützen die herkömmlichen Spionagetechniken"
(L. Ron Hubbard HCO PL 17.2.66)
Dazu gehört die Informationsbeschaffung, auch auf schmutzigem Wege:

Dazu gehört insbesondere auch die gezielte Desinformation.
Beispiele in: Dazu heißt es in einer "Gemeinsamen Erklärung des Bundeskanzlers und der Regierungschefs der Länder zur Scientology-Organisation" vom 18.12.96 - Wortlaut:AGPF-Info 9/96 :
"Die Bundesregierung wird überdies auch weiterhin international gezielt den Desinformationskampagnen der Scientology-Organisation mit Nachdruck entgegenwirken."


Telefonterror
Die Journalistin Constanze Elsner hatte 1971 im Bayerischen Rundfunk 1973 im Hessischen Rundfunk behauptet, sie sei "vom Telephonapparat der Scientology Kirche Deutschland aus nächtelang durch ständiges Klingeln wachgehalten worden".

Gegen diese Behauptung hat die Scientology-Organisation vor dem Landgericht Mnchen (11 O 345/73) Klage auf Unterlassung und Widerruf der Äusserung erhoben. Tatsächlich gab das Gericht der Klage auf Unterlassung  in diesem Punkt statt (nicht aber der auf Widerruf!), obwohl es sich "unstreitig um einen vom Kläger benutzten Fernsprechanschluß" gehandelt hat. Die Journalistin habe jedoch nicht nachweisen können, daß es sich "bei den nächtlichen Anrufen um eine Tätigkeit des Vereins, ein ihm zuzurechnendes Verhalten, eine seiner Methoden, mit Gegnern umzugehen" gehandelt habe. Die Journalistin hatte damals eine Fangschaltung  legen lassen. Inhaber des Anschlusses war ein gewisser Brendel, den die wenigen damaligen Kritiker offenbar noch nicht als Scientology-Funktionär zuordnen konnten, dem später übelste Verleumdungen nachgewiesen wurden (vgl. Oberlandesgericht München 21 U 3811/73 Max-Planck-Institut ./. Brendel). Das Urteil vom 4.4.74 ist rechtskräftig geworden, AGPF-Materialdienst 14/86, als PDF unter 86-Nr.14-AGPF-Materialdienst+LG-Muenchen-11O345-73.pdf - 1,2 MB.
Dazu auch: Desinformation und Täuschung über Urteile
 



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