Ingo Heinemann: Scientology-Kritik 
   Adresse dieser Seite: Battlefield-Earth.htm 
Zuletzt bearbeitet am 5.7.2011 
Beratung | Impressum | zur Homepage | zur Inhaltsseite | AGPF-Spendenkonto
 
 

 

Battlefield Earth - Scientologen sind Ausserirdische
Zum Film Battlefield Earth - Schlachtfeld Erde - mit John Travolta ("Sektierer im Faschingskostüm" >>):
Scientology, Hubbard und die Zukunftsmärchen
Scientology ist aus Science-Fiction und Psychotherapie entstanden
Hubbards Lehre besagt: Scientologen sind Ausserirdische
 
 
Inhalt dieser Seite: Zum Thema auch: In anderen Websites:
  • www.AGPF.de: Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt
 

Travolta über Scientology:
 
"Ich habe ein zauberhaftes Kind und eine wundervolle Ehe, weil ich L. Ron Hubbards Lehre in diesem Bereich des Lebens anwende."  
John Travolta Schauspieler  
aus: Was ist Scientology? Seite 252, im Internet unter http://wasist.scientology.de/Html/part05/chp19/pg0308.html
 
 

Preis als schlechtester Film des Jahres
 
Der Science-Fiction-Film "Battlefield Earth" mit John Travolta ist einen Tag vor der Vergabe der Oscars zum schlechtesten Film des Jahres ernannt worden.
Er gewann sieben "Goldene Himbeeren". 

 
 

Die Filmkritik
 
Aus: http://www.moviebazaar.de/filmbatt.htm 


Auch mit den Seelen der nun toten Wesen hat der Despot kein Erbarmen: er fängt sie mit "elektronischen" Strahlen ein, die klebrig wie Fliegenpapier sind, und führt ihnen Propagandafilme vor, die den Seelen zeigen, wie sie leben sollen. Schließlich können dem Volk loyale Offiziere den üblen Machthaber überwältigen und in einer Energiefalle in den Bergen gefangensetzen, aber der Schaden ist längst getan: die verwirrten Seelen klumpen sich zu Haufen zusammen und lassen sich in den lebenden Körpern auf der Erde nieder, in denen sie bis heute stecken und das wahre Potential jedes Menschen beschränken. Nur mit einer besonderen und sehr teuren "Technologie" kann man diese "Thetane" aus seinem Körper entfernen. 

Klingt wie eine unter ungesundem Drogeneinfluß entstandene Halluzination oder wie drittklassige Pulp-Science-Fiction? Ist sie - aber auch der Kernglaube des skurrilen Scientology-Kultes, gegründet von Lafayette Ronald (L. Ron) Hubbard, einem miserablen Sci-Fi-Phantasten, pathologischen Lügner, Soziopathen, Frauenhasser und drogen- und rumsüchtigen paranoiden Schizophrenen. Seit dem Tod des Meisters leitet passenderweise ein totalitärer Zwerg - David "Miscarriage" Miscavige - die Organisation, die sich unter anderem der begeisterten Mitgliedschaft Tom Cruises, Priscilla Presleys und nicht zuletzt John Travoltas erfreut.

 
 
 
Rechts die Scientology-Prominenten Travolta, Corea, Helnwein und Migenes in einer Hubbard-Biografie von 1990 (vergrössern: Bild anklicken, 400 KB).
 
 
 

Verkauf als DVD in Deutschland

Der Scientology-Verlag New Era Publications Deutschland GmbH in einem Rundschreiben vom 6. August 2001:

"Battlefield Earth bzw. Kampf um die Erde ist derzeit allüberall sichtbar. Über 6.000 Videoläden haben große Posters bekommen. In den unterschiedlichsten Videoheften wie Video Tip,  Mein Oskar, Videoakte exclusiv sind ganzseitige positive Artikel über Battlefield Earth zu lesen. Auch in den großen Kinomagazinen wie Skip, Treffpunkt Kino und Kino News von Mac Donalds findet man Anzeigen und ganzseitige Artikel, selbst in der Bildzeitung war über Battlefield Earth zu lesen. Mehr Einzelheiten darüber im Anhang."
Man macht also Werbung mit der Werbung.
 
 
 

Prozess um Filmrechte
aus: http://www.intertainment-ag.de/de/home.htm
 
PRESSEMITTEILUNG 

Intertainment verklagt Franchise Pictures (USA) 

Ismaning b. München, 21. Dezember 2000 - Die Intertainment Licensing GmbH, eine Tochtergesellschaft der am neuen Markt notierten Intertainment AG, hat heute in den USA vor dem US-District Court (Federal Court) in Los Angeles Klage gegen Franchise Pictures LLC, Franchise Pictures Inc., deren Chairman und CEO Elie Samaha, deren President und COO Andrew Stevens, verschiedene Produktionsfirmen der Franchise Gruppe und weitere Parteien erhoben. 

Zwischen der Intertainment Licensing GmbH und der Franchise Gruppe besteht ein Vertrag, wonach Intertainment Licensing GmbH über einen Zeitraum von 5 Jahren insgesamt mindestens 60 Filmrechte erwerben wollte. Intertainment Licensing GmbH hat die erworbenen Filmrechte teilweise bereits in mehreren europäischen Ländern weiter lizenziert. 

In der Klageschrift macht Intertainment Licensing GmbH geltend, daß ihr aufgrund überhöhter Budgets der von Franchise produzierten Filme durch organisierten Betrug ein Schaden von mindestens US $ 75 Mio zugefügt wurde. Intertainment Licensing GmbH verlangt mit der eingereichten Klage im wesentlichen Schadensersatz einschließlich sogenannter Punitive Damages und macht weitere Ansprüche geltend. 

Franchise hat Gegenforderungen erhoben und mitgeteilt, daß Franchise seinerseits beabsichtige, Klage gegen Intertainment Licensing GmbH einzureichen. 

Der Ausgang der Rechtsstreitigkeiten kann erhebliche Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn der Intertainment AG für das laufende und folgende Geschäftsjahre haben. Betroffen sind hiervon auch laufende Geschäftsbeziehungen zu Sublizenznehmern. 

Kontakt: 
Intertainment Aktiengesellschaft 
Osterfeldstraße 84 
85737 Ismaning 
Telefon: 0 89 / 216 99 - 0 
Telefax: 0 89 / 216 99 - 11 
Internet: http://www.intertainment.de 
E-Mail: investor@intertainment.de

 
 

Spiegel: Rätselraten um den Prozess
 
DER SPIEGEL 1/2001  
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,109873,00.html  
Medienaktien 
"Raus, raus, raus" 
....  
Beispiel Intertainment. Der Münchner Filmhändler musste Mitte November einen jähen Einbruch eingestehen, der erwartete Umsatz für das Jahr 2000 sinkt demnach von 290 auf 170 Millionen Mark, der Gewinn vor Steuern und Zinsen rutscht von 84 auf 60 Millionen Mark. Im vierten Quartal fallen Verluste an.  

Gründer Rüdiger ("Barry") Baeres hatte sich verkalkuliert. Ein von ihm mitfinanzierter Film mit John Travolta ("Battlefield Earth") floppte an den US-Kinokassen, die Filme "Get Carter" mit Sylvester Stallone, "The Pledge" mit Jack Nicholson und "The Whole Shebang" mit Bridget Fonda wurden nicht pünktlich geliefert.  

Nun muss die Münchner Firma, die sich schon für das Jahr 2003 als Milliarden-Umsatz-Unternehmen sah, um ihr Image kämpfen. Der einstige Überflieger der Börse (Spitzenkurs: 135 Euro) liegt (aktueller Kurs: rund 5 Euro) am Boden.  

Für Rätselraten sorgt auch ein Prozess, den Baeres gegen den einst von ihm hofierten Hollywood-Partner Franchise Pictures anstrengt - wegen eines angeblich "organisierten Betrugs". Franchise habe die Budgets für die gemeinsam verabredeten Filme künstlich verteuert, Intertainment habe zu viel bezahlt - angeblich 75 Millionen Dollar. 

Neueste Nachricht über Travoltas Fiasko:
Los Angeles - John Travolta hat ein Buch des Sektenführers Ron L. Hubbard, Gründer von "Scientology", für 150 Millionen Mark verfilmt - doch das Werk wird zum Fiasko. Die "Sunday Times" berichtet, dass nach verheerenden Kritiken zu "Battlefield Earth" schon kurz nach dem Filmstart jetzt Kinotickets verschenkt werden.
Quelle: Berliner Kurier - Telegramm - 22.5.00



In Deutschland sollte der Film zum Hubbard-Buch "Battlefield Earth" bereits in Fühjahr 1987 herauskommen, meldete der Scientology-Verlag New Era in einem Buch-Prospekt.
In den USA wird der Film bereits als "Battleflop Earth" verhöhnt.


 
 
 

Scientologen sind Ausserirdische

Hubbard war Verfasser von Science-Fiktion-Romanen, also Zukunftsmärchen, bevor er sich (vermutlich aufgrund seiner eigenen Erfahrungen) der Psychotherapie zuwandte und diese revolutionieren wollte.
Aus Science-Fiction und Psychotherapie entstand Scientology.
Hubbards Lehre besagt:
Scientologen sind Ausserirdische.
 
 
 
 
Hier Beispiele für Hubbards Märchen aus der Zeit um 1940.
Der Mensch sei nur der zeitweilige Träger des Thetan.
Dieser sei unsterblich und allwissend und existiere seit vielen Milliarden Jahren.
Der Thetan habe also das Entstehen unseres Universums (den Urknall) ebenso erlebt, wie viele davor.
Diese Thetan-Eigenschaften seien Erlernbar.
Scientology verkauft also das Erlernen dieser Science-Fiction-Eigenschaften.
Verträge mit der "Sea-Org" werden für 1 Milliarde Jahre abgeschlossen, sollen also gleichsam spätere Wirtskörper des Thetan ebenfalls binden.
 

Als alter Mann schrieb Hubbard erneut Science-Fiction Romane.
"Battlefield Earth"  wurde von der Scientology-Organisation mit Macht auf den Markt gedrückt.
Nicht nur hier zeigt sich erneut, was die Scientology-Organisation ist:

 
 

Aus einem Prospekt für den Vertrieb des Buches.

Als "Der Welt-Bestseller" wird das Buch im Text  und auf dem Photo des Buches angepriesen.
Denn: "Wir werben für Bücher, indem wir den Umschlag als Hit benutzen", so die "Boom-Formel", vgl. Verkauf.htm

Zu Beeinflussung des Buchverkaufs und damit möglicherweise zu Produktion von Bestsellern:

"PROJEKT NR. 1 [Des OT-KOMITEE]
München, den 9.10.86 Verantwortliche für dieses Projekt sind wir: Susanne Tams und Florian Gillitzer.  ... Wir wollen auf dem Münchner Buchmarkt eine Nachfrage nach LRH-Büchern kreiren. Damit sich der "Ansturm" auf diese Bücher in den Buchläden etwas verteilt, haben wir uns erlaubt, Euch nach Buchläden und Wochentagen einzuteilen (siehe Computerliste).  ...  Jeder soll nur ein Buch an einem Tag in einer Buchhandlung bestellen ... Die Sparte "Bemerkungen" dient dazu, besondere Vorkommnisse mit den Buchhändlern aufzuschreiben".

Ring aktiver Scientologen Salzburg (Hermann Schubotz) 13.9.86 an New Era Griesenbeck  in Dreieich
Betr..: KudE (Kampf um die Erde) "Wir haben uns folgende Pläne vorgenommen: 1. Jeder bestellt das Buch 3 mal in drei verschiedenen Buchhandlungen und fragt immer wieder nach, ob und wann das spannende Buch endlich da ist ..."

Sicher ist: Der Erfolg in den Kinos läßt sich so nicht beeinflussen. Dieser wird nicht nach Verkaufszahlen in einigen Buchhandlungen gemessen, sondern nach Umsatz.
 
 
 
Hier zunächst eine größere Version des Battlefield Earth-Hauptdarstellers. 
Bildunterschrift: 
München - "Terl", Bösewicht aus dem Buch "Kampf um die Erde", setzt in München die Passanten in Erstaunen. Die Riesenfigur sollte auf den Bestseller des amerikanischen Science-Fiction-Autors L. Ron Hubbard aufmerksam machen. (Aus: OV 6.11.86)
 
Hier die Abendpost vom 13.1.88. Links unten unter den Titel "Künstler über Hubbard" Zitate vom Julia migenes, Chick Corea und Gottfried Helnwein 
 
 
 
 
 

Der Prospekt:
John Travolta, der sein Filmdebut als gummipuppenartig biegsamer Disco-Tänzer gegeben hatte, spielt im Film die Hauptrolle des Riesen, der die Welt rettet, in der Werbung von 1986 für das Buch meist dargestellt durch eine aufgeblasene Riesengummipuppe, hier im Prospekt der Scientology-Firma New Era GmbH eine kleinere Version mit Luftzufuhr nach Art eines Industriestaubsaugers.

Anmerkung: Hubbard wird im Prospekt als "der legendäre Meister des amerikanischen 'Goldenen Zeitalters der Science-Fiction' " bezeichnet und angeblich als "Großmeister der Science Fiction gefeiert". Im Internet gibt es zahlreiche Angebote von Science-Fiction-Anhängern. Man kann also leicht nachprüfen, was von dieser Prahlerei zu halten ist.
 
 

Kampf um die Erde 
Die Saga aus dem Jahr 3000 
Band 1: Menschheit in Gefahr  
Von L Ron Hubbard  
Das Buch, das der legendäre Meister des amerikanischen "Goldenen Zeitalters der Science-Fiction" zur Feier seines 50sten Autorenjubiläums aus reinem Vergnügen schrieb, wurde auch sein bis dahin größter Weltbestseller, erhielt zwei Science-Fiction Auszeichnungen und wird im Moment in Amerika als Beispiel guter Gegenwartsliteratur in mehreren Schulen verwendet.  

KAMPF UM DIE ERDE; das weitreichende, epische Abenteuer beginnt im Jahre 3000, wenn das zukünftige Überleben derjenigen wenigen am Spiel steht, die es geschafft hatten, den fremden Einwanderern zu entkommen.  

Wenn sich "Jonnie Goodboy Tyler" dazu entschließt, aus der kummervoll schrinkenden, versteckt gehaltenen Berggemeinde in den Rocky Mountains auszuziehen, macht er sich aber noch keine Gedanken darüber, daß er die 1000 Jahre anhaltende Beherrschung der Erde durch die Außerirdischen auch nur im geringsten beeinflussen könnte.  

Unter ihrem neugefundenen Führer organisieren die Menschen dann einen atemberaubend kühnen Widerstand gegen die "Psychlos" der sich erst auf den letzten Seiten des im Englischen über tausend Seiten großen Romans voll entscheidet.  

Wegen seiner herausragenden Größe - KAMPF UM DIE ERDE ist die bisher umfassendste Science-Fiction-Erzählung, die je geschrieben wurde - wird der Roman in deutsch in drei Bänden vorgelegt.  

WELTBESTSELLER  

  • 32 Wochen auf den großen amerikanischen Bestsellerlisten für leinengebundene Bücher.
  • Bestseller in der New York Times
  • Bestseller in der englischen Times
  • Bestseller in Portugal und Frankreich
  • Bestseller in Australien, Südafrika und mehreren anderen Ländern des britischen Commonwealths.
  • Über 1,000,000 Exemplare wurden bis jetzt alleine in Amerika davon verkauft.
Seit KAMPF UM DIE ERDE auf dem internationalen Buchmarkt erschien, brachte das Buch mehr als 10,000,000 Mark Profit für den Einzelhandel. Und das ist erst der Anfang. L Ron Hubbard hat vor kurzem einen neuen grandiosen Science-Fiction-Klassiker in 10 Bänden abgeschlossen, MISSION EARTH. Band 1, der im Spätherbst 1985 auf dem US-Markt erschien, sprang bereits innerhalb weniger Wochen in die Bestsellerliste der New York Times.  

Während der deutsche Buchhändler den Romanschriftsteller L Ron Hubbard vielleicht nur von seinen in den 70er-Jahren veröffentlichten Erzählungen "Versklavte Seelen", "Rebell der Milchstraße", "Spezielle Bewilligung", "Dr. Methusaleh", "Gefangen in Raum und Zeit", usw. kennt. kann er sich bereits jetzt auf einen völlig neuen Aufschwung dieses in den USA bereits als "Großmeister der Science Fiction" gefeierten Autoren vorbereiten.  

 
LANDESWEITE WERBUNG UND PUBLICITY-TOUREN  

Achtung für den Buchhandel! Mit der Veröffentlichung des ersten Bandes der "Trilogie" KAMPF UM DIE ERDE im März dieses Jahres, werden Sie auch in Deutschland die Invasion der Psychlos erleben.  
Zwei Meter groß sind sie, und niemand kann an ihnen vorbeisehen - nicht einml die Presse, wie sich das in vielen anderen Ländern bis jetzt gezeigt hat. Speziell dafür eingekleidete Modelle werden in verschiedenen Plätzen der BRD, Osterreichs und der Schweiz auftauchen und den Buchhändlern dabei helfen, interessierte Leser in die Geschäfte zu locken. Publikum und Presse in den oben erwähnten Bestseller-Ländern reagierten begeistert, wo immer sie auftauchten. Anfragen oder Bestellungen der "Psychlos" können Buchhändler an die Vertreter richten, sollten aber sobald wie möglich erfolgen, da die Nachfrage recht groß sein wird.  

Weiters hat der Verlag noch eine umfangreiche Werbeaktion mit Anzeigen in ausgewählter Presse, Plakaten, Aufklebern, und Display-Ständern der Psychlofigur zusammen mit dem Buch vorbereitet. Diese Materialien liegen dem Handel kostenlos vor und können jederzeit bestellt werden. Auch Luftballons gibt es, zur Fensterdekoration und beim Erscheinen der Psychlos.  

AUCH BALD IN ZWEI GROSS ANGELEGTEN SPIELFILMEN ZU SEHEN.  

"Es wird eine ganz neue Art von Raumzeitalter-FiIm geben", sagt Bill lmmermann von Salem Film Productions, der das Buch jetzt darauf vorbereitet, in nicht nur ein sondern gar zwei groß angelegten Spielfilmen auf die Leinwand zu bringen. "Auf der einen Seite ist es ein Zukunftsabenteuer, auf der anderen eine Allegorie unserer Zeit, weil viele Leute glauben, daß das, was die Außerirdischen im Film tun, das ist, was wir schon selbst ins Laufen gebracht haben - unseren Planeten in die Luft zu jagen", fügt der Mann hinzu, der schon nahezu 70 Millionen Mark aufgebracht hat, um diesen Film produzieren zu können. Bill lmmermann war übrigens einer der treibenden Kräfte bei der Herstellung des wohl bisher kassenkräftigsten Filmes "Krieg der Sterne" und hat es sich als Ziel gesetzt, KAMPF UM DIE ERDE noch größer rauszubringen.  

Der Mann mit dem Job, KAMPF UM DIE ERDE auf die Leinwand zu bringen, ist der international bekannte Regisseur Ken Annakin. Andere bemerkenswerte Filme von ihm sind "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" und "Der längste Tag". Über KAMPF UM DIE ERDE sagt er, "dies ist wahrscheinlich das am meisten komplexe und interessanteste Projekt, mit dem ich je zu tun hatte. Es ist eine wundervolle und sehr aufregende Herausforderung an der Spitze aller Erfahrungen, die ich bis jetzt im Filmgeschäft gemacht habe."  

Während genaue Erscheinungstermine des Films noch nicht vorliegen, wird gemunkelt, daß er in Deutschland schon so bald wie Frühjahr 1987 in die Kinos kommen könnte.  
Leinen, 44S Seiten, DM 29.80 Verlag: New Era Publications GmbH  
Copyright 1986 by NEW ERA Publications International ApS. All rights reserved. Eigendruck.  
 



Artikel aus der österreichischen Kronen Zeitung/Scheinwerfer, 25. Juni 2000

Travolta frisst aus Frust über Scientology-Flop

Man sieht im seinen Frust an. John Travolta, der einst so knackige Tanzstar aus den "Stayin Alive"-Film nähert sich mit 133 kg Lebendgewicht den Dimensionen des vormaligen Sexsymbols Marlon Brando, der jetzt im Alter 156 Kilo auf die Waage bringt. Ganz offensichtlich, so wissen Travolta-Freunde, frisst John aus Frust. Der eingefleischte Scientology-Nachbeter hat mit seinem Film "Battlefield Earth" nach einem Roman seines Lehrmeisters, Scientology-Erfinder L. Ron Hubbard, einen 1,4-Milliarden-Schilling-Flop verbrochen. Die Kritiker in den USA und London haben "Battlefield Earth" zum Zelluloid-Friedhof zerrissen: "Diese laute, aufgeblasene Monstrosität ist noch ärger als die miesesten SCI-FI-Turkeys. Der totale Schwachsinn für 100 Millionen Dollar."

Besonders schlimm für John Travolta - er hat seine eigenen Millionen in das Ron-Hubbard-Projekt gebuttert. "Die Vorlage ist der Versuch einen talentlosen Erwachsenen, Spartacus als Science-Fiction-Story zu schreiben", vernichtet die Londoner Filmkritik das Buch Ron Hubbards, während "Battlefield Earth" an den Kinokassen Amerikas sang- und klanglos zerschellte. Der Film spielt im Jahr 3000. Die Menschheit ist von der Ausrottung bedroht, verkriecht sich in Höhlen und wird von tyrannischen Psycholos versklavt. Die Psycholos sollen 3 Meter groß sein, wirken aber wie Normalsterbliche in überdimensionierten Skischuhen.

Ihr höhnischer Sicherheitschef ist John Travolta. Nutzt nix. Denn ein blonder Recke schafft die Sklaverei ab und die Jets einer Düsenmaschine, die 1000 Jahre nicht geflogen wurde, an, nachdem er an einem Flugsimulator ein paar Stunden geübt hatte. Dazu spielte Travolta den dümmsten aller Bösewichte der Filmgeschichte, denn er versorgt seinen Spartacus-Gegenspieler mit seinem geheimen Wissen.

Mit einiger Genugtuung vernahm Starregisseur Roman Polanski die Kassenkatastrophe. Polanski wollte nach Dostojewski's "Der Doppelgänger" mit John Travolta drehen. "Am zweiten Tag, als gerade die Rollen gelesen wurden, warf Travolta sein Drehbuch hin und ging. Es war frustrierend. Der finanzielle Aderlass dürfte John Travolta, der sich mit seiner Frau Kelly Preston stets als Paradepaar für Scientology gebärdete, hart treffen. Allerdings hat der grandiose Flop auch seine gute Seite. Wegen "Battlefield Earth" wird keiner zum Scientologen. Im Gegenteil.
Da hilft die ganze Scientology nichts!



SZ 20.05.2000

Verschwörer sind unter uns
Der Weltraum als Wahn und Wissenschaft:
Scientology im Kino
VON ANDRIAN KREYE

John Travolta ist ein operierender Thetan der höchsten Clearingstufe, und nach der Lehre der Church of Scientology bedeutet das, dass Travolta auf dem Planeten Erde Materie und Energie, Raum, Zeit, Form und Leben zu kontrollieren vermag. Schließlich hat der Schauspieler als Mitglied der Sekte seit 1975 hart an sich gearbeitet, sich von allen negativen Einflüssen außerirdischer Mächte befreit und das erklärte Ziel aller Scientology-Anhänger erreicht.

John Travolta ist aber auch ein Superstar der höchsten Gehaltsstufe, und nach der Lehre von Hollywood bedeutet das, dass er Budgets, Produzenten, Studios und Zuschauer zu kontrollieren vermag. Und nur deswegen konnte er sich einen Traum erfüllen: Mit Travolta in der Hauptrolle wurde der Science-Fiction-Roman „Battlefield Earth“ verfilmt, den der Scientology-Gründer L. Ron Hubbard geschrieben hat.

Die Handlung ist schnell erzählt. Im Jahre 3000 wird die  Erde von den außerirdischen Unholden der Psychlos vom Planet Psychlo beherrscht, die sich die Menschen als Arbeitstiere halten, bis ein junger Held einen Sklavenaufstand anzettelt und die Menschheit aus der Knechtschaft befreit.

Lange Jahre hatte sich kein Studio an dieses Projekt gewagt. Die Verbindung zur Sekte galt als zu riskant, der Roman trotz 12 Millionen verkaufter Exemplare als unverfilmbarer Schrott. Bis Elie Samaha auf Travolta zukam. Der ehemalige Nachtclubbesitzer hat seine B-Movie-Produktionsfirma Franchise Pictures mit einem genialen Konzept in Hollywood etabliert. Er findet die Traumprojekte der Stars, die sonst niemand produzieren will, sichert sich billig die Rechte und überredet die Stars, ihre Gagen auf ein Minimum zu senken. So hat er „The Big Kahuna“ für Kevin Spacey produziert, „The Whole Nine Yards“ für Bruce Willis; bei „The Pledge“ mit Jack Nicholson führt gerade Sean Penn Regie. Solche Namen garantieren nicht nur Prestige in der Branche, sondern auch ein schier unbegrenztes Kreditvolumen, einen Verleih und fette Gewinne.

Psychiater sind Außerirdische

„Battlefield Earth“ war trotzdem heikel. Es ist kein Geheimnis, dass sich John Travolta bisher fürs Science-Fiction-Genre nicht besonders interessiert hat und den Film als Hommage an den 1986 verstorbenen Sektengründer Hubbard sieht. Andererseits ist Travolta auch ein besonders heißer Star, und Elie Samaha geht es nicht um inhaltliche Feinheiten. Er will in der ersten Liga mitspielen und Geld verdienen. Da kümmerte es ihn auch nicht, dass schon vor Drehbeginn die Verschwörungstheorien kursierten: Scientology habe den Film finanziert, am Drehbuch mitgeschrieben und die Produktion überwacht. Vorwürfe, die Verleih und Regisseur glaubwürdig bestreiten konnten. Bisheriger Höhepunkt der Verschwörungstheorien: In dem Film versteckten sich so genannte subliminal messages, die Kinogänger in die Arme der Sekte treiben werden. Das ist unwahrscheinlich. Damit subliminal messages, also suggestive Bild- und Tonschnipsel, die direkt aufs Unbewusste zielen, wirken könnten, müsste man sich „Battlefield Earth“ mehrere Wochen lang mindestens einmal täglich ansehen. Und das würde einen nicht in die Arme der Sekte, sondern in die Verzweiflung treiben, denn „Battlefield Earth“ ist ein so schmerzhaft dummes Werk, dass die New York Times schrieb: „Es mag noch etwas früh sein, aber dies ist wahrscheinlich der schlechteste Film des Jahrhunderts.“

John Travolta und seine Psychlos – zwei Meter hohe Kreaturen mit fettigen Dreadlockmähnen und fauligen Zähnen – stolpern auf ihren Plateauschuhen so elegant durch den Film wie ein Haufen trunkener Transvestiten in Skistiefeln. Selbst die special effects wirken, als hätte sie ein Videospieldesigner zu Hause auf dem iMac programmiert; und die Zukunftslandschaften erinnern an die ungelenk hingezeichneten Titelbilder früher Perry-Rhodan-Heftchen. Natürlich finden sich Elemente aus Hubbards Weltbild im Drehbuch wieder. Man braucht keine besonderen linguistischen Kenntnisse, um zu erkennen, dass der Name der Psychlo-Bösewichter in der Scientology-Lehre wurzelt. Die basiert zu einem großen Teil auf Hubbards fanatischem Hass auf die Psychiatrie. Ein Volk von Außerirdischen, so heißt es in den Schriften des Sektengründers, hat sich verschworen, die spirituelle Entwicklung der Menschheit durch Implantate aufzuhalten. Der Name dieser Verbrecher: Psychs. Ihre Methode: die Psychiatrie. Nur Scientology kann die Menschheit retten.

Wen die Lehren des Meisters an naive Groschenromane erinnern, liegt nicht ganz falsch. In den 30er und 40er Jahren machte sich Hubbard einen Namen als Autor von Pulp- und Zukunftsromanen. Seine ersten Erfahrungen mit dem Spiritismus sammelte er in Pasadena beim Ordo Templi Orientis, einer Sekte von Anhängern des englischen Satanisten Aleister Crowley, zu der Hubbard 1945 stieß. In den folgenden Jahren entwickelte Hubbard die Pseudowissenschaft der Dianetik, eine Mischung aus Science-Fiction-Geschwätz, Populärpsychologie und Satanismus, die er 1950 als Buch veröffentlichte. 1954 gründete er die Church Of Scientology.

Schon früh erkannte Hubbard die Publicity-Wirkung von Hollywoodstars. 1955 startete er das „Project Celebrity“. Die ersten Versuche, Prominente wie Marlene Dietrich, Greta Garbo, Walt Disney und Groucho Marx für die Sekte zu gewinnen, schlugen fehl. Erst als Hubbards Nachfolger David Miscavige den „Celebrity Center“ einrichtete, eine Abteilung der Kirche, die sich ausschließlich darauf konzentriert, Stars zu rekrutieren und zu pflegen, hatte das Programm Erfolg. Die Liste der Konvertiten ist bekannt – neben John Travolta gehören Schauspieler wie Tom Cruise, Nicole Kidman und Kirstie Alley, Musiker wie Chick Corea, Isaac Hayes und Al Jarreau zu Scientology.

Das „Celebrity Center“ entwickelte eine äußerst effektive Technik. Zunächst recherchieren die Rekruteure die psychologischen und emotionalen Schwachpunkte, den Freundeskreise und die Vergangenheit der Zielperson. Dann werden unverbindliche Kontakte geknüpft. Kommt erst einmal ein Gespräch in Gang, beginnt die Phase des „Admiration Bombing“ – die komplette Überflutung des fragilen Star-Egos mit Bewunderung und Aufmerksamkeit. Der perfekte Köder für einen Menschenschlag, der meist von permanenten Selbstzweifeln geplagt wird und auf Sinnsuche ist. Sind die prominenten Mitglieder erst einmal gewonnen, werden sie mit Therapien, Karriereberatung und luxuriöser Betreuung gehalten. Mit diesen Stars hat sich die Church Of Scientology in Hollywood eine ernstzunehmende Machtposition verschafft. Als die deutsche Staatsanwaltschaft und der Verfassungsschutz begannen, gegen Scientology zu ermitteln, lancierte die Sekte eine Menschenrechtskampagne und einen Brief an Kanzler Kohl, den auch die Nichtmitglieder Dustin Hoffman, Goldie Hawn und Oliver Stone unterzeichneten.

Gemäß dem Plan von L. Ron Hubbard, einflussreiche Schlüsselpositionen der Gesellschaft mit Scientologen zu besetzen, ist „Battlefield Earth“ ein Erfolg. Auch wenn zu bezweifeln ist, dass der Film irgend jemanden so berühren wird, dass er sein Seelenheil in den Lehren von Hubbard
sucht, hat John Travolta mit dem Film doch ein 65 Millionen Dollar teures Glaubensbekenntnis abgeliefert. Da stand er dann im Studio von MTV, und der Moderator fragte ihn brav nach der Romanvorlage. Travolta erzählte kurz etwas über Hubbard, den Bestsellerautor und spirituellen Vordenker, dann folgten  Themawechsel, Filmausschnitt, Werbepause, und der Auftritt war vorbei. Das ist Marketing: Es geht nicht darum, die Botschaft oder das Produkt anzupreisen. Solange das Coca-Cola-Schild am Straßenrand steht, wird sich das Markenzeichen schon einprägen. Vielleicht wird John Travolta ja sogar zum Märtyrer der Church Of Scientology. Niemand hat ein so formidables Comeback hingelegt, wie der gefallene „Saturday Night Fever“-Star, der sich mit Jahre lang mit albernen Klamotten über Wasser halten musste. „Pulp Fiction“, „Operation Broken Arrow“ und „Im Körper des Feindes“ etablierten ihn als souveränsten Bösewicht von Hollywood. All die peinlichen Flops waren vergeben.

Die Launen des Kinopublikums sind aber unberechenbar. Schnell ist das Image ruiniert. Und wer nimmt schon einen Sektierer im Faschingskostüm ernst.



SPIEGEL ONLINE 20/2000

" B A T T L E F I E L D   E A R T H "

Sektenpropaganda vom Ober-Alien?

Von Martin Paetsch

Mit "Battlefield Earth" hat sich Hollywood-Star John Travolta in den USA heftige Kritik eingehandelt: Dem Schauspieler und bekennenden Scientologen wird vorgeworfen, mit dem Science-Fiction-Spektakel versteckte Botschaften der Sekte zu verbreiten.

Auf den ersten Blick ist "Battlefield Earth" nicht der Stoff, aus dem Skandale gemacht sind. Der gerade in den US-Kinos angelaufene 70-Millionen-Dollar-Streifen spielt im Jahr 3000: Böse Aliens, angeführt vom fiesen Obermotz Terl (John Travolta), besetzen die Erde und versklaven die Menschheit. Es folgt der genreübliche Befreiungskampf, der Anlass für das ebenfalls übliche Special-Effects-Spektakel bietet.

Ein simpler Plot, der den Film schnell in Vergessenheit gerieten ließe - wenn der Hauptdarsteller nicht John Travolta hieße und die Vorlage nicht von L. Ron Hubbard stammen würde. "Battlefield Earth" beruht auf dem 1982 veröffentlichten gleichnamigen Roman des Science-Fiction-Autors und Scientology-Gründers. Großen Anteil an der erstmaligen Verfilmung eines Hubbard-Werkes hatte als Co-Produzent der bekennende Scientologe Travolta, der gerne betont, dass für ihn damit ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen sei.

Die offenkundige Nähe zu Scientology rief schon im Vorfeld die Sektenkritiker auf den Plan. Die Anti-Scientology-Organisation F.A.C.T.Net etwa beschuldigte die Filmemacher, unterschwellige Botschaften in "Battlefield Earth" eingearbeitet zu haben, um unter den Kinogängern neue Mitglieder für die Sekte zu werben. Scientology sei nicht nur der wahre Geldgeber für den Warner-Brothers-Film, sondern habe auch massiven Einfluss auf das Skript und die Produktion genommen.

Die Verantwortlichen weisen solche Vorwürfe weit von sich: Es gebe "keine Verbindung" zwischen dem Film und Scientology, beteuerte Travolta, der bereits mit "Phenomenon" in den Verdacht der Sektenpropaganda geraten war. Auch der Regisseur von "Battlefield Earth", Roger Christian, bestritt jede Affinität zur Sektenphilosophie: Er sei kein Scientologe, sondern Buddhist, zitierte ihn "USA Today". "Wenn ich als Regisseur unterschwellige religiöse Botschaften in den Film einarbeiten würde, glauben Sie nicht, dass sie ihre Wurzeln eher im Buddhismus hätten?"

Zumindest im Internet ist die Trennung zwischen der Romanverfilmung und der Sekte nicht so scharf, wie gerne betont wird. Von der offiziellen Film-Homepage Battlefieldearth.net bringt ein Mausklick den Besucher zur Internetseite Battlefieldearth.com, wo L. Ron Hubbard nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als "Künstler, Entdecker, Philosoph" gepriesen wird. Betreiber des Webangebotes ist, wen wundert's, ein von Scientologen geleitetes Unternehmen namens Author Services Inc., das mit der Lizenzierung von Hubbards Science-Fiction-Werken betraut ist.

Dass sich trotz der Proteste der Anti-Scientology-Aktivisten die Empörung in den USA bislang in Grenzen hielt, liegt wohl auch daran, dass dem Science-Fiction-Streifen mangels Qualität eine nicht allzu große Überzeugungskraft zugesprochen wird. Die US-Kritiker ließen an "Battlefield Earth" kein gutes Haar: Das Skript sei "zutiefst blöde und deprimierend klischeehaft", urteilte "USA Today". Und die "Los Angeles Times" befand, dass der Hubbard-Streifen im Genre der postapokalyptischen Abenteuerfilme sogar Kevin Costners "Waterworld" wie ein Meisterwerk aussehen ließe.

"Entgegen den Befürchtungen der Sektenhasser hat 'Battlefield Earth' nichts an sich, was schwache Kinobesucher in die offenen Arme der Scientologen treiben könnte", fasste das US-Nachrichtenmagazin "Newsweek" zusammen. Und tatsächlich sieht es so aus, als würde sich die Entrüstung über "Battlefield Earth" in den USA bald wieder legen - schließlich wird im gelobten Land der Meinungsfreiheit mit Scientology vergleichsweise tolerant umgegangen.

In Deutschland dagegen gilt die Sekte als sozial unverträglich. Schon "Phenomenon" wurde deshalb hier zu Lande deutlich kritischer beäugt als in den Staaten: Medienwächter vermuteten 1996 in der einfältigen Erleuchtungsgeschichte Parallelen zur Scientology-Philosophie und forderten eine eingehende Überprüfung des Films. Mit "Battlefield Earth", der im Oktober in Deutschland anlaufen soll, wird Ober-Alien Travolta wohl einen noch schwereren Stand haben.
 
·  Battlefieldearth.net
·  Battlefieldearth.com
·  F.A.C.T.Net
SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.



SPIEGEL ONLINE 19.10.2000

Noch ein Flop?: Travolta auf Irrwegen

Scientologe aus Überzeugung: John Travoltas Science-Fiction-Drama "Battlefield Earth" floppte weltweit. Trotzdem plant er weitere Verfilmungen der Romane des Sektengründers L. Ron Hubbard.

Schon jetzt gilt "Battlefield Earth" als einer der schlechtesten Filme, die je auf Zelluloid gebannt wurden. Die durchsichtige Science-Fiction-Story über einen mutigen Helden, der die Menschheit vom Joch der bösen Alien-Herrschaft erlöst, lockte im vergangenen Sommer kaum Zuschauer in die Kinosäle. Der Film, von Kritikern abwechselnd mit Häme und Hasstiraden überschüttet, verschwand allein in den USA nach knapp drei Wochen aus den Kino-Charts und spielte nur 20,5 Millionen Dollar ein. Ein mageres Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Co-Produzent Travolta an die 70 Millionen Dollar für die ehrgeizige Verfilmung des 1980 erschienenen Romans von Scientology-Gründer Hubbard ausgegeben hatte.

Doch der weltweite Flop scheint den immer pausbäckiger werdenden Mimen ("Pulp Fiction") nicht zu irritieren. Als er kürzlich befragt wurde, ob er eine Fortsetzung von "Battlefield Earth" plane, antwortete er souverän mit "Klar, sicher!" Wie das Magazin "E! Online" berichtet, behauptet Travolta - offenbar verblendet - sein Film wäre längst ein Kultklassiker im Internet und hätte ein großes Publikum im Ausland begeistert.

Als das Machwerk im Frühjahr in die Kinos kam, gab es für die meisten Kritiker kein Halten mehr. Die "New York Times" stellte Vergleiche mit einer High-School-Aufführung an und die "Washington Post" bezeichnete den Film schlicht als "dummerhaftig". Kein Grund zur Sorge, sagt Travolta, die Kinojournaille sei schließlich dafür bekannt, Zukunftsfilme generell nicht zu mögen.

Besser habe sich der beherzte Darsteller und Produzent vor allem gefühlt, nachdem ihm honorige Kollegen wie George Lucas und Quentin Tarantino versichert hätten, dass sie sein "Battlefield Earth" für einen guten Science-Fiction-Film hielten. Segnung genug, um mit frischer Kraft an der nächsten Verfilmung der auf scientologischer Ideologie basierenden Hubbard-Saga zu basteln. "Meine ganze Karriere baut darauf auf, etwas Neues auszuprobieren", sagt Travolta, der in seinem Mega-Flop den
Alien-Bösewicht "Terl" verkörperte. "Wenn ich das nicht mehr tue, mache ich mir ernsthaft Gedanken." Nun ja, vielleicht wäre es Zeit für eine kleine Verschnaufpause, John...
------------------------------------------------------------
(C) SPIEGEL ONLINE - 19. Oktober 2000, 12:15
Den Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,98846,00.html



Scientology 1982 zumVertrieb des Buches und "mögliche Angriffe der Presse"
 
 
VERTRAULICH  
14.3.1982  
(BETR.: SCHLACHTFELD ERDE)  
Mögliche Angriffe der Presse. Vielleicht wird es sie nicht geben aber es ist besser, eine Strategie zu haben ...  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

CONFIDENTIAL  
14 Mar 1982  
(RE: BATTLEFIELD EARTH)  
 
 

Possible press attacks on the book. They may not happen but it is best to have a strategy and I gave you one in controversy.  

I think you could head the vultures off of scientology in any attack on the book simply by giving the media a better target. They are SPs so not only misdirect (wrong target) but can be misdirected (wrong targetted). Target the (book), not Scn.  

Here’s where you need your PR network troops!  

I leave the thought of several capers that could be done.  

Some general in the US Air Force could be told the book defamed the US Air Force and if read by the Air Force would lower morale and get him to forbid Air Force personnel to read it.  

Get the Chamber of Commerce Denver to ban it from Denver stores.  

Get NASA to 1.5 against it as preposterous - that they could handle any such emergency as an invasion (remind them of the panics of Orson Welles’ radio broadcasts).  

The trick is, they don’t have to sea or read the book.  

All one has to do is have them (told) some exaggerated version of it that hits their buttons.  

The American Psychological Association could forbid all its members to read it.  

Now the beauty of it is, (none) of these pronouncements need to be (official). One just gets some crazy member of the body spouting off in response to the alarming report he’s being fed and rush his quote to the press.  

They could (say) it should be banned. This becomes  ... they banned it. Then they (deny) it and you get double press.  

An old Hollywood PR could whip up a fire storm over Battlefield Earth. The title above infers the planet is under attack. They like false PR - well, manufacture it for them!  

The pity is, Mission Earth, coming right up, is a natural for these capers. The invasion in it is covert - right now. Covert invasion. Battlefield Earth is in the future but it is supposed to be happening this year.  

So anyway, thinking like a Hollywood PR man, the key is to wrong-target the media onto the book with CONTROVERSY.  

The media requires strategies like those of Clausewitz. His rules of war apply to media and legal. So this is war strategy - a diversionary action.  

By the way, the movie “Halloween” had a PR who was very sharp. I never saw so many blasts at a movie - criticism of it - and it drove the audiences into full houses.  

(I don’t like descending into the mess of lies they call press, but when one works in a swamp full of cottonmouths - he better learn to bite first.)  

In the event we get a blast, or a disparagement, I think we ought to go flat out.  

I think it would work.  
 



1. Version dieser Seite installiert am 21.5.2000


Impressum:



Die Website www.Ingo-Heinemann.de wurde eröffnet im September 1998